Cover-Bild Die Karte
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 15.06.2021
  • ISBN: 9783499000409
Andreas Winkelmann

Die Karte

Der neue Thriller des Nr.-1-Bestsellerautors.
Er gehört zu deinem Training wie die Schuhe und der Soundtrack: Dein Fitness-Tracker, der deine Laufstrecke online teilt. Jeder weiß, wo du warst - und wieder sein wirst. Doch damit inspirierst du jemanden zu einem ganz besonderen Kunstwerk, den du besser nicht auf dich aufmerksam gemacht hättest.
Er trackt deine Initialen in eine digitale Karte. Sein Zeichen, dass du die Nächste sein wirst ...
Lauf, so schnell du kannst - es wird dir nichts nützen. Er erwartet dich.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2021

Spannendes Thema endet in ungeklärten Fragen

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Als Lennart Wolff eines Abends den Müll rausbringt, beobachtet er eine Person, die das Haus seiner Nachbarinnen ausspioniert. Er versucht ihn zu stellen und liefert sich eine Verfolgungsjagd, bei der der ...

Als Lennart Wolff eines Abends den Müll rausbringt, beobachtet er eine Person, die das Haus seiner Nachbarinnen ausspioniert. Er versucht ihn zu stellen und liefert sich eine Verfolgungsjagd, bei der der Angreifer ihm ein Messer ins Auge rammt. Kurz darauf begibt sich eine der beiden Frauen aus dem Nachbarhaus zu ihrer abendlichen Joggingrunde, schaltet aber nach einiger Zeit einen Alarm in ihrer Lauf-App, da sie sich beobachtet vorkommt. Gleichzeitig beobachtet Kommissarin Becca Oswald, wie ein Mann mit einem abgetrennten Fuß auf dem Gepäckträger eines Fahrrads durch die Straßen fährt.

Der Thriller startet spannend, mit gewohnt vielen Handlungssträngen, die alle vielversprechend klingen. Der Leser bekommt Einblicke in den bedrückenden Alltag eines Mädchens, welches vom Vater verlassen wird und von der Mutter seither darauf getrimmt wird, alle Männer zu hassen. Gleichzeitig kommen immer wieder kurze Szenen, in denen der kranke Wahnsinn des Mörders Stück für Stück enthüllt wird. Die Kommissare tappen lange im Dunkeln und erst ganz langsam werden Verbindungen und Zusammenhänge klar.

Was mir gut gefallen hat war eindeutig die Spannung, die relativ gleichmäßig vorhanden war und sich zum Ende hin nochmal steigern konnte. Auch die Ermittler waren mir wieder sympathisch und man hat sie gerne bei ihrer Arbeit begleitet. Das Buch hat es geschafft, einen oft mit bedrückter Stimmung und etwas nachdenklich zurück zu lassen, was gar nicht so einfach ist.

Leider überwiegen die negativen Punkte bei diesem Thriller. Zwar kann man nicht ins Detail gehen ohne zu viel spoilern, aber einige Dinge waren einfach unlogisch. Das blinde Hineinlaufen in die Gefahr und auch der Prozess, welcher zu dieser Tat motiviert haben, laufen so nicht ab, um es einmal kryptisch zu formulieren. In dem Thriller wird gleichzeitig noch ein weiteres Thema behandelt: Unsere Männerdominierte Gesellschaft und wie sich Frauen darin behaupten müssen. Leider fand ich das Ganze nicht wirklich gut umgesetzt. Es gibt so viel mehr als notorische Frauenhasser und auf der anderen Seite notorische Männerhasser. Mal ganz davon abgesehen, dass wir das Klischee der männerhassenden Lesben doch bitte langsam mal wirklich hinter uns lassen könnten. Gerade da wir so viel Einblick in die Entwicklung eines der Charaktere bekommen, müsste dessen Hass auf Männer und Frauen recht ausgeglichen sein. Da immer wieder betont wurde, um was für selbständige, toughe Frauen es sich handelt, wäre es doch vielleicht schöner gewesen, die Beiden ein Stück dabei zu begleiten, wie sie gewisse Hindernisse meistern, anstatt erst mal alles zu verteufeln, was ein Mann von sich gibt. Der nächste Punkt, der mir nicht wirklich einleuchtet: Was ist mit dem eigentlichen Thema passiert? Laut Titel und Klappentext geht es um Fitnesstracker und im weitesten Sinne die Gefahren des Internets, wenn jeder deine Laufstrecken sieht. Mitnichten ist das jedoch Thema in dem Thriller. Deswegen ist mir auch überhaupt nicht klar, welches Motiv den Täter zu seinen späteren Werken motiviert hat bzw. allgemein zu der Art der Umsetzung. Die Auflösung lässt mich etwas verwirrt zurück, da dem Täter nun nicht der Platz oder das Genie eingeräumt wird, auf das im ganzen Buch aufgebaut und hingewiesen wird.

Mein Fazit: Leider konnte, für mein Empfinden, dieser Teil nicht mit den Vorigen mithalten. Oft hat der Zusammenhang gefehlt: Wieso die Karte, wieso die App? Das Thema an sich wäre doch so genial gewesen! Über die teils unlogischen Stellen hätte ich gerne hinwegsehen können, allerdings lässt einen das Ende dann wieder mit einem Haufen ungeklärter Fragen zurück. Auch fand ich das Thema Emanzipation, falls es darauf denn abzielen sollte, nicht glücklich umgesetzt. Nichtsdestotrotz konnte ich den Thriller an einem Tag lesen, da er ein recht durchgängiges Spannungsniveau hatte und man ständig mit den abstrusesten Dingen konfrontiert war, die ein Beiseitelegen schwer machten. Vor allem die Ermittler reißen noch mal einiges an Sympathiepunkten raus und lassen mich etwas versöhnter mit dem Thriller zurück.

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Veröffentlicht am 21.08.2021

Becka und Jens in ihrem vierten Fall

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Ich habe schon so einige Bücher von Andreas Winkelmann gelesen oder als Hörbuch gekauft, manche waren gut, andere weniger packend. Bei diesem hier handelte es sich meiner Meinung nach um den schwächeren ...

Ich habe schon so einige Bücher von Andreas Winkelmann gelesen oder als Hörbuch gekauft, manche waren gut, andere weniger packend. Bei diesem hier handelte es sich meiner Meinung nach um den schwächeren Teil seiner Bücher, da mich die Handlung nicht so sehr fesseln konnte wie erhofft.
Kommissar Jens Kerner und seiner Kollegin Oswald haben es diesmal mit einem Serienkiller zu tun der junge Joggerinnen auflauert und sie brutal ermordet. Es scheint als sei eine App für seine strategische Weise verantwortlich, bei dem die Jogger Infos ihrer Routen ins Netz freigeben und somit sichtbar für alle sind.
Das Buch ist kein Ratgeber sondern ein knallharter Krimi, trotzdem sollten diejenigen die solche Apps verfolgen auf der Hut sein, was sie alles im Netz posten.
Der Fall liest sich wie alle vorherigen auch, unabhängig voneinander. Am meisten gefällt mir die Atmosphäre zwischen den beiden Ermittlern und die Tatsache dass sie endlich ein Paar werden, denn das war schon vorauszuahnen.
Darüber hinaus fand ich die Story ein wenig zu klischeehaft das Ende nicht so gefestigt wie es sein sollte und das Motiv unrealistisch. Trotzdem freue ich mich auf den eventuell besseren Nachfolger.

Veröffentlicht am 07.07.2021

Konnte mich nicht überzeugen

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Meine Rezension: Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. In meiner Rezension drücke ich lediglich mein persönliches Empfinden ...

Meine Rezension: Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. In meiner Rezension drücke ich lediglich mein persönliches Empfinden aus, dies sagt nichts darüber aus ob ein Buch gut oder schlecht ist. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext.

„Niemand läuft dem Tod davon.“

Dies ist das vierte Buch welches ich von Andreas Winkelmann lesen darf und da ich die 3 Vorgänger sehr gut fand, freute ich mich auf sein neues Werk. Muss aber sagen, dass ich diesmal ein wenig enttäuscht bin. Den Schreibstil habe ich sofort wieder als mitreißend, flüssig und leicht verständlich empfunden, auch die wechselnden Erzählperspektiven mochte ich, wenn auch die Kapitel relativ kurz gehalten waren und man sich schnell an eine andere Situation gewöhnen musste. Aber, mir waren die Themen einfach zu viel, es wirkte total überladen. In der Story liegt die C-Pandemie hinter den Menschen, alles gut und schön, aber bis zur Seite 35 wird bereits 5x etwas im Zusammenhang mit ebendieser erwähnt, mich hat das gestört, ja so ist es zur Zeit und ja uns beschäftigt dieses Thema so lange schon tagtäglich, will ich es dann beim Abschalten und Lesen so präsent aufgezwungen bekommen? Nein. Dann werden auch weitere gesellschafts,- und sozialkritische Themen aufgegriffen, ich bin immer dafür über alles zu sprechen. Aber alles in einem Thriller? Irgendwie lenke mich dieses von der eigentlichen Story ab. Sehr gefallen hat mir wieder das gesamte Ermittler-Team, ich mag die einzelnen Charaktere sehr. Das Ende wirkte auf mich etwas zu konstruiert.

Mein Fazit: Leider konnte mich Andreas Winkelmann diesmal nicht überzeugen. Schreibstil und Charaktere wie immer super.

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