Cover-Bild All the things I didn't say
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16,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition Michael Fischer / EMF Verlag
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 27.05.2026
  • ISBN: 9783745933680
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Ann Liang

All the things I didn't say

Charmante Rivals-To-Lovers Rom-Com
Bernd Stratthaus (Übersetzer)

Frech, romantisch und absolut süchtig machend – All the things I didn't say ist ein Must-read für Fans von  Never Have I Ever oder To All the Boys I’ve Loved Before …  

Die siebzehnjährige Sadie Wen ist das perfekte Vorzeigemädchen: Schulsprecherin, Klassenbeste, immer höflich. Aber hinter ihrer perfekten Fassade brodelt es – und all der Frust landet in ihren Mail-Entwürfen. Dort teilt sie hemmungslos aus: gegen nervige Lehrkräfte, faule Mitschüler und -schülerinnen und vor allem gegen ihren arroganten Co-Sprecher Julius Gong.

Eigentlich hätte niemand jemals diese Mails lesen sollen. Doch als Sadie versehentlich auf "Senden" drückt, weiß die ganze Schule, was sie wirklich denkt – und in ihrem Leben bricht das Chaos aus: Drama, Konfrontationen und Geläster sind vorprogrammiert. Nur einem scheinen die Nachrichten egal zu sein: Julius. Ausgerechnet der Junge, den sie nie leiden konnte, beginnt sogar, die "echte" Sadie spannend zu finden …

Mit den beliebten Tropes #AcademicRivalstoLovers, #SlowBurn und #ForcedProximity

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2026

Die E-Mails

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Sadie ist zu jedem freundlich und bemüht, es allen recht zu machen. Doch ihre wahren Gefühle versteckt sie seit Jahren in den Entwürfen ihres E Mail Postfachs. Dort schreibt sie ehrliche Antworten, die ...

Sadie ist zu jedem freundlich und bemüht, es allen recht zu machen. Doch ihre wahren Gefühle versteckt sie seit Jahren in den Entwürfen ihres E Mail Postfachs. Dort schreibt sie ehrliche Antworten, die sie niemals abschickt. Zehn Jahre lang sammeln sich so unausgesprochene Gedanken, Wut und Enttäuschungen an.

Eines Tages passiert das Unvorstellbare: Alle Entwürfe werden versehentlich versendet. Plötzlich erhalten ihre Mitschüler, Lehrer und andere Menschen aus ihrem Umfeld ihre ungefilterte Meinung. Besonders viele Nachrichten gehen an Julius. Zwischen den beiden herrscht seit Jahren ein stiller Wettstreit um Noten, Beliebtheit und Anerkennung.

Nach einem heftigen Streit werden Sadie und Julius dazu verdonnert, gemeinsam Strafarbeiten zu erledigen. Ausgerechnet die beiden müssen nun Zeit miteinander verbringen. Doch je besser sie sich kennenlernen, desto mehr geraten ihre festen Vorstellungen voneinander ins Wanken.



Beim Lesen habe ich die Sommerhitze um mich herum fast völlig vergessen. Obwohl Sadie Julius zu Beginn überhaupt nicht leiden kann und man ihn zunächst nur aus ihrer kritischen Sicht erlebt, mochte ich ihn von Anfang an.

Mit Sadie musste ich dagegen erst warm werden. Sie wirkt anfangs sehr auf Krawall gebürstet, unterdrückt ihre Gefühle aber so lange, bis sie sich von anderen ausnutzen lässt. Mit jeder weiteren Szene versteht man jedoch beide Charaktere immer besser und beginnt, sie ins Herz zu schließen.

Man fiebert richtig darauf hin, dass die beiden endlich erkennen, was zwischen ihnen entsteht. Der flüssige Schreibstil der Übersetzung hat mich mühelos durch alle Höhen und Tiefen der Geschichte getragen. Am Ende hätte ich sehr gerne noch mehr Zeit mit Sadie und Julius verbracht.

Veröffentlicht am 17.06.2026

Zwischen Perfektion, Chaos und den Dingen, die man lieber nicht abschickt

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"All the Things I Didn't Say" war mein erstes Buch von Ann Liang – aber sicher nicht mein letztes.

Schon die Grundidee hat mich sofort angesprochen: Eine Musterschülerin, die all ihren Frust in nie abgeschickten ...

"All the Things I Didn't Say" war mein erstes Buch von Ann Liang – aber sicher nicht mein letztes.

Schon die Grundidee hat mich sofort angesprochen: Eine Musterschülerin, die all ihren Frust in nie abgeschickten E-Mails festhält, und ein einziger Klick, der plötzlich alles verändert. Das sorgt nicht nur für einige peinliche und humorvolle Momente, sondern bringt auch eine Geschichte ins Rollen, die deutlich mehr Tiefe hat, als ich anfangs erwartet hatte.

Sadie war für mich eine sympathische und sehr greifbare Protagonistin. Hinter ihrer perfekten Fassade steckt ein Mädchen, das ständig versucht, Erwartungen zu erfüllen und niemanden zu enttäuschen. Gerade dieser Druck und die Angst, nicht zu genügen, wurden sehr authentisch dargestellt. Auch Julius hat mir überraschend gut gefallen. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich langsam und glaubwürdig, ohne unnötiges Drama.

Besonders mochte ich, dass die Geschichte nicht nur eine süße Romance ist. Themen wie Leistungsdruck, familiäre Erwartungen, Selbstfindung und die Frage, wie viel von sich selbst man eigentlich zeigen darf, nehmen viel Raum ein und verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe. Gerade diese Themen haben mich besonders berührt, weil sie mich an viele Erfahrungen aus meiner eigenen Jugend erinnert haben – und teilweise auch heute als Erwachsene noch begleiten. Dadurch konnte ich mich in viele Gedanken und Gefühle der Figuren sehr gut hineinversetzen.

Der Schreibstil von Ann Liang ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Die Dialoge sind witzig, die Figuren wirken lebendig und die Mischung aus Humor, Romantik und emotionalen Momenten hat für mich sehr gut funktioniert.

Warum dann keine vollen fünf Sterne? An einigen Stellen war die Handlung für meinen Geschmack etwas vorhersehbar und manche Entwicklungen gingen mir etwas zu schnell. Außerdem hätte ich mir bei einigen Nebenfiguren noch etwas mehr Tiefe gewünscht.

Fazit:
Eine charmante, humorvolle und gleichzeitig überraschend tiefgründige Young-Adult-Romance mit liebenswerten Figuren und wichtigen Themen. Wer Academic Rivals-to-Lovers, Slow Burn und Geschichten über Selbstfindung mag, sollte dieses Buch definitiv auf dem Schirm haben. Für mich ein gelungener Einstieg in die Bücherwelt von Ann Liang.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Zwischen perfekten Fassaden und echten Gefühlen

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All the Things I Didn't Say von Ann Liang hat mich als Hörbuch schnell abgeholt. Ich war sofort in Sadies Welt drin und wollte wissen, wie sie aus diesem Chaos aus Erwartungen, Gefühlen und Missverständnissen ...

All the Things I Didn't Say von Ann Liang hat mich als Hörbuch schnell abgeholt. Ich war sofort in Sadies Welt drin und wollte wissen, wie sie aus diesem Chaos aus Erwartungen, Gefühlen und Missverständnissen wieder herausfindet.

Sadie war für mich eine sehr greifbare Protagonistin. Nach außen perfekt, innerlich ständig unter Druck – das wirkt sehr authentisch und nachvollziehbar. Besonders gut hat mir ihre Entwicklung gefallen, weil sie langsam und glaubwürdig passiert und nicht überhastet wirkt.
Auch die Enemies-to-Lovers-Dynamik mit Julius hat mir Spaß gemacht. Die beiden liefern sich viele unterhaltsame Momente, und trotzdem entwickelt sich ihre Beziehung Schritt für Schritt. Genau diese Mischung aus Humor, Spannung und Gefühl macht die Geschichte so angenehm zu hören.

Als Hörbuch hat mich besonders Simone Scheuer überzeugt. Sie passt sehr gut zu Sadie und schafft es, sowohl die leichten als auch die emotionaleren Szenen glaubwürdig zu transportieren. Dadurch wirkt die Geschichte sehr lebendig und leicht zugänglich.

Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass einige Entwicklungen vorhersehbar sind. Das hat mich beim Hören aber kaum gestört, weil die Figuren und die Atmosphäre im Vordergrund stehen.

'Insgesamt eine charmante, emotionale YA-Romance mit viel Herz und einer gelungenen Hörbuchumsetzung.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Mehr als nur Highschool-Drama

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Mit All the Things I Didn't Say hat Ann Liang ein Buch geschaffen, das mich auf eine Weise berührt hat, die ich anfangs gar nicht so recht kommen sah. Manchmal sträubt man sich ein wenig, in eine neue ...

Mit All the Things I Didn't Say hat Ann Liang ein Buch geschaffen, das mich auf eine Weise berührt hat, die ich anfangs gar nicht so recht kommen sah. Manchmal sträubt man sich ein wenig, in eine neue Geschichte einzutauchen, und braucht ein paar Kapitel, um den Rhythmus der Seiten zu finden. Doch wenn einen die Atmosphäre erst einmal gepackt hat, lässt sie einen so schnell nicht mehr los. Liang entwirft hier kein typisches, klischeehaftes Highschool-Drama, sondern ein emotionales und unheimlich dichtes Porträt über den unendlichen Druck, perfekt sein zu müssen, und die lähmende Angst vor den eigenen, ungeschönten Gefühlen.

Das Setting der australischen Schule wird dabei so lebendig und greifbar, dass man beim Lesen fast das Gefühl hat, selbst durch die Gänge zu laufen und das tuschelnde Chaos nach der großen Katastrophe hautnah mitzuerleben. Im Zentrum steht Sadie Wen, eine absolute Vorzeigeschülerin und Schulsprecherin, deren vermeintlich makellose Fassade Risse bekommt, als ihre nie abgeschickten E-Mail-Entwürfe, voller Frust und bitterer Wahrheit, an die gesamte Schule versendet werden. Ab diesem Moment verwandelt sich ihr Leben in einen emotionalen Trümmerhaufen, und man leidet, bangt und hofft unweigerlich mit ihr mit. Es ist faszinierend zu beobachten, wie Sadie gezwungen wird, den Raum des bloßen Funktionierens zu verlassen und zu lernen, was es wirklich bedeutet, zu sich selbst und der eigenen Meinung zu stehen.

Manchmal muss den Menschen erst der Spiegel vorgehalten werden, ehe sie sehen, welches Verhalten sie an den Tag legen.

Neben Sadie lebt die Geschichte vor allem von Julius Gong. Was als harter, von tiefer Konkurrenz geprägter Schlagabtausch beginnt, entwickelt sich zu einer unheimlich einnehmenden Dynamik. Julius wirkt anfangs arrogant und unnahbar, doch gemeinsam mit Sadie blickt man als Leser hinter seine Schutzmauern und entdeckt einen verletzlichen Kern, der von familiärem Erwartungsdruck gezeichnet ist. Die langsame Entwicklung zwischen den beiden ist eine absolute Slow-Burn-Romance, die sich wunderbar unaufgeregt in die Handlung einflicht. Sie drängt sich nicht laut in den Vordergrund, verleiht der Geschichte aber genau jene emotionale Tiefe, die einen das Buch schlussendlich regelrecht verschlingen lässt.

Auch die Nebencharaktere, wie Sadies wunderbar chaotische Freundin Abigail, bringen eine ganz eigene, authentische Note hinein. Sie zeigen, dass aus gut gemeinten Absichten manchmal das größte Chaos entstehen kann, und bieten Sadie genau den emotionalen Rückhalt, den sie in dieser turbulenten Zeit braucht. All the Things I Didn't Say ist für mich weit mehr als ein klassischer Young-Adult-Roman. Es ist eine ehrliche, freche und zugleich tiefgründige Geschichte über das Erwachsenwerden, die einen unweigerlich an die eigene Schulzeit zurückdenken lässt. Ein Buch, das zeigt, wie viel Kraft in den Dingen steckt, die wir eigentlich verschweigen wollen, und das ich jedem, der tiefgründige Charakterentwicklungen und eine authentische Liebesgeschichte sucht, nur wärmstens ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Haters-to-Lovers at its peak - Zwischen Leistungsdruck und Menschlichkeit

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Sadie Wen, 17 Jahre, ist perfekt, denn sie ist Schulsprecherin, allseits beliebt, Klassenbeste und immer höflich. Wenn man Hilfe braucht ist sie sofort zur Stelle und wenn es auch heißt, dass man seine ...

Sadie Wen, 17 Jahre, ist perfekt, denn sie ist Schulsprecherin, allseits beliebt, Klassenbeste und immer höflich. Wenn man Hilfe braucht ist sie sofort zur Stelle und wenn es auch heißt, dass man seine gesamten Aufzeichnungen eines Semesters kopiert bekommt. Doch auch wenn Sadie jedem gefallen möchte und ein Lächeln nach außen trägt, brodelt es doch innerlich. Damit sie dieses loswird, schreibt sie wütenden Email-Entwürfe, die nie abgeschickt werden sollten. Doch eines Tages passiert genau das. Und nicht nur ihr größter Rivale und Co- Schulsprecher Julius Gong bekommt dort sein fett weg, sondern auch andere Mitschüler und auch Lehrer. Und nicht nur die betreffende Person, sondern jeder kann ihre Ausbrüche lesen und während ihre heile Welt in sich zusammen bricht, lernt Sadie andere Seiten von sich kennen und eine andere Art an Dinge ran zu gehen. Doch ausgerechnet Julius findet die neue und "echte " Sadie interessant.



Sadie fand ich von Anfang an anstrengend, da sie sich wirklich ausnutzen lassen hat von allen und wirklich kein Selbstschutz hat. Ihre Art zu denken, war für mich wirklich anstrengend, aber ich verstehe, was die Autorin für ein Bild zeichnen wollt mit so einer Protagonistin. Gerade auch, da die Charaktere mit Chinesischen Wurzeln sind und die Anforderungen an die Kinder meist sehr hoch sind. Doch hier ist es Sadie selber, die sich so ein Druck macht. Aber auch auf Julius Seite sehen wir diesen Druck, der Beste zu sein.

Doch das dauerhafte Konkurrenzdenken von Sadie ist wirklich zeitweise sehr anstrengend, daher war ich sehr froh als der große Knall kam und sie begann selber zu merken, dass sie es nicht jedem Recht machen kann, ohne sich selber zu verlieren. Und gerade Julius tut da viel zu, auch wenn es sehr langsam voran geht zwischen den beiden.

Warum reden nicht beide einfach einmal miteinander ? Weil es aufgrund ihrer Jahre (eigentlich fast ein Jahrzehnt lang) anhaltender Rivalität natürlich nicht sofort geht.

Ich mochte die Entwicklung der Charaktere sehr und auch, dass sie sich nicht am Ende plötzlich um 180 Grad gedreht haben, sondern immer noch sie sind.

Man kann auch selber Schlüsse für sich ziehen, wenn man selbst immer so People-pleasing unterwegs ist (hoffentlich nicht so extrem wie Sadie) und daher gebe ich dem Buch 4 Sterne

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