Cover-Bild Tod eines Eisfischers
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 27.10.2020
  • ISBN: 9783959674362
Anna Ihrén

Tod eines Eisfischers

Ulla Ackermann (Übersetzer)

Eine Schiffsexpedition im Nordmeer – an Bord ein skrupelloser Killer

Winter auf der beschaulichen Schäreninsel Smögen. Ein Forschungsschiff läuft in den Hafen der Insel ein. An Bord ist der bekannte Meeresbiologe Kaj Malmberg, der am Abend einen wichtigen Forscherpreis verleihen soll. Doch dazu kommt es nicht: Malmberg wird brutal in seiner Kabine erstochen. Die Besatzung drängt darauf, die geplante Expedition ins Nordmeer fortzusetzen. Also werden die beiden Ermittler Dennis Wilhelmson und Sandra Haraldsson an Bord geschickt, um herauszufinden, warum der berühmte Forscher ermordet wurde. Je länger die beiden auf dem Schiff sind, desto mehr Verdächtige gibt es, bis es in einer eiskalten Nacht vor der Küste Spitzbergens zu einem dramatischen Showdown kommt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2020

Scjhwedenkrimi mit Längen

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Ich war gespannt auf Anna Ihrens "Tod eines Eisfischers", in dem es um einen grausamen Mord an Bord eines Forschungsschiffes geht. Der Expeditionsleiter wird ermordet in seiner Kajüte aufgefunden und ...

Ich war gespannt auf Anna Ihrens "Tod eines Eisfischers", in dem es um einen grausamen Mord an Bord eines Forschungsschiffes geht. Der Expeditionsleiter wird ermordet in seiner Kajüte aufgefunden und der ehemalige SEK-Beamte Dennis Wilhelmson, nunmehr Leiter der Polizei in dem kleinen Schärenort Smögen, nimmt die Ermittlungen auf.

Dabei hilft nicht gerade, dass das Schiff zur Fortsetzung der Expedition wieder auslaufen muss, um weiter nach Bergen und Spitzbergen aufzubrechen.. Zudem droht sich bei mehr als einem Beamten Berufliches und Privates in diesem Fall zu verbinden - eine Polizistin ist in Sorge um die auf dem Forschungsschiff arbeitende Tochter, gleich zwei Beamte sind höchst hingerissen von der Schwester des Mordopfersund Sandra Haraldson, Wilhelmsons engste Mitarbeiterin, muss mit ihrem wieder aufgetauchtem Ex klarkommen.

Das ist allerdings nicht das einzige, was hier verwickelt ist. Wie schon im ersten Band der Reihe gibt es eine zweite Erzählebene mit einem historischen Fall aus Kriegszeiten, der für die Lösung des Mordfalls nicht wirklich relevant ist. Und ebenso wie im ersten Band gibt es zahlreiche Nebengeschichten mit reichlich vorhandenen Freunden, Verwandten und Bekannten der Ermittler, die zwar teilweise amüsant-chaotisch sind, aber letztlich für ein erzählerisches Kuddelmuddel sorgen, zumal die Szenenwechsel sehr sprunghaft und nicht etwa durch Kapitel oder Markierungen abgegrenzt sind. Da wäre weniger mehr gewesen.

Einmal mehr schafft es die Autorin mit ihren Landschaftsschilderungen, ein Bild des diesmal winterlichen hohen Nordens zu zeichnen. Etwa die Beobachtung einer Eisbärin, die sich an eine Robbengruppe heranpirscht, aber auch die Schilderung einer russischen Enklave auf Spitzbergen, der Weg durch das Treibeis oder die Fahrt auf einem Motorschlitten. Gut fand ich auch, dass das Thema Klimawandel/Klimaveränderungen zumindest ansatzweise eingebracht wurde, wenn auch "Tod eines Eisfischers" eher in die Kategorie der unterhaltsamen als der gesellschaftskritischen Schwedenkrimis passt.

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Veröffentlicht am 27.10.2020

Interessante Story

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Zum Inhalt:
Eigentlich sollte Kaj Malmberg einen Forschungspreis verliehen bekommen doch dazu kommt es nicht mehr. Er wird brutal in seiner Kajüte auf dem Forschungsschiff ermordet. Die Besatzung drängt ...

Zum Inhalt:
Eigentlich sollte Kaj Malmberg einen Forschungspreis verliehen bekommen doch dazu kommt es nicht mehr. Er wird brutal in seiner Kajüte auf dem Forschungsschiff ermordet. Die Besatzung drängt darauf, die Expedition fortzuführen. So müssen die Ermittler mit aufs Schiff. Je länger die Ermittlung andauert desto mehr Verdächtige gibt es.
Meine Meinung:
Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen, wobei es nach meiner Ansicht schon mehr als eine Länge hat. Die Story hat mir gut gefallen, auch die nach und nach Enthüllung der Vergangenheit ist gut gelungen. Der Schreibstil ist recht gut. Die Protagonisten hätten an der ein oder anderen Stelle noch ein wenig mehr Kontur haben können. Abschließend kann ich aber sagen, dass ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt habe.
Fazit:
Interessante Story

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