Cover-Bild Der Tote auf Amrum
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition M
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 332
  • Ersterscheinung: 30.06.2020
  • ISBN: 9782919808298
Anna Johannsen

Der Tote auf Amrum

Ein neuer Fall, der das Leben der Inselkommissarin auf den Kopf stellt.

Marten Hilmer, schwerreicher Immobilienbesitzer auf Amrum, wird vergiftet auf seinem Anwesen aufgefunden. Hauptkommissarin Lena Lorenzen reist in ihre alte Heimat, um zu ermitteln. Ist der Täter unter den Frauen zu finden, mit denen Hilmer über die Jahre eine Affäre hatte? Oder wurde jemand beim Immobilienkauf übervorteilt?

Als Lena im Haus des Opfers ein Bild ihrer Mutter findet, hat sie Mühe, sich auf ihre Arbeit als Polizistin zu konzentrieren. Neben der Befragung der vielen Verdächtigen muss sie herausfinden, wie ihre eigene Geschichte mit dem Fall verbunden ist.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2020

Spannende Unterhaltung mit überraschendem Ende

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Es kommt nicht nur hin und wieder vor, dass sogenannte Thriller oder Kriminalromane langweilig sind. Warum? Schon nach wenigen Seiten ist für mich klar, wer der Täter ist. Nicht so bei dem Buch Der Tote ...

Es kommt nicht nur hin und wieder vor, dass sogenannte Thriller oder Kriminalromane langweilig sind. Warum? Schon nach wenigen Seiten ist für mich klar, wer der Täter ist. Nicht so bei dem Buch Der Tote auf Amrum. Ich lese viel und leider gibt es immer häufiger Bücher, die ich nach wenigen Seiten abbreche. Warum das bei diesem Buch nicht der Fall ist, erfahren Sie jetzt.

Der Tote auf Amrum fängt wie gewohnt mit einem Mord an. Marten Hilmer verdient sein Geld mit Immobilien und hat damit bereits ein Vermögen angehäuft. Eines Tages ruft er selbst den Rettungsdienst an und als dieser wenig später in der Wohnung eintrifft, kann er lediglich den Tod des Mannes feststellen. Was zunächst wie ein ganz normaler Tod durch Herzinfarkt aussah, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Mord. Lena Lorenzen ist Hauptkommissarin und kennt die Insel Amrum viel besser als jeder andere. Sie wuchs hier auf und wird in diesem Buch mit der Vergangenheit konfrontiert.

Die Inselkommissarin kannte ich nicht und auch Bücher von Anna Johannsen las ich noch nie. Dennoch war ich bereits nach wenigen Seiten informiert und konnte dem Geschehen ohne Vorkenntnis ohne Probleme folgen. Ja, es gibt einige private Vorkommnisse, die auch in diesem Band kurz erwähnt werden. Sie haben allerdings nichts mit dem aktuellen Fall zu tun. Es gibt etliche Verdächtige und bis zum Finale wusste ich nicht, wer das Verbrechen verursachte. Ein munteres Hin und Her hält die Spannung aufrecht. Die Sprache ist schlicht und das Buch lässt sich selbst ohne intensive Konzentration sehr gut lesen. Vier Sterne und eine Leseempfehlung für Liebhaber leichter Literatur gebe ich daher sehr gerne.

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Veröffentlicht am 04.07.2020

Spannender Krimi

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TW: versuchte Vergewaltigung
Am Besten gefällt mir an dieser Krimireihe der Schreibstil und das Setting. Es lässt sich alles flüssig lesen und oft hatte ich dabei die Zeit vergessen. Das Ermittlerteam ...

TW: versuchte Vergewaltigung
Am Besten gefällt mir an dieser Krimireihe der Schreibstil und das Setting. Es lässt sich alles flüssig lesen und oft hatte ich dabei die Zeit vergessen. Das Ermittlerteam rund um Lena Lorenzen ist total sympathisch und ich finde es immer wieder schön zu sehen, wie sich die Handlungsstränge rund um diese entwickeln. Denn man erfährt einiges über sie, obwohl diese Informationen immer nur am Rande eingestreut werde und somit nicht den Fokus vom Fall wegnehmen. Zudem gibt es immer genug um Lokalkolorit, damit man auch ja nicht vergisst auf welcher nordfriesischen Insel man sich befindet.

Der Fall an sich ist total komplex und es gibt unheimlich viele, die ein wirklich gutes Mordmotiv hätten. Im Laufe der Handlung gibt es immer wieder neue Ermittlungsansätze und Hinweise und man muss wirklich genau aufpassen um nicht den Überblick zu verlieren. Aus dem Grund hatte ich den Krimi regelrecht verschlungen, weil ich einfach nicht wusste wer denn nun der Täter ist und ich endlich Klarheit haben wollte. Ungefähr nach der Hälfte der Handlung denkt man sich, dass endlich einmal der richtige Verdächtige in Haft sitzt und der Fall endlich gelöst ist nur um festzustellen, dass dem doch nicht so ist.

Dann gibt es im Laufe der Handlung einen Hinweis, der das Leben einiger Hauptprotagonisten ziemlich auf den Kopf stellt. Ich bin total darauf gespannt wie sich das alles noch entwickeln wird und was das letztendlich für Konsequenzen nach sich zieht.

Endlich geht es mal in dem Fall Groll weiter und es werden alle nötigen Informationen geliefert um diesen zu verstehen. Das zieht sich ja jetzt schon über einige Bände und ich wusste auch nur noch ganz grob um was es ging. Es bleibt auf alle Fälle spannend und ich hoffe, dass das alles ein gutes Ende für Lena nehmen wird. Was wahrscheinlich total an der Realität vorbei wäre, wenn man die ganzen Statistiken zu (versuchten) Vergewaltigungen in Betracht zieht. Was das betrifft ist es schön zu sehen, dass sie von anderen unterstützt wird. Leider ist das ja immer noch ein Tabuthema und oft ist es ja so, dass so ein Machtmissbrauch meist nicht geahndet wird und das alles meist nur intern geregelt wird.

Dieses Mal gibt es wieder einmal ein schönes Cover, bei dem mir besonders die Farbauswahl und natürlich das Motiv gefallen. Es zeigt einem einen langen Weg und zeigt einem, dass Lena vermutlich genau dieser bevorsteht. Und nach dem Lesen kann ich dem nur zustimmen. So wie es aussieht steht sie was das betrifft erst am Anfang und jetzt sind ein paar Steine ins Rollen gekommen, die wahrscheinlich noch großes auslösen werden.

Fazit:
Den Krimi kann man gut ohne Vorwissen lesen. Trotz der 330 Seiten hatte ich den Krimi wegen des guten Schreibstils rasch durch gelesen. Er kommt komplett ohne grausam zugerichtete Leichen aus und die Ermittlungen stehen zu jeder Zeit im Vordergrund.

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Veröffentlicht am 02.07.2020

Interessante Story

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Zum Inhalt:

Als Marten vergiftet aufgefunden wird, kommt Hauptkommissarin Lena Lorenzen zurück in die Heimat um zu ermitteln, was passiert ist. Dabei stößt sie im Haus des Opfers auf ein Bild ihrer Mutter. ...

Zum Inhalt:

Als Marten vergiftet aufgefunden wird, kommt Hauptkommissarin Lena Lorenzen zurück in die Heimat um zu ermitteln, was passiert ist. Dabei stößt sie im Haus des Opfers auf ein Bild ihrer Mutter. Was hat sie mit dem Opfer zu tun?

Meine Meinung:

Das ist nun der zweite Krimi, den ich von der Autorin lese und auch dieser gefällt mir recht gut. Besonders hat mir der Schreibstil gefallen, der wirklich gut ist. Das Buch liest sich sehr flüssig. Die Story war sehr interessant. Das Setting auf Amrum hat mir gut gefallen, so kam man trotz des Falles irgendwie leicht in Urlaubsstimmung. Die Protagonisten haben mir gut gefallen. 

Fazit:

Interessante Story

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Veröffentlicht am 30.06.2020

rundum gelungen

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Im neuen Roman von Anna Johannsen geht es zurück in Lenas alte Heimat Amrum. Hier geboren und aufgewachsen stehen die Chancen gut, dass sie die Verdächtigen besser einschätzen kann. Außerdem erleben hier ...

Im neuen Roman von Anna Johannsen geht es zurück in Lenas alte Heimat Amrum. Hier geboren und aufgewachsen stehen die Chancen gut, dass sie die Verdächtigen besser einschätzen kann. Außerdem erleben hier Erck und Lena einen ganz besonderen Genuss. Muss doch niemand von beiden pendeln. Sie haben viel mehr Zeit als sonst. Doch leider betrifft der Fall Lena auch ganz persönlich und so ist die gemeinsame Zeit oft von Schatten geprägt.


Ich mag Lena sehr. Sie weiß was sie will und kann sich auch Fehler eingestehen. Außerdem kommen gerade in diesem Buch viele kleine Nuancen von ihr ans Licht, die sie sehr verletzlich machen, dafür aber dem Leser umso sympathischer. Die Ermittlertruppe ist insgesamt ein Sympathieträger, wohingegen die Verdächtigen, nun ja verdächtig sind . Und eben ein wenig unsympathisch. Der Fall ist sehr komplex mit vielen Wendungen die mir wahnsinnig gut gefallen haben. In jedem Moment wo ich dachte den Täter entlarvt zu haben, kam eine neue Wendung. Das Buch ist rundum gut, der Spannungsbogen die ganze Zeit hoch und man merkt der Autorin mit jedem Buchstaben an , wie viel Herzblut in dieser Geschichte steckt, und Amrum ist ja auch eine Traumkulisse für einen Mordfall. Ein begrenzter Täterkreis und niemand kann die Insel so einfach verlassen.

Fazit: Ein Krimi der wirklich für jeden Leser geeignet ist. Nicht zu grausam, niemals langweilig, ein toller Schreibstil und eine perfekte Mischung aus Handlung und Beschreibung machen diesen Krimi absolut gelungen.

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Veröffentlicht am 30.06.2020

Mord im Norden

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Lena muss auf die Insel Amrum um einen ungeklärten Todesfall aufzuklären. Sie ist bestens dafür geeignet, da sie von dieser Insel abstammte. Leider sind die Ermittlungen und auch ihr Privatleben nicht ...

Lena muss auf die Insel Amrum um einen ungeklärten Todesfall aufzuklären. Sie ist bestens dafür geeignet, da sie von dieser Insel abstammte. Leider sind die Ermittlungen und auch ihr Privatleben nicht so einfach. Der Tote war reich, beliebt, unnahbar, charmant und sehr erfolgreich. Aber wer hatte solch einen Hass auf ihn?

Das Ermittlerteam, bestehend aus Lena und Johann, funktioniert sehr gut. Beide verstehen sich blind und die Arbeit läuft Hand in Hand. Die Polizeistation unterstützt wunderbar und es gibt kein Kompetenzgerangel. Schwierig wird der Fall für Lena, als auf einmal ein unerwartetes Ereignis aus der Vergangenheit ihr Leben erneut aus der Bahn wirf.

Das Buch liest sich leicht und flüssig. Der Fall ist nicht einfach zu durchschauen. Es gibt Spuren und doch führen sie nicht zum Ziel. Die Auflösung war für mich nicht vorhersehbar.
Es wird viel aus Lenas Privatleben mit eingebaut, dies war angenehm und verlieh der Geschichte Persönlichkeit. Außerdem gibt es noch Probleme beim LKA, was zwar nebensächlich für diesen Fall ist, aber für Lenas Zukunft nicht. Diesen Handlungsstrang empfand ich als zu viel und belastend.

Fazit: Ein Krimi mit Lokalreport, welcher das Inselleben und dessen Eigenschaften zu einem kniffeligen Fall verbindet.

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