Cover-Bild Mornings in Boston - The Stories We Tell
Band 1 der Reihe "Love on Air"
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX.digital
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 31.10.2025
  • ISBN: 9783736325197
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Anna Lane

Mornings in Boston - The Stories We Tell

SIE IST SEINE GRÖSSTE KONKURRENTIN - UND SEINE GRÖSSTE VERSUCHUNG

Die ehrgeizige Journalistin Penelope Sanderson hat den Karrieresprung endlich geschafft. Bei der quotenstarken Show Mornings in Boston moderiert sie an der Seite von Connor Kingsley zwischen sieben und neun Uhr und bringt die Menschen gut in den Tag. Alles könnte perfekt sein, würde ihr viel zu attraktiver Co-Moderator - und der Playboy der Nation - ihr nicht von der ersten Sendung an Steine in den Weg legen. Doch Penelope hat nicht vor, sich von Connor unterkriegen zu lassen, der sie trotz seines Verhaltens besser zu verstehen scheint als alle anderen ...

»Dieses Buch erzählt von Anfängen, die schwerer sind als gedacht. Von Nähe, die wehtut. Und von einem Gefühl, das leiser kommt, als man erwartet - aber lauter bleibt, als man glaubt.« annas.books

Reihenauftakt der Love-on-Air -Trilogie von Neuentdeckung Anna Lane

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Frühstücksfernsehen

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Vielversprechendes Setting, vielversprechender Trope: Konkurrenzkampf bei den Morgennachrichten. Schade nur, dass die eine Partei gar nichts vom Konkurrenzkampf weiß. So wird aus Enemies-to-lovers eher ...

Vielversprechendes Setting, vielversprechender Trope: Konkurrenzkampf bei den Morgennachrichten. Schade nur, dass die eine Partei gar nichts vom Konkurrenzkampf weiß. So wird aus Enemies-to-lovers eher ein “unsympathischer-Kollege-rafft-sich-endlich-und-ist-attraktiv”.
Der angekündigte “Banter” (das scheint so ein Modewort der Branche zu sein, das laut nach einem Gemecker schreit!) beläuft sich auf platte Sprüche in teilweise sehr künstlich wirkenden Dialogen zwischen dem unsympathischen Kollegen und einer Protagonistin, die charakterlich so blass bleibt wie das Cover farbenfroh ist.
Statt großer Emotionen hat das Buch bei mir eher Augenverdrehen verursacht, wenn sich die Autorin mal wieder in zu vielen Details verzettelt. Anschauliche Beschreibungen schön und gut, aber ich muss nicht Farbe, Material und Stil von jedem verdammten Kleidungsstück jeder verdammten Person im Raum kennen, und schon gar nicht jedes dazugehörige Accessoire (mit Farbe, Material und Stil). Auch dass frau beim Shoppen an einer Drogerie vorbeigekommen ist, und noch Tampons gekauft hat, ist echt nicht sooo relevant.
Ich persönlich mag keine Spitznamen in Büchern. Schon gar nicht zu einem Zeitpunkt der Bekanntschaft, zu dem man sich in deutschen Büros vermutlich noch siezen würde. Auch die Wahl des Namens... eher ungünstig. Wenn mein Kollege mich “Angel” nennen würde, stünde ich jedenfalls beim Personalrat auf der Matte.

Auch etwas befremdlich: Im Jahr 1998 mit “E-Mail for you” war der "anonyme-Chatfreunde-Plot" echt unschlagbar. 2025 ist er aber langsam auserzählt. Vor allem, weil er IMMER auf dieselbe Art abläuft. Sie schreiben seit DREI Jahren, ohne Austausch von Infos, sind dadurch BESTE Freunde, dann checkt ER, dass sie sich im echten Leben kennen, er wartet auf den richtigen Zeitpunkt für die Wahrheit, sie findets vorher raus und dann ist DRAMA. Und natürlich ist das alles NIE auf den ersten zehn Seiten vorhersehbar.
In diesem Fall wirkt der Trope sogar, als sei er nachträglich noch in die Story eingeflochten worden, um den obligatorischen 3-Act-Breakup schreiben zu können.

Fazit: Ein sehr buntes Cover, das mich ohne den vielversprechenden Klappentext nicht angesprochen hätte. Einen Klappentext, der nicht hält, was er verspricht.
Und einen Schreibstil, der zu viel will und zu wenig transportiert.
Eben wie das Frühstücksfernsehen.
Wir nehmen uns wichtiger, als wir tatsächlich sind, wir unterhalten nebenher, aber man käme auch ohne uns aus.

Danke an netgalley für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 02.11.2025

War eher nicht so mein Fall

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Eigentlich hörte sich das Buch für mich sehr vielversprechend an. Eine junge Frau, die ihren Traum lebt, während sie einen Schicksalsschlag verarbeitet und berufliche Enemies-to-Lovers hörte sich erstmal ...

Eigentlich hörte sich das Buch für mich sehr vielversprechend an. Eine junge Frau, die ihren Traum lebt, während sie einen Schicksalsschlag verarbeitet und berufliche Enemies-to-Lovers hörte sich erstmal gut an. Der Vibe der Geschichte war dann aber irgendwie nicht so ganz meins und das Buch hat mich nicht so richtig erreicht. Besonders auch emotional hab ich mich gar nicht abgeholt gefühlt.

Auch kitschige Kosenamen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Connor sich wie der letzte Abschaum verhält. Ich fand diesen Konkurrenzkampf, von dem Penelope nicht mal wusste, dass er stattfindet, total überzogen.
Connor klingt wie ein Typ, den man nicht mal mit der Kneifzange anfassen will, seine Ego-Tour hat mir echt den Ick gegeben. Null mein Fall.

Dafür fand ich Penelope umso sympathischer. Und die Clique bestehend aus Penelope, Scarlet und Grayson ist einfach göttlich.
Ein bisschen traurig war ich, dass man vom Vibe der Stadt kaum was mitbekommt. Und auch das durchaus ernste Thema, welches mit Penelopes Schwester aufgegriffen wird, kommt nicht so recht zum tragen.

Die Geschichte setzt viel aus Connors Charme, der bei mir einfach nicht angekommen ist und die Spannung, die zwischen den Protas herrscht und durch ziemlich klischeehafte Situationen befeuert wird. Und dass er sie plötzlich mag, nachdem sie zuerst was nettes, selbstloses für ihn getan hat. Weiß nicht… Hab ich ehrlich gesagt einfach nicht gefühlt.

Vom Schreibstil her voll in Ordnung, liese sich leicht und flüssig. Ich fands ok, aber es mich nicht abgeholt.

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