Cover-Bild Songbird

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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper ebooks in Piper Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 04.12.2018
  • ISBN: 9783492985307
Anna Rosina Fischer

Songbird

Roman

»Obwohl sie es schon lange ahnte, tief im Innern spürte, traf es sie plötzlich und völlig unerwartet.« Dieser Roman bringt uns zum Schwelgen, Weinen, Lachen und Mitfiebern – für alle Verliebten und solche, die es werden wollen von derGewinnerin des #newpipertalent-Wettbewerbs von Piper und Sweek
Ella und Sam kennen sich schon ewig, als sie sich endlich eingesteht, dass er ihr mehr bedeutet als alles andere. Zu dumm nur, dass Sam der beste Freund ihres großen Bruders ist. Und dass er ausgerechnet jetzt eine Stelle als Referendar fürs Lehramt antritt – an ihrer Schule. Und dann ist da noch diese Sache mit Milo … Völlig überfordert von ihren Gefühlen setzt Ella ihre eigene Gesundheit gefährlich aufs Spiel und verletzt damit nicht nur sich selbst.»Songbird« ist so romantisch, chaotisch, witzig und tieftraurig wie die echte, ganz große Liebe.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 14 Regalen.
  • 8 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2019

Grandioses Debüt

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Der erste Dank gilt NetGalley und Piper Gefühlvoll für die kostenlose Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Ein weiterer Dank geht an die Autorin, Anna Rosina Fischer ( Gewinnerin des #newpipertalent-Wettbewerbs ...

Der erste Dank gilt NetGalley und Piper Gefühlvoll für die kostenlose Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Ein weiterer Dank geht an die Autorin, Anna Rosina Fischer ( Gewinnerin des #newpipertalent-Wettbewerbs von Piper und Sweek), die mir mit diesem tollen Debütroman sehr schöne Lesestunden beschert hat.

Doch erst kurz zum Inhalt:
Ella und Sam kennen sich schon ewig, als sie sich endlich eingesteht, dass er ihr mehr bedeutet als alles andere. Zu dumm nur, dass Sam der beste Freund ihres großen Bruders ist. Und dass er ausgerechnet jetzt eine Stelle als Referendar fürs Lehramt antritt – an ihrer Schule. Und dann ist da noch diese Sache mit Milo …
Völlig überfordert von ihren Gefühlen setzt Ella ihre eigene Gesundheit gefährlich aufs Spiel und verletzt damit nicht nur sich selbst....


Kommen wir erst zum Cover:
Schlicht und einfach, mit einer tollen Farbkombination in Szene gesetzt. Ganz nach meinem Geschmack

Der Schreibstil ist flüssig, dadurch sehr angenehm zu lesen.
Durch die authentische Beschreibung der Protagonisten konnte man sich sehr gut in deren Situationen, besonders in die von Ella, da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, sehr gut nachvollziehen.
An manchen Stellen hätte ich gerne gehabt, das man die Gefühls-und Gedankenwelt auch aus der Sicht von Sam zu lesen bekommt...
Mit der Vielfalt von Gefühlen hat die Autorin nicht gegeizt: Liebeskummer, Zweifel, Hoffnung, Angst, Verzweiflung, Unsicherheit, Liebe, Hoffnungslosigkeit...., alles vorhanden.

Ein sehr heikles und leider doch sehr oft vorkommendes und zum Teil unterschätztes Thema hat sie ebenfalls sehr gut authentisch dargestellt. Dies macht die Geschichte noch realer....
Hier möchte ich aber nicht näher darauf eingehen - lest selbst!

Fazit:
Songbird ist für mich ein großartiges Buch, welches durch die geschickte Beschreibung und Darstellung es schon fast zu einer Biografie macht.
Aber eben nur fast....

Ich vergebe sehr sehr gerne 5 Sterne!
Ich kann die Geschichte nur jedem ans Herz legen der auf der Suche nach ein paar schönen Lesestunden mit einer guten Portion Romantik und Authentizität ist.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Gut, aber hat Luft nach oben

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Ella kennt Sam schon lange, denn er ist der beste Freund ihres großen Bruders. Als er dann Referendar an ihrer Schule wird, ist das Chaos groß. Denn sie ist schon lange in ihn verliebt und dann ist da ...



Ella kennt Sam schon lange, denn er ist der beste Freund ihres großen Bruders. Als er dann Referendar an ihrer Schule wird, ist das Chaos groß. Denn sie ist schon lange in ihn verliebt und dann ist da auch noch Milo und die Sache von Silvester. Großes Gefühlschaos ist vorprogrammiert.



„Doch, ist es… und es war bestimmt nicht sein bestes Kapitel … Aber ich hoffe, er kann irgendwann lächeln, wenn er zu den Seiten zurückblättert, in denen ich vorkomme.“



Dieses Buch klang nach einer schönen Jugendgeschichte, leicht, aber doch auch mit ernstem Hintergrund. Leider konnte ich mich nicht so ganz mit der Geschichte anfreunden. Die Charaktere sind und bleiben bis zum Ende eher blass und ich kann wenig über sie sagen, über ihre Vorlieben, ihre Gedanken und Gefühle, aber auch über ihre Eigenschaften. Grobe Züge sind erkennbar, aber die Tiefe fehlt. Außerdem war mir die plötzliche große Liebe auch sehr unglaubwürdig. Da Ella ja auch schon lange für Sam schwärmt, war es mir ein Rätsel warum sie plötzlich nur noch an ihn denken kann. Der Schreibstil war schön zu lesen und ganz besonders hat mir der Abstecher aufs Land bzw. in die Pampa gefallen, denn dort kenne ich mich aus. Doch auch hier gab es so viele Zufälle und überstürzte Handlungen, das war mir zu viel.

Zeitweise wiederholt sich die Autorin z.B. die Aussage: Sie wusste, dass Milo den Namen nicht mochte, verwendete ihn aber wieder. Also ob die Autorin nicht mehr wusste, dass sie genau den gleichen Wortlaut einige Seiten vorher schon verwendet hat. So ist es auch ein ständiges Hin und Her zwischen den beiden. Grob gesagt, kann man die Geschichte in ein paar Worten zusammenfassen.

Zudem versucht die Autorin zu viele Themen aufzugreifen, die unterschiedlichen Kindheiten, Verlust, Trauer, Freundschaft, aber auch das Thema Essgewohnheiten bei Ella. Und genau das hat mich so gestört. Man merkt, dass sie Probleme hat, aber wirklich niemand kümmert sich darum und es wird so nebenher geschoben. Mir kratzt die Autorin an zu vielen Themen und bleibt dabei zu oberflächlich. Ein paar weniger hätten auch gereicht und dafür mehr Tiefe. Doch die Songliste am Schluss und auch die Wichtigkeit der Musik während der Geschichte haben mir gut gefallen.



Für ein Debüt ganz in Ordnung. Hat aber noch Luft nach oben.

Veröffentlicht am 12.02.2019

Locker-leichte Liebesgeschichte mit kleinen Makeln

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Inhalt:

Schon seit sie zwölf Jahre als ist, schwärmt Ella heimlich für Sam, den besten Freund ihres Bruders. Sam ist seit Jahren so etwas wie ein Familienmitglied. Daheim bei seinem gewalttätigen Vater ...

Inhalt:

Schon seit sie zwölf Jahre als ist, schwärmt Ella heimlich für Sam, den besten Freund ihres Bruders. Sam ist seit Jahren so etwas wie ein Familienmitglied. Daheim bei seinem gewalttätigen Vater ist es nicht eben angenehm und heimelig ist, sondern bedrohlich. Ellas Familie hingegen ist ganz anders. Die Eltern streiten sich so gut wie nie, sie räumen ihren Kindern größtmögliche Freiheiten ein. Sam wurde von ihnen als eigenes Kind aufgezogen.

Die Nachricht, dass das absolvierte Auslandsjahr nicht angerechnet wird, trifft Ella sehr. Sie muss eine Klasse wiederholen. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, offenbart Sam ihr in einem Gespräch, dass er das Referendariat, das er im Zuge seines Studiums absolvieren muss, an ihrer Schule stattfinden wird. Ella ist fix und fertig. Wie soll sie damit umgehen, dass Sam sich in eine Autoritätsperson verwandelt? Veränderungen und Spannungen liegen in der Luft. Hinzu kommt, dass es zwischen Sam und Ella ordentlich knistert.



Im Detail:

Als Ella von Sam die Nachricht erhält, dass dieser sein Referendariat an ihrer Schule absolvieren möchte, bricht für sie eine kleine Welt zusammen. Aus ihrer Schwärmerei wurde nämlich Liebe.
Wie soll sie damit klarkommen, dass ihre Klassenkameradinnen bei dem Anblick des neuen Sportlehrers nahezu dahinschmelzen?

Die ersten Tage sind für Ella eine große Herausforderung. Dann steht eine Klassenfahrt an. Es geht in die Fränkische Schweiz. Zwei Tage Pottenstein, drei Nächte in die Wälder nahe Muggendorf. Also mitten ins Nirgendwo. Kurz vor der Abreise erhält Ella den nächsten Schock. Sam soll das Gepäck der Schüler transportieren und als Begleitperson die Gruppe unterstützen.

Ellas schlimmste Befürchtungen werden wahr. Die Tage in Muggendorf sind ein Ausflug ins Survival-Camp, eine Art Schüler-Kontrastprogramm zur Urbanität. Es gilt, eine Wildpflanzenwanderung mit Survivaltrainer Flori zu absolvieren sowie anschließendes Verarbeiten, Kochen und Essen der frischgesammelten Ausbeute und gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer hinter sich zu bringen. Bei dieser Art von Ausflug bleibt es nicht aus, dass sich Sam und Ella näher kommen. Ellas Gefühle werden immer mehr durcheinandergewirbelt. Denn Sam muss als ihr Lehrer auf Distanz bleiben. Er darf sich nicht in eine Schülerin verlieben.

Der Klappentext von Songbird klingt vielversprechend. Eine Schüler-Lehrerbeziehung verspricht eine Menge Konfliktpotential. Dass sich zwischen Ella und Sam, die sich bereits aus Kindertagen kennen, über die Jahre hinweg Gefühle entwickelt haben, klingt plausibel. Mit Ella erschafft die Autorin eine Protagonistin, die oft von negativen Gefühlen, Empfindungen, Emotionen und Affekten getrieben wird. Diese pessimistischen Gedanken helfen Ella nicht gerade dabei mit der Situation umzugehen. Sam bietet da einen willkommenen Kontrast.

Das Schicksal der beiden verstrickt sich und eine Lehrer-Schüler-Beziehung wird aufgebaut. Diese Geschichte wird garniert mit einem Subplot um die Vergangenheit von Sam und ein gegenwärtiges Problem von Ella. Der Umgang der Autorin mit dem Stoff bleibt bei aller Direktheit und Inszenierung allerdings manchmal oberflächlich.

Anna Rosina Fischer zeigt in ihrem Roman Songbird allerdings ein Händchen für Nebencharaktere. Ellas Eltern haben mich mit ihrer offenen Art von sich überzeugen können. So packt Ellas Mutter ersteinmal Kondome für die Klassenfahrt ins Handgepäck ihrer Tochter, sie zeigt eine große Liebe für gute alte Musik und wirkt als Kontrast zu ihrer Tochter lebensbejahend und optimistisch. Ellas Bruder Kurt hingegen ist der typische Junggeselle. Die Eltern und die Schwester müssen gelegentlich vorbeischauen, ihm den Kühlschrank füllen und die Wäsche waschen. Er spielt in einer Band und wenn es hart auf hart kommt, ist er immer für seine Familie da. Aber auch die besten Freunde von Ella sorgen für schöne Lesemomente. Kurzum: Jede einzelne Figur muss man als Leser einfach ins Herz schließen.



Fazit:

Die Last mit der Liebe. Songbird nimmt eine unziemliche Lehrer-Schüler-Beziehung in Augenschein. Eine stete Abfolge von Alltagsbegebenheiten aus dem Leben der beiden Protagonisten trägt das Buch aber nicht durch vierhundert Seiten. Die Handlung wird unterstützt durch Nebenplots. Die Figuren werden dort aber nicht ausagiert. Über die Seiten hinweg werden wir Zeugen der endlosen On/Off-Beziehung zwischen Ella und Sam. Das kostet Nerven. Ellas bizarre, pessimistische und düstere Grundstimmung hilft hier auch nicht weiter.

Wird der Fokus auf die einzelnen Nebenfiguren gerichtet, hat das Buch seine großen Momente.
Man wünscht diesen mehr Raum zur Entfaltung, bilden sie doch einen positiven Gegenpol zu Ella.

Ich kann Songbird an Leser/innen empfehlen, die eine locker-leichte Liebesgeschichte suchen und die über die kleinen Makel hinweg sehen können.

Veröffentlicht am 10.02.2019

romantisch, gefühlvoll, echt

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… endlich mal wieder ein Buch zum verlieben ,ohne endlose Klischees.

Ella spürt schon lang das sich an Ihren Gefühlen für Sam etwas geändert hat. Sam, der beste Freund Ihres Bruders - der soviel Zeit ...

… endlich mal wieder ein Buch zum verlieben ,ohne endlose Klischees.

Ella spürt schon lang das sich an Ihren Gefühlen für Sam etwas geändert hat. Sam, der beste Freund Ihres Bruders - der soviel Zeit mit Ihrer Familie verbringt, dass er praktisch schon dazu gehört. Jetzt ist er auch noch Ihr Lehrer und alles gerät aus den Fugen...

Ich finde dieses Buch kommt so echt herüber, mit so viel Liebe, dass man glaubt, die Autorin hat genau das selbst erlebt.

Der Schreibstil ist toll, so unverstellt und echt. Ich habe es geliebt. Die Liebe der Autorin zum Schreiben ist praktisch zum greifen.
Ich bin flüssig und ohne Probleme durch das Buch gekommen. Ich hatte auch keine Probleme bei der Abhandlung oder das manche Szenen nicht passen, wie manche Rezensionen vermuten lassen.

Die Story ist mir absolut zu Herzen gegangen. Zwei die sich schon so lang kennen und sich nicht zu Ihrer Liebe bekennen wollen, Lehrer und Schüler sowie tief verbundene Freundschaften. Dieses Buch gibt die Hoffnung, die wahre Liebe zu finden, die echte und wahre. All das ohne zu schmalzig oder Klischeehaft zu sein. Es geht einfach zu Herzen, denn nicht nur die Liebe begegnet uns in diesem Buch, auch Familienprobleme und Krankheit.

Die Protagonisten sind herzerwärmend.
Ella, die sich selbst noch nicht recht gefunden hat. Mit Ihren eigenen Geistern kämpft und doch weis wo Sie hingehört.
Sam, heiß und liebenswert. Ein Good Boy, weit weg von all den Klischees der bösen Jungen. Den seine eigene Vergangenheit einholt.
Dazu noch tolle Freunde.

Das Setting und das Alter war das einzige, was nicht ganz meins ist. Denn Ella ist gerade 18 und geht in die elfte Klasse.

FAZIT

Für alle die nach einer echten Liebesgeschichte suchen, welche dem wahren Leben sehr nahe kommt und Hoffnung auf die wahre Liebe und Freundschaft gibt.

Veröffentlicht am 08.02.2019

Eine verbotene Liebe

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Ist das Cover nicht ein Träumchen? Da möchte man sofort zuschlagen! Und auch der Klappentext hört sich einfach nur zuckersüß an. Aber leider war die Geschichte nicht das, was der Klappentext verspricht. ...

Ist das Cover nicht ein Träumchen? Da möchte man sofort zuschlagen! Und auch der Klappentext hört sich einfach nur zuckersüß an. Aber leider war die Geschichte nicht das, was der Klappentext verspricht. Leider! Dafür ist der Titel toll gewählt! :)

Der Einstieg in die Geschichte viel mehr sehr leicht, da der Schreibstil von Anna Rosina Fischer wirklich toll ist. Man fliegt einfach nur durch die Seiten. :) Zudem ist die Geschichte in der Ich-Perspektive von Ella, unserer Protagonistin geschrieben, was meiner Meinung nach prima gepasst hat. So hatte man als Leser einen super Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin, was in einem Liebesroman nicht verkehrt ist. ;)

Ich hatte alle anderen komplett ausgeblendet. Es gab nur ihn und mich und diesen Song.

Doch der Inhalt der Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen. Mit der Protagonistin Ella bin ich leider überhaupt nicht warm geworden und ständig hungert sie. Ja, es geht um Magersucht und Ella hat anscheinend ein Problem. Aber irgendwie wird die Ursache nicht richtig thematisiert, was wirklich schade ist, denn immerhin wird im Buch immer mal wieder random geschrieben, dass Ella gerade hungrig ist oder ihr Magen knurrt. Oder das sie super gerne kocht, aber halt nicht für sich, sondern nur für andere. Sie verzichtet aufs Essen, aber warum? Warum macht sie das? Von Anfang an ist das in dieser Geschichte einfach so und das finde ich super schade. Wenn man so etwas anspricht, dann sollte es auch eine ausgearbeitete Begründung dafür geben.

Eine Liebe die nicht sein darf? Ja, das haben viele von euch bestimmt schon oft gelesen, gerade zwischen Schüler/in und Lehrer/in. Allerdings ist hier das besondere, dass der Lehrer Sam, der beste Freund ihres Bruders Kurt ist, der sogar so schlau ist, dass er ein paar Klassen übersprungen hat und deswegen schon als Referendar an Ellas Schule unterrichten darf. Wenn jemand so intelligent ist, sollte er eigentlich auch logisch handeln. Sollte man meinen. Aber immer wieder kommt das Thema auf, dass die beiden nicht zusammen sein dürfen. Es wird einfach komplett breitgetreten und wiederholt sich ständig und man kommt gefühlt überhaupt gar nicht voran. Mein Tipp an Sam: Wechsel doch einfach die Schule! Dann wäre alles so viel einfacher...

O nein, nicht schon wieder essen!

Selbst die "Liebes-"szenen sind immer wieder gleich beschrieben, sodass auch sie nicht besonders für mich waren. In Ellas Alter sollte auch das Thema Vorspiel und Zärtlichkeit, auch außerhalb vom Bett (ihr wisst schon), eine Rolle spielen,

Natürlich ist Sam auch "der perfekte Mann" in Ellas Augen. Er hat einen Waschbrettbauch, traumhafte Augen und, und, und... Natürlich soll der männliche Charakter gutaussehend sein, aber muss es immer so übertrieben sein? Er hat auch (Achtung Klischee!) eine düstere Vergangenheit, die immer mal wieder angeschnitten wird, aber auf die man auch mehr hätte eingehen können.
Fazit

Generell hat man einige Klischees und unlogische Handlungen der Charaktere vorgefunden, dennoch fand ich es aufgrund des Schreibstiles in Ordnung. Es war nicht überragend schlecht, aber auch leider nicht überragend gut. Es war mir einfach alles zu flach. Dennoch glaube ich, dass Anna Rosina Fischer uns vielleicht in weiteren Büchern noch überraschen wird! Denn grundsätzlich war es eine tolle Idee, es hat nur an der Umsetzung gehapert.
Vielen lieben Dank an den Piper Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.
Eure Neni ♥