Cover-Bild Honigduft und Meeresbrise

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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 01.04.2019
  • ISBN: 9783745700046
Anne Barns

Honigduft und Meeresbrise

»Anne Barns schenkt ihrer Lesergemeinde mit „Honigduft und Meeresbrise“ ein neues mitreißendes, spannungsgeladenes Buch.« Land & Meer

Geliebte Martha, von dir zu lesen, gibt mir unendlich viel Kraft! – So beginnt der Brief, den Anna in Händen hält. Die mit Tinte auf vergilbtem Papier geschriebenen Buchstaben sind noch immer gut sichtbar. Trotzdem fällt es Anna schwer, die geschwungene Schrift zu entziffern. Nur am Datum gibt es keine Zweifel: Dezember 1941. Vor fast achtzig Jahren wurde dieser Brief an ihre Urgroßmutter adressiert, und doch hat Anna ihn eben erst gemeinsam mit ihrer Oma geöffnet. Eigentlich will sie mit ihrem Besuch bei Oma den Verlust ihrer besten Freundin verarbeiten, die bei einem Unfall ums Leben kam. Aber dann führt der Brief Anna schließlich nach Ahrenshoop, wo sie hofft, Antworten zu finden …

  • »Anne Barns erzählt von Freundschaft, die Stürme überdauert, und von Geheimnissen, die gelüftet werden müssen, um zurück zu einem erfüllten Leben zu finden.« Nordsee-Zeitung zu »Apfelkuchen am Meer«
  • »Gefühlvoll und Mitreißend.« Cellesche Zeitung zu »Drei Schwestern am Meer«

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 43 Regalen.
  • 3 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 20 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 3 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2019

Tolle Charaktere!

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Als Honigliebhaberin war ich beim Lesen des Titels zunächst ein wenig skeptisch, doch als ich hörte, dass tatsächlich geimkert wird, musste ich das Buch lesen. Mit Bienen beginnt der gemütliche Roman auch ...

Als Honigliebhaberin war ich beim Lesen des Titels zunächst ein wenig skeptisch, doch als ich hörte, dass tatsächlich geimkert wird, musste ich das Buch lesen. Mit Bienen beginnt der gemütliche Roman auch gleich.

Schon mit den ersten Sätzen war ich mittendrin in der Geschichte, beobachtete wie Oma Johanna und Anna Honig ernten und war Zeuge, als Postbote Achim ihnen einen achtzig Jahre alten Brief überreicht, der Johannas Mutter Martha nie erreichte.

Sein Inhalt stellt die Familiengeschichte der beiden Frauen auf den Kopf. Die Nachforschungen über den Briefschreiber lenken Anna von ihren eigentlichen Problemen ab. Vor einem halben Jahr hat Anna ihre beste Freundin Mona verloren und fühlt sich schuldig, muss die Freundschaft zu ihr überdenken, die Beziehung mit Jens ist am Scheitern und dann steht auch noch Peggy, ihre Freundin vor Mona mit eigenem Kummer vor der Türe.

Herrlich leicht zu lesen ist "Honigduft und "Meeresbriste" mit dem flüssigen Schreibstil der Autorin. Es ist der erste Roman, den ich von Anne Barns (alias Andrea Russo) gelesen habe - und sicher nicht mein letzter!

Ihre Figuren geben viel her. Anna zum Beispiel, die ihre Liebe zur Malerei wieder entdeckt und Peggy, die trotz eigenem Kummer nicht nachtragend ist und generell dem Leben positiv entgegenblickt. Johanna mochte ich ebenso, wie auch die aufgestellten Damen in Arenshoop, die mich zum Schmunzeln brachten.

Mir gefiel zudem die unaufgeregte Verbindung der beiden Schauplätze in Lüdinghausen auf dem Land und Ahrenshoop an der Ostsee. Zu gerne wäre ich aber noch mit der Familie nach Jersey gereist, um Grace und ihre Bienen kennen zu lernen.

Es ist ein wunderbar behagliche Geschichte, die Anne Barns uns zum Lesen anbietet und die sich innert ein paar Stunden wie von alleine wegliest.

Am Ende warten einige Rezepte von Leckereien, die im Buch gegessen oder getrunken werden, aufs Nachmachen. Einen Honigschnaps werde ich mir diese Woche nach ansetzen!

Fazit: Ein herzerwärmender, wohliger Roman über Liebe und Freundschaft, den ich sehr gerne weiter empfehle.
5 Punkte.

Veröffentlicht am 05.07.2019

Manchmal geht das Leben seltsame Wege

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Manchmal geht das Leben seltsame Wege

"Manchmal geht das Leben seltsame Wege, und die Liebe hat ihre eigenen Gesetze."

Ein Brief, der nach beinahe achtzig Jahren den Weg zur betagten Tochter seiner Adressatin ...

Manchmal geht das Leben seltsame Wege

"Manchmal geht das Leben seltsame Wege, und die Liebe hat ihre eigenen Gesetze."

Ein Brief, der nach beinahe achtzig Jahren den Weg zur betagten Tochter seiner Adressatin findet, bringt ein jahrzehntelang gehütetes Geheimnis zutage und wirbelt das Leben von Anna Blumenthal und ihrer Großmutter Johanna durcheinander. Um der Geschichte von Johannas Mutter Martha Rotermund auf den Grund zu gehen, reisen Anna und Johanna kurz entschlossen nach Ahrenshoop und betrachten danach die Geschichte ihrer Familie mit völlig anderen Augen.

Anne Barns widmet sich in ihrer aktuellen Neuerscheinung einer großen Liebe, die nicht sein durfte. Sie schreibt von der verbotenen Zuneigung zwischen einer jungen Frau und dem besten Freund ihres Verlobten und schildert von den Hindernissen, die dem Liebespaar in den Weg gelegt wurden. Die Autorin wartet mit einem einnehmenden und flüssigen Schreibstil auf, die Figuren ihrer Handlung sind detailliert ausgearbeitet, sie wirken liebenswert und überzeugend. Abgesehen von den beiden Protagonistinnen Anna und Johanna Blumenthal nimmt auch Annas beste Freundin Mona Berger eine bedeutende Rolle im Buch ein. Weitere interessante Nebenfiguren tauchen in der Person von Peggy Krüger, Annes ehemaliger Freundin, sowie Monas Freund Timo Fröhlich auf. In eindringlichen Worten und mit vielen Rückblenden erzählt Anne Barns darüber hinaus auch die Geschichte von Annas Urgroßmutter Martha Rotermund, beginnend mit dem Jahr 1942, und lässt ihre Leserschaft nach und nach in die Familiengeschichte eintauchen. Hierbei führt sie dem Leser die eindrucksvolle Kulisse in Lüdinghausen und Ahrenshoop bildhaft vor Augen und vermittelt darüber hinaus die große Leidenschaft für die Imkerei, die von Generation zu Generation weitervererbt wurde. Die Hobby-Imkerin Johanna Blumenthal kreiert köstliche Produkte aus der süßen Leckerei, die Rezepte dazu findet man im Anhang dieses Buches. Man erfährt auch einige hoch interessante Details über Bienen und kann nach dieser Lektüre diese goldfarbene Köstlichkeit wohl noch weit mehr schätzen als zuvor.

„Wusstest du, dass ein Löffel Honig das Lebenswerk einer Biene ist?“

„Honigduft und Meeresbrise“ war mein erstes Buch von Anne Barns. Es hat mir interessante Lesestunden beschert und mir die Kostbarkeit des wertvollen Produkts, das aus der unermüdlichen Arbeit einer Honigbiene und dem Nektar der Blüten entstand, wieder eindringlich vor Augen geführt. Die Kombination von Unterhaltung, Romantik, Familiengeschichte sowie der Hobby-Imkerei vor der malerischen Kulisse Ahrenshoops an der Ostsee- und Boddenküste und der Stadt Lüdinghausen hat mir sehr gut gefallen. Der Stammbaum von Martha Rotermund, der zugleich das Ergebnis ihrer Ahnenforschung darstellt, wurde im Nachhinein mit Marthas Nachfahren ergänzt. Auf diese Weise entstand ein höchst kreativer und ausgefallener Epilog, der nach der letzten Buchseite noch ein klein wenig über Anna und ihre zukünftige eigene Familie verrät.

Fazit: Dieser Wohlfühlroman stellt eine gefühlvolle und leichte Sommerlektüre dar, die ich gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 02.07.2019

Unterhaltsam

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"Honigduft und Meeresbrise" ist wieder ein sehr unterhaltsame Sommergeschichte aus der Feder von Anne Barns.

Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und war sehr gespannt wie sich Anna entwickeln ...

"Honigduft und Meeresbrise" ist wieder ein sehr unterhaltsame Sommergeschichte aus der Feder von Anne Barns.

Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und war sehr gespannt wie sich Anna entwickeln wird, besonders in Bezug auf den Verlust ihrer besten Freundin und der bevorstehenden Trennung von ihrem Freund.
Ich fand Anna sehr sympathisch, aber besonders angetan hat es mir ihre Oma. Die war wirklich ein Knaller und hat mich mehrmals zum lachen gebracht.
Timo fand ich ein wenig seltsam und auch blass, mit ihm bin ich leider nicht so richtig warm geworden. Außerdem fand ich die Nahcrichten zwischen ihm und Anna teilweise ein wenig seltsam formuliert. Ich dachte mir immer nur, dass man in dem Alter der beiden doch nicht so redet.

Die Geschichte um den Brief, der 80 Jahre unterwegs war, fand ich sehr spannend. Muss aber sagen, dass ich etwas enttäuscht war wie dieser in der Geschichte verarbeitet wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser ein wenig mehr Raum einnimmt. Auch die Familienverhältnisse haben mich bei der Aufklärung eher etwas verwirrt.

Der Schreibstil war jedoch flüssig und angenehm zu lesen, so dass ich durch das Buch geflogen bin.

Veröffentlicht am 09.06.2019

Honigduft und Meeresbrise

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Von Meeresbrise ist wenig zu spüren, doch von Anna die sich bei ihrer Oma eine Auszeit nimmt, zu sich selbst findet, einen Schlusschrich ziehen kann und auch eine neue Liebe findet. Sie ist vorrangig zu ...

Von Meeresbrise ist wenig zu spüren, doch von Anna die sich bei ihrer Oma eine Auszeit nimmt, zu sich selbst findet, einen Schlusschrich ziehen kann und auch eine neue Liebe findet. Sie ist vorrangig zu ihrer Oma gefahren zur Traubewältigung, da ihre beste Freundin gestorben ist. So nebenbei erfährt man durch einen Brief der noch im Krieg geschrieben wurde und nach so vielen Jahren auf Umwegen zur Oma gelangt ist, wer eigentlich Omas ihr Vater ist. Eine leichte Geschicht die so dahinplänkert. Hätte man mehr drauss machen können.

Veröffentlicht am 09.06.2019

wahnsinnig schöne herzerwärmende Geschichte von einer meiner Lieblingsautorin toll zum Relaxen!

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Ich liebe hier wieder das Cover das lecker daherkommt und ein Blickfang ist.
Auch der Buchtitel ist passend ausgewählt und wird der Geschichte gerecht.
Der Schreibstil ist total angenehm zu lesen und erzählt ...

Ich liebe hier wieder das Cover das lecker daherkommt und ein Blickfang ist.
Auch der Buchtitel ist passend ausgewählt und wird der Geschichte gerecht.
Der Schreibstil ist total angenehm zu lesen und erzählt wird aus Annas Sicht der Enkelin.
Anna und ihre Oma Johanna begeben sich nach einem geheimnisvollen Brief auf Spurensuche nach Ahrenshoop.
Alle Charaktere sind authentisch, farbenfroh und agieren glaubwürdig.
Oma Johanna ist warmherzig dabei sehr speziell in ihrer Art und daher auch mein Lieblingscharakter.
Was mir sehr gut gefällt ist das sich trotz heikler Themen immer die Leichtigkeit überträgt.
Humorvoll wird die Leidenschaft fürs Honigmachen beschrieben und auch auf andere Details wird geachtet.
Ein bisschen haben mich die verschiedenen Verwandtschaftsverhältnisse verwirrt.
Aber die Familienbande und Frauenfreundschaften machen diese herzerwärmende Wohlfühlgeschichte zu einem Erlebnis.
Absolute Leseempfehlung mit 5 Sterne!
Anne Barns hat es mit ihren gefühlvollen Geschichten geschafft das ich jedes ihrer Bücher lesen möchte.