Cover-Bild Love Paris Dance
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 29.10.2021
  • ISBN: 9783846601396
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Anne-Sophie Jouhanneau

Love Paris Dance

Katrin Weingran (Übersetzer)

Für die 16-jährige Mia geht ein Traum in Erfüllung: Sie hat einen Platz im Ferienprogramm des Pariser Balletts ergattert Damit ist sie dem Wunsch, Profi-Tänzerin zu werden, einen großen Schritt näher gekommen. Blöd nur, dass auch ihre Erzfeindin Audrey mit von der Partie ist. Kaum in Paris angekommen findet Mia jedoch schnell Verbündete, und ein großartiger Sommer beginnt. Dabei hat die Stadt der Liebe für Mia viel mehr zu bieten, als "nur" Ballett. Vor allem, als sie auf den äußerst charmanten Franzosen Louis trifft, der ihr Herz zum Rasen bringt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2021

Ein Buch voll Parisflair für Zwischendurch.

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Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Ich bin durch eine Leserunde bei Lovelybooks auf das Buch aufmerksam geworden. Bücher, die in Paris spielen, machen mich immer neugieirg, also musste ich mich natürlich ...

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Ich bin durch eine Leserunde bei Lovelybooks auf das Buch aufmerksam geworden. Bücher, die in Paris spielen, machen mich immer neugieirg, also musste ich mich natürlich für die Leserunde bewerben. Nochmal ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle dafür, dass ich dabei sein durfte.

Handlungsüberblick:

Mia möchte Profitänzerin werden und ist auf dem Weg zu dem Ferienprogramm des Pariser Balletts. Der Sommer verspricht unvergesslich zu werden, nicht nur, weil auch ihre Erzfeindin mit dabei ist, sondern auch, weil Mia in Paris noch ein Familiengeheimnis lüften will und schon bald den süßen Louis kennenlernt...

Mein Bucheindruck:

So schön, wie ich den Bucheinband mit dem Buchschnittschutz am Anfang fand, während des Lesens fand ich ihn leider ziemlich hinderlich. Es ließ sich nicht gut als Lesezeichen nutzen und auch nicht gut zur Seite wegklappen. Im Laufe des Lektüre hat er bei mir leider unschöne Knicke bekommen. Ansonsten ist das Cover sehr passend zum Inhalt des Buches gestaltet. Durch die Silhouette der Tänzerin, die das I im Titel formt und die Silhouette des Eiffelturms, der das A formt, weiß man sofort, dass es um Paris und Tanz geht.

Mein Leseeindruck:

Ich bin super gut im Buch angekommen, mir hat es sehr gefallen, dass die Handlungs direkt an Fahrt aufnahm und man gleich mittendrin war. Das Erzähltempo ist insgesamt recht flott und passt gut zu der aufregenden Zeit, die Mia erlebt. Das schnelle Erzähltempo sorgte dafür, dass ich nur so durch die Seiten flog und die Spannung bis zum Ende anhielt.

Mia war mir schon von der ersten bis zu letzten Seite sehr sympathisch. Ihre leichte Unsicherheit machte sie sehr menschlich und authentisch. Sie ist alles andere als eine verbissene Tänzerin, voll Konkurrenzdenken, für die nur das Ballett zählt. So viele Bücher und Filme sind schon erschienen, in denen thematisiert wurde, dass man als professionelle Balletttänzerin kein Leben hat und der Leistungsdruck die Tänzerinnen zerfrisst. Vor allem muss ich dabei immer an den Film "Black Swan" mit Natalie Portman denken. Es war schön zu lesen, dass es auch anders geht. Ich fieberte mit Mia mit und freute mich, sie in Paris begleiten zu können. Im Gegensatz dazu blieb mir Louis leider bis kurz vor dem Ende suspekt. Beim Lesen wartete ich fast schon darauf, dass er einen Fehler machen würde. Irgendwie traute ich ihm nicht so recht, er war mir etwas zu perfekt.

Am besten gefiel mir an dem Buch, dass die typischen Pariser Orte in die Geschichte eingeflochten werden, so kommt direkt ein Bisschen Paris-Flair nach Hause! Ich habe ein Jahr in Paris gelebt und vermisse die Stadt noch heute ziemlich oft, daher freut es mich sehr, mit Hilfe des Buches gerade etwas gegen mein Fernweh tun zu können. Außerdem hat es mich gefreut, dass ich trotz meines Auslandsaufenthaltes noch von einen neuen Ort erfahren konnte. Die Promenade plantée kannte ich bisher noch nicht und ich freue mich schon, sie bei meinem nächsten Paris-Besuch zu entdecken.

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Das Buch ist nur aus einer Perspektive geschrieben, nämlich aus der von Mia. Somit bleiben Louis Absichten und Gedanken bis zum Ende im Verborgenen. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das nur aus einer Perspektive geschrieben wurde, vielleicht fiel es mir deswegen so schwer, Vertrauen zu Louis zu fassen. Durch die Lektüre von »Love Paris Dance« ist mir klar geworden, dass ich lieber Bücher mit zwei Perspektiven lese.

Am Schreibstil hat mir gefallen, dass die Autorin versucht hat, Französische Wörter und Redewendundungen mit in die Dialoge einzubauen. Doch leider gelang ihr das nicht durchweg korrekt. Einige der eingefügten französischen Ausdrücke sind offenbar nicht korrekturgelesen worden. Durch andere Symbole ersetzte Apostrophe (S. 87), falsche Verbkonjugationen (S. 90), fehlende Akzente (S. 90) oder in einer anderen Schriftart eingefügte cédilles [ç] (S. 54) ärgerten mich als Französisch-Studentin. Das hätte im Korrektorrat überarbeitet werden müssen. Für mich ging an diesen Stellen leider einiges an Authentizität verloren, was ich sehr schade fand.

Auch erschien es mir nicht logisch, dass Notre Dame in der Mitte des Buches als durch einen Brand geschädigt beschrieben wurde, obwohl sie bereits am Anfang des Buches ohne die Schäden Erwähnung fand, und der Brand nicht im Laufe der Handlung stattfand. Für mich wäre das Buch in sich schlüssiger gewesen, wenn Notre-Dame beide Male gleich beschrieben worden wäre oder der Brand während Mias Aufenthalt in Paris stattgefunden hätte. So entstand bei mir der Eindruck, dass das Buch im Nachhinein aktueller gestaltet werden sollte und dann die erste Stelle bei der Aktualisierung vergessen wurde. Möglicherweise wollte die Autorin aber nicht am Anfang die perfekte Paris-Idylle kaputt machen.

Mein Abschlussfazit:

Ein Buch voll Parisflair für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

„Harmonie kann man nur in Zusammenarbeit erreichen.“

1

Mia liebt das Ballett. Es ist alles für sie, so ist es nur logisch, dass sie sich bei einem Sommerprogramm in Paris angemeldet hat. Der Fakt, dass ihre Rivalin Audrey auch dort ist und die beiden sich ...

Mia liebt das Ballett. Es ist alles für sie, so ist es nur logisch, dass sie sich bei einem Sommerprogramm in Paris angemeldet hat. Der Fakt, dass ihre Rivalin Audrey auch dort ist und die beiden sich nun tagtäglich ertragen müssen, ist ihr dennoch ein Dorn im Auge.
Eigentlich wollte sich Mia nur aufs Ballett konzentrieren, denn sie verfolgt andere Träume, als in Paris zu sein. Doch wie es so ist, trifft sie auf einmal auf einen sehr liebenswerten Franzosen namens Louis.

Das Cover und die Aufmachung von dem Buchumschlag finde ich sehr ansprechend und es passt auch wirklich sehr gut zur Geschichte. Es sind sogar drei Postkarten im Buch enthalten, welche auch extrem schön sind. Die Gestaltung des Buches ist generell sehr liebevoll und schön.

Die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen und ich war sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Ich habe es sehr genossen, das Buch zu lesen und hatte es bis zum letzten Viertel auch nicht als langweilig oder sonstiges angesehen.
Wie schon gesagt, hat mir das Ende leider nicht zugesagt. Es war später einfach für mich wahllos zusammengeschriebene Handlungen ohne viel Tiefe. Das war wirklich schade, weil das Buch so gut aufgebaut hat, man hätte wirklich ein tolles Ende da rausbringen können. Irgendwann war es für mich leider eine kleine Qual durchs Ende.

Es gab grob gesagt vier Handlungsstränge: Ballett, Freundschaft, Liebe, Vergangenheit.
Das war hilfreich um es in der Handlung selbst nicht langweilig werden zu lassen. Aber wie schon erwähnt, haben mir die Enden leider nicht gefallen, obwohl es anfangs so toll war.

Mia ist mir immer sympathisch gewesen und ich kann sie sehr gut nachvollziehen. Ihr Entscheidungen sind sicher nicht für jeden klar, aber wenn man sich auf Mia einlässt und sich wirklich in sie hineinversetzt, versteht man sie sehr gut.
Mia ist einfach lustig und locker.

Louis war ja von Anfang an „perfekt“ und das hatte ich eigentlich eine gute Abwechslung gefunden. Doch natürlich hat auch er Probleme und eine Vergangenheit. Dies wird in der Geschichte sehr deutlich. Es ist nicht immer alles schwarz oder weiß.

Audrey war von Anfang an eher zurückhaltend oder ziemlich fokussiert aufs Ballett. Dadurch kam sie oft sehr kühl rüber, warum das so ist erfährt man glücklicherweise aber auch.

Das Thema Paris in Kombination mit Ballett hat mir sehr gut gefallen. Es wurden oft Sätze auf Französisch geschrieben, die dann nochmal übersetzt wurden. Das hilft vor allem Leuten, die kein Französisch verstehen. Ebenfalls gab es auch einige Ballett Fachbegriffe, die waren aber aus meiner Sicht nicht genug beschrieben, um es sich vorstellen zu können, wenn man keine Ahnung von Ballett hat.
Paris wurde wunderschön beschrieben und man hat quasi eine tolle Stadtführung bekommen.

Also wie schon erwähnt, ein toller Beginn des Buches und eine tolle Idee mit viel Potenzial. Das Ende wurde leider nicht gut umgesetzt. Ich verstehe gar nicht woran das gelegen hat, es hat sich angefühlt, als wenn die Autorin keine Zeit mehr hatte zu schreiben oder nicht mehr viele Seiten füllen dürfte.
Der Schreibstil hat finde ich das enttäuschende Ende wieder mehr oder weniger gutgemacht. Ohne den tollen Stil wäre es wirklich dramatisch gewesen.
So etwas in der Art hatte ich noch nicht gelesen und es war mal ganz schön für zwischendurch, also einfach und schnell.
Bis auf das Ende hat das Buch auch wirklich Spaß gemacht und es war toll zu lesen.

Abschließend kann ich einfach sagen, wenn ihr eine leichte Lektüre über Paris und Ballett, ein bisschen rätseln etc mögt, wird euch das Buch bestimmt ganz gut gefallen. Ich glaube es ist auch eher für jüngere gedacht, also so 12 bis 14 Jahre in etwa.
Ebenfalls möchte ich noch kurz anmerken, dass ich bei Rezensionen relativ streng bin und nur meinen allerliebsten Lieblingsbüchern fünf Sterne gebe und meinen Lieblingsbüchern vier. Deswegen diese Bewertung für ein durchschnittliches Buch für zwischendurch.







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Veröffentlicht am 29.10.2021

Eine süße Liebesgeschichte in Paris

2

Worum es in dem Roman geht:
Mia ist Amerikanerin und reist in den Sommerferien nach Paris, um dort an einem berühmten Ballettprogramm teilzunehmen. Auch ihre Erzfeindin Audrey hat dort einen Platz ergattert. ...

Worum es in dem Roman geht:
Mia ist Amerikanerin und reist in den Sommerferien nach Paris, um dort an einem berühmten Ballettprogramm teilzunehmen. Auch ihre Erzfeindin Audrey hat dort einen Platz ergattert. Mia lernt in Paris nicht nur die Stadt, sondern auch viele neue Freunde kennen, unter anderem den charmanten Franzosen Louis. Doch eigentlich hat sie neben dem anstrengenden Training keine Zeit für Verabredungen…

Meine Meinung:
Der Schriftzug auf dem Cover des Buches ist schön gestaltet, ich persönlich hätte jedoch eine andere Hintergrundfarbe als Rosa bevorzugt.
Mia ist ein liebenswertes, begabtes, junges Mädchen und sollte deutlich selbstbewusster auftreten, als sie es tut. Auch die anderen Charaktere wie Louis, Mias neue Freundinnen und sogar Audrey waren mir von Anfang an sympathisch. Die Figuren sind einzigartig, jede hat die ein oder andere Macke oder eine besondere persönliche Geschichte, die sie von den anderen Figuren abhebt. Besonders über Audrey und die Beziehung zu ihrer Mutter hätte ich gerne mehr erfahren.
Den Aspekt des Balletts finde ich sehr interessant. In diesem Roman wurden nicht nur die schönen Seiten des Tanzens, sondern auch die harte Arbeit, die hinter einer Aufführung steckt, thematisiert. Mia hat mir hierbei gezeigt, dass es nicht leicht, aber möglich ist, seine Träume zu verwirklichen und man dafür diszipliniert und geduldig sein muss.
Die Atmosphäre des Buches ist einfach traumhaft. Man merkt, dass die Autorin in Frankreich aufgewachsen ist und viele schöne, den Touristen meistens verborgene, Orte kennt. Das Setting ist so detailliert und realistisch beschrieben, dass ich in die Welt eintauchen und mit Mia Paris entdecken konnte.
Leider erscheint mir die Geschichte, bzw. Mias Leben anfangs zu „perfekt“. Besonders Mias erste Begegnung mit Louis ist meiner Meinung nach unrealistisch dargestellt. Gegen Mitte wurde dies besser, dafür hat das Buch dort einige etwas langatmige Stelle. Das Ende behält jedoch einen überraschenden Twist bereit, gibt dem Buch die nötige Tiefe und rundet die Geschichte perfekt ab.

Fazit:
„Love Dance Paris“ ist eine süße Liebesgeschichte mit einem einzigartigen Ende, die mich trotz der ein oder anderen langatmigen Stelle überzeugen konnte. Aufgrund der einzigartigen Atmosphäre eignet sich das Buch perfekt, um dem Alltag zu entfliehen, und mit Mia in Paris zu tanzen.

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Veröffentlicht am 26.10.2021

Für Ballett-Fans

2

„Love Paris Dance“ ist ein YA Roman von Anne-Sophie Jouhanneau. Da ich sowohl Ballett als auch Lovestory Junkie bin hatte ich große Erwartungen an das Buch, die zum Teil erfüllt wurden. Aber worum geht ...

„Love Paris Dance“ ist ein YA Roman von Anne-Sophie Jouhanneau. Da ich sowohl Ballett als auch Lovestory Junkie bin hatte ich große Erwartungen an das Buch, die zum Teil erfüllt wurden. Aber worum geht es eigentlich? Ich Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Mia, die an einem Ferienprogramm des Pariser Balletts teilnimmt und alles daran setzt Profi-Tänzerin zu werden. Mia ist fest entschlossen sich durch nichts in der Welt von ihrem Traum ablenken zu lassen, bis der hübsche Franzose Louis in ihr Leben tritt…
Ich kannte die Autorin bis dato nicht, muss aber sagen, dass ich ihren Schreibstil sehr gelungen finde. Sie schreibt kurzweilig und auf den Punkt, ganz so wie es das junge Publikum erwartet. Man fliegt förmlich über die Seiten. Protagonistin Mia hat mit den üblichen Problemen von Teenagern zu kämpfen: Verlustängste, erste große Liebe, Träume und Zickereien. Jouhanneau schafft es diese „Trivialitäten“ in eine süße Ballett-Lovestory zu verpacken und so die jungen Leser mitzunehmen. Die Lovestory an sich war mir allerdings etwas zu seicht und die Charaktere zu blass. Louis Träume beispielsweise haben in der Geschichte maximal einen Platz am Rand der Geschichte. Zudem erfährt der Leser nicht wie die Reise für ihn konkret weitergeht. Anders bei Mia, deren Träume nicht nur in ihrem, sondern auch im Fokus der Geschichte stehen. Dadurch, dass sich alles um diesen Traum (und ein bisschen Familiendrama) dreht, hatte ich den Eindruck die Charaktere (ihre Gefühle und Gedanken, wie sie ticken) wenig kennenzulernen. Zweiter Schwachpunkt der Story war aus meiner Sicht die künstliche Dramatisierung zum Ende der Geschichte. Während der Anfang der Geschichte rund um Mia und Louis noch blumig und nahezu „rosarot“ war, habe ich den Eindruck gehabt die Autorin musste jetzt noch einen Schicksalsschlag einbauen. Das hat für mich die Geschichte aber leider nicht rund gemacht, sondern wirke konstruiert.
Alles in allem fand ich die Geschichte ganz gut, insbesondere für jüngere Leser. Die Story liest sich sehr flüssig und man bekommt das was man erwartet: Eine seichte Lektüre rund um Paris, die Liebe und Ballett.

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Veröffentlicht am 25.10.2021

Ein zu perfekter Sommer in Paris?!

2

In dem Jugendroman „Love Paris Dance“ von Anne-Sophie Jouhanneau geht es um die 17-jährige Mia, welche im Rahmen eines Ballett-Sommerprogramm von Amerika nach Paris reist, um dort zu trainieren und ihrem ...

In dem Jugendroman „Love Paris Dance“ von Anne-Sophie Jouhanneau geht es um die 17-jährige Mia, welche im Rahmen eines Ballett-Sommerprogramm von Amerika nach Paris reist, um dort zu trainieren und ihrem Traum, eine professionelle Ballerina zu werden, näher zu kommen. Doch dort wartet nicht nur Ballett auf sie, sondern auch ein süßer französischer Junge und eine geheimnisvolle Familienlegende, welcher Mia hinterher jagt. Als Mia in Paris ankommt, wird ihr jedoch schnell klar, dass der Ballettunterricht kein Zuckerschlecken wird und, dass ihre bereits bekannte Konkurrentin Audrey auch vor Ort sein wird.
Die Geschichte ist leicht zu lesen und durch die genaue Beschreibung der Autorin hat der Leser sofort das Gefühl, in Paris zu sein und dort die „herrlich buttrigen Croissants“ zu essen. Auch für alle Ballett Begeisterten ist das Buch eine Bereicherung, da auch zu großen Teilen auf das Ballett und die Begrifflichkeiten des Balletts eingegangen wird. Außerdem wird nicht nur eine geradlinige Geschichte erzählt, sondern auch viele kleine Nebengeschichten werden erzählt, welche jedoch alle auf verschiedene Arten und Weisen zusammenhängen. Besonders die Beziehung zwischen Audrey und Mia wird im Verlauf des gesamten Buches immer wieder thematisiert und verändert sich damit. Doch die scheinbar so perfekte Geschichte bleibt nicht immer so perfekt, denn Mia und ihrem Balllettsommer werden noch so einige Steine in den Weg gelegt.
An manchen Stellen der Geschichte wird es durch die Perfektion von Mias Sommer jedoch etwas langweilig, denn ein wenig Drama, welche (SPOILER) am Ende der Jugendromans nochmal mit voller Wucht auf Mia einprasselt, fehlt besonders in der Mitte des Buches.
Zum Schluss kann gesagt werden, dass das Buch eine schöne Geschichte zum „mal zwischendurch lesen“ ist und dadurch eine leichte Kost für alle liebes- und ballettbegeisterten Leser. Manchmal fehlt jedoch etwas Drama und Spannung, was der Geschichte noch die Kirsche auf die Sahne aufsetzen würde. Das Cover passt gut zu der Geschichte und besonders die Tänzerin im Paris-Schriftzug, bekommt noch einer besonderen Bedeutung zu.

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