Cover-Bild REM
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9,99 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Ersterscheinung: 19.03.2026
  • ISBN: 9783426570777
Annika Strauss

REM

Horror-Thriller | Psychothriller-Bestseller-Autor Sebastian Fitzek meets Horror-Queen Annika Strauss. Nervenkitzel garantiert.
Schlafen. Träumen. Sterben. 
Stell dir vor, deine Träume wären nach dem Aufwachen nicht verschwunden, sondern aufgezeichnet worden. Du könntest sie dir jederzeit ansehen. Doch dann wäre dein nächster Schlaf dein letzter …
Thriller-König Sebastian Fitzek und Horror-Queen Annika Strauss: Das neue Bestseller-Duo!
»Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, um Himmels willen wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater tot. Bestialisch ermordet. Das ist Alysees letzte und einzige Erinnerung an ihn. Ihre Mutter, die ebenfalls vor Jahren starb, hat sie nie kennengelernt. Als Vollwaise wächst Alysee mit ihrem besten Freund Nico bei einer Pflegefamilie auf; die Angst vor dem Einschlafen verlässt sie nie. 
Jahre später erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat, was das Geheimnis seines Todes lüften könnte. Sie tritt das Erbe an und lernt schnell, dass das grauenhafte Sterben erst seinen Anfang genommen hat ...
Psychothrill meets Horror: Thriller-König Sebastian Fitzek und »German Screamqueen« Annika Strauss legen mit REM ihren ersten psychologischen Horror-Thriller vor.
Dich erwarten:

- Gänsehaut-Atmosphäre in einem unheimlichen alten Hotel
- Nervenkitzel mit echten Schock-Momenten
- Deine schlimmsten Albträume ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2026

Außergewöhnlich

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„REM“ von Annika Strauss und Sebastian Fitzek ist ein Buch, das sich nicht ganz so leicht in eine Schublade stecken lässt.
Ich bin ohne jegliche Erwartungen oder Ideen an diese Geschichte herangetreten, ...

„REM“ von Annika Strauss und Sebastian Fitzek ist ein Buch, das sich nicht ganz so leicht in eine Schublade stecken lässt.
Ich bin ohne jegliche Erwartungen oder Ideen an diese Geschichte herangetreten, und war dann doch sehr überrascht, wie sich das ganze entfaltet hat.

Schon zu Beginn fällt auf, dass der klassische Horror, den man vielleicht erwartet, zunächst ausbleibt. Der Gruselfaktor bleibt eher zurückhaltend und ist nur bedingt vorhanden. Jedoch gibt das Buch relativ gute Gore-Szenen her.
Stattdessen entwickelt sich die Geschichte mehr in Richtung Sci-Fi-Thriller, was eine spannende, wenn auch etwas unerwartete Wendung ist.

Die Figuren haben mir im großen und ganzen gut gefallen, auch wenn manche von ihnen eher nur Mittel zum Zweck waren. Besonders Alysee als Hauptprotagonisitn hat mich angesprochen. Eine wirkliche taffe Figur, die gegen ihre größten Ängste angekämpft, und sich nicht unterkriegen lässt.

Ein großer Pluspunkt sind die kurzen Kapitel. Sie sorgen dafür, dass man schnell vorankommt und das Gefühl hat, ständig in Bewegung zu bleiben. Das liest sich flüssig und macht es leicht, „nur noch ein Kapitel“ dranzuhängen.

Inhaltlich wirft die Story einige Fragen auf, und es bleibt spannend, ob am Ende wirklich alles schlüssig aufgelöst wird. Allerdings wirkt die Erklärung mancher Zusammenhänge etwas seltsam oder nicht ganz durchdacht, was den Gesamteindruck leicht trübt.

Mit dieser Art von Auflösung habe ich absolut nicht gerechnet. Sie ist zwar für mich etwas over the top und extrem wild, aber dann doch auch schon wieder so verrückt, dass es irgendwie cool war.

Trotzdem: Ich bin nicht enttäuscht darüber, dass sich das Buch nicht wie ein „klassischer Fitzek“ anfühlt. Schließlich handelt es sich um eine Kooperation, und das merkt man auch im Stil. Daher kann ich die negativen Bewertungen diesbezüglich nicht ganz nachvollziehen.
Wer also bereit ist, sich auf etwas anderes einzulassen und keinen reinen Horror erwartet, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen.
Besonders Horror/Thriller Einsteigern könnten hier ihren Spaß finden.

Abschließend kann ich sagen, dass ich eine interessante Zeit mit dem Buch hatte. Es ist eher ein kurzweiliges Werk, aber für das was es ist, fand ich es unterhaltend.
Von mir gibt es 3.75 Sterne (aufgerundet auf 4) , und ich bin offenen, noch weitere Werke von Annika Strauss zu lesen (von Sebastian Fitzek bin ich sowieso schon seit gut 10 Jahren ein großer Fan).

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Traumhafte Idee mit Schattenseiten

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Ich bin mir sicher, jeder von uns hat sich schon mal gewünscht, seine skurrilen Träume wie einen Film abspulen zu können. Was für uns (noch) nur ein weit entfernter Gedanke ist, wird hier bittere Realität. ...

Ich bin mir sicher, jeder von uns hat sich schon mal gewünscht, seine skurrilen Träume wie einen Film abspulen zu können. Was für uns (noch) nur ein weit entfernter Gedanke ist, wird hier bittere Realität. Alysee, die von Kindheitstagen an Angst vor einem traumbehafteten Schlaf hat, begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche zu ihrer Vergangenheit. Das Erbe, das sie dazu veranlasst, birgt jedoch ein bedrohliches Geheimnis: Träume können sichtbar gemacht werden. Doch was geschieht mit den vermeintlich irrealen Albträumen?
Auf diese Frage gibt uns REM eine erschreckende Antwort. Doch nicht nur die Geschichte hat es in sich – auch das Cover lässt erahnen, welch horrorähnlicher Stoff sich hier verbirgt. Genretypisch und inhaltlich abgestimmt wird bereits äußerlich eine düstere Atmosphäre kreiert.
Hierzu sehr unterstützend fungieren die Illustrationen im Buch. Die sowieso schon sehr lebhafte Sprache wird dadurch ideal unterstützt, sodass wahrhaftige Bilder in den Kopf des Lesers projiziert werden. Insgesamt wird man regelrecht durch die Seiten gezerrt, so klar und flüssig ist der Schreibstil. Außerdem werden teilweise erschreckende, abstruse und ekelerregende Bilder gezeichnet, die ihr Übriges für Spannung und Lesefluss tun. Und dennoch wird die Geschichte nicht mit jener übel erregenden Sprache überladen, wodurch Stil und Storyführung noch immer thrillertypisch anmuten. Demnach kann man REM auch als alter Thriller-Hase und gleichzeitiger Horrorneuling (wie ich es bin) sehr gut lesen.
Allerdings liegt hier wahrscheinlich auch der Knackpunkt. Da ich nicht wirklich affin im Bereich Horror bin, kann ich nicht sagen, ob Strauss und Fitzek hier genau mit dieser Wendung einen wahren Meisterstreich gelandet haben oder der Plot selbst für echte Kenner zu weit hergeholt ist – Für mich ist er das nämlich definitiv. Insgesamt kann ich für mich sagen, dass Basis und Erklärung des ganzen Geschehens eher futuristisch und unrealistisch wirken, was den ansonsten sehr gelungenen Horror-Thriller ein wenig nach unten zieht. Natürlich werde ich an dieser Stelle nicht spoilern, aber eines kann ich sagen: Manchmal ist weniger eben mehr. Für mich hat man hier einfach die falsche Autobahnausfahrt genommen und somit an Fahrt und Glaubwürdigkeit verloren.
Um noch mal zu etwas Positivem zu kommen, möchte ich abschließend kurz auf die Charaktere eingehen. Diese haben mir nämlich allesamt durch ihre Eigenarten und authentisches Handeln gefallen, weswegen die Geschichte noch ein Stück lebhafter wurde. Dabei empfinde ich vor allem Marvin als Bereicherung und stilistisch ideal eingearbeitete Figur. Aber auch zu Alysee konnte ich schon durch den rückschauenden Beginn eine Art Verbundenheit entwickeln, die einen umso mehr mitfiebern lässt.
Am Ende ist REM eine wirklich gelungene Mischung aus Thriller und Horror. Getragen wird die durchweg spannende Geschichte dabei vom bildhaften und abartigen Schreibstil (hier aber definitiv positiv gemeint!) sowie den authentischen Charakteren. Sie hätte für mich jedoch etwas besser abschneiden können, wenn die Ursache der Geschehnisse nicht so weit hergeholt wäre.
Alle, die sich gern ein paar spannende Stunden mit einem guten Thriller bescheren wollen und sich manchmal eine gewisse Note an Übernatürlichem wünschen, sollten meiner Meinung nach zu REM greifen. Und wer zusätzlich noch ein klein wenig mehr den Hang zur Realität verlieren will, dem gefällt das Ganze wahrscheinlich sogar noch ein Stück besser.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Tolles Setting

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Annika erinnert sich daran, dass ihr Vater ihr in ihrer Kindheit sagte, sie solle nicht einschlafen. Trotzdem fiel sie in den Schlaf, und ihr Vater starb. Sie wächst bei einer Adoptivfamilie mit Nico auf. ...

Annika erinnert sich daran, dass ihr Vater ihr in ihrer Kindheit sagte, sie solle nicht einschlafen. Trotzdem fiel sie in den Schlaf, und ihr Vater starb. Sie wächst bei einer Adoptivfamilie mit Nico auf. Nacht für Nacht plagen sie Albträume, und ihre Furcht davor ist ständig präsent.

Das Buch beginnt gleich spannend und nimmt mich mit auf eine Reise durch die Vergangenheit und Traumwelten.
Besonders gelungen ist das Setting eines verlassenen Hotels. Die Autoren beschreiben diesen Ort so anschaulich, dass man sich mitten im Geschehen fühlt. Dies sorgt ab und zu für Gänsehaut. Immer wieder entstehen Momente, die unheimlich wirken und Spannung erzeugen. Gleichzeitig geschieht ständig etwas Neues, sodass es nie langweilig wird.
Die Erzählung ist kein traditioneller Thriller und nimmt am Ende eine Richtung ein, die an Science-Fiction erinnert. Das ist spannend gestaltet, auch wenn ich mir persönlich mehr Grusel gewünscht hätte, da der Horroraspekt manchmal etwas zu kurz kommt.
Dennoch bleibt das Buch durchgehend unterhaltsam. Die ungewöhnliche Mischung aus Thriller, Träumen und übernatürlichen Elementen sorgt für eine besondere Leseerfahrung.

Fazit: Es ist ein spannendes und originelles Buch, das durch seine besondere Atmosphäre und seine ungewöhnliche Handlung überzeugt. Wer sich darauf einlässt und keinen reinen Thriller oder viel Horror erwartet, wird hier gut unterhalten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Du darfst nicht einschlafen

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Die Gestaltung des Covers finde ich total super. Es ist düster und spannend und hat mich im ersten Blick gefangen gehabt, weshalb ich auch dachte: Das wird DAS Buch!
Meiner Meinung nach, ist dieses Buch ...

Die Gestaltung des Covers finde ich total super. Es ist düster und spannend und hat mich im ersten Blick gefangen gehabt, weshalb ich auch dachte: Das wird DAS Buch!
Meiner Meinung nach, ist dieses Buch absolut kein Horror-Thriller. Das Thema fand ich absolut interessant und die ersten 60% fand ich wirklich richtig gut. Allerdings waren die letzten 40% für mich eher als würde ich ein Sci-Fi Buch lesen.
Die Idee ein Buch über Albträume und den REM-Schlaf zu schreiben, war absolut keine schlechte Idee. Albträume hat jeder und jeder kann sich damit identifizieren. Jeder der z.B. schon einmal eine Schlafparalyse hatte, weiß wie schrecklich das sein kann. Deshalb bin ich leider etwas enttäuscht von der ganzen Story, da ich mir einfach etwas anderes darunter vorgestellt hatte.
Trotzdem möchte ich hier nichts schlecht reden, denn es war immerhin gut zu lesen.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

wenn Träume wahr werden

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Alysee kann nicht schlafen. Konnte sie noch nie. Nur mit Hilfe von Schlafmitteln gelingt es ihr, Ruhe zu finden. Und das, seit sie vier Jahre alt ist und ihren Vater hat sterben sehen. In einer roten Wolke ...

Alysee kann nicht schlafen. Konnte sie noch nie. Nur mit Hilfe von Schlafmitteln gelingt es ihr, Ruhe zu finden. Und das, seit sie vier Jahre alt ist und ihren Vater hat sterben sehen. In einer roten Wolke aus Blut.
Zwanzig Jahre später taucht plötzlich eine Anwältin auf und berichtet Alysee von ihrem Erbe. Einem alten Hotel, das ihr Vater und ihr Onkel als Schlaflabor genutzt haben. Und für geheime Experimente. Kurzentschlossen machen sich Alysee und ihr bester Freund Nico auf den Weg dorthin.
Was sie finden überschreitet die Grenze des Vorstellbaren...

Das Cover ist in schwarz-weiß gehalten. Es zeigt einzig ein aufgerissenes Auge, dessen Inneres gesplittert ist. Ein Schatten scheint sich im Hintergrund des Auges zu befinden und langsam aber sicher nach vorne zu kriechen.
Ich finde es sehr gut zu Titel und Inhalt gewählt! Zusammen mit dem Klapptext hat es den Ausschlag gegeben, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe.

Der Schreibstil von Annika Strauss und Sebastian Fitzel ist spannend und interessant. Ich merkte überhaupt nicht, welche Passagen wer übernommen hat, da das Buch absolut im Fluss geschrieben ist. Da mich das Thema Schlaf und Träume schon immer fasziniert hat, beschäftigte mich das Geschriebene nicht nur tagsüber beim Schmökern, sondern auch - oder besser gesagt gerade deswegen - in der Nacht. In der Geisterstunde, in der Dunkelheit, dann wenn Realität und Phantasie sich vermischen und beides nicht mehr ganz greifbar ist.
Schon seit Kindertagen beschäftigt Alysee der Tod ihres Vaters, den sie im Alter von vier Jahren mit ansehen musste. Aus Kindersicht war es ein Blutnebel, der ihren Vater darnieder metzelte. Aus Erzählungen weiß die junge Frau jedoch, dass es sich um einen Wolfsangriff genhandelt hat. Und doch nagt der Zweifel an ihr. So stark, dass sie nicht ohne Schlaftabletten schlafen kann.
An ihrer Seite ihr Pflegebruder Nico, den sie heimlich liebt. Diese Liebesgeschichte am Rande des Horror, fand ich besonders süß, da es dem Buch etwas Schärfe nahm.
Bis weit über die Mitte fesselt mich das Buch extrem! Der lockere Schreibstil hielt mich gefangen und riss mich tiefer und immer tiefer in die menschlichen Abgründe. Leider wurde es mir persönlich dann zu viel. Die Zufälle wurden zu zufällig und das Buch büßte in meinen Augen Glaubwürdigkeit ein. Alle vorherrschenden Klischees wurden irgendwie bedient, was zwar spannend zu lesen und gleichzeitig irgendwie platt war. Für mich ging die Unvorhersehbarkeit verloren.
Die Alpträume, die sich manifestieren; das Trio Infernale, von dem Nico und Alysee aufgegriffen werden; die unheimliche Klinik, an der Menschenversuche gemacht werden und schließlich der kleine Gauner, der irgendwie mit in die Geschehnisse hineingezogen wird. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht spoilern. Für mich war es dann einfach zu viel des Guten!

Die Protagonisten sind dem Autorenduo gut gelungen. Ich konnte sofort eine Beziehung zu Nico und Alysee aufbauen und dem Pärchen in ihrem Alltag und den anschließenden Geschehnissen folgen. Die Kindheit in der Pflegefamilie schweißt die beiden zusammen. Wie Bruder und Schwester. Wie beste Freunde. Und für beide doch so viel mehr. Ich habe gerne über sie gelesen und sie ein Stück des Lebensweges begleitet.
Selbst als sich die Situation immer weiter zuspitzt, bleiben die beiden sich treu.

Mir hat Rem gut gefallen. Das Buch hat mich trotz aller Vorhersehbarkeit gut unterhalten. Auch wenn ich für meinen Teil sagen muss, dass weniger vielleicht mehr gewesen wäre.

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