Cover-Bild Das Event
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 15.05.2026
  • ISBN: 9783423264563
Antje Zimmermann

Das Event

Thriller | »Nehmen Sie Antje Zimmermanns Einladung zum Event auf jeden Fall an. Nicht alle werden überleben – aber höchste Spannung ist garantiert.« — Mike Altwicker, WDR4-Buchkritiker

Ein leer stehendes Inselhotel. 

Ein dubioser Eventveranstalter. 

Ein Spektakel mit tödlichem Ausgang.

"Kommen Sie sofort raus!", brüllte Maxi. Doch niemand folgte ihrer Aufforderung. Sie trat langsam, Schritt für Schritt, zur Wanne und schob mit dem Fuß den Vorhang zur Seite. Als der blutverschmierte, nackte Körper vor ihr auftauchte, schrie Maxi auf und machte unwillkürlich einen Schritt zurück. Dabei kollidierte sie mit etwas, das zuvor nicht im Raum gewesen war ...

In diesem Hotel erwacht Stephen Kings »The Shining« zum Leben. Schnell geschehen mysteriöse Dinge rund um das Live Adventure und »Horror auf Helgoland« wird zum viralen Hit. Hoffnungsvoll ist Kommissarin Leandra Kern aus Hamburg nach Helgoland gekommen, um sich in der Hochsee-Abgeschiedenheit ihren Lebenstraum zu erfüllen. Nur unter massivem Druck ist Kommissaranwärterin Maxi Adler an ihren Geburtsort zurückgekehrt, um ihre Familie vor großem Unheil zu bewahren. Als die Ereignisse rund um das Hotel immer beängstigender werden, müssen die beiden unterschiedlichen Frauen zusammenarbeiten. Und sehen sich mit einem Mord konfrontiert, bei dem das Event endgültig zur Realität wird.

»Einer jener seltenen Thriller, bei dem eine spannende Story mit einer überragenden Sprache Hand in Hand geht. Unbedingt lesen!«
Linus Geschke, Bestseller-Autor

»Nehmen Sie Antje Zimmermanns Einladung zum Event auf jeden Fall an. Nicht alle werden überleben – aber höchste Spannung ist garantiert.« Mike Altwicker, WDR4-Buchkritiker

Zwei Ermittlerinnen. Ein Mord. Kein Ausweg.

  • Leandra Kern, Kommissarin aus Hamburg, hofft in der Abgeschiedenheit ihren Lebenstraum zu finden – und gerät mitten ins Herz eines Albtraums.
  • Maxi Adler, Kommissaranwärterin, kehrt unter Druck an ihren Geburtsort zurück, um ihre Familie zu schützen.

Als die Ereignisse eskalieren, zwingt ein Mord die beiden ungleichen Frauen zur Zusammenarbeit. Was als Spektakel begann, wird zur Realität – und zur letzten Prüfung.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2026

Starker Auftakt, schwächerer Kern – ein Thriller mit Licht und Schatten

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Der Einstieg in Das Event fällt mir unglaublich leicht. Der Prolog ist atmosphärisch dicht, ein wenig schaurig und weckt sofort meine Neugier. Auch der spätere Zeitsprung nimmt dieser Stimmung nichts, ...

Der Einstieg in Das Event fällt mir unglaublich leicht. Der Prolog ist atmosphärisch dicht, ein wenig schaurig und weckt sofort meine Neugier. Auch der spätere Zeitsprung nimmt dieser Stimmung nichts, denn die ersten Szenen mit Leandra und Maxi funktionieren für mich richtig gut.
Der Schreibstil ist locker, flüssig und bildhaft, sodass ich sofort in der Geschichte ankomme. Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven bringen Tempo hinein und geben mir das Gefühl, nah an allem dran zu sein.

Was mir besonders gefällt, sind die vielen kleinen Zeitsprünge innerhalb der Kapitel. Sie sind klar markiert, etwa „zwei Stunden später“ oder „am nächsten Tag“, und sie sorgen dafür, dass unnötige Längen wegfallen. Gerade in Bezug auf die Ermittlungsarbeit wirkt das für mich erstaunlich realistisch. Die Handlung bleibt dadurch in Bewegung, ohne sich in Details zu verlieren.

Je weiter ich lese, desto stärker merke ich allerdings, wie sich die Geschichte von ihrem spannendsten Element entfernt. Das Event, das mich eigentlich am meisten gereizt hat, rückt immer weiter in den Hintergrund. Das verlassene Inselhotel hätte so viel Potenzial für eine beklemmende, unheimliche Atmosphäre gehabt, aber es bleibt eher Kulisse als Herzstück der Handlung. Die Anklänge an „The Shining“ blitzen nur kurz auf und verschwinden dann wieder.

Stattdessen werden es immer mehr Handlungsfäden. Leandras Kinderwunsch, ihre Klinikbesuche, Maxis familiäre Konflikte, die Machtstrukturen der Adlers, die Opferperspektiven, das Inselgeschehen. Für sich genommen könnte jeder dieser Stränge spannend sein, aber zusammen wirken sie überfrachtet. Ich verliere irgendwann das Gefühl dafür, worauf die Geschichte eigentlich hinausläuft. Die Figuren bleiben für mich leider blass, ich kann weder zu Leandra noch zu Maxi eine echte Verbindung aufbauen. Manche ihrer Entscheidungen wirken widersprüchlich, weil ihre Emotionen und Beweggründe nur angerissen werden. Ihre Entwicklungen hingegen sind logisch, wenn auch ein bisschen befremdlich für mich.

Und trotzdem passiert etwas Merkwürdiges.
Ich lese weiter und sogar gern.
Obwohl mich die inhaltliche Entwicklung nicht überzeugt, hat das Buch einen Sog, den ich nicht ganz greifen kann. Vielleicht liegt es am Tempo oder an der Hoffnung, dass die vielen Fäden am Ende doch noch zusammenfinden. Möglicherweise aber auch daran, dass die Grundidee so stark ist, dass ich ihr bis zuletzt hinterherlaufe. Dieses widersprüchliche Gefühl begleitet mich durch das ganze Buch. Ich bin irritiert, aber ich kann nicht aufhören zu lesen.

Die Spannung ist insgesamt eher ruhig. Es gibt Momente, die mich kurz begeistert jubeln lassen, aber sie bleiben selten. Manche Wendungen überraschen mich, andere wirken eher so, als sollten sie unbedingt für Aufregung sorgen, ohne dass die Geschichte wirklich darauf hinsteuert. Gegen Ende wird alles etwas unübersichtlich, und ich schließe das Buch mit einem Gefühl, das irgendwo zwischen Neugier, Verwirrung und leichter Enttäuschung liegt. Nicht, weil es schlecht wäre, sondern weil es so viel mehr hätte sein können.

Fazit:
Das Event hat großes Potenzial, doch die vielen Handlungsstränge lassen den Fokus unterwegs verloren gehen. Die starke Grundidee bleibt bis zum Schluss eher eine Verheißung als ein tragender Kern. Und trotzdem lese ich das Buch fast in einem Rutsch, denn die Erzählung übt eine anhaltende Faszination aus, der ich mich kaum entziehen kann.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Ein guter Thriller

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Ein guter Thriller.

Anhand des Klappentextes hatte ich große Erwartungen an das Buch.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich bin nur so durch die Seiten gerauscht.

Die Charaktere sind sehr bildhaft ...

Ein guter Thriller.

Anhand des Klappentextes hatte ich große Erwartungen an das Buch.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich bin nur so durch die Seiten gerauscht.

Die Charaktere sind sehr bildhaft beschrieben.
Ganz besonders die Kommissarin Leandra und die Kommissar Anwärterin Maxi.
Auch wenn ich zu keiner der beiden eine Verbindung aufbauen konnte.
Jede hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und ihre Gründe, warum sie auf Helgoland sind.

Die Story beginnt stark.
Es fließen immer Hinweise zu dem Film Shining ein.
Anhand des Klappentextes hätte ich mir da noch mehr erhofft und auch gewünscht.

Es passiert so einiges, Körperverletzung und Mord.
Wer und was steckt hinter den Taten.
Das wird alles aufgeklärt.
Aber verwirrend war es schon.

Auch wenn ich nicht zu 100 Prozent von diesem Thriller überzeugt bin hat er mir schöne Lesestunden beschert.
Vielleicht einfach zu hohe Erwartungen gehabt und ehrlich gesagt auch bezüglich der Story hatte ich andere Erwartungen.
Diese wurden für mich leider nicht erfüllt.

Von mir gibt es 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Atmosphärischer Thriller mit ein paar Kritikpunkten

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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Auf Das Event bin ich eher zufällig gestoßen. Über meine Bloggerfreundin @virginias.lesewelt (Instagram), die der Autorin Antje Zimmermann mein Profil gezeigt hat. ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Auf Das Event bin ich eher zufällig gestoßen. Über meine Bloggerfreundin @virginias.lesewelt (Instagram), die der Autorin Antje Zimmermann mein Profil gezeigt hat. Wenig später hatte ich eine Dm von der Autorin. Setting und Grundidee haben sofort neugierig gemacht, ein verlassenes Hotel, ein düsteres Event, dazu diese Mischung aus Thriller und Horror. Genau die Art von Geschichte, die mich reizt, also war die Vorfreude schnell da.


🧠 Meine Meinung:

Der Einstieg hat mich wirklich gepackt. Diese Lost-Place-Atmosphäre, das unmittelbare Hineinwerfen ins Geschehen, intensiv, dicht und leicht unheimlich. Genau so stelle ich mir einen starken Auftakt vor. Auch der Aufbau mit kurzen Kapiteln und wechselnden Perspektiven sorgt für Tempo und Dynamik, Langeweile kommt hier definitiv nicht auf.
Allerdings konnte diese anfängliche Euphorie für mich nicht komplett durchgetragen werden. Die Geschichte macht viele Themen gleichzeitig auf, was einerseits spannend wirkt, andererseits aber auch etwas überladen. Gerade das zentrale Horrorevent, das eigentlich im Fokus stehen sollte, verliert dadurch an Klarheit und Wirkung. Stattdessen hatte ich viele Fragezeichen im Kopf, wie alles am Ende rund zusammenläuft.
Mit den Figuren bin ich leider auch nicht richtig warm geworden. Ich mag Charaktere mit Ecken und Kanten, und obwohl die beiden Ermittlerinnen das auch haben, blieben sie für mich oft zu distanziert. Besonders Leandra wirkte auf mich schwer greifbar, und einige Entscheidungen waren für mich nicht ganz nachvollziehbar. Das hat es mir erschwert, emotional wirklich mitzuziehen.
Gegen Ende überschlagen sich dann die Ereignisse ziemlich schnell. Viel passiert auf einmal, fast schon zu viel, gerade zum Ende hin, sodass ich eher das Gefühl hatte hinterherzulaufen, statt die Entwicklung bewusst zu erleben. Das Gesamtbild wirkte dadurch auf mich dann nicht ganz rund, als hätte ein klarerer Fokus der Geschichte gutgetan.
Und trotzdem, es gibt viele starke Momente. Die Grundidee ist richtig gut, die Atmosphäre stellenweise richtig intensiv, auch der Schreibstil lässt einen durch die Seiten fliegen, sodass ich trotz meiner Kritik immer gerne zum Buch gegriffen habe.

✅️ Fazit:

Ein atmosphärisch starker Thriller mit einem richtig gelungenen Einstieg und einer spannenden Grundidee, der sich für mich im Verlauf etwas verzettelt. Trotz Schwächen bei Figuren und Fokus bleibt einiges hängen, vor allem die düstere Stimmung und das interessante Setting. ≈ 3,5☆

🔎 Worum geht’s?

Auf Helgoland wird ein verlassenes Hotel zur Kulisse eines spektakulären Horror-Events, bei dem Realität und Inszenierung zunehmend verschwimmen. Was als Nervenkitzel beginnt, entwickelt sich zu einer bedrohlichen Situation mit tödlichen Konsequenzen. Zwei Ermittlerinnen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen geraten in den Fall und müssen zusammenarbeiten, während die Ereignisse immer unübersichtlicher und gefährlicher werden.



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Veröffentlicht am 01.07.2026

leider gar nicht meins

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Leandra Kern lies sich von Hamburg nach Helgoland versetzen. Eigentlich dachte sie, dass es dort ruhiger zugeht als in ihrer alten Wirkungsstätte, doch da hatte sie sich getäuscht. Auf der eigentlichen ...

Leandra Kern lies sich von Hamburg nach Helgoland versetzen. Eigentlich dachte sie, dass es dort ruhiger zugeht als in ihrer alten Wirkungsstätte, doch da hatte sie sich getäuscht. Auf der eigentlichen ruhigen Insel, geschehen komische Dinge. In einem verlassenen Hotel dreht ein Filmteam das Live-Event Horror of Helgoland und die beiden Kommissarinnen kämpfen damit, welche Leichen echt sind und welche zum Event gehören.

Puh was soll ich sagen….
Ich hatte mich sehr auf diesen Thriller gefreut, denn mir gefiel das Cover, der Klappentext hört sich klasse an und da ich auch schon auf Helgoland war, überzeugte mich dann, das Buch zu lesen. Und da es mit Kings Shining verglichen wird, kann man doch eigentlich nichts falsch machen… Dachte ich…
Doch leider zog es sich ab circa der Hälfte unsagbar in die Länge und sie Story tröpfelte vor sich hin. Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, doch auch das rettet das Buch leider nicht.
Die Charaktere fand ich auch allesamt etwas blass und teilweise echt anstrengend.
Ich würde das Buch auch nicht als Thriller vermarkten, denn dazu fehlt es auf jeden Fall an Spannung

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Veröffentlicht am 13.06.2026

Die Story war mir zu flach und die Charaktere zu anstrengend

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Nachdem das Buch bei einigen so hoch gelobt wurde, war für mich klar: Ich muss ihm unbedingt eine Chance geben. Vor allem nachdem es hieß, dass Stephen Kings ‚The Shining‘ darin zum Leben erweckt wird, ...

Nachdem das Buch bei einigen so hoch gelobt wurde, war für mich klar: Ich muss ihm unbedingt eine Chance geben. Vor allem nachdem es hieß, dass Stephen Kings ‚The Shining‘ darin zum Leben erweckt wird, führte hier kein Weg dran vorbei.
Doch ob dieser Hype um das Buch nicht vielleicht doch etwas zu viel des Guten ist….

Fangen wir zunächst beim Handlungsort Helgoland an, wo ich wirklich sehr gespannt war, da ich bislang recht wenig Bücher aus dem Norden Deutschlands kenne und aktuell der Eindruck entsteht, dass dieser für Krimis und Thriller immer attraktiver wird.
Deshalb fand ich es recht interessant zu lesen, wie das Leben hier dargestellt wird, wie die Verbindung zum Festland ist und wie nah sich die Bewohner stehen. Das spätere beschriebene Event und dessen Handlungsort waren sehr anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Gerade die Familie, dessen Traum kurz vor dem Aus steht und die versuchen, durch neue Ideen ihren Lebensunterhalt zu sichern, hat daher sehr gut gepasst.

Was mich allerdings komplett aus dem Konzept gebracht hatte, waren die beiden Ermittlerinnen. Gerade Leandra hatte bei mir sehr starke negative Gefühle ausgelöst, dass ich selbst alles dafür getan hätte, mehrere Tausende Kilometer weit weg von dieser Frau zu sein. Denn statt hier auf eine starke Persönlichkeit zu treffen, sehen wir eine Person, die sehr nah am Wasser gebaut ist und sich zu sehr in ihren Handlungen von Hormonen leiten lässt. Nach wenigen Kapiteln empfand ich sie nur noch als unausstehlich, anstrengend und als Jemanden, der alle Personen im Umfeld mit ins Verderben zieht.
Maxi hat es mir da auch nicht leichter gemacht, da auch sie mitunter unüberlegt handelte und sich zu sehr hat beeinflussen lassen.

Was mir ebenfalls bei diesem Buch fehlte, war die Spannung. Erst im letzten Drittel / Viertel fand das Ereignis statt und war dann auch so plump in dessen Ausführung, versuchten Vertuschung und den Ermittlungen, dass bei mir das wirkliche Interesse schon längst am nächsten Buch hing.

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