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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 30.04.2020
  • ISBN: 9783785726778
Anton Berg

Achtzehn

Thriller
Thorsten Alms (Übersetzer)

Der Journalist Axel Sköld stößt auf einen mysteriösen Zusammenhang zwischen dem Olof-Palme-Mord und zwei anderen Todesfällen. Eine Spur führt ihn noch weiter in die Vergangenheit zu einem lange zurückliegenden Königsmord. Ein unfassbarer Verdacht keimt in ihm auf: Gibt es in Schweden eine skrupellose Geheimgesellschaft, die höchste Ämter in Politik und Wirtschaft besetzt, und das seit Jahrhunderten? Axel Sköld lässt bei seinen Nachforschungen nicht locker und gerät schon bald in Lebensgefahr ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2020

Geheime Mächte ziehen die Strippen

1

Der Journalist Axel Sköld hat bei seinen Recherchen etwas Ungewöhnliches herausgefunden. Er vermutet, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Mord an Olof Palme und zwei anderen Morden gibt. Nachdem er ...

Der Journalist Axel Sköld hat bei seinen Recherchen etwas Ungewöhnliches herausgefunden. Er vermutet, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Mord an Olof Palme und zwei anderen Morden gibt. Nachdem er seiner Chefin seinen Verdacht mitteilt, wird er schnell ausgebremst. Doch der Widerstand sorgt dafür, dass er weitergräbt. Eine Spur bringt ihn weit in die Vergangenheit zu einem Königsmord und er vermutet, dass ein geheimer Club schon lange maßgeblich seine Finger in Politik und Wirtschaft hat und dabei sehr skrupellos vorgeht. Da er nicht lockerlässt, schwebt er schon bald in Lebensgefahr.
Obwohl sich der Schreibstil gut lesen lässt und dieses Buch spannend und fesselnd ist, habe ich ein bisschen gebraucht, um mich in die Geschichte hineinzufinden. Es lag vielleicht daran, dass anfangs nicht so viel passierte. Doch dann konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Die Charaktere sind gut und vielschichtig dargestellt. Es gibt „Gute“ und „Böse“ und nicht immer weiß ganz genau, woran man mit den Personen ist. Ehrgeiz und Machtstreben sind manchmal wichtiger als Integrität. Axel Sköld ist ein Vollblutjournalist, der sobald er eine Spur hat, nicht mehr lockerlässt, selbst wenn man ihm Steine in den Weg legt oder es gefährlich wird. Unterstützt wird er dabei von seiner besten Freundin und Kollegin Stina, die mir sehr sympathisch war. Für sie ist es nicht leicht, ihrem Sohn David gerecht zu werden, denn er hat einen Hirnschaden und braucht besondere Zuwendung. Axels Gegenspieler sind mächtig und skrupellos und der Auftragsmörder Eugene de Kock taucht auch immer wieder auf. Manchmal erschien mir Axel aber auch ein wenig naiv, wenn er die recht offensichtliche Gefahr nicht wirklich sah. Die Finanzministerin Lova lässt Axel zwar Hinweise zukommen, aber dennoch wusste ich nie, woran ich wirklich mit ihr bin. Toll fand ich den kolossalen Geschichtsprofessor Vilhelm Skrak.
Nach einem Anfang mit eher unterschwelliger Spannung wurde es zunehmend bedrohlicher und spannend. Am Ende gab es dann zwar einen dramatischen Showdown, aber mir kam das Ende etwas zu abrupt und auch nicht alle Fragen sind beantwortet. Dennoch hat es Spaß gemacht, diesen Polit-Thriller zu lesen.

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Veröffentlicht am 23.05.2020

Geheime Mächte sind am Werk

1

Inhalt (Klappentext):

Der Journalist Axel Sköld stößt auf einen mysteriösen Zusammenhang zwischen dem Olof-Palme-Mord und zwei anderen Todesfällen. Eine Spur führt ihn noch weiter in die Vergangenheit ...

Inhalt (Klappentext):

Der Journalist Axel Sköld stößt auf einen mysteriösen Zusammenhang zwischen dem Olof-Palme-Mord und zwei anderen Todesfällen. Eine Spur führt ihn noch weiter in die Vergangenheit zu einem lange zurückliegenden Königsmord. Ein unfassbarer Verdacht keimt in ihm auf: Gibt es in Schweden eine skrupellose Geheimgesellschaft, die höchste Ämter in Politik und Wirtschaft besetzt, und das seit Jahrhunderten? Axel Sköld lässt bei seinen Nachforschungen nicht locker und gerät schon bald in Lebensgefahr ...

Meine Meinung:

Ich hatte zuerst etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Zuviele Namen und Informationen prasselten auf mich ein und machten das Ganze unübersichtlich und verwirrend. Nach und nach entwickelte sich aber eine spannende und rasante Story. Geschickt arbeitet der Autor mit kleinen Cliffhangern am Ende der Kapitel, somit wird das Buch zu einem echten Pageturner. Die Protagonisten sind nicht immer eindeutig als gut oder böse zu erkennen und es gibt viele überraschende Wendungen. Das Ende ist allerdings etwas unbefriedigend, leider wurden für mich nicht alle offenen Fragen geklärt. Es macht fast den Eindruck, als würde der Autor eine Fortsetzung planen.

Fazit:

Obwohl ich Verschwörungstheorien jeglicher Art eher skeptisch gegenüber stehe, konnte mich die Geschichte in ihren Bann ziehen. Der Schluss wäre allerdings noch ausbaufähig.

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Veröffentlicht am 23.05.2020

18 - Eine Macht im Verborgenen

1

Während der schwedische Journalist Axel Sköld eigentlich über die Machenschaften des Waffenhandels in seinem Land berichten will , stößt er bei seinen Recherchen dazu auf einen ganz anderen spannenden ...

Während der schwedische Journalist Axel Sköld eigentlich über die Machenschaften des Waffenhandels in seinem Land berichten will , stößt er bei seinen Recherchen dazu auf einen ganz anderen spannenden und sehr mysteriösen Zusammenhang. Ist es möglich das er den Mörder nicht nur von der Fernsehjournalistin Cats Falck und dem Rüstungskontrollinspekteur Carl-Fredrik Algernon sondern brisanterweise auch vom schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme entlarvt hat ?
Leider finden seine Vorgesetzten seine Entdeckung nicht so überzeugend und er verliert sogar seinen Job, weil er auf eigene Faust weiter ermittelt und seine Entdeckung sogar veröffentlicht.
Doch damit ist er scheinbar mächtigen Personen auf die Füße getreten und es wird immer gefährlicher für ihn. Wer sind die 18 ? Welche Ziele verfolgen sie ?
Und kann Axel sie mithilfe von seiner Kollegin Stina Forss enttarnen ?
Das will ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Mir hat dieser Krimi richtig gut gefallen, diese Verwebung von Geschehnissen aus Vergangenheit und Gegenwart ist dem Autoren Anton Berg wirklich gut gelungen. Die Spannung wird natürlich noch dadurch erhöht das einige Ereignisse , auf die diese fiktive Geschichte aufgebaut ist, auf realen Ereignissen basiert. Axel Sköld und Stina Forss sind absolut charismatische Hauptfiguren , mit denen ich mich gerne auf diese Reise begeben habe.
Flüssig und spannend geschrieben, und für mich sehr lesenswert. Das Ende deutet für mich ein bisschen auf eine mögliche Fortsetzung hin, aber vielleicht ist das auch nur mein Wunschdenken.......

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Veröffentlicht am 21.05.2020

Überzeugender Polit-Thriller

1

Mit seinem Polit-Thriller „18“ hat sich Anton Berg sehr vielversprechend in dieses Genre geschrieben.

Zum Inhalt: ...

Mit seinem Polit-Thriller „18“ hat sich Anton Berg sehr vielversprechend in dieses Genre geschrieben.

Zum Inhalt: Der Journalist Axel Sköld stößt bei den Recherchen für sein erfolgreiches Feature auf einen mysteriösen Zusammenhang zwischen dem Olof-Palme-Mord und zwei weiteren Todesfällen. In dem von ihm gesichteten Videomaterial entdeckt er den immer gleichen Mann mit Mütze in unmittelbarer Nähe der jeweiligen Zielperson. Eine Spur führt ihn sogar zu einem Jahrhunderte zurückliegenden Königsmord. Ein unfassbarer Verdacht keimt in ihm auf: Gibt es in Schweden eine skrupellose Geheimgesellschaft, die höchste Ämter in Politik und Wirtschaft besetzt? Axel Sköld lässt sich durch nichts aufhalten, ist er doch von seinen Entdeckungen überzeugt, dabei gerät schon bald in Lebensgefahr, was auf die Brisanz und die Richtigkeit seiner Arbeit schließen lässt.

Der Autor gibt dem Leser zunächst mit, dass diese Geschichte auf einer Reihe dramatischer Ereignisse beruht, die wirklich stattgefunden haben. Aber – er vermischt Fiktion und Wirklichkeit und so ist es an einem selber, das zu unterscheiden - oder auch nicht.

Meine Meinung: Die Story um Axel hat mich vom ersten Satz an in seinen Bann gezogen. Mit den Panama Papers und dem doch sehr abgehobenen Ragnar von Scheele nimmt das Unheil seinen Lauf. Steuern vermeidet man. Nicht, um reich zu werden, sondern vermögend. Später dann unterstützt er Axel. Nicht aus lauter Liebe zum Journalismus, sondern ihm wird übel mitgespielt. Er wollte sich rächen. Aber die Rächer haben ihn gerächt. Was für ein Anfang!

Anton Berg erzählt hier eine gut gemachte runde Geschichte, gestrickt um wahre Fälle. Die einzelnen Charaktere sind allesamt gut vorstellbar und exzellent erzählt. Axel hat sich mir als Vollblut-Journalist dargestellt, der niemals loslässt, der ganz einfach weiter recherchiert, sich in sein Tun verbeißt. Die teilweise doch recht forsche Art, mit der er sein Ding durchzieht, machte mich aber doch so manches Mal fassungslos. Mit ganz viel Herzklopfen musste ich dennoch weiterlesen – unbedingt.

Mein Fazit: Die Charaktere sind allesamt in ihrer Eigenheit gut beschrieben, jeder einzelne hatte in meinem Kopfkino seine Gestalt. Axel war mir oft zu forsch, zu unerschrocken. Er kannte keine Furcht, wogegen ich als Leserin mehr als einmal um ihn bangte. Ich bin begeistert, jedoch mit einem Wehrmutstropfen: der Schluss kam zu schnell, zu abrupt. Die einzelnen Erzählstränge wurden zum Schluss zu schnell abgefertigt. Das ist mein Kritikpunkt. Das Ende jedoch lässt auf ein Nachfolgebuch hoffen. Sofort würde ich da zugreifen.

Ein sehr gut erzählter, sehr starker, ein sehr lesenswerter Thriller, welcher Fiktion mit sehr viel Wahrheit verbindet. Von mir eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Dan Brown trifft Franz Kafka

1

Unfassbar spannender Politthriller, der mit gut gelungen, flüssigen Übergängen dafür sorgt, dass man dieses Buch bis zum Ende nicht mehr weglegen kann.

Ein eng gestricktes Netz dieser Geschichte, welches ...

Unfassbar spannender Politthriller, der mit gut gelungen, flüssigen Übergängen dafür sorgt, dass man dieses Buch bis zum Ende nicht mehr weglegen kann.

Ein eng gestricktes Netz dieser Geschichte, welches sich im Verlauf der Geschichte immer weiter zuzieht, bis es kein Entkommen mehr gibt.

Und ein Protagonist der sehr sympathisch daherkommt und dessen Radiosendung und Podcast man gerne mal hören würde.

Anton Bergs Schreibstil ist schön unaufgeregt und doch voll mit stilistischen Mitteln, die zum Beispiel für perfekte Kapitelübergänge sorgen.

So endet das Kapitel 17 mit den Sätzen „Vor dem Eingang wurden die ersten roten Blätter von den Bäumen geweht. Er dachte an Stig Dagermans Herbstgedicht.“ Kapitel 18 wiederrum beginnt folgendermaßen: „Lars Lilliehorn wischte die Reste eines Ahornblatt von seinem Mantel, bevor er den Eingang zur Kammakargatan 7 betrat.“

Dieser Übergang ist schon fast aus einem Lehrbuch geschnitten. Würde mich jemand nach Vorlagen zur perfekten Erzählweise fragen, ich würde ihm definitiv dieses Buch ans Herz legen.

Zwischendurch gibt es zudem immer wieder kurze Kapitel von zwei bis drei Seiten, die aus Sicht anderer Charaktere geschrieben sind, die wie kurze Blenden aus einem Film wirken und die Spannung zusätzlich erhöhen. Man merkt hier, dass Anton Berg Journalist ist.

Das bildet insgesamt mit dem Inhalt der Geschichte und er Ausarbeitung des Protagonisten eine runde Kugel, die in sich stimmig ist.

Anton Berg ist ein Meister darin, Themen wie Politik und Geschichte in diesen Roman einzuweben, sodass man gar nicht mitbekommt, wieviel eigentlich dahinter steckt.

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