Cover-Bild All the strangest things are true.
14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 17.01.2017
  • ISBN: 9783522202329
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
April Genevieve Tucholke

All the strangest things are true.

Anne Brauner (Übersetzer)

Wink: ein bisschen seltsam, zurückhaltend, mit wildem rotem Haar und einer ausufernden Fantasie. Poppy: das schöne Biest, das alle manipuliert, aber den nicht bekommt, den sie eigentlich haben will. Midnight: ein unsicherer Junge, hin- und hergerissen zwischen beiden. Sie alle erzählen ihre Geschichte. Eine Geschichte, in der die verrücktesten Dinge wahr sind. Was ist wirklich passiert? Jemand weiß es. Jemand lügt. Wem kannst du trauen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2017

To all the strangest things are true.-Für alle die mit dem Kopf in den Wolken stecken!

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Als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Hand hatte, war ich , ehrlich gesagt, ziemlich verwirrt. Der Klappentext verrät nicht besonders viel und ich konnte mir auch, irgendwie nicht so richtig was unter ...

Als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Hand hatte, war ich , ehrlich gesagt, ziemlich verwirrt. Der Klappentext verrät nicht besonders viel und ich konnte mir auch, irgendwie nicht so richtig was unter dem Titel vorstellen. Ich hätte nicht gedacht dass, das möglich ist aber als ich das Buch aufgeschlagen und angefangen zu lesen habe, war ich noch mehr verwirrt. Meine ersten Gedanken, zu diesem sehr speziellen Buch, waren einfach nur:"Was ist das?". Damit ihr das ein bisschen besser verstehen könnt, stellt euch folgendes vor. Ihr habt ein Buch mit rätselhaftem Cover und einem verwirrendem Klappentext in der Hand, dann schlagt ihr die erste Seite auf, über dem Text in der Mitte der Seite steht "Midnight" und dann lest ihr den ersten Satz.

"Nach dem ersten Mal mit Poppy musste ich weinen."

Verwirrt? Ja? War ich auch. Nach dem ich aber die anfängliche Verwirrung überwunden hatte, flogen die Seiten nur so da hin. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen sofort weiter zu lesen und nicht mehr damit aufzuhören bis ich fertig war, im wahrsten sinne des Wortes! Aber fangen wir am Anfang an. Die Stimmung das ganze Buch über war zum einem düster aber auch ein wenig Märchenhaft. Da es aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wird, ist das schwer zu sagen. Trotzdem fand ich, dass mit den verschiedenen Perspektiven gut. Denn obwohl ich die Verwirrung vom Anfang beseitigen konnte, war dass noch lange noch nicht alles. Es wird sogar noch schlimmer. Immer wieder kommen einem Fragen in den Sinn, auf die man noch keine Antwort weiß. Der Perspektievenwechsel sorgt für in bisschen mehr Durchblick, oder für mehr Verwirrung, wie man es eben gerne sehen möchte. Aber genau diese Orientierungslosigkeit, sorgt dafür, dass dieses Buch so spannend ist. (Eigentlich kommt die Orientierungslosigkeit erst ziemlich am Ende, wenn sich die Lage zuspitzt. Sorry, das ich das gerade etwas sehr übertrieben beschrieben habe.) Zu denn einzelnen Figuren kann ich nicht so viel sagen, da dass wirklich ziemlich Spoilern würde. Was ich aber sagen kann, ist dass alle drei total verschieden sind und somit kann man sich recht gut mit einer von ihnen identifizieren, man muss sich einfach eine der Figuren aussuchen. Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen und ich fand vor allem die Auflösung am Ende total überraschend und richtig cool. Besonders die letzte Seite hat mir sehr gut gefallen. Lest das Buch, dann wisst ihr bestimmt was ich meine. Ich kann es auf jeden Fall nur weiter empfehlen, vor alle für Leute die auf Mysterien stehen.

Dieses Buch bekommt ganz klar zu meinen Favoriten und bekommt 5 von 5 Sternen.

P.S. Habe das Buch gerade noch einmal geöffnet und die Widmung gelesen, treffen der hätte eine Widmung gar nicht sein können! Also alle Mädchen, die mit dem Kopf in den Wolken stecken, das ist euer Buch!

Veröffentlicht am 01.05.2017

Eine Geschichte über das Erwachsenwerden

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Ein Junge, Midnight, schüchtern, zwischen zwei Mädchen. Da ist zum einen Poppy, biestig, manipulativ, aber den einen, den sie möchte, bekommt sie nicht. Midnight ist lange in sie verliebt, bis er Wink ...

Ein Junge, Midnight, schüchtern, zwischen zwei Mädchen. Da ist zum einen Poppy, biestig, manipulativ, aber den einen, den sie möchte, bekommt sie nicht. Midnight ist lange in sie verliebt, bis er Wink kennen lernt. Sie ist phantasievoll, schüchtern und ein wenig verrückt. Dann eskaliert die Situation und einer lügt.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht der drei und aus der Sicht des Jungen, in den Poppy sich verliebt hat.
Eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Stimmt nachdenklich, zeigt auf, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern auch Nuancen.
Eine Geschichte, die ganz ruhig und unaufgeregt erzählt wird, ohne große Schocker, aber gerade deswegen überzeugt. Ein flüssiger Schreibstil rundet den positiven Eindruck ab.

Veröffentlicht am 27.05.2020

Zeitweise anstrengend - Gut und Böse ist nicht immer klar erkenn- und trennbar

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Drei Jugendliche, die nicht unterschiedlicher sein können. Wink, die mit ihren viele Geschwistern auf einer Farm wohnt und eher zurückhaltend ist. Poppy, die immer will, dass ihre Wünsche erfüllt werden. ...

Drei Jugendliche, die nicht unterschiedlicher sein können. Wink, die mit ihren viele Geschwistern auf einer Farm wohnt und eher zurückhaltend ist. Poppy, die immer will, dass ihre Wünsche erfüllt werden. Midnight, der nicht nur im privaten Umfeld mit Änderungen kämpfen muss.

Dieses Buch lag länger bei mir herum und ich habe jetzt auch relativ lange gebraucht bis ich wirklich hineingefunden habe. Warum, dazu komme ich dann. Die Geschichte wird im Wechsel von Wink, Poppy und Midnight erzählt. Zuerst waren für mich schon alle Namen ein wenig ungewohnt und der stetige Wechsel zwischen den Charakteren hat es mir erschwert tief in die Geschichte einzutauchen. Der Stil war für mich gewöhnungsbedürftig, doch ab einem bestimmten Punkt hat mir das Buch relativ gut gefallen. Die Kapitel sind teilweise jedoch nur eine halbe Seite lang und so muss man konzentriert lesen, bei wem man denn gerade ist. Ich habe mich gefragt, wohin die Geschichte letztendlich führt und das dauert lange bis man an einen Punkt kommt, an dem man die Hintergründe versteht. Jeder der Teenager hat so seine eigenen Probleme, seine besonderen Charaktereigenschaften und besonders Poppy war mir anfangs recht unsympathisch, was sich im Laufe der Geschichte jedoch ändert, da auch sie es nicht immer leicht hatte. Teilweise war ich verwirrt, was jetzt wirklich passiert, was nur gelogen ist. Und erst gegen Ende kommt die große Überraschung und das Buch zeigt auf, das Gut und Böse nicht immer klar ersichtlich sind und man manchmal genauer hinsehen sollte.

Gegen Ende hatte ich das Buch schnell beendet, doch bis dahin hat es sich etwas gezogen. Ist bestimmt nicht für jedermann und ich fand es zeitweise anstrengend.

Veröffentlicht am 04.02.2017

hat mich nicht überzeugt

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All the strangest Things are true hat mich wegen des interessanten Klappentextes
sofort angesprochen, auch das Cover ist ganz witzig gemacht.
Es geht um drei Teenanger in den Hauptfiguren. Sie erzählen ...


All the strangest Things are true hat mich wegen des interessanten Klappentextes
sofort angesprochen, auch das Cover ist ganz witzig gemacht.
Es geht um drei Teenanger in den Hauptfiguren. Sie erzählen jeweils eine Geschichte,
die merkwürdiger und verrückter nicht sein könnte.
Wink ist die Aussergewöhnlich, die alle für ein bischen verrückt und seltsam halten, die ständig
in ihrer eigenen Fantasy lebt. Poppy ist das verwöhnte Mädchen, das von allen angehimmelt wird und das Sagen hat.
Und Midnight ist der gewöhnliche Junge von nebenan. Aber hier ist nichts wirklich so, wie
es scheint zu sei. Auch das Ende ist anders als man denkt :)
Die Idee hinter Geschichte finde ich sehr interessant, aber für mich nicht gut umgesetzt.
Ich hatte anfangs arge Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Mich hat die Erzählung aus
drei Sichten etwas verwirrt. Ausserdem war es teilweise sehr anstrengend zu lesen. Dann war ich endlich in der
Geschichte, war ich auch schon wieder raus. Ich kann gar nicht genau sagen woran es lag. Irgendwie hats mich
insgesamt nicht gepackt und ich habs auch oft weggelegt und was anderes gelesen. Ich glaub so lange habe ich
noch für kein Buch gebraucht.
Mich nervten nach einiger Zeit auch die ständingen Wortwiederholungen wie z.B. unten unten unten.....
Diese werden einfach hinten an den Satz gehängt... Wenn das mal passiert wäre, wäre es auch kein
Problem. Aber irgendwie kommt es ständig vor, dass ein Wort mindestens dreimal
wiederholt wird.
Ein Pluspunkt ist die Beschreibung der Hauptprotagonisten, diese wurden sehr gut charaktarisiert.
Ich konnte mir sehr gut ihr Äusseres vorstellen und auch die Handlungen gut nachvollziehen, zumindesten meistens.
Bewertung: 2/5
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, wobei die Idee dahinter echt interessant ist.

Veröffentlicht am 26.12.2016

Liefert in jeglicher Hinsicht nicht das, was es verspricht

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Es wurde gesagt "Wink Poppy Midnight" würde sehr dem Erzählstil und der Atmosphäre in "We were liars" von E. Lockhart ähneln, leider war es - wenn überhaupt - eher der peinliche Cousin 2. Grades von "We ...

Es wurde gesagt "Wink Poppy Midnight" würde sehr dem Erzählstil und der Atmosphäre in "We were liars" von E. Lockhart ähneln, leider war es - wenn überhaupt - eher der peinliche Cousin 2. Grades von "We were liars."

Der Schreibstil von April Genevieve Tucholke möchte mysteriös und spielerisch sein, für mich waren die etlichen Wiederholungen und der leicht psychotische Ton der Charaktere eher nervtötend und hatten nicht den von der Autorin gewünschten "spooky"-Effekt.

Die Figuren waren sehr eindimensional und fast schon wie Karikaturen. Wink ist schräg und schrullig, sie ist speziell und nicht "wie andere Mädchen", Poppy ist das gemeine und listige beliebte Mädchen und Midnight ist einfach nur der nette, liebe Junge von nebenan, der mit sich machen lässt. Dabei bleibt es aber auch, andere Facetten machen sich nicht breit und die "Entwicklung", die die jeweiligen Figuren durchmachen wirken schwach und unfertig.
Es fällt dem Leser schwer diese Figuren zu mögen oder mit ihnen zu mitzufühlen, weil sie einen Touch zu unnahbar und anders sind.

Der Plot lässt ebenfalls zu wünschen übrig: man hat das Gefühl in der ersten Hälfte passiert absolut gar nichts außer belangloses Beziehungsdrama zwischen Pre-Teens. In der zweiten Hälfte tauchen twists & turns auf, die man eigentlich schon vermutet hat oder die einfach nicht überzeugen.
Dieser Überzeugung hilft auch das Marketing von dem Buch nicht:

What really happened?
Someone knows.
Someone is lying.

und

Every story needs a hero. Every story needs a villain.

... lassen einen ja schon vermuten, dass die Helden und Bösewichte dieser Geschichte nicht die sind, die man als erstes vermutet.
Und weil der Cast an Charakteren eigentlich recht mager ist und die Story auch nicht zu kompliziert oder irreführend gestrickt, kann man sich die Rolleneinteilung schon früh denken und man wird auch nicht überrascht.

Fazit: Für mich hat Wink Poppy Midnight in jeglicher Hinsicht nicht geliefert. Die Figuren, die Story und der Schreibstil waren schwach oder kamen einfach nicht so an, wie es die Autorin wollte. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein anderer Leser etwas aus dieser Geschichte und dem pseudo-poetischen Schreibstil der Autorin etwas gewinnen könnte, aber es war einfach nicht mein cup of tea.