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22,00
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  • Verlag: Mediathoughts
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 264
  • Ersterscheinung: 28.06.2019
  • ISBN: 9783947724024
Arno Kerr

Kreuzbube

Friedrich von Coes erster Fall
Kriminalhauptkommissar von Coes hatte schlecht geschlafen. Die Erinnerungen der letzten Monate machten ihm immer noch zu schaffen. Er hatte im Dienst einen Menschen getötet. Heute ist sein zweiter Arbeitstag nach einer längeren Pause.

Ein junger Brauer wird tot in einem Läuterbottich gefunden. Sehr bald ermittelt von Coes wieder als Leiter einer Mordkommission in den Untiefen des Großbürgertums von Münster. Der Fehltritt eines Patriarchen leitet eine Kette von Ereignissen ein, die in eine Katastrophe münden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2020

Spannend, toller Plot

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Bei „ Kreuzbube- Friedrich von Coes ermittelt“ von Arno Kerr handelt es sich um einen Krimi.

Klappentext übernommen:

Kriminalhauptkommissar von Coes hatte schlecht geschlafen. Die Erinnerungen der letzten ...

Bei „ Kreuzbube- Friedrich von Coes ermittelt“ von Arno Kerr handelt es sich um einen Krimi.

Klappentext übernommen:

Kriminalhauptkommissar von Coes hatte schlecht geschlafen. Die Erinnerungen der letzten Monate machten ihm immer noch zu schaffen. Er hatte im Dienst einen Menschen getötet. Heute ist sein zweiter Arbeitstag nach einer längeren Pause.
Ein junger Brauer wird tot in einem Läuterbottich gefunden. Sehr bald ermittelt von Coes wieder als Leiter einer Mordkommission in den Untiefen des Großbürgertums von Münster. Der Fehltritt eines Patriarchen leitet eine Kette von Ereignissen ein, die in eine Katastrophe münden.

Durch den tollen Schreibstil des Autors, lässt sich dieser Krimi sehr flüssig lesen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite, bis hin zu einem großartigen Ende. Viele Verdächtige, interessante Polizeiarbeit, viele Wendungen und undurchschaubare Protagonisten haben zu einem interessanten Krimi beigetragen.

Der Autor beschreibt die Szenen sehr bildhaft, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.

Der Plot hat mir sehr gut gefallen. Ich wurde immer wieder überrascht. Besonders hat mir hier gefallen, dass hier keine blutigen Szenen vorkommen. Der Autor hat sich hier sehr viel mit dem Zwischenmenschlichen und auf die Polizeiarbeit konzentriert.

Die facettenreichen Protagonisten haben mir gefallen. Alle wirken sehr authentisch und ich konnte mich in den ein oder anderen sehr gut hineinversetzten. Ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte haben mir gefallen, da sie glaubwürdig sind.

Das Verhältnis Kriminalfall und Privatleben der Ermittler ist in Ordnung. Da es sich hier um Band 1 der Reihe handelt, lernen wir von Coes und col. erst einmal sehr gut kennen. Auf Szenen aus dem Privatleben folgen actionreiche Szenen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 28.01.2020

Ruhiger, aber dennoch spannender Münster-Krimi und ein Ermittlerteam mit reichlich Potenzial für weitere Auftritte

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Mit diesem Münster-Krimi schickt der Autor Arno Kerr seinen Ermittler Friedrich von Coes in seinen ersten Fall und lässt ihn und sein Team gleich einen überzeugenden Auftritt hinlegen, der mich nicht nur ...

Mit diesem Münster-Krimi schickt der Autor Arno Kerr seinen Ermittler Friedrich von Coes in seinen ersten Fall und lässt ihn und sein Team gleich einen überzeugenden Auftritt hinlegen, der mich nicht nur spannend unterhalten konnte, sondern gleich auch Lust auf weitere Fälle macht.

Als Kriminalhauptkommissar Friedrich von Coes nach einer längeren Auszeit, die er einlegen musste, nachdem er im Dienst einen Menschen getötet hat, seine Arbeit wieder aufnimmt, lässt der erste Mord nicht lange auf sich warten. In der Brauerei Blankenburg wird die Leiche eines jungen Mannes in einem Läuterbottich gefunden. Von Coes und seine Mitarbeiter Dirk Grimm und Hannah Wolkenstein, die neu zum Team dazustößt, ermitteln im Umfeld der Brauerei und der Familie von Blankenburg und stoßen dabei schnell auf einige wohlgehütete Geheimnisse in dieser alteingesessenen Münsteraner Familie.

Arno Kerr legt bei seinem Debüt einen eher ruhigen Kriminalroman vor, der auf Action und blutige Einlagen verzichtet und seine Spannung in erster Linie aus seiner gut aufgebauten Geschichte und den vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen bezieht. Neben den Ermittlungen gibt es auch immer wieder fein dosierte Abstecher in das Privatleben des Hauptermittlers, der als alleinerziehender Vater einer Tochter immer so wenig zwischen den Stühlen sitzt. Mit seinem flotten Schreibstil sorgt der Autor so für gelungene Krimiunterhaltung, die für die weiteren Bände aber auch noch ein wenig Luft nach oben lässt.

Auf den zweiten Auftritt dieses Ermittlerteams, der am Ende des Buches bereits angekündigt wird, bin ich auf jeden Fall schon sehr gespannt.

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Veröffentlicht am 28.01.2020

Coes ist wieder im aktiven Dienst

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MEINE MEINUNG
Kriminalhauptkommissar Friedrich von Coes tritt endlich wieder seinen normalen Dienst an. Da tritt dann auch Hannah auf, denn Coes und Grimm bekommen eine neue Kollegin in ihr Team.
Es dauert ...

MEINE MEINUNG
Kriminalhauptkommissar Friedrich von Coes tritt endlich wieder seinen normalen Dienst an. Da tritt dann auch Hannah auf, denn Coes und Grimm bekommen eine neue Kollegin in ihr Team.
Es dauert auch nicht lange, dann wird auch schon ein Toter in einem Läuterbottich in einer großen Brauerei gefunden.

Der Autor hat einen sehr lebendigen und auch sehr persönlichen Schreibstil. Man fühlt sich fast so, als würde man direkt dazugehören, wie bei einer großen Familie.
Man bekommt viele persönliche Infos von Coes und seiner Tochter und das macht ihn auch wieder so menschlich. Das gehört hier einfach in diesen Roman mit hinein, denn die Tochter gehört zu Coes und sie tut ihm einfach nur gut. Auch in einem Krimi ist Familienleben wichtig und wenn es wohldosiert, so wie hier ist, dann hilft es auch ein Buch interessant zu machen.

Wir lesen dann auch viel über die Ermittlungsarbeiten und sehen auch, das hier nicht immer alles so glatt läuft.
Scheinbar gibt es hier so einige Geheimnisse, die darauf warten, aufgeklärt zu werden. In einem Unternehmen versucht man dann auch so einiges zu vertuschen, doch Coes und sein Team sind sehr aufmerksam und sie haben feine Antennen.
Man hat hier auch einen kleinen Spielraum für Spekulationen und kann ganz prima mit rätseln, wer hier verantwortlich ist.

Bei diesem Krimi geht es mehr um die Aufklärung, denn er ist überhaupt nicht blutrünstig oder übermäßig brutal. Er kann also gut von Leuten gelesen werden, die zwar gerne Krimis lesen, aber gerne auf Brutalität verzichten.
Für mich persönlich hätte es noch einiges an Spannung und Action mehr haben können und deshalb gibt es von mir hier 4 Sterne.

Bluesky_13
Rosi

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Veröffentlicht am 22.01.2020

Kreuzbube

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Kreuzbube, von Arno Kerr

Cover:
Ok, das Cover ist für mich austauschbar, da ich Münster nicht kenne und das Gebäude auch keinen Bezug zum Inhalt hat.

Inhalt:
Kriminalhauptkommissar Friedrich von Coes ...

Kreuzbube, von Arno Kerr

Cover:
Ok, das Cover ist für mich austauschbar, da ich Münster nicht kenne und das Gebäude auch keinen Bezug zum Inhalt hat.

Inhalt:
Kriminalhauptkommissar Friedrich von Coes ist gerade nach einer längeren Pause (da er im Dienst einen Menschen getötet hat, wieder im Dienst, als ein junger Brauer tot aufgefunden wird.
Die Umstände sind alles andere als eindeutig und bald ermittelt von Coes in den Untiefen des Großbürgertums von Münster in denen der Schein nach außen um alles zu wahren gilt.

Meine Meinung:
Ein toller Krimi, der ohne große Gewalt und blutige Szenen auskommt, der aber nichts desto trotz, mit zwei Toten aufwarten kann.
Hier geht es mehr um die Menschen, ihre Beziehungen untereinander und wie sie dies ausleben. Alles ist sehr realistisch und lebendig.
Und dies auf der Seite der Polizei, im Privaten sowie im Beruf und auch genauso auf der Seite der Opfer, bzw. Täter.
Familiäre Wärme und Kollegialer Zusammenhalt, gegen steifes Standesdenken und dem kalten Verhalten der „besseren Gesellschaft“.

Mir hat diese Sicht der Dinge sehr gut gefallen und ich würde sehr gern weitere Fälle mit dem sympathischen Hauptkommissar und seinen Kollegen, und auch seiner Familie lesen.

Einen Stern zieh ich ab, da die „Familienverhältnisse“ des ersten Opfers, für mich sofort klar auf der Hand langen, hier die Polizei aber erst später drauf kam.

Autor:
Arno Kerr ist das Pseudonym des in München lebenden Autors und Fotografen Thomas Michael Glaw, geb. 1957, der in den vergangenen Jahren Münster und im Besonderen das Kreuzviertel kennen und lieben gelernt hat. Er studierte in München Germanistik und katholische Theologie. Seit 1989 leitet er ein Institut für Sprach- und Kommunikationstraining in München.

Mein Fazit:
Ein toller Krimi der leisen Töne, mit einem wie ich finde, interessanten Blickwinkel.
Von mir sehr gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.01.2020

Auch in Münster wird gemordet

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Kriminalhauptkommissar Friedrich von Coes lebt seit dem Tod seiner Frau Felicitas mit seiner Tochter Annemarie, die er liebevoll Herzilein nennt zusammen. Vor 3 Monate hat er nach 27 Dienstjahren einen ...

Kriminalhauptkommissar Friedrich von Coes lebt seit dem Tod seiner Frau Felicitas mit seiner Tochter Annemarie, die er liebevoll Herzilein nennt zusammen. Vor 3 Monate hat er nach 27 Dienstjahren einen Menschen im Dienst erschossen. Nun ist er zurück im aktiven Dienst bei seiner alten Truppe. Noch nicht richtig zurück gibt es auch schon den ersten Toten für von Coes und sein Team, dem seit heute auch die junge Kriminalkommissarin Hannah Wolkenstein gehört.
Im Läuterbottich der Brauerei Blankenburg liegt ein junger Mann. Jan Vosskamp, 28, studiert Brauwesen und arbeitete in den Semesterferien in der Brauerei, wo seine Mutter als Chefsekretärin arbeitet. Hat sein Tod etwas mit seinen Umweltaktivitäten zu tun?
Aber es bleibt nicht bei dem einen Toten. Juniorchef Konstantin von Blankenburg wird auf einem Grundstück der Firma am Dortmund-Ems-Kanal, wo die Brauerei eine neue Betriebsstätte errichten will, gefunden.
Eine harte Nuss, die KHK von Coes mit seinem Team zu knacken hat.


Ich mag Friedrich von Coes sehr. Sowohl als Mann, als Kollegen bzw. Chef bei der Kripo, als Sohn seiner Eltern Karl-August und Elisabeth und auch als liebevoller Papa, der er für seine fünfzehnjährige Tochter Annemarie ist. Er ist so herzerfrischend natürlich, ohne zu viele negative Macken – einfach menschlich.
Auch die anderen Teammitglieder, KOK Dirk Grimm, KOK „Superhirn“ Bernd Brockmann, genant BB und die Neue, KK Hannah Wolkenstein finde ich sehr sympathisch. Klar, haben auch sie ihre kleinen Macken, die ich aber bei ihnen sogar liebenswert finde.
Im Gegensatz dazu steht die Brauereibesitzerfamilie von Blankenburg. Alter Münsteraner Adel, steif, eigensinnig und verbohrt. Bis auf die Dame des Hauses sind mir die Herren und auch die Schwiegertochter reichlich unsympathisch. Nur ganz zum Schluss zeigen Herr und Frau von Blankenburg, das auch sie ein Herz haben.

Die Geschichte liest sich flüssig und leicht und baut von Anfang an Spannung auf, die sich bis zum Schluss immer weiter steigert. Trotzdem hätte ich mir ein bisserl mehr Spannung gewünscht. Aber Polizeiarbeit ist halt nicht immer nur spannend, sondern auch stupide Recherchearbeit.
Ich habe es genossen, den Ermittlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen zu können. Konnte ihre Gedanken sehr gut verfolgen. Habe mit ermittelt und mit gerätselt. Auch wenn ich in einem Fall recht bald einen Verdacht hatte, finde ich es sehr spannend und interessant zu lesen, wie sich die Kommissare ganz langsam durch die Indizien kämpfen müssen. Der Schluss mit einem für mich sehr emotionalen Ende hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist damit sehr gut abgerundet und lässt mich zufrieden zurück.
Arno Kerr zeigt mit seiner Geschichte, dass es auch ohne Gemetzel und viel Blutvergießen geht. Was meinem Lesegeschmack sehr zu gute kommt.

Ein spannender Kriminalroman mit interessanten Personen und Fällen, die nicht einfach zu lösen sind. Nun freue ich mich auf die „Kreuzdame“, die ja bald schon erscheint.

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