Cover-Bild Wenn Schmetterlinge fliegen lernen
(21)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,81
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 10.09.2019
  • ISBN: 9782496701241
Astrid Töpfner

Wenn Schmetterlinge fliegen lernen

Ein Roman über den Mut, die Flügel auszubreiten, um fliegen zu lernen.

»Wozu brauchst du den Schmetterling überhaupt?«

»Um den Kokon aufzubrechen.«

Olivias Kindheit ist geprägt vom tragischen Unfalltod ihrer Eltern. Früh verlässt sie Zürich und reist seitdem rastlos um die Welt. Erst als ihre Großmutter an Alzheimer erkrankt, kehrt die junge Frau zurück in die Heimat.

Unerwartet erhält sie einen Anruf des früheren Assistenten ihres Vaters, eines angesehenen Schmetterlingsforschers. Er fordert sie auf, Antworten auf die Fragen zu suchen, die Olivia seit zehn Jahren verdrängt: Was ist damals beim Tod der Eltern wirklich geschehen und was hat es mit diesem seltenen Schmetterling auf sich, nach dem sie gesucht hatten?

Ihr Jugendfreund Tom steht ihr dabei zur Seite und aus Freundschaft könnte Liebe werden. Aber dafür müssen erst Olivias Narben heilen: Sie muss den Mut finden, loszulassen – und fliegen zu lernen.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2020

Wenn nicht nur Schmetterlinge, sondern auch die Protagonistin beginnt mutig zu sein und die Autorin dir diesen Weg gekonnt zu schildern weiß, erhältst du ein außergewöhnliches Buch.

0

Traust du dich die Flügel auszubreiten und dich dem zu stellen, das noch kommen mag?

Olivia reist zurück nach Zürich. Ein Ort, den sie gerne gemieden hätte, wäre ihre Großmutter nicht an Alzheimer erkrankt.
Ein ...

Traust du dich die Flügel auszubreiten und dich dem zu stellen, das noch kommen mag?

Olivia reist zurück nach Zürich. Ein Ort, den sie gerne gemieden hätte, wäre ihre Großmutter nicht an Alzheimer erkrankt.
Ein Ort, der sie mit der Vergangenheit konfrontieren könnte, die sie bis heute verdrängt.
Plötzlich taucht auch noch André Edelmann auf und scheint seinem Namen alle Ehre zu machen, denn er drängt sie nicht, sondern versucht ihr zu helfen, zu erfahren, was damals passiert ist und was es mit dem Schmetterling auf sich hat.
Zudem ist da noch Tom, ihre Jugendliebe, mit dem sie immer noch etwas zu verbinden scheint, das andere nicht unbedingt verstehen können.
Damit nicht genug, wird manches komplizierter als gedacht, anderes entpuppt sich als Trugschluss, denn nur eins scheint die Wahrheit offenbaren zu können, die Erinnerung an das Ereignis vor zehn Jahren.

Olivia wirkt von Anfang an etwas unnahbar und verdeutlicht bereits auf den ersten Seiten, dass sie ein schweres Päckchen zu tragen hat. Ihr Verhältnis zu anderen Menschen ist schwierig. Lediglich mit Tom und irgendwie auch André Edelmann scheint sie auskommen zu können und ersterer hilft ihr dabei, aufzutauen.
Es hat wirklich Spaß gemacht, Olivia zu begleiten, denn neben ihrer Trauer, ihrer ungewissen Vergangenheit und den für sie oft unangenehmen Situationen wirkt sie keineswegs weinerlich, sondern eher verschlossen, zutiefst verletzt. Auch ihre sich anbahnenden Gefühle zu Tom entdeckt sie auf ganz eigene Weise.
Ihre Großmutter wirkt auf den Leser sehr unsympathisch, was einen Olivia nur noch mehr verstehen lässt.
So manchmal fragt man sich, wohin diese Geschichte noch führen wird, was passieren soll. Erst so nach und nach entdeckt man, was wirklich los ist und das manches eben doch anders ist als gedacht.
Ein-zwei schrullige Charaktere, wie beispielsweise Toms Schwester, und auch die Großmutter, die im Laufe der Geschichte anders wahrgenommen werden kann und deren Erkrankung auf bedachte und sehr nachvollziehbare Weise geschildert wird, gehören dazu.
Viele Fragezeichen werden so am Ende des Buches ausradiert werden können und ein Ende entsteht, mit dem man so nicht rechnet.
Der Klappentext führt mehrere Ereignisse und so erlebt der Leser immer wieder neues zu den verschiedenen Handlungssträngen, nur um am Ende einen, den einzig wahren, verfolgen zu können.

Die Autorin liefert dies alles mit einem atmosphärischen Schreibstil, der eine ganz eigene Stimmung entstehen lässt. Romantik, Spannung, Drama, aber auch Witz vereinen sich und beflügeln diese Geschichte. Da liegt es nur noch an Olivia, diese Flügel auch auszubreiten.

Olivias Entwicklung war etwas ganz Besonderes für mich, wie der Schmetterling auch.
Für diese vielschichtige Geschichte vergebe ich so nichts anderes als 5/5 Sternen, oder gar Schmetterlingen? ;)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2020

Sehr berührend und schön zu lesen.

0

„Wenn Schmetterlinge fliegen lernen“ ist ein sehr berührender Roman über Mut, Liebe und die Kraft, Abschied zu nehmen. Das Cover gefällt mir total gut und es passt zur Geschichte, genauso wie der Titel. ...

„Wenn Schmetterlinge fliegen lernen“ ist ein sehr berührender Roman über Mut, Liebe und die Kraft, Abschied zu nehmen. Das Cover gefällt mir total gut und es passt zur Geschichte, genauso wie der Titel. Astrid Töpfner hat einen unglaublich angenehmen Schreibstil, denn sie beschreibt Landschaften so toll und findet immer genau die richtigen Worte. Dadurch bin ich gut durch das Buch gekommen, auch wenn ich etwas länger gebraucht habe. Das liegt aber einfach daran, dass Olivias Geschichte nichts für zwischendurch ist, sondern es ist eine, die einen zum Nachdenken über das Leben und die Welt anregt. Die Handlung im Buch war schön, zwischendurch gab es meiner Meinung nach aber ein paar Längen, bei denen ich zwischendurch das Buch auch mal für ein paar Stunden zur Seite gelegt habe weil ich einfach nicht voran gekommen bin. Daher gibt es von mir einen Stern weniger. Dafür haben mir aber die Charaktere umso besser gefallen. Sie alle hatten unterschiedliche, besondere Eigenschaften und es war toll, sie näher kennenzulernen. Am besten hat mir Olivia gefallen denn sie hatte eine schwere Kindheit und ist trotzdem wieder aufgestanden, noch stärker als zuvor. Aber auch Tom mochte ich sehr gerne weil er Olivia immer unterstützt hat und ein sehr bodenständiger, sympathischer Mensch ist. Im Buch gab es auch noch eine wirklich sehr spannende, unvorhersehbare Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hätte. Das Ende war wunderschön und hat mich sehr berührt. Schlussendlich kann ich euch das Buch wirklich sehr empfehlen, es ist eine Geschichte die einem nicht mehr aus dem Kopf geht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2020

Richtig spannend kurz vor Schluss, aber ich konnte nicht im Buch versinken

0

Olivia hat sehr jung ihre Eltern verloren. Dieses Erlebnis hat sie nie verwunden. Ihre Großeltern nahmen sie auf, doch die Kindheit in deren Haus war nicht weniger traumatisierend. Olivia zieht sehr früh ...

Olivia hat sehr jung ihre Eltern verloren. Dieses Erlebnis hat sie nie verwunden. Ihre Großeltern nahmen sie auf, doch die Kindheit in deren Haus war nicht weniger traumatisierend. Olivia zieht sehr früh aus und reist durch die Welt. Doch als ihre Großmutter an Alzheimer erkrankt, muss sie zurück nach Zürich. Dort fordert sie der ehemalige Assistent ihres Vaters auf, den Umständen des Todes ihrer Eltern nachzugehen und dessen Forschungen bezüglich eines seltenen Schmetterlings. Ihr Jugendfreund Tom hilft ihr dabei. Olivia spürt, dass sich ihre Gefühle verändern, doch kann sie ihre Mauern einreißen, hinter denen sie ihr Herz beschützt?


Leider hat mich das Buch nicht packen können. Mir tat Olivia leid, aber ich hatte das Gefühl, von den Mauern, die sie um sich errichtet hat, ebenfalls abgeblockt zu werden.

Ich fand es tragisch, dass sie so viele geliebte Menschen verloren hat, das muss wirklich schrecklich sein. Ihre Kindheit bei den Großeltern war auch schlimm. Ich kann einfach nicht verstehen, wie ihre Großmutter einfach danebenstehen und zulassen kann, dass ihre Enkelin, die unter dem Tod der Eltern leidet von ihrem Großvater regelmäßig verprügelt wird! Ja, sie litt auch, aber sollte sie da nicht ihre Enkelin umso leidenschaftlicher verteidigen? Natürlich sieht sie das anders, als sie mal einen klaren Moment hat. Sie hätte zwar häufiger einschreiten sollen – so viel gibt sie wenigstens zu – doch sie sieht die Schuld bei Olivia, weil sie zwar aussah, wie ihre Mutter, doch vom Wesen her ihrem Vater zu sehr ähnelte und das den Großvater „provozierte“. Das ist für mich keine Erklärung und schon gar keine Entschuldigung! Gut, der Mann scheint schon immer schwierig gewesen zu sein, aber dennoch. Selbst wenn sie es gewohnt war, dass er sie und anfangs auch die Tochter mies behandelt hat, sie hätte doch ihre Enkelin beschützen wollen müssen. Kein Wunder, dass Olivia denkt, von beiden Großeltern gehasst worden zu sein!

Ich kam irgendwie nicht richtig rein in die Geschichte. Ich hatte nicht das Gefühl, emotional an die Charaktere heranzukommen. Ich fühlte mich auf Distanz gehalten. Natürlich tut mir Olivia leid, aber sie lässt mich nicht mitfiebern.

In diesem Buch gibt es viel Drama. Mir war es auch immer wieder zu viel. Es enthält auch Krimi-Elemente und wird auch kurz vor Schluss richtig spannend. Aber mir war einiges zu weit hergeholt. Im Endeffekt geht es in diesem Buch um Selbstfindung. Schafft Olivia es, sich nicht länger über die Verluste und Traumata ihrer Kindheit zu definieren? Kann sie ihre Schutzmauern einreißen, hinter denen sie ihre Gefühle versteckt und ihre alten Muster durchbrechen?
Das Gleichnis mit dem Schmetterling ist hier sehr gut gewählt.


Fazit: Mich hat das Buch einfach nicht packen können. Ich wurde mit den Charakteren nicht warm und fühlte mich immer auf Abstand gehalten, auch von der Geschichte selbst. Ich konnte nicht versinken.
Kurz vor Schluss wurde es richtig spannend. Der Teil gefiel mir am besten. Mir war es zu viel Drama, da tat die Spannung richtig gut.

Das Buch war leider nicht meins. Es bekommt von mir 2,5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

Ein Roman über den Mut, die Flügel ausbreiten, um Fliegen zu lernen 🦋

0

Das Cover ist wunderschön, schlicht und farbenfroh. Es ist eine spannende, facettenreiche und überraschende Lovestory mit einer abenteuerlichen Protagonistin. Eine rothaarige lebhafte junge Dame. Sie ist ...

Das

Cover ist wunderschön, schlicht und farbenfroh. Es ist eine spannende, facettenreiche und überraschende

Lovestory mit einer abenteuerlichen Protagonistin. Eine rothaarige lebhafte junge Dame. Sie ist trotzig, egozentrisch und möchte sich nicht binden. Olivia versucht sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Jedoch muss sie dazu ihre Großmutter besuchen, was ihr alles andere als leichtfällt, und die Erkrankung Alzheimer macht dieses Vorhaben nicht gerade einfach. Es geht um Liebe, Familie, Ängste, Sorgen, Vergangenheitsbewältigung, Wut, Hilflosigkeit und Trauer. „Es waren nicht die Erinnerungen, die schmerzten. Es war das Verdrängen“. Beim Lesen bin ich ehrlich gesagt schwer in die Geschichte reingekommen, jedoch hat sie mich dann komplett gefesselt. @Astrid_topfner Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich werde definitiv noch mehr Bücher von ihr lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2019

Traumabewältigung

0

„Wenn Schmetterlinge fliegen lernen“ von Astrid Töpfner ist ein sehr anspruchsvolles und trotzdem schönes Buch. Denn wenn man so traumatisiert ist von der Vergangenheit, kann ich den Fluchtreflex sehr ...

„Wenn Schmetterlinge fliegen lernen“ von Astrid Töpfner ist ein sehr anspruchsvolles und trotzdem schönes Buch. Denn wenn man so traumatisiert ist von der Vergangenheit, kann ich den Fluchtreflex sehr gut nachempfinden. Aber sich der Vergangenheit stellen und mit ihr ins Reine zu kommen ist wahrer Mut, der mit Liebe belohnt wird.
Olivias Leben ist geprägt von Schicksalen. Sie verliert als Kind die Eltern, später ihr beste Freundin und hat niemanden der sie auffängt. Zurück in der Heimat, in der sie sich der Vergangenheit stellen will, begegnet sie Tom, ihrem alten Schulfreund. Ihre Oma ist an Alzheimer erkrankt und möchte ich mit Olivia aussöhnen, doch dazu müssen alle das Trauma der Vergangenheit bewältigen.
Das Buch hat mir gut gefallen und liest sich leicht und flüssig. Die Thematik ist schwierig, aber sehr gut dargestellt. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere