Cover-Bild Lotus House - Lustvolles Erwachen

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 02.05.2019
  • ISBN: 9783548291109
Audrey Carlan

Lotus House - Lustvolles Erwachen

Roman
Ulrike Peters-Kania (Übersetzer)

Die prickelnde Lotus House-Serie: Liebe, Leidenschaft und Yoga unter der Sonne Kaliforniens!

Die Yoga-Lehrerin Genevieve Harper findet nach dem tragischen Unfall ihrer Eltern Halt und Kraft im Lotus House. Als der attraktive Baseballspieler Trent Fox auftaucht und Privatstunden bucht, ist ihr zunächst alles andere als nach einem heißen Abenteuer. Doch sie ahnt nicht, dass Trent ihr zeigen wird, wie sinnlich die Kunst des Yogas sein kann …
"Lustvolles Erwachen" ist erst der Auftakt der prickelnden Lotus-House-Serie; jeder einzelne Band verbindet den großen Trend Yoga mit heißer Erotik. Millionen deutscher Audrey-Carlan-Fans werden begeistert sein!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 79 Regalen.
  • 2 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 48 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2019

Ich bin enttäuscht

1

Ach ja, wo soll ich nur anfangen? Mir tut es immer etwas Leid, ein Buch schlecht zu bewerten, weil da ja trotzdem viel Arbeit drin steckt. Aber mir bleibt leider keine andere Wahl.

1. Charaktere: Trent ...

Ach ja, wo soll ich nur anfangen? Mir tut es immer etwas Leid, ein Buch schlecht zu bewerten, weil da ja trotzdem viel Arbeit drin steckt. Aber mir bleibt leider keine andere Wahl.

1. Charaktere: Trent ist ein Baseballstar und ein Playboy. Und das merkt man. Er denkt eigentlich 24/7 nur an Sex. Er war mir von Anfang an unsympathisch. Zwar hatte ich im Mittelteil mal kurz Hoffnung, dass ich ihn doch noch irgendwie mögen könnte, weil es etwas mehr Tiefgang gab, aber das hat sich dann am Ende leider nicht bestätigt. Viv mochte ich am Anfang ganz gerne, das hat sich im Laufe der Geschichte aber leider verändert. Dafür dass sie aufgrund ihrer Lebensgeschichte schnell Verantwortung übernehmen musste und ihre beiden Geschwister großziehen muss, war sie mir irgendwie zu naiv. Außerdem hat sie Dinge getan, die ich mehr als nur verantwortungslos fand. Gerade bei einer Szene fand ich, dass sowohl Trent als auch Viv sich einfach nur dumm verhalten haben, wobei man bei zwei erwachsenen Personen eigentlich ein bisschen Gehirn erwarten kann. Row, Vivs 16-jähriger Bruder, war mir zwar sympathisch, beim Lesen kam es mir aber nicht so vor als wäre er 16, sondern eher um die 13/14, was mich öfters irritiert hat.

2. Ausdrucksweise: Manche Kapitel sind aus Trents Sicht, manche aus der Sicht von Viv geschrieben, was ich grds. nicht schlecht fand. Allerdings war die Ausdrucksweise von Trent wirklich übel. Sie war mir viel zu vulgär, zu übertrieben, zu aufgesetzt. Ich konnte es teilweise nicht fassen, dass manche Dinge da wirklich schwarz auf weiß standen. Bei Viv war es anfangs besser, zum Ende hin hat aber auch sie Wörter benutzt, die eher Trent ähnlich sehen würden.

3. Übersetzung: Immer wieder bin ich über sehr seltsame Ausdrücke gestolpert, wie zB „belatschern“, „sich ihn wie eine nackte Brezel vorstellen“. Auch wurden manche Dinge meiner Meinung nach zu sehr eingedeutscht („Gymnasium“ statt „High School“, obwohl es in den USA keine Gymnasien gibt), während andere Wörter im englischen belassen wurden, wo es aber seltsam klang („Halo aus Licht“).

4. Erotik: Die Beschreibung der Sexszenen wirkten nicht natürlich, sondern gewollt - als hätte man versucht Erotik zu erzwingen. Vor allem aus Trents Sicht klang es eher wie ein billiger Porno. Ausdrücke wie „Long Dong“ etc. haben das ganze in meinen Augen lächerlich gemacht. Ich fand das alles andere als erotisch. Für mich waren diese Szenen regelrechte Abturner, sodass ich sie oft nur noch überflogen habe. Auch hat sich nie eine richtige Spannung aufgebaut, weil immer direkt zu allem ja und Amen gesagt wurde. Viv hat Trent für meinen Geschmack zu schnell ran gelassen, was ich einerseits unverständlich finde, weil er mir eben so extrem unsympathisch war und andererseits war es deshalb auch irgendwie langweilig.

5. Yoga: Am Anfang jeden Kapitels wurde ein bisschen was zu Yogastellungen und Chakren erklärt, was ich interessant und informativ fand. Außerdem hat es ja auch sehr gut zur Story gepasst. Allerdings ist das Thema Yoga im Großteil des Buchs zu kurz gekommen, obwohl es eigentlich eine größere Rolle in beider Leben spielt. Im Mittelteil kam Yoga eigentlich gar nicht mehr vor. Erst am Ende wurde wieder darauf eingegangen, da wirkte es dann aber irgendwie zu gewollt.

6. Ende: Das Ende ging viel zu schnell. Grds. war ich zwar froh, dass es zu Ende war, aber mir kam es trotzdem sehr lieblos vor. Als hätte man sich für Anfang und Mittelteil viel Mühe gegeben und das Ende wurde dann auf ein paar Seiten einfach so hingeklatscht - und das obwohl gerade am Ende nochmal sehr viel passiert.

Ich gebe insgesamt statt nur einem 2 Sterne, weil ich das Cover echt schön finde (v.a. weil weil es einen Matallic-Schimmer hat) und weil die Ortsbeschreibung der Gegend, in der das Yogastudio liegt (v.a. von der Stimmung her) wirklich toll war. Ansonsten war das Buch für mich ein Griff ins Klo - ich könnte tatsächlich noch mehr Dinge kritisieren. Ich werde Band 2 wohl noch eine Chance geben, aber falls es nicht deutlich besser wird, werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen.

Veröffentlicht am 17.05.2019

Leider weder heiß noch mitreißend

1

Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext klang zunächst nach einer nicht unbedingt originellen, aber süßen Liebesgeschichte mit einer guten Portion Erotik. Leider hat der Inhalt dieses ...

Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext klang zunächst nach einer nicht unbedingt originellen, aber süßen Liebesgeschichte mit einer guten Portion Erotik. Leider hat der Inhalt dieses Versprechen aber nicht eingelöst.


Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Trent, dem Star-Baseballspieler, und Genevieve, der Yoga-Lehrerin geschrieben. Jedes Kapitel beginnt mit einer Yoga-Position, was gut gemacht und originell ist. Gerade am Anfang bekommen wir auch generell viel Einblick in die Yoga-Welt. Positionen und Bewegungen werden beschrieben, man fühlt sich wirklich anwesend im Lotus House. Das ist gut gemacht,

Leider, leider jedoch ist die Perspektive von Trent so abschreckend, dass das Lesen zur Qual wurde. Seine Gedanken lesen sich wie die eines pubertierenden Teenagers, der an nichts anderes als Sex denken kann, und der darüber hinaus Frauen ausschließlich nach dem Äußeren beurteilt und wie scharf er sie findet. Während das generell gut zu dem klassischen Badboy-Player passen mag, bekommen wir praktisch von der ersten Sekunde an auch jene Gedanken, die sagen, dass Genevieve nicht wie die anderen Frauen ist - ebenfalls ein Klischee, das aber, wenn gut umgesetzt, nicht schlimm sein muss. Was genau Trent jedoch so anders an ihr findet, erfahren wir jedoch nie, da wir lediglich seine Gedanken über ihr Äußeres bekommen.

Ich lese Erotik-Romane wirklich gerne. Für mich ist es völlig in Ordnung, wenn zwei Charaktere Sex miteinander haben, weil sie sich gegenseitig gutaussehend finden. Aber für Knistern in der Luft muss da einfach mehr kommen.

Darüber hinaus sind die Sexszenen hier im Stile "Ikea-Erotik" geschrieben: Sehr viel Mühe wird darauf verwendet, die verschiedenen Positionen clever zu erläutern, dass völlig verloren geht, was die beiden dabei eigentlich fühlen oder denken. Geschriebener Sex lebt davon, dass man mitfühlen kann. Es braucht keine blumigen Umschreibungen, aber schlichte vulgäre Beschreibung von Sex-Positionen reduziert Sex auf eine mechanische Ebene, die eben nicht erotisch ist.

Für mich hat diese Geschichte leider sowohl auf der Ebene der Erotik als auch der Charaktere versagt. Genevieves Welt und Gedanken sind durchaus interessant, aus der Familienproblematik hätte man viel herausholen können. Leider wird das jedoch durch einen mangelhaften männlichen Charakter und sehr schlecht geschriebenen Sexszenen zunichte gemacht.

Schade. Ich hatte gehofft, hier eine neue Reihe für mich entdeckt zu haben. Doch nach Band 1 ist auch direkt wieder Schluss für mich.

Veröffentlicht am 15.05.2019

Schöne Liebesgeschichte mit kleinen Mängeln

1

Genevieve kümmert sich nach dem Tod ihrer Eltern aufopferungsvoll um ihre jüngeren Geschwister und hat zwei Jobs, um ihre kleine Familie über Wasser zu halten. Durch ihre Arbeit als Yogalehrerin lernt ...

Genevieve kümmert sich nach dem Tod ihrer Eltern aufopferungsvoll um ihre jüngeren Geschwister und hat zwei Jobs, um ihre kleine Familie über Wasser zu halten. Durch ihre Arbeit als Yogalehrerin lernt sie den Profi Baseballer Trent kennen, der nach einer Verletzung Yoga machen soll. Verständlich, dass eine Beziehung zwischen den Beiden nicht ganz einfach wird.

Die Geschichte ist wirklich schön, Genevieve hat mich sehr beeindruckt und ihre Geschwister habe ich auch schnell ins Herz geschlossen. Trent ist leider ein wenig klischeebehaftet, er ist der reiche Sportler, der bisher keine festen Beziehungen eingehen wollte, doch bei Genevieve ist natürlich alles anders. Außerdem war Trents Verhalten manchmal ein bisschen widersprüchlich, weshalb es eine Weile gedauert hat bis ich mit ihm warm wurde.
Zudem fand ich es schade, dass Genevieves Gedankenwelt sehr oberflächlich bleibt, obwohl sie viel Potential für tiefere Gedanken und Gefühle hat.

Das Yoga in diesem Buch eine große Rolle spielt, dürfte keine allzu große Überraschung sein. Am Anfang eines Kapitels steht immer etwas zu einer Yogaübung oder zu Chakren und auch in der Geschichte selbst spielt Yoga natürlich eine wichtige Rolle. Auch wenn ich mich mit Yoga nicht auskenne, fand ich diese Einblicke sehr interessant, doch das ist sicher nicht für jeden etwas.

Was mich doch leider ziemlich gestört hat, waren bestimmte Begriffe, so wurde z.B. das Wort "Move" ständig statt "Bewegung" benutzt und selbst aus Trents Sicht fand ich Manches zu vulgär, vor allem gegen Ende des Romans, als er ja von seiner Freundin spricht. Auch in den, aus Genevieves Sicht erzählten, Abschnitten, gab es eigenartige Sätze. Als Beispiel: "Er warf einen prüfenden Blick in mein Gesicht, als ob er es überall eincremen würde [...]" (Ebook "Lotus House - Lustvolles Erwachen" S. 39).
Wegen dieser manchmal merkwürdigen Sprache, habe ich einen Stern abgezogen, auch wenn es möglicherweise zum Teil an der Übersetzung liegt, hat es mich beim Lesen genervt.

Insgesamt erzählt dieser Auftakt zur Lotus House Reihe eine schöne yogalastige Liebesgeschichte zwischen zwei nicht allzu tiefgründigen Protagonisten. Doch trotz allen Mängeln habe ich das Buch gerne gelesen.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Eine einzige Katastrophe!

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"Lotus House - Lustvolles Erwachen" ist der erste Teil der neuen Reihe von Audrey Carlan. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das wirklich schöne Cover. Leider ist dies aber auch das einzige ...

"Lotus House - Lustvolles Erwachen" ist der erste Teil der neuen Reihe von Audrey Carlan. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das wirklich schöne Cover. Leider ist dies aber auch das einzige was mir an diesem Buch wirklich gefallen hat.

Als ich mir die Leseprobe durchgelesen hatte war mein erster Gedanke, dass hier könnte der Start zu einer vielversprechenden neuen Reihe werden, von der ich definitiv mehr lesen möchte. Leider konnte die Autorin das Niveau aus der Leseprobe so überhaupt nicht halten. Mit jedem weiteren Kapitel wurde das Buch immer schlechter und spätestens ab der Mitte und dem ersten richtigen Sex zwischen den beiden, war die Geschichte definitiv an einer Stelle angekommen, an der ich nur noch mit dem Kopfschütteln konnte.

Ums kurz und schmerzlos zu machen. Ein leider sehr großer Teil der von Trent verwendeten Wort ist übermäßig vulgär und für ein Geschichte dieser Art völlig unangebracht. Ich weiß nicht! Manchmal kann ich über so eine Wortwahl ja noch lachen (Auch wenn das absolut nicht zur Geschichte gepasst hätte), aber diese hier war so schräg und merkwürdig das ich am liebsten ganz laut geschrien hätte.

Alles was ich mir gewünscht hatte war ein Buch mit einer vernünftigen Handlung und ein paar guten Sexszenen. Was ich bekommen habe grenzte an einen billigen Porno und ich bin definitiv alles andere als prüde und verklemmt.

Als wäre das noch nicht genug wechselt Trents Verhalten zwischen der eines kleinen Kindes im Körper eines Erwachsenen und der eines Höhlenmenschen aus der Steinzeit. Der Autorin ist es wirklich gelungen einen männlichen Protagonisten zu erschaffen, der so dermaßen schlecht ist, dass einem regelrecht die Freude am Lesen vergeht. Was mich regelmäßig aufgeregt hat, war dieser absolut bescheuerte Spitzname, den er Vivvie verpasst hat. Zuckerkirsche? Ernsthaft? Geht es vielleicht noch ein bisschen bescheuerter?

Ich hätte der Geschichte ja vielleicht noch etwas abgewinnen können, wenn die weibliche Protagonistin besser gewesen wäre, aber das war leider nicht der Fall. Vivvie bestand für mich nur aus Yoga und mit dieser "Sportart" kann ich so überhaupt nichts anfangen. Um an dieser Stelle mal ein paar der selten vernünftigen Worte von Trent zu zitieren es ist "spiritueller Spinnerkram". Es gibt ja durchaus Menschen, die glauben an diesen „Kram“ ich gehöre definitiv nicht dazu.

Ich hatte ja wirklich keine großen Erwartungen an dieses Buch aber das was ich bekommen habe war eine einzige Katastrophe. Wenn die Handlung nicht gerade von völlig überzogenem Kitsch ertränkt wurde, dann bestand sie aus Sexszenen der absolut schlechtesten Sorte. Und spätesten ab der Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, als wären der Autorin die Ideen ausgegangen und die einzige Lösung, die ihr eingefallen ist, waren Überraschung! Noch mehr schlechte Sexszenen.

Abschließend kann ich als nur sagen, dass ich maßlos enttäuscht bin, weil ich weiß das Audrey das definitiv besser kann und ich bin mehr als nur froh, dass ich für dieses Buch kein Geld ausgeben habe. Von mir gibt es 1,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Ding Dong, La La Land und Wachmacher-Saft

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Lotus House – Lustvolles Erwachen von Audrey Carlan

Das Cover finde ich wunderschön. Die Lotusblüten passen zum Buch und lädt sofort zum Lesen ein. Auch fand ich die Beschreibungen der Chakra und Yoga ...

Lotus House – Lustvolles Erwachen von Audrey Carlan

Das Cover finde ich wunderschön. Die Lotusblüten passen zum Buch und lädt sofort zum Lesen ein. Auch fand ich die Beschreibungen der Chakra und Yoga Stellungen wirklich sehr gelungen. Da hat sich die Autorin etwas tolles einfallen lassen.

Doch leider ist das schon das einzig positive von diesem Buch.

Kurz der Klapptext: Die Yoga-Lehrerin Genevieve Harper findet nach dem tragischen Unfall ihrer Eltern Halt und Kraft im Lotus House. Als der attraktive Baseballspieler Trent Fox auftaucht und Privatstunden bucht, ist ihr zunächst alles andere als nach einem heißen Abenteuer. Doch sie ahnt nicht, dass Trent ihr zeigen wird, wie sinnlich die Kunst des Yogas sein kann …


Man könnte aus dieser Geschichte viel herausholen und in der heutigen Zeit ist Yoga eh sehr beliebt. Doch leider handelt es sich um eine sehr oberflächliche Geschichte, die katastrophal übersetzt wurde.
Ich möchte einen kurzen Ausschnitt zitieren: „Als ich in die Küche ging, um mir meinen Wachmacher-Saft zu mixen, um aus dem La La Land aufzuwachen, saßen zwei Kids am Küchentisch und spielten Karten.“ (Seite 178)
Solche Sätzen kam des öftere vor und diese Wortwahl ist so schlimm, dass das Lesen keinen Spaß macht. Wenn ein Mann beim Sex von seinem „Long Dong“ redet, muss man eher lachen, als sich zu wünschen, dass Genevieve „ihn abfüllt“. Furchtbar!
In bestimmten Bücher oder auch Situationen ist eine derbe und direkte Wortwahl sinnvoll und wirkt erregend. Hier ist es einfach nur plump, pornohaft und absolut abtörnend. Ich habe schon mehrere Bücher von Audrey Carlan gelesen und dabei hat sie eine spannende Geschichte mit viel Erotik und Humor geschrieben. In diesem Buch fehlt leider alles.

Durch den schlechten Schreibstil konnte man nur schwer eine Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Beide wirken bei den ersten Seiten sehr interessant und spannend, doch leider nimmt die Sympathie von Seite zu Seite ab.
Genevieve ist eigentlich eine sehr starke Frau, die mit ihrem zarten Alter schon viel Verantwortung zu tragen hat. Doch wird sie immer langweiliger und lässt sich meines Erachtens zu viel von Trend gefallen. Trend ist ein Macho durch und durch. Und das zeigt er durch seine Oberflächlichkeit, sein durchgehendes Denken mit seinem „Ding Dong“ und seinen obszönen Stil.
Beide Protagonisten wirken so 0-8-15, ohne Ecken und Kanten - einfach nur fad.

Leider kann das Buch „Lotus House – Lustvolles Erwachen“ von Audrey Carlan nicht überzeugen und zählt leider zu den schlechtesten Bücher von ihr. Ich werde mir die anderen Bücher dieser Reihe nicht zumuten. Da ist mir meine Zeit doch zu schade.
Leider nur 1 Punkt!