Cover-Bild My Wish - Strahle wie die Sonne
Band 2 der Reihe "Die Wish-Reihe"
(21)
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  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 08.02.2022
  • ISBN: 9783453424562
Audrey Carlan

My Wish - Strahle wie die Sonne

Roman -
Nicole Hölsken (Übersetzer)

Wie du dich auch entscheidest, meine Wünsche werden dir Halt geben

Wie ihre jüngere Schwester Suda Kaye bekommt auch Evie Ross regelmäßig Briefe ihrer verstorbenen Mutter Catori. Jedes Jahr weigert sie sich, den Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen. Catoris Streben nach Freiheit und Abenteuer hat Evie nie nachvollziehen können. Für sie bedeutet Glück, abgesichert zu sein und mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen. Als sie unerwartet weitere Briefe entdeckt, die auf ein großes Familiengeheimnis hindeuten, beginnt Evie darüber nachzudenken, was sie sich selbst für ihr Leben wünscht. Zum Glück ist da Milo, der sie besser versteht als jeder andere - und der eine unglaubliche Anziehungskraft auf sie ausübt. In ihn könnte sie sich verlieben. Aber das würde bedeuten, sich fallenzulassen, verletzbar zu sein. Kann Evie über ihren Schatten springen und das Abenteuer Liebe eingehen?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2022

Anders als erwartet…

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Dies war mein allererstes Buch von Audrey Calhan. Ich habe mich für dieses Buch entscheiden, weil ich vom schönen, strahlenden Cover sowie von dem Klappentext echt hin und weg war. Mir war bewusst, dass ...

Dies war mein allererstes Buch von Audrey Calhan. Ich habe mich für dieses Buch entscheiden, weil ich vom schönen, strahlenden Cover sowie von dem Klappentext echt hin und weg war. Mir war bewusst, dass dies bereits ein 2. Band einer Reihe ist. Ich habe es in keiner Weise so empfunden, dass mir etwas an wissen aus dem vorherigen Band gefehlt hat, es ließ sich unabhängig davon gut lesen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich eine ganz andere Art von Geschichte erwartet habe. Evie war mir gleich sympathisch aber mit Milo bin ich bis zum Schluss nicht klar gekommen. Seine schroffe, besitzergreifende und bestimmende Art sind absolut nicht mein Fall, so muss ich leider sagen, dass sich dieses Buch erstmal wie Kaugummi zog. Die Dialoge der beiden empfand ich stellenweise mehr anstrengend als schön. Mit dem Seelenverwandten habe ich persönlich einen liebevollen, mitfühlenden Partner für Evie erwartet, denn sie als Bodenständige Person, die hart für ihre Zukunft und Karriere gearbeitet hat wurde mir von jetzt auf gleich zu einer unterwürfigen Person. Ich habe teilweise echt überlegt, dieses Buch vorzeitig abzubrechen weil es mich stellenweise sogar gelangweilt hat. Letztendlich muss ich sagen ich bin froh, dass ich es weiter gelesen habe denn zum Ende hin hat es doch endlich an Fahrt aufgenommen. Eine weitere bisher unbekannte Person wurde auf spanende Art und Weise in die Geschichte eingeführt und ich kann mir gut vorstellen, dass ich Ihre Geschichte doch noch erfahren möchte und der Reihe somit eine weitere Chance geben werde.

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Veröffentlicht am 10.03.2022

Toxisch dominanter männlicher Protagonist

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Auf den 2. Band der Wish-Reihe aus der Feder von Autorin Audrey Carlan war ich unheimlich gespannt, denn die weibliche Hauptfigur Evie - erfolgreiche Geschäftsfrau, rational, zuverlässig, klug, familienorientiert ...

Auf den 2. Band der Wish-Reihe aus der Feder von Autorin Audrey Carlan war ich unheimlich gespannt, denn die weibliche Hauptfigur Evie - erfolgreiche Geschäftsfrau, rational, zuverlässig, klug, familienorientiert und liebenswert - war mir bereits im Vorgängerband deutlich sympathischer als ihre flatterhafte Schwester Suda Kaye gewesen; folglich hatte ich mich sehr auf ihre eigene Geschichte gefreut.

Erneut spielt die Handlung dieses eigenständigen Romans im sonnenverwöhnten U.S. Bundesstaat Colorado, womit ich gleich zu meinem ersten Kritikpunkt komme – denn 'Handlung' ist eigentlich das falsche Wort, angesichts der Tatsache, dass so gut wie nichts passiert. Bereits im 1. Kapitel erfahren wir: Evie Ross war von klein auf heimlich in Milo Chavis verliebt. Jetzt ist Evie Ross dreißig Jahre alt und Milo Chavis verkündet ihr, dass er a) sie auch schon immer wollte und b) sie nun umwerben wird. – Ende.

Warum ich wiederholt die Nachnamen der Figuren anführe? Dies ist Kritikpunkt Nummer 2: Die Autorin wiederholt sie auch gerne, in sämtlichen Dialogen. Selbst in Liebeserklärungen. Das mag Ansichtssache sein, aber ich habe noch nie in meinem Leben jemanden, zu dem ich eine enge Bindung, sei es nur eine Freundschaft, habe, (immer und immer und immer wieder) mit dem vollen Namen angesprochen. Im vorliegenden Werk fand ich dies stilistisch nicht schön und es gab dem Ganzen einen recht weltfremden Touch.

Apropos weltfremd: Die Ausdrucksweise von Milo trieb mir teilweise die Tränen in die Augen, meistens vor Lachen (z.B. aufgrund von knackigen Sprüchen wie "»Das war ein heißblütiger, hungriger Mann, der nach eingehender Begutachtung in dir eine köstliche Mahlzeit erkannt hat. Aber er wird seinen Hunger nicht stillen können, denn der Einzige, der sich an dir laben wird, bin ich.«" - bei aller Liebe, aber so antiquiert redet heutzutage kein Mensch! -), leider aber auch vor Entsetzen, angesichts seines toxisch besitzergreifenden, als völlig selbstverständlich erachteten übertrieben dominanten Verhaltens Evie gegenüber. Dem Himmel sei Dank, dass sie ihn ohnehin anziehend fand und seit jeher für ihn geschwärmt hatte, andernfalls hätte sie seine Aufdringlichkeit gewiss als Stalking empfunden. – Er bombardiert sie mit Anrufen und Nachrichten, bedrängt sie (körperlich wie psychisch), lauert ihr frühmorgens im Dunkeln auf… Und wie reagiert die bis dahin besonnene, vernünftige Evie Ross auf seine grenzwertigen Avancen? - "Nachdem er mir mitgeteilt hatte, dass er mit mir schlafen wollte, schien mein Verstand komplett ausgeschaltet zu sein […]".

Prinzipiell habe ich ja nichts gegen ein bisschen Dominanz beim männlichen Gegenpart – solange die Bedürfnisse von IHR dabei nicht komplett übergangen werden. Milo jedoch ignoriert Evies wiederholte Bitte, sich doch etwas mehr Zeit zu lassen konsequent: "»Von wegen einen Gang zurückschalten, wir geben Gas. Das lernst du schon noch. Ich bring es dir bei«, verkündet er […]". Kein Wunder, dass sie prompt eine Panikattacke erleidet, wenn er sie nach ein, zwei Küssen bereits permanent als 'seine Frau' (bzw. sich selbst als 'ihren Mann') bezeichnet und von Ehe und Kindern spricht, als sei alles beschlossene Sache. Überhaupt scheint seine favorisierte Kommunikationsmethode die eines Alphamännchens zu sein, er redet kaum, dafür "verlangt", "fordert", "grollt" oder "knurrt" er. Was wahrscheinlich animalisch, selbstbewusst und sexy, mysteriös und weise an ihm wirken sollte, kommt eher bevormundend (trag' diese Kleidung, ruh' dich aus, etc.) bzw. übertrieben und unauthentisch rüber. Evie ist doch nicht sein Besitz, was er allerdings anders zu sehen scheint: "»Du bist die Schönheit, die ich mir verdient habe.«"

Kaum signalisiert er Interesse, ist von der gestandenen Businessfrau nichts mehr übrig als williges Fleisch; sie idealisiert ihn auf eine beinahe schon ungesunde, selbsttorpedierende Weise, als wäre sie nicht gut genug für ihn ("ein imposanter Gott, der auf seine Schülerin herabblickt"). Zwischenzeitlich hätte ich Evie wahrlich am liebsten kräftig geschüttelt und ihr einen kalten Waschlappen ins Gesicht geworfen. Milos Ansagen wurden immer bedenklicher: von Ansagen wie "»Wir treffen uns heute Abend zum Dinner. Keine Widerrede. Und denk gar nicht dran, vor mir davonzulaufen. Ich werde dich finden«" über indirekte Drohungen wie"Evie, wann verstehst du endlich, dass ich nie aufhören werde, dir zu folgen?«" bis hin zu Evies eigener Einschätzung: "Seine Miene ist zornig. Er ist ein Gott, der sich auf die Schlacht vorbereitet. Ein Krieger. Ein Jäger. Und soeben habe ich mich in seine Beute verwandelt."

Tut mir leid, aber in meinen Augen wird hier ein völlig rückständiges, gefährliches Verhalten nicht nur normalisiert, sondern sogar als Romanze hingestellt. (Genau wie in Band 1, nur mit anderem Protagonisten; scheinbar hat die Autorin ein Faible dafür.) Er gibt Anweisungen ("»Begleite mich zur Tür«, verlangt er. »Äh, okay.« […] »Und jetzt küss mich.«") und wenn das Weibchen brav spurt, gibt es ein Lob ("»Genauso sollst du deinen Mann küssen«").

War ich vielleicht sauer über Milos Charakterzeichnung! - So viel Potenzial wurde damit verschenkt! Denn, angesichts meiner harschen bisherigen Kritik mag man es kaum glauben, zu Beginn des Romans hatte ich tatsächlich das Gefühl, es könnte ein 5-Sterne-Read werden: ein berührendes Vorwort der Autorin, das zum Nachdenken anregt, eine tolle Einführung von Evies überaus sympathischer Figur, die Hervorhebung ihres innigen Verhältnisses zu ihrer Schwester…alles war super. Und dann kam Milo (- der sich, wie aus einem Rückblick deutlich wird, bereits als Zwölfjähriger geschwollen-philosophisch und nicht seinem damaligen Alter entsprechend ausgedrückt hat, kurzum, von der Autorin insgesamt leider mit höchst unpassender Wortwahl ausgestattet worden ist). Die Dominanz in Person, immer unter Strom. Allein auf Seite 37 wird seine Attitude mehrfach nicht gerade schmeichelhaft beschrieben: "Seine Stimme klingt streng und anklagend"; "Seine Stimme klingt wie das leise, warnende Donnergrollen, kurz bevor das Gewitter so richtig losgeht".

Evies allgemeine Verunsicherung konnte ich gut nachvollziehen. Ihre Mutter hatte sie und Suda Kaye während ihrer gesamten Jugend immer wieder verlassen, was tiefe Narben in Evies Seele hinterlassen und sich natürlich auch auf ihre späteren Beziehungen ausgewirkt hat. "Solange ich denken kann, habe ich immer nur einen einzigen Traum gehabt. Jemanden zu finden, den ich liebe und dessen Liebe zu mir groß genug ist, dass er mich nie verlassen will." Sie fühlt sich minderwertig (daher überrascht es mich nicht, dass sie sich zum vor Selbstsicherheit strotzenden Milo hingezogen fühlt) und hatte neben den meist abwesenden Eltern obendrein damit zu kämpfen, dass sie - im Gegensatz zu ihrer Schwester - nicht wie eine Native American aussieht. "Zur Hälfte amerikanische Ureinwohnerin und zugleich väterlicherseits Weiße mit europäischen Wurzeln […]. Ich stand immer mit dem einen Fuß in der einen und mit dem anderen in der anderen Welt. War nirgends wirklich zu Hause." Ihr Leben lang hat sie stets 'das Richtige' getan, Familie steht für sie an oberster Stelle ("Ich habe dieses Bedürfnis umherzuziehen, aus reiner Abenteuerlust die Menschen, die man liebt, im Stich zu lassen, nie verstanden"). Sie erzielte Bestnoten in der Schule, zog nach dem Tod der Mutter ihre kleine Schwester groß, schaffte als Familienerste einen Collegeabschluss, etablierte sich mit ihrem eigenen Unternehmen erfolgreich im Finanzsektor. Aber bezeichnet sie sich selbst als glücklich? - Nein, denn sie seht sich nach einer Familie, nach einem Mann, nach Kindern.

Warum genau Milo so auf Evie fixiert ist (abgesehen von ihrem Aussehen, das ihm schon immer gefallen hat), erschloss sich mir nicht; er kennt sie im Grunde nicht wirklich, was sie irgendwann sogar selbst anspricht. Mir fehlten hier die echten, greifbaren Emotionen.

Abschließend noch ein paar positive Anmerkungen.
1. Der Titel passt perfekt. Evie wird wegen ihrer hellblonden Haare von allen "taabe" genannt, was Comanche für "Sonne" ist.
2. Das Cover ist traumhaft schön und sieht neben Band 1 richtig hübsch aus im Regal; ich liebe den glitzernden Schriftzug!
3. Kurz vor Schluss kommt Spannung auf, Band 3 wird mit der Einführung einer neuen Person clever angeteasert.
4. Die Konfliktaufarbeitung zwischen Suda Kaye und Evie verdient großes Lob. Evies Gefühle werden absolut nachvollziehbar beschrieben.

Ich bin froh, dass ich nun über Evies Schicksal Bescheid weiß, und für mich wird diese Buchreihe damit enden.

Fazit: Ein durchaus vielversprechender Anfang, wobei das Lesevergnügen letztlich durch die platten bis dreisten Aussagen des männlichen Protagonisten nicht durchgehend anhielt. Kaum Handlung, dafür eine schöne Geschwisterverbindung, viele Erotikszenen, und ein Fokus auf die indigenen Wurzeln der Hauptfiguren. Ich vergebe 3 wohlgemeinte Sterne (für die Covergestaltung, Evies an sich positive Figur sowie den flüssigen Schreibstil).

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Veröffentlicht am 05.03.2022

Vielseitige Geschichte mit Twist am Ende

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Mit „Strahle wie die Sonne“ erscheint der zweite Band der Wish-Tetralogie von Audrey Carlan aus dem Heyne-Verlag. Es wird zwar auf Ereignisse aus Band eins Bezug genommen und die Charaktere tauchen wieder ...

Mit „Strahle wie die Sonne“ erscheint der zweite Band der Wish-Tetralogie von Audrey Carlan aus dem Heyne-Verlag. Es wird zwar auf Ereignisse aus Band eins Bezug genommen und die Charaktere tauchen wieder auf, aber da das Wichtigste nochmal kurz erklärt wird, muss man den Vorgänger nicht zwingend gelesen haben.

Diesmal begleiten wir Evie, die Schwester von Suda Kaye. Sie sehnt sich nach einer Beziehung, einem Ort der Sicherheit an dem sie sich geborgen fühlt. Kann sie diesen bei ihrem Kindheitsfreund Milo finden? Die Angst vor dem Verlassenwerden ist groß und der Schritt, sich zu öffnen schwer. Dann bringen Briefe ihrer verstorbenen Mutter ihr Leben völlig durcheinander.

Bereits in Band eins war Evie diejenige Schwester, der ich mich mehr verbunden fühlte und in die ich mich besser hineinversetzen konnte. Organisiert, beständig, rational und fest verwurzelt – eine durch und durch verlässliche Person, auf die man bauen kann. Zusätzlich eine Selfmade-Women, die für ihren Erfolg hart gearbeitet hat. Leider habe ich, nachdem Milo auf der Bildfläche erschienen ist, kaum noch etwas davon gemerkt.

Was ist los mit den Männern in dieser Reihe? Sie überfahren ihre Traumfrauen förmlich, drängen sie zu ihrem Glück und ignorieren deren Bedürfnisse, es langsam angehen zu lassen, völlig. Auch bei Milo hatte ich das Gefühl, dass er Evie regelrecht mürbe macht, bis sie sich seinen Lebenswünschen fügt. Von der selbstbewussten Geschäftsfrau war nichts mehr zu sehen. So schade!

Audrey Carlan hat die Geschichte allerdings noch mit ein paar interessanten Handlungssträngen aufgewertet. Zum einen spielt die indigene Bevölkerung, in der die handelnden Charaktere ihre Wurzeln haben, eine große Rolle. Ein toller Schritt für mehr Diversität in Liebesromanen! Zum anderen baut die Autorin zum Ende hin noch einen vollkommen unerwarteten Twist ein (wenn ich mich nicht vorab vom Klappentext zu Band drei hätte spoilern lassen). Eine spannende Wendung, die mich neugierig auf die nächste Geschichte macht!

Zusammenfassend komme ich zu 3 von 5 Sternen. Nach wie vor finde ich die Hintergrund-Geschichte um die verstorbene Mutter und ihre Briefe interessant und abwechslungsreich und vor allem der Twist am Ende dieses Buches hat mich gepackt. Milos Verhalten hingegen kommt gar nicht gut bei mir an. Ich bin schon total gespannt, ob sich der männliche Protagonist in Band drei („Genieße jeden Moment“; ET 09.05.2022) davon abheben wird. Dass ich diesen, sowie den finalen Band („Greife nach den Sternen“; ET 08.08.2022) lesen werde, steht außer Frage. Ich muss wissen, wie alles zusammenhängt!

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Veröffentlicht am 03.07.2023

Konnte mich nicht überzeugen

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In dem Buch geht es um Evie aus deren sich das Buch auch geschrieben ist, die nach langer Zeit wieder auf ihren Jugendschwarm trifft und der ihr direkt sagt, dass er sie in seinem Bett, als seine Frau ...

In dem Buch geht es um Evie aus deren sich das Buch auch geschrieben ist, die nach langer Zeit wieder auf ihren Jugendschwarm trifft und der ihr direkt sagt, dass er sie in seinem Bett, als seine Frau und Kinder mit ihr will. Was sie zunächst erstmal ein bisschen aus der Bahn geworfen hat. Mit persönlich ging das viel zu schnell und ich habe diese langjährigen Gefühle überhaupt nicht zu fassen bekommen. Vielleicht weil er es ohne großes drum herum direkt auf den Punkt brachte. Was ich persönlich sogar schon ein wenig cringe fand. Ein paar Seiten später will sie mit ihm schlafen und er will warten und es langsam angehen lassen. Was mich dann wiederum noch mehr verwirrt zurück gelassen hat. Im Laufe des Buches habe ich die Gefühle dann aber besser zu greifen bekommen. Zum größten Teil fände ich den Schreibstil des Buches ok doch die Wortwahl war hin und wieder etwas unschön. z.B. wurden seine Hände als Pranken bezeichnet in einem Moment wo er sie Küssen wollte. Oder finde nur ich diese Bezeichnung für Hände an der Stelle total unpassend selbst wenn diese groß sind?
So nun zu dem Teil der mit gut gefallen hat.
Zum einen fand ich das Setting wunderschön d auch gut beschrieben. Und auch das Cover ist wunderschön. Milo war mir sehr sympathisch, denn er hat Evie den Rücken gestärkt wo er nur konnte und war ein toller fürsorglicher Mann.
Evie hat hier mit einigen Verlusten und damit mit ihnen klar zu kommen zu kämpfen doch sie ist eine tolle und Starke Frau. Das Buch ist in sich Abgeschlossen und kann unabhängig gelesen werden, dennoch kommen die Personen auch in den anderen Bänden der Bücher vor.
Ich hätte mir in dem Buch ein bisschen mehr Gefühle und weniger schnell schnell gewünscht.

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Veröffentlicht am 23.03.2022

Oh man, hier wurde ich echt enttäuscht. Der Typ ging mir sowas von auf die Nerven...

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Ich habe mich sehr über das Buch "My Wish - Strahle wie die Sonne" von Audrey Carlan gefreut, welches mir vom Heyne Verlag über das Bloggerportal Randomhouse als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung ...

Ich habe mich sehr über das Buch "My Wish - Strahle wie die Sonne" von Audrey Carlan gefreut, welches mir vom Heyne Verlag über das Bloggerportal Randomhouse als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Vielen lieben Dank dafür an dieser Stelle, es versteht sich natürlich von selbst, dass meine Meinung zum Buch dadurch in keinerlei Weise beeinflusst wurde.
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band einer neuen Reihe der erfolgreichen Autorin Namens "Wish", deren Teile aber auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Band eins war mir aber bereits bekannt, dieser gefiel mir wirklich gut.

Hier haben wir es nun mit der Schwester der Hauptprotagonistin aus Band eins zu tun, nämlich Evie. Anders, als ihre Schwester Soda Kaye liebt sie es, ein zu Hause zu haben und ist sehr sesshaft und sicherheitsliebend. Da sie in ihrer Vergangenheit bereits viel durchmachen musste, hat sie Schwierigkeiten, sich auf Milo einzulassen, in den sie schon seit Jahren verliebt ist und der nun für sie da ist. Als sie dann auch noch alte Briefe findet, ändert sich noch einmal alles für Evie...

Audrey Carlan schreibt ihren Liebesroman aus der Sichtweise der Hauptprotagonistin Evie in der Ich-Perspektive im Präsenz, was mir erst einmal wieder sehr gut gefällt und mich ihr und ihren Gedanken und Gefühlen gleich näher bringt. Da ich sie ja bereits aus dem ersten Teil schon etwas besser kenne, wusste ich gleich, worauf ich mich bei ihr einlasse und war darauf vorbereitet, auf eine unsichere Frau zu treffen. Und mit ihr konnte ich mich auch immer wieder sehr gut identifizieren. Zumindest am Anfang. Ihre Ängste und Sorgen waren für mich alle nachvollziehbar, das waren sie in Band eins schon.

Probleme mit der Geschichte bekam ich dann, kurz nachdem Milo auf der Bildfläche auftaucht. Ich fand ihn von Anfang an sehr sehr aufdringlich und total unsympathisch. Er bedrängt Evie ja regelrecht, auch wenn er es vielleicht gut mit ihr meint. Da waren aber Aussagen und Verhaltensweisen dabei, die mir echt sauer aufgestoßen sind. Eine davon lautete in etwa so "Ich hatte es schwer, nun verdiene ich dich und deine Schönheit". Also bitte. Und generell seine Art war manchmal wirklich unterirdisch. Seine Ausdrucksweise nicht aus der heutigen Zeit, eher wie aus der Steinzeit. Das passte meiner Meinung nach gar nicht zu einer aktuellen Geschichte, irgendwelche Trends mal außen vor gelassen.
Und dann empfand ich die ganze Entwicklung auch einfach unlogisch und sehr konstruiert. Der Typ war jahrelang verheiratet und Evie heimlich in ihn verliebt. Nun ist er wieder single, trifft auf Evie und macht ihr regelrecht den Hof. Wobei das noch nett formuliert ist. Woher kommt plötzlich dieser Eifer, diese Liebe bzw Besessenheit? So richtig aus dem Nichts, ich konnte es einfach nicht nachvollziehen. Evie sagt ja selbst immer wieder, dass sie sich noch gar nicht richtig kennen... und dabei ist SIE ja eigentlich die Verliebte :D und dennoch lässt sie sich auf ihn ein, auf diese toxische Beziehung... da war ich echt raus.

Einzig der Schreibstil und ein paar Geschehnisse rund um Evie's Familie haben mich hier gut unterhalten. Nur störte mich hier auch wieder die Nennung der vollständigen Namen der Protagonisten. Das hat mich immer wieder rausgerissen, was ich echt schade und auch einfach nicht umgangssprachlich finde...

Insgesamt war "My Wish - Strahle wie die Sonne" leider ein Flop für mich und ich habe das Buch stellenweise wirklich überflogen, weil ich so angenervt war und es einfach nur hinter mich bringen wollte. Ob ich die Reihe noch weiterlese, weiß ich nicht.
Ich vergebe also keine Lese- und Kaufempfehlung und lediglich 2 Sterne **

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