Cover-Bild Matthias Erzberger – am Webstuhl der Geschichte
Band 83 der Reihe "Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts"
99,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Duncker & Humblot
  • Themenbereich: Geschichte und Archäologie - Geschichte
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 530
  • Ersterscheinung: 04.12.2025
  • ISBN: 9783428196548

Matthias Erzberger – am Webstuhl der Geschichte

Aufzeichnungen und politische Korrespondenz aus seinem Nachlaß 1914–1918-19
Winfried Baumgart (Herausgeber)

Matthias Erzberger (1875–1921) war der umtriebigste und einflußreichste Abgeordnete der spätwilhelminischen Epoche. 1905/06 machte er sich einen Namen, als er im Reichstage amtliche Mißstände in den deutschen Kolonien anprangerte. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde er von der deutschen Regierung zum Leiter der »Zentralstelle für Auslandsdienst« berufen. Über seine zahlreichen Reisen und Besprechungen in den Hauptstädten der Vierbundmächte machte er sich detaillierte Aufzeichnungen. In der NS-Zeit mußten diese Papiere von seinem Nachlaßverwalter vorsorglich dezimiert werden, um sie vor dem Zugriff der Gestapo zu bewahren. Die übriggebliebenen Stücke decken die Weltkriegsjahre ab, brechen aber 1918/19 ab, als Erzberger Mitglied der Reichsregierung wurde. Das Gros der hier vorgelegten Quellen ist bislang unveröffentlicht. Sie belegen zum einen die eminente Rolle der Person Erzbergers, zum andern die Bedeutung der Jahre des Weltkrieges im Allgemeinen.

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