Cover-Bild Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.

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16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Ueberreuter Verlag
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 15.02.2019
  • ISBN: 9783764170899
Ava Reed

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.

Das persönlichste Buch von Ava Reed! Ein Buch, das Hoffnung macht.
Mit Zeichnungen der Autorin und handgeschriebenen Tagebucheinträgen.
___________________________

In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!

Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2019

Eine schöne Geschichte, die mich einfach nur berührt und gefesselt hat ☺♥

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Allgemeine Informationen:

Autorin: Ava Reed

Verlag: Ueberreuter

Preis: 16,95 €

Seitenanzahl: 320

Erscheinungsdatum: 15.02.2019


Inhalt:

Der Abschluss.

So viele Dinge, die zu tun sind.

Und danach? ...

Allgemeine Informationen:

Autorin: Ava Reed

Verlag: Ueberreuter

Preis: 16,95 €

Seitenanzahl: 320

Erscheinungsdatum: 15.02.2019


Inhalt:

Der Abschluss.

So viele Dinge, die zu tun sind.

Und danach? Ein Studium?
Eine Ausbildung? Reisen?


Leni ist ein glückliches Mädchen voller Träume. Bis etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken, die zu Übelkeit, Panikattacken und Angst vor der Angst werden. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, an der Leni zu zerbrechen droht. Nichts scheint zu funktionen, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie auf Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte....

Meine Meinung:

Ich fange jetzt mal mit dem Cover an. Man muss dazu sagen dass das Buch ein Hardcover ist was mir persönlich sehr gut gefällt. Es ist wirklich schön in Grün gehalten und als ich es das erste Mal in den Händen gehalten habe war ich nur fasziniert von dem Buch und ich wusste das es die richtige Entscheidung war es zu kaufen. Das ist mein erstes Buch von Ava Reed und es hat mich mehr als begeistert ihr Schreibstil ist mehr als angenehm und flüssig zu lesen, so kam ich mit dem Lesen auch wirklich schnell voran.
Mir hat es auch gefallen, das die Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt wurde zum einen aus der Sicht von Leni und zum anderen aus der Sicht von Matti, was für mich die Story und die Charaktere noch greifbarer gemacht haben. Dafür gibt es für mich total die Pluspunkte ☺
Ich fand es ebenfalls fasziniert welche wichtige Thematik Ava Reed ihn ihrem persönlichsten Buch beschrieben hat. Ich war wirklich schockiert wie schnell man in so eine Krankheit reinrutschen kann, einfach durch Stress oder Prüfungsangst, weil so hat es bei Leni angefangen. Es war für mich eine wirklich neue Erfahrung und ich bin froh das ich sie mit diesem Buch teilen durfte :D

Hauptcharaktere:

Leni: Am Anfang ein wirkliches starkes Mädchen, die glaubt alles zu schaffen und die kurz vor ihrem Abschluss steht und sich fest vornimmt diesen mit ihrer besten Freundin Emma zu meistern. Man hat direkt gemerkt, dass die Krankheit sie so plötzlich und ohne Vorwarnung eingenommen hat und sie dann das Gefühlt hat überhaupt nichts mehr zu schaffen...

Matti: Ein wirklich sypmpatischer Junge, der an einer unheilbaren Krankheit leidet, aber das Beste daraus macht. ich habe ihn von Anfang an bewundert.

Mein Fazit:

Eine wirklich tolle Geschichte, die mich von Seite 1 an gefesselt hat . Für mich ist es ebenfalls ein Highlight in diesem Jahr, weil es mich so sehr berührt hat und ich klasse finde wie mit dieser Krankheit und Thematik in diesem Buch umgegangen wird. Man merkt plötzlich wie schnell so was gehen kann und wie schwer dich so eine Krankheit einnehmen kann, dass man auf einmal nicht mehr weiter weiß. Das wird in diesem Buch wirklich sehr gut beschrieben und Ava Reed hat sich sehr gut mit diesem Thema auseinandergesetzt und ich konnte dadurch echt viel an Wissen mitnehmen. Großes Lob an Ava Reed ☺
Ich kann dieses Buch mehr als empfehlen und es wird immer einen Platz in meinen Herzen haben, weil es mich einfach mehr als gepackt hat ♥

Ich gebe diesem Exemplar auf jeden Fall seine verdienten 5 von 5 Sternen ☺

Einen lieben Dank noch an Ava Reed für dieses gelungene Buch du hast mir damit viele tolle, schöne und erholsame Lesestunden geschenkt ♥

Veröffentlicht am 19.05.2019

Es geht mir gut. Ich bin okay.

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Inhalt

Leni führt ein ganz normales Leben, hat Freunde auf die sie sich verlassen kann und Eltern die immer für sie da sind. Aber ein Moment verändert ihr ganzes Leben und plötzlich ist nicht mehr die ...

Inhalt

Leni führt ein ganz normales Leben, hat Freunde auf die sie sich verlassen kann und Eltern die immer für sie da sind. Aber ein Moment verändert ihr ganzes Leben und plötzlich ist nicht mehr die Frage, was sie nach ihrem Abschluss macht, sondern ob sie diesen Abschluss überhaupt noch machen kann. Leni steht zwischen Panikattacken und der Angst vor der Angst und dann bekommt sie diese eine Diagnose. Sie weiß das sie Hilfe braucht, dass sie das nicht alleine schaffen kann. Sie stößt aber alle von sich, denn ihre Hoffnung wieder ein normales Leben zu führen, wird von Tag zu Tag geringer.

Als sie Matti kennenlernt und weiß welches Päckchen er trägt, begleitet sie ihn auf sein Abenteuer, auf eine Reise die sie eigentlich nie antreten wollte. Nur weiß sie noch nicht, dass dieses Abenteuer wirklich Leben retten kann. Vor allem ihr eigenes.

Meine Meinung

Nachdem ich das Buch zum ersten Mal in dem Ueberreuter Programm gesehen habe und das es auch noch ein Buch von Ava Reed ist, war ich völlig aus dem Häuschen. Denn nach ihrem Buch „Die Stille meiner Worte“ habe ich mir geschworen, alle ihre Bücher zu lesen. Ava Reed hat so einen schönen und bewegenden Schreibstil und spricht über sehr wichtige Themen, die uns alle betreffen können.

Vielen Dank an dieser Stelle an den Ueberreuter Verlag für das Rezensionsexemplar.

Cover

Das Cover hat mich magisch angezogen und nicht nur, weil es in Grüntönen gehalten ist (denn grün ist meine Lieblingsfarbe). Es ist einem direkt ins Auge gefallen und hätte ich es so im Laden stehen gesehen, hätte ich es alleine deswegen in die Hand genommen. Was mich aber noch mehr überzeugt hat war der Titel „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.“ Und nach dem Klappentext wusste ich, das wird so ein bewegendes Buch wie „Die Stille meiner Worte.“ Ich hatte gleichzeitig Angst aber war auch wirklich aufgeregt, es zu lesen.

Geschichte

Die Geschichte hat mich von Anfang an so überwältigt und in seinen Bann gezogen. Das Buch hat mich gleichzeitig überrascht, mitgenommen, fasziniert und aufgerüttelt. Ich war hin und hergerissen. So viele unglaubliche emotionale und bewegende Momente, wenn ich nur an das Buch denke, glänzen schon wieder Tränen in meinen Augen. Diese Geschichte wird noch lange in meinem Kopf sein.

Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, man musste einfach unbedingt wissen wie die Geschichte weitergeht. Ob Leni ihre Ängste überwinden kann und ob Matti das Leben führen kann, das er schon immer wollte. Ich habe so mit den beiden mitgefiebert.

Protagonisten

Leni führt eigentlich ein ganz normales Leben. Mit normalen Freunden, eine normale Familie. Aber plötzlich fällt ihr alles ungemein schwer. Sie kann kaum noch in die Schule gehen ohne von einer Panikattacke überrollt zu werden. Jeder stellt sich doch mal diese eine Frage, was tun, wenn man den Abschluss hat, und an dieser Grenze steht sie. Sie hat nur noch ein Jahr bis zum Abschluss, bis zu den Prüfungen. Und plötzlich bekommt sie die Diagnose, die alles verändert. Die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen wird und sie sich fragen muss, wer sie eigentlich ist. Leni ist so ein toller Mensch, sie hat, dass alles einfach nicht verdient, eigentlich verdient das keiner. Aber so könnte es uns allen mal gehen. Ich mochte sie einfach von Anfang an total gerne und habe sie so liebgewonnen.

Matti wünscht sich nichts sehnlicher, als ein ganz normaler Junge zu sein. Er hat HSAN, er verspürt keine körperlichen Schmerzen, er verletzt sich aber schnell. Er kann nicht schwitzen. Sein Temperatursinn ist massiv gestört, somit verbrennt er sich schon mal schnell. Eine ziemlich seltene Krankheit. Dadurch hatte er nie das Leben, das er sich gewünscht hat, er wird wie in Watte eingepackt, darf nichts. Von der Welt hat er auch noch nie etwas gesehen. Er hat mir so unendlich leidgetan, so etwas sollte keiner durchmachen müssen. Matti ist trotzdem so stark und Lebensfroh, ich habe ihn wirklich so in mein Herz geschlossen.

Schreibstil

Wie immer eigentlich von Ava, hat mich ihr Schreibstil absolut überzeugt, ich habe auch nichts Anderes erwartet. Sie schreibt so detailreich, emotional, bewegend, bildhaft und real. Sie ist einer der wenigen Autoren, die es schaffen, einen mit nur wenig Worten, emotional zu zerstören, im positiven Sinne.

Ende

Wenn ich schon dachte das die Geschichte emotional war, dann hat das Ende noch einmal alles geändert. Dieser Schluss, Oh Gott, es war so schön, gleichzeitig so traurig, weil ich wusste das das Buch nun zu Ende ist. Ich bin absolut überwältigt.

Fazit

Wenn mich einer fragen würde, bei welchem Buch musstest du am meisten weinen, welches Buch hat dich völlig zerstört. Dann könnte ich ihm mit ganz großer Gewissheit sagen „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ von Ava Reed. Ich hatte schon lange kein Buch mehr, das mich so mitgenommen, mich bewegt und komplett atemlos zurücklässt.

Als Leser wusste man schon aus dem Vorwort, das das Buch sehr schwierige Themen ansprechen würde und da gab es auch eine Art kleine „Warnung.“ Aber das mich am Ende so etwas erwartet, damit habe ich nicht gerechnet. Noch jetzt, Wochen später, denke ich über das Buch und die Geschichte nach. Dass es uns auch mal selber so gehen könnte, aber ich glaube, dass das einige gar nicht so richtig wissen.

Als dann die Geschichte zu Ende war, war ich völlig fertig mit den Nerven und habe eigentlich nur noch eine Danksagung der Autorin erwartet, aber so war es nicht. Denn es gibt noch ein Nachwort und Ava erzählt uns ihre Geschichte. Ich war völlig schockiert und gleichzeitig fand ich es so beeindruckend, dass sie so offen und ehrlich zu uns ist. Ich glaube nicht, dass sie das jemals lesen wird, aber ich muss es trotzdem sagen: Ava du bist für uns alle ein Vorbild und mach bitte weiter so. Wir lieben dich.

Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz lesen, ihr müsst es einfach lesen. Es war ein absolutes Jahreshighlight!

Bewertung 5/5 Sterne

Veröffentlicht am 16.05.2019

Eine emotionale Reise

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Ava Reed - Alles Nichts und ganz viel dazwischen

Klappentext

In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!

Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? ...

Ava Reed - Alles Nichts und ganz viel dazwischen

Klappentext

In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!

Der Abschluss. So viele Dinge, die zu tun sind.
Und danach? Ein Studium? Eine Ausbildung? Reisen?
Leni ist ein normales und glückliches Mädchen voller Träume. Bis ein Moment alles verändert und etwas in ihr aus dem Gleichgewicht gerät. Es beginnt mit zu vielen Gedanken und wächst zu Übelkeit, Panikattacken, Angst vor der Angst. All das ist plötzlich da und führt zu einer Diagnose, die Leni zu zerbrechen droht. Sie weiß, sie muss Hilfe annehmen, aber sie verliert Tag um Tag mehr Hoffnung. Nichts scheint zu funktionieren, keine Therapie, keine Medikation. Bis sie Matti trifft, der ein ganz anderes Päckchen zu tragen hat, und ihn auf eine Reise begleitet, die sie nie antreten wollte ...
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Mein Fazit

Ich sitze hier und habe Gänsehaut pur. Mir laufen die Tränen und das hört gar nicht auf. Was für eine emotionale und persönliche Reise.

Dieses Buch hat mich so abgeholt und ehrlich ich habe mich absolut in Leni wieder gefunden. Die Ängste, Gedanken, Symptome einer Depression und dieser Teufelskreis sind sowas von phänomenal beschrieben. Ich habe oft vor dem Buch gesessen und genickt. Mein Mann meinte zu mir, das könntest so du sein.
Man kann manche Gedanken und Gefühle nicht in Worte fassen, aber die Autorin hat das hier absolut grandios gemacht. Diese Tagebucheinträge sind ein Traum und so tiefsinnig.

Wer dieses Buch noch nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst.
Depressionen sind eine Krankheit und es wird hier sehr verdeutlicht wie schwer es Menschen damit fällt. Dennoch wird hier definitiv Hoffnung gemacht, denn nicht alles ist grau und dunkel, es gibt sonnige Tage. Diese Tage können lange vorherrschen, man kann etwas dafür tun. Nämlich es erkennen und bereit sein Hilfe anzunehmen und daran zu arbeiten.

Matti hat selbst einiges mit sich auszumachen, aber er ist ein grandioser Junge. Er ist super feinfühlig und er zeigt Leni, das sie dafür bereit sein muss etwas zu ändern.

Es war eine absolut emotionale Reise. Die geschrieben Worte haben mein Herz berührt.

5 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 15.05.2019

Schwieriges Thema gut umgesetzt, mit einigen Schwachstellen.

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Dieses Buch wird ja unglaublich empor gehoben und als ein so wichtiges Buch dargestellt, was es auch daraus ist. Aber viele tun grade so, als würde dieses Buch das erste seiner Art sein. Dabei wird wohl ...

Dieses Buch wird ja unglaublich empor gehoben und als ein so wichtiges Buch dargestellt, was es auch daraus ist. Aber viele tun grade so, als würde dieses Buch das erste seiner Art sein. Dabei wird wohl vergessen, dass schon früher viele Bücher geschrieben wurden, die solche Probleme, wärend der Adolszenz, beschreiben. Ganz groß geschrieben werden da die Bücher von Brogotte Blobel, die sich mit Themen wie Magersucht, Ritzen etc beschäftigt hat. Das hier ist keine Kritik am Buch, sonder an die Leserschaft.
Das ist auch bisschen ein Grund weshalb es eine Weile dauerte, bis ich mich entschieden habe, dieses Buch zu lesen. Zum einen hat mich der ganze Hype um dieses Buch etwas abgeschreckt und zum anderen bin ich kein so großer Fan von Ava Reed.

Doch muss ich sagen, dass ich "Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen" doch sehr gut finde!

Das Buch beginnt einige Wochen vor dem "Wimpernschlag" der alles verändern soll. Dadurch lernt man Leni vor ihrem Zusammenbruch kennen und kann die Veränderung die sie durchläuft besser sehen und nach spüren.
Allerdings habe ich nie das "normale und glückliche" Mädchen aus der Inhaltsangabe erkennen können, da sie direkt von Zweifeln und unerklärbaren Ängsten geplagt wird. Hier wäre der Kontrast sehr schön gewesen, hätte man diese Seite doch auch noch kennen lernen dürfen.
Dafür beginnt das Buch mit einer sehr eindrücklichen Szene, die sofort die Neugierde des Lesers weckt und zum weiter lesen animiert. Leni steht kurz vor der Kippe, ihre Gedanken drehen sich, sie spürt eine unerklärliche Panik und schafft es oft nicht sich selbst zu überwinden. Aber anstatt das ihr Lage sich verbessert, wird es für sie immer schlimmer. Da die Geschichte einige Wochen und Monate vor dem eigentlichen Ereignis beginnt, hatte ich schon sorge, dass es sich evtl ziehen und langatmig werden könnte, aber die Autorin hat hier eine gute Lösung geschaffen: Sie überspringt immer wieder einige Wochen oder fühlt diese sogar mit selbst geschriebenen und illustrierten Tagebucheinträgen. Dadurch verliert man nicht das Zeitgefühl und wird rasch auf den Wendepunkt hin geführt.
Ich finde, dass Lenis Gefühle, ihre aussichtslose Lage und die verwirrenden Eindrücke sehr gut heraus gearbeitet sind und man die Katastrophe auf die unsere Prota mit Vollgas hinsteuert nachempfinden kann. Das ist wirklich sehr gut umgesetzt.
Jetzt kommt allerdings ein sehr großes ABER:
Mit dem Schreibstil auf den ersten hmm.. 70 Seiten hatte ich unglaublich zu kämpfen!
Die Sätze sind kurz, abgehackt und passen nicht zusammen. Auch die Wortwahl und ihre Satzkonstelationen finde ich nicht gut, sonder holprig. Dadurch entstand kein leichtes und flüssiges Leseerlebnis, im Gegenteil: es wird gestört.
Das hat mich fast wahnsinnig gemacht, weil doch die Story so interessant ist und ich wissen wollte, wie es mit Leni weiter geht. Also habe ich die Zähnchen zusammen gebissen und mich durch gewurschelt. Zum Glück wird der Schreibstil besser, wenn auch nicht wunderbar fließend und fantastisch zu lesen. Aber doch so, dass es mir mehr Spaß gemacht hat, das buch zu lesen.


„Fehler zu machen ist normal und nur tragisch, wenn wir nichts aus ihnen lernen können.“ (Seite 203)

Leni als Prota ist sehr gut. Sie lässt uns wunderbar an ihren Gedanken teil haben, auch wenn diese oft verwirrend sind und nicht immer nachvollziehbar (aber das ist ja nur Logisch!). Manchmal hat mir mein Herz weh getan, wenn Leni sich so in sich selbst verkrochen hat und die Welt und sich nicht mehr verstanden hat. Da kann ich nur wiederholen, dass Ava Reed ihr Gefühlschaos wirklich ganz toll herausgearbeitet hat. Außerdem hat die Autorin den Krankheitsverlauf gut recherchiert und rübergebracht. Jede Form verläuft anders, aber doch gibt es Symptome die fast jede/r hat und dadurch wirkt das Buch sehr echt und überzeugt. Es war mir eigentlich schon durch den U4 Text klar, unter Welcher Krankheit Leni leidet und konnte mich so super auf die Entwicklung und die Symptome konzentrieren.
Ihre innere Zerrissenheit und Dunkelheit, die Antriebslosigkeit, die schiere Verzweiflung und Hilflosigkeit die die Menschen in diesem Buch fühlen, obwohl sie lächeln ist wirklich greifbar beschrieben. Dadurch konnte man sich gut in die einzelnen Menschen in diesem Buch einfühlen.
Ihren Aufenthalt in der Klinik finde ich gar nicht so schlecht schlecht beschrieben, aber als jemand der nicht ganz unwissend ist, doch etwas schwach und nicht ganz richtig. Aber wir haben hier ja auch keine medizinische Abhandlung vor uns. ;)

Genau so gut, war der beinahe hoffnungslose Weg der Arztbesuche die Leni und ihre Mutter hinter sich bringen mussten. Von Pubertät bis zu Überanstrengung und Stress wurden Leni als Diagnose hingeworfen, daran verzweifelt nicht nur unsere Prota sondern auch ihre Mutter.
Die mir allerdings nicht ganz so Sympathisch war. Ich kann ihre Sorge um die eigene Tochter zwar verstehen, aber ihre Ausrastet sind für mich viel zu übertrieben. Die kommen ohne Vorwarnung und sind etwas zu heftig.
Sehr gut finde ich die anderen Charakter wie ihren Das und ihre beste Freundin. Die eine verrückte, wilde Nudel und mir total ans Herz gewachsen ist.
Sie wiederum kann ich sehr gut verstehen, weshalb sie sauer und enttäuscht ist.

"Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen" ist aber nicht nur aus Lenis Sicht geschrieben, sondern auch aus der von Matti. Über den ich nicht viel erzählen möchte, da sein Krankheitsbild wirklich selten und überraschend war, dass ich euch da die Spannung nicht vorweg nehmen möchte.
Er ist ein sehr, sehr sympathischer Typ und ich mochte ihn von Anfang an gerne. Vor allem auch, dass er hier nicht die Heldenrolle einnimmt oder als DER perfekte Lover dargestellt wird, habe ich als sehr erfrischend empfunden.

Das Ende fand ich wie den Anfang eher schwach, die "Lösung" wurde relativ schnell serviert und wirkte etwas lieblos. Das heißt einfach, dass es mir zu schnell ging. Hier hätte ich mir mehr Zeit und Aufwendung gewünscht.



Da meine Lieblingsfarbe Grün ist, bin ich vom Cover sowie so schon begeistert, außerdem ist die Gestaltung ist sagenhaft schön, läd grade zu zum in die Hand und dann auch Kaufen nehmen ein. Das hat Alex Kopainski mal wieder ganz toll hinbekommen. Er ist einfach ein Gott. ;)
Lenis Tagebucheinträge gefallen mir auch sehr gut, sie geben dem Buch das gewisse Etwas.

Alles in allem bin ich froh, dass ich Ava Reeds neues Buch doch gelesen habe und werde es auch weiterempfehlen, ich glaube auch, dass es vielen Leuten helfen kann zu erkennen oder zu verstehen, oder auch einfach mitzufühlen, egal ob man selbst betroffen ist oder jemand aus dem Bekanntenkreis. Denn Ava Reed gibt einen unglaublich echten und intensiven Einblick in die Seele einer jungen Frau.

Ich gebe dem Buch 3 1/2 Sterne von 5, da ich leider mit dem Schreibstil und dem Ende so meine Differenzen hatte.
Der Geschichte selbst und der Herausarbeitung von Lenis Innerem aber gebe ich 4 1/2 Sterne von 5.
Und ich hoffe, dass viele dieses Buch lesen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es hilft zu verstehen oder zu mindestens die Türe dort hin öffnet.

XOXO eure Leini

Veröffentlicht am 07.05.2019

Bewegend, aufschlussreich, eine Geschichte, die Augen öffnen kann

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"Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen" ist mein erstes Buch der Autorin Ava Reed, aber garantiert nicht das letzte.

Wir begleiten die 17-jährige Leni bei einer Reise und Achterbahnfahrt ihre Lebens, ...

"Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen" ist mein erstes Buch der Autorin Ava Reed, aber garantiert nicht das letzte.

Wir begleiten die 17-jährige Leni bei einer Reise und Achterbahnfahrt ihre Lebens, die sie sich so definitiv nicht vorgestellt hat.
Leni ist dabei ihr Abitur zu machen, hat ihre beste Freundin Emma, ein gutes Elternhaus, dennoch ist sie ständig müde, ihr ist schlecht und das einzige, das sie stetig begleitet ist: die Angst.

Es scheint so, als verkörpere Matti das genaue Gegenteil: Mut, Furchtlosigkeit, und ein zufriedenstellendes Leben

Doch ist dies wirklich so?
Das und noch so viel mehr, müsst ihr selber herausfinden

Ich kann euch das Buch nur empfehlen! An manchen Stellen ist es leise, aber zugleich so unendlich laut , bewegend, informativ und inspirierend.