Cover-Bild Funkenschwestern
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25,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Gesellschaftliche Gruppen
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 12.02.2026
  • ISBN: 9783222151644
Barbara Blaha

Funkenschwestern

Wie Feminismus alles besser macht

Barbara Blaha weiß, wovon sie spricht. Aufgewachsen als Kind einer Arbeiterfamilie mit vielen Geschwistern, aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, übersehen zu werden. Ihr feministisches Bühnenprogramm ist ein überwältigender Erfolg : Tausende haben es bereits gesehen, jede Vorstellung ist ausverkauft. Damit zeigt sie, dass Feminismus endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

In ihrem Buch verbindet sie persönliche Geschichten mit Zahlen, Fakten und Studien und zeigt, warum ökonomische Fragen immer auch feministische Fragen sind. Sie macht sichtbar, warum Frauen seltener führen dürfen, öfter unterbrochen und schlechter bezahlt werden, weshalb in Branchen mit hohem Frauenanteil die Löhne sinken und selbst ein Vollzeitjob nicht vor der zweiten Schicht zu Hause schützt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Gleichberechtigung

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Bis zu diesem Buch war mir Barbara Blaha noch nicht bekannt, auch wenn ich mich schon viel mit dem Thema befasst habe. Optisch macht das Buch viel her, die Zündhölzer im Umschlag sind perfekt ...

Bis zu diesem Buch war mir Barbara Blaha noch nicht bekannt, auch wenn ich mich schon viel mit dem Thema befasst habe. Optisch macht das Buch viel her, die Zündhölzer im Umschlag sind perfekt ausgewählt und haben mir gut gefallen. Als Österreicherin beschreibt Blaha viel die österreichischen Umstände, aber diese unterscheiden sich nicht wirklich groß von denen in Deutschland. In unterschiedlich thematisierten Kapiteln beschäftigt sich das Buch mit dem Patriarchat, wie es uns prägt und für jede Menge Ungerechtigkeiten sorgt. Auch sind immer wieder persönliche Anekdoten und Erfahrungen eingestreut, die die Themen greifbar machen. So zum Beispiel Situationen in denen Männer Frauen belästigen und sich nicht abweisen lassen wollen. Die Aussagen sind durch viele Quellen belegt, auch Statistiken werden an vielen Stellen angeführt. Dennoch ist das Buch alles andere als trocken und sehr kämpferisch. Mich hat es begeistert, ich empfehle es uneingeschränkt weiter.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Aufschlussreich und unterhaltsam

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„Funkenschwestern“ ist das erste Buch, welches ich zum Thema Feminismus gelesen habe und es hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Barbara Blaha ist super angenehm. Man kann ihr gut ...

„Funkenschwestern“ ist das erste Buch, welches ich zum Thema Feminismus gelesen habe und es hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Barbara Blaha ist super angenehm. Man kann ihr gut folgen und sie versteht es Fachbegriffe so zu verwenden und zu erklären, dass sie für Personen, die sich mit verschiedenen Themen noch nicht auseinandergesetzt habe gut verständlich sind. Gleichzeitig sind die Erklärungen jedoch in einem Rahmen, dass sich auch Personen, die schon weiter im Thema drin sind, nicht langweilen sollten.

Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Besonders zum Einstieg in das Thema Feminismus bietet es meiner Ansicht nach eine tolle Übersicht über viele verschiedene Aspekte und bietet somit gezielt die Möglichkeit, sich im Nachgang gezielt zu verschiedenen Themen weiterzubilden. Gut gefallen hat mir auch, dass Blaha sehr optimistisch schreibt und nahbar schreibt. Sie zeigt immer wieder, dass niemand perfekt ist und beschreibt, wie wichtig es ist, miteinander und voneinander zu lernen.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es für mich nicht viele neue Erkenntnisse gab, sondern sich hauptsächlich um zusammengetragene Fakten handelte. Für alle, die sich noch nicht (viel) mit Feminismus und dem Patriarchat beschäftigt haben, ist „Funkenschwestern“ eine tolle Möglichkeit, um einen ersten Einblick zu erhalten. Diejenigen, die sich schon etwas intensiver mit diesen Themen und verschiedenen Statistiken beschäftigt haben, werden vermutlich eher wenig Neues erfahren.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Zündeln mit Argumenten

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Schon das Cover symbolisiert den Protest gegen das patriarchale System. Und ganz nach dem Motto „Hier wird gezündelt!“ ist auch das Vorsatzpapier mit brennenden Streichhölzern übersät. Als Bettlektüre ...

Schon das Cover symbolisiert den Protest gegen das patriarchale System. Und ganz nach dem Motto „Hier wird gezündelt!“ ist auch das Vorsatzpapier mit brennenden Streichhölzern übersät. Als Bettlektüre eignet sich dieser Band kaum; zu sehr regen mich die geschilderten Ungerechtigkeiten auf, als dass ich danach ruhig schlafen würde.
Abschrecken konnte mich das natürlich nicht; schließlich ist es mir ein Ansinnen, mich für eine bessere Welt einzusetzen. Barbara Blaha tut dies auf Bühnen und nun auch in dieser Streitschrift, indem sie persönliche Erfahrungen mit recherchierten Fakten verbindet.
Diese Mischung entfaltet in gebündelter Form eine beachtliche Wucht und weckt hoffentlich ein Gefühl von Gemeinschaft und Widerstand unter den „Funkenschwestern“. „Wir können eine andere Welt schaffen. Aber wir müssen es selbst tun – so, wie es die anderen selbst gemacht haben, die vor uns da waren.“
Gern unterstütze ich dieses Anliegen, indem ich die Publikation als Augenöffner empfehle. Verständlich geschrieben, deckt sie zahlreiche feministische Themenfelder ab – vom strukturellen Kleinhalten von Frauen über Rollenzuweisungen bis hin zu Liebe und Hoffnung. Mein einziger Kritikpunkt: Da ich mich bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, waren mir viele Aspekte nicht neu. Doch aufgerüttelt bin ich allemal!

Veröffentlicht am 25.02.2026

Aufruf zum Kampf für eine bessere, gerechtere Welt

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„Funkenschwestern“ macht deutlich, warum wir von tatsächlicher Gleichberechtigung noch weit entfernt sind. Barbara Blaha will aufzeigen, dass das, was uns Frauen vermeintlich „privat“ passiert, in Wahrheit ...

„Funkenschwestern“ macht deutlich, warum wir von tatsächlicher Gleichberechtigung noch weit entfernt sind. Barbara Blaha will aufzeigen, dass das, was uns Frauen vermeintlich „privat“ passiert, in Wahrheit „geteilte politische Realitäten“ sind.
In sieben Kapiteln untersucht sie diese näher und verbindet sie mit persönlichen Geschichten. So schafft sie es, komplexe Themen verständlich darzustellen und einen persönlichen Bezug zum/r Leser:in zu finden. Die meisten Frauen haben eine oder mehrere in „ Funkenschwestern“ geschilderte Situationen sicher bereits selbst erlebt.
Die Autorin erzählt die Geschichte des Patriarchats, von geschlechterspezifischer Gewalt, finanzieller Ungleichheit und vielem mehr.

Unterlegt wird das Ganze mit diversen Studien und Medienberichten, die man im Rahmen der mehr als 400 Quellenangaben auch selbst nachlesen kann.

Besonders interessant fand ich die Informationen zu engagierten Frauen, deren Mut und Beharrlichkeit zu gesellschaftlichen Veränderungen führten, egal, ob es sich um einzelne Frauen wie z.B. Amalie Ryba handelt oder um den „Freien Tag“ der isländischen Frauen.

Das Buch regt zum Nachdenken über soziale Gerechtigkeit im allgemeinen und Zusammenhalt an und macht deutlich, wie viel Veränderungskraft in einer einzelnen Person und in der Gemeinschaft steckt und welch weiten Weg wir noch gehen müssen. Am Schluss legt die Autorin dar, wie wir eine andere Welt schaffen können.
Die Sprache war äußerst angenehm zu lesen. Auch das Design von „Funkenschwestern“ hat mir gut gefallen.
So interessant das Buch war, der emotionale Funke ist bei mir nicht ganz übergesprungen. Die Anmerkung der Autorin „Hier wird gezündelt“ wurde für mich nicht erfüllt.
Insgesamt ist „Funkenschwestern“ ein sehr informatives, gutes Buch, das ich insbesondere Leser:innen empfehlen kann, die sich mit diesem Thema noch nicht tiefer befasst haben.
Ich hoffe, dass es auch viele männliche Leser findet.

Veröffentlicht am 09.02.2026

noch immer ein super-wichtiges Thema

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Eigentlich sollte man denken, dass wir inzwischen ziemlich weit wären, was die Gleichberechtigung angeht. Doch dieses Buch zeigt auf, das dem ganz und gar nicht so ist. Und dass es deshalb umso wichtiger ...

Eigentlich sollte man denken, dass wir inzwischen ziemlich weit wären, was die Gleichberechtigung angeht. Doch dieses Buch zeigt auf, das dem ganz und gar nicht so ist. Und dass es deshalb umso wichtiger ist, dass wir Frauen weiterhin kämpfen.

Ich mochte den offenen und lebendigen Schreibstil sehr gerne. Die Autorin streut immer wieder Geschichten aus ihrem eigenen Leben ein. Obwohl sie auch viele Statistiken anführt, wirkt das Buch keinesfalls trocken.

Sehr gut gefallen hat mir auch, wie die Hintergründe beleuchtet werden. Man lernt, wie bzw. wann das Patriarchat eigentlich erst entstanden ist und was es heute noch immer ausmacht. Wirklich erschreckend fand ich, dass gerade junge Männer (und teilweise auch Frauen) heute wieder sehr rückschrittlich denken.

Die Autorin führt positive Beispiele an, die Hoffnung machen. Sie zeigt aber auch, wie viel noch zu tun ist und wie die Lebenswirklichkeit von Frauen im 21. Jahrhundert aussieht. Nicht nur in Ländern wie Afghanistan, sondern auch im vermeintlich fortschrittlichen Deutschland oder Österreich.

Ich fand das Buch sehr interessant und auch inspirierend. Eine wirklich wichtige Lektüre, für Frauen wie auch Männer.