Cover-Bild Winterzauber im kleinen Café an der Mühle

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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 01.10.2019
  • ISBN: 9783732574254
Barbara Erlenkamp

Winterzauber im kleinen Café an der Mühle

Sophie im Glück! Ihr Leben läuft gerade einfach großartig - in Peter hat sie ihren Traummann gefunden und mit Tante Dottis Bistro konnte sie einen Traum verwirklichen. Die bevorstehende Adventszeit verspricht stressig zu werden, aber Sophie ist zuversichtlich, dass sie alles im Griff haben wird. Doch weit gefehlt: Ausgerechnet kurz vor Weihnachten kommt es zu einem großen Streit mit Peter, und Sophies Leben steht plötzlich Kopf. Zu allem Überfluss melden sich beide Dörfer, Wümmerscheid und Sollensbach, zum großen Wettbewerb "Das schönste Weihnachtsdorf" an und beginnen einen unerbittlichen Kleinkrieg - und Sophie steckt mittendrin.

Die winterliche Fortsetzung des Erfolgsromans "Das kleine Café an der Mühle" - mit allen kauzigen und liebgewonnen Bewohnern von Wümmerscheid-Sollensbach. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2019

Weihnachtsduft zwischen den Buchdeckeln

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Sophie strahlt mit dem Lichterglanz um die Wette, denn ihr Leben gleicht gerade einer absoluten Glückssträhne. Sie liebt ihren Traummann Peter von ganzem Herzen und mit Tante Dottis Bistro hat Sophie auch ...

Sophie strahlt mit dem Lichterglanz um die Wette, denn ihr Leben gleicht gerade einer absoluten Glückssträhne. Sie liebt ihren Traummann Peter von ganzem Herzen und mit Tante Dottis Bistro hat Sophie auch einen Glücksgriff getätigt. So blickt sie gelassen dem Adventsstress entgegen. Doch es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt, denn ausgerechnet die Adventszeit haben sich die Bewohner von Wümmerschied und Sollensbach für ihre nächste Fehde ausgesucht, denn beide Dörfer stehen sich als Konkurrenten um den Titel den schönsten Weihnachtsdorfes gegenüber - und Sophie steckt wiedereinmal mittendrin...

Geradezu magisch werde ich von diesem traumhaft schönen Cover angezogen, es weckt sogleich die Sehnsucht nach Kerzenschein, Weihnachtsduft und einer romantischen Geschichte.
Das Autorenduo hat tief in die Ideenschublade rund um das Weihnachtsbuch gegriffen und mit ganz viel Lichterglanz , Humor und tollen Ideen die Geschichte rund um das kleine Café fortgeführt. Für Leser, die den
Vorgängerband nicht kennen, ist der Einstig eher schwierig, denn es wird viel Wissen um die Ereignisse vorausgesetzt und das kann bei manchen Lesern, die die Geschichten und Geschichtchen rund um das kleine Café noch nicht kennen, ein wenig den Lesespaß trüben.
Für diejenigen aber, die Sophie und Co bereits kennen, liest sich der Roman gewohnt flüssig und humorvoll. Denn das Autorenduo weckt das Gefühl, im Café herzlich willkommen zu sein und auf gute Freunde zu treffen.
Die Zwistigkeiten von Wümmerschied und Sollensbach werden mit Augenzwinkern geschildert und es wird der Zwiespalt deutlich, in dem sich Sophie befindet. Es gibt einige Entscheidungen zu treffen, die zukunftsweisend sind - doch über allem steht der Winterzauber, der dem Buch einen ganz besonderen Flair verlieht.
Ein zauberhafter Roman, den man am besten bei Tee oder Punsch, leckeren Weihnachtsplätzchen und vor dem knisternden Feuer im Kamin genießt.

Veröffentlicht am 20.10.2019

Gelungener Weihnachtszauber

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In diesen Roman darf man abtauchen und sich treiben lassen. Man fühlt sich als Leser von beginn an sehr wohl und man ist Mitten im geschehen.

Sophie wirkt sehr authentisch und sympatisch, so dass man ...

In diesen Roman darf man abtauchen und sich treiben lassen. Man fühlt sich als Leser von beginn an sehr wohl und man ist Mitten im geschehen.

Sophie wirkt sehr authentisch und sympatisch, so dass man gleich mit ihr mit fiebert und hofft, dass sie alles schafft mit den vielen Reservierungen in ihren Bistro.

Die beiden Dorfvereine sind echt der Knaller. Sie duellieren sich und dabei geht es beiden doch um das Gleiche - eine schöne Weihnacht zu feiern.



Sophie muss aber auch nicht so schöne Entscheidungen treffen und dann kommt noch ein sehr unvorhergesehenes Ereignis auf sie zu, was sie gleich komplett aus der bahn wirft.

Sie kann aber zum Glück auf viele gute Freunde zählen, denen sie hilft, aber von denen sie eben auch Hilfe zu Liebe zurück bekommt.

Und da darf natürlich auch ihr Freund nicht fehlen, der eben auch eine entscheidende Rolle spielt für ihr ganz persönliches Glück.

Eine wirklich bezaubernde Geschichte in der Weihnachtszeit, die das Herz berührt und mit vielen humorvollen Passagen und auch dramatischen Ereignissen gespickt ist.

Veröffentlicht am 19.10.2019

Kleinkrieg in der Weihnachtszeit

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Der Klappentext: „Ihr Leben läuft gerade einfach großartig - in Peter hat sie ihren Traummann gefunden und mit Tante Dottis Bistro konnte sie einen Traum verwirklichen. Die bevorstehende Adventszeit verspricht ...

Der Klappentext: „Ihr Leben läuft gerade einfach großartig - in Peter hat sie ihren Traummann gefunden und mit Tante Dottis Bistro konnte sie einen Traum verwirklichen. Die bevorstehende Adventszeit verspricht stressig zu werden, aber Sophie ist zuversichtlich, dass sie alles im Griff haben wird. Doch weit gefehlt: Ausgerechnet kurz vor Weihnachten kommt es zu einem großen Streit mit Peter, und Sophies Leben steht plötzlich Kopf. Zu allem Überfluss melden sich beide Dörfer, Wümmerscheid und Sollensbach, zum großen Wettbewerb "Das schönste Weihnachtsdorf" an und beginnen einen unerbittlichen Kleinkrieg - und Sophie steckt mittendrin …“
Zum Inhalt: Winterzauber im kleinen Café an der Mühle ist der Folgeband zu Das kleine Café an der Mühle, allerdings kann man dieses Buch gut für sich alleine lesen, ich selbst habe erst im Verlauf der Geschichte erkannt, dass es hier eine Vorgeschichte geben könnte, da einige Ereignisse erwähnt werden – ich kam aber trotzdem gut mit. Tante Dottis Bistro liegt malerisch an der Mosel in der Ortschaft Wümmerscheid-Sollensbach, ursprünglich zwei eigenständige Dörfer wurden diese zusammengelegt, aber die alte Rivalität der Dörfer schwelt weiter und gipfelt in einem Wettkampf um das schönste Weihnachtsdorf. Sophie gelingt es zwar sich aus diesem Wettstreit heraus zu halten, doch auch in ihrem Leben gibt es einige Überraschungen.

Zum Stil: Die Geschichte um Sophie und ihrem Bistro wird in der 3. Person erzählt, nur einige Tagebucheinträge von Sophie sind in der Ich-Form geschrieben. Die Charaktere, allen voran Sophie und ihre Freunde werden sehr feinfühlig charakterisiert und vor allem bei der Beschreibung der Situation zwischen den Dörflern musste ich teilweise wirklich lachen. Auch die Örtlichkeit, vor allem das Bistro werden sehr liebevoll und bildlich beschrieben. Neben den Geschehnissen im Bistro und in Sophies Leben sorgt vor allem der Kleinkrieg zur Weihnachtszeit für gute Unterhaltung bei der trotz allem Weihnachtgefühle aufkommen. Danks des flüssigen und lockeren Schreibstil konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Als besondere Überraschung gibt es am Ende noch einige weihnachtliche Plätzchenrezepte.
Mein Fazit: Ich kannte leider den Vorgängerband nicht, konnte aber diesen Teil wirklich genießen und mich schon auf die Adventszeit einstimmen.

Ich danke dem be Verlag von Bastei Lübbe und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 17.10.2019

Entscheidungen

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„...In guten Zeiten Händchen halten können wir alle. In schlechten Zeiten nicht mehr loslassen, ist das, was wichtig ist...“

In Sophies Bistro läuft es gut. Gerade ist das Fernsehen verschwunden, das ...

„...In guten Zeiten Händchen halten können wir alle. In schlechten Zeiten nicht mehr loslassen, ist das, was wichtig ist...“

In Sophies Bistro läuft es gut. Gerade ist das Fernsehen verschwunden, das ein Interview mit ihr aufgezeichnet hat. Auf Grund der vielen Bestellungen denkt Sophie über einen weiteren Raum nach. Außerdem wollen sowohl der Ortsverein von Wümmerscheid als auch der von Sollensbach im Cafè eine Sitzung abhalten. Beide in einem Raum aber geht gar nicht. Auch die Zusammenkunft mit Heidi und den Freundinnen sorgt für gute Stimmung.

„...Sophie fühlte sich,als wäre sie ohne Vorankündigung in ein wunderbares Familientreffen geraten. Fröhliche Bemerkungen wurden ausgetauscht, alle reden gleichzeitig...“

Am Horizont aber ziehen die ersten dunklen Wolken auf.
Die Autorin hat eine besinnliche und gleichzeitig humorvolle Vorweihnachtsgeschichte geschrieben.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Für Abwechslung sorgt der Kampf der beiden Ortsteile um die „Goldene Weihnachtskerze“. Natürlich wird dabei mit allen Bandagen gekämpft. Nur dem Pfarrer geht der Hut hoch. Das klingt dann so.

„...Wir haben Advent, wir sollten uns auf das Christfest freuen, auf die Ankunft unserer Herrn. Aber was machen die beiden Dorfvereine stattdessen? Sie denken darüber nach, wie sie den anderen eins auswischen können...“

Trotzdem ist das besondere Flair der Adventszeit in der Geschichte spürbar. Schön beschrieben werden nicht nur die Tischdekorationen im Bistro.
Fein ausgearbeitete Gespräche bringen wichtige Themen auf den Punkt, das gilt insbesondere, als Sophie darüber entscheiden muss, ob sie ein geschäftliches Angebot annimmt. Gekonnt wird das Für und Wider abgewogen. Ratschläge ihrer Freunde, die sich in der Branche auskennen, helfen ihr ohne sie zu bevormunden.
Auch in der Liebe läuft nicht alles glatt. Erwin, der griesgrämige Nachbar allerdings, kannst sich dem Charme eines kleinen Mädchens nicht entziehen und zeigt plötzlich eine Weiche Seite.
Mehrere Weihnachtsrezepte ergänzen die Geschichte.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 16.10.2019

Eine gelungene Fortsetzung

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Winterzauber im kleinen Cafe an der Mühle

Ich erinnere mich noch gut daran wie Sophie ( im ersten Band) damals den Brief vom Anwalt bekommen hat und von Tante Dotti ein kleines Cafe erbte. Das Cafe hatte ...

Winterzauber im kleinen Cafe an der Mühle

Ich erinnere mich noch gut daran wie Sophie ( im ersten Band) damals den Brief vom Anwalt bekommen hat und von Tante Dotti ein kleines Cafe erbte. Das Cafe hatte schon damals seinen Charme, aber es war total verkommen und sie musste es vollständig überholen. Damals ahnte sie jedoch noch nicht was es bedeutet in der Mitte zweier Gemeinden zu wohnen die verfeindet sind. Sie wohnte quasi im Niemandsland, gehörte nicht zu Wümmerscheid, aber auch nicht zu Sollensbach und das bekam sie deutlich zu spüren.

Die Geschichte hat mir damals richtig gut gefallen. Ein Wohlfühlbuch ! Ich habe mir damals gewünscht das es noch eine Fortsetzung gibt, einfach weil ich wissen wollte wie es mit Sophie und ihrem Cafe, aber auch mit den neuen Freunden und den verfeindeten Gemeinden weitergehen würde. Tja und nun war es soweit „Winterzauber im kleinen Cafe an der Mühle“ ist da und ich bin gespannt was sich bei Sophie, in den letzten Wochen und Monaten, so getan hat:

Sophie hat es geschafft, das Cafe boomt und auch mit Freund Peter läuft alles wunderbar. Weihnachten steht vor der Tür und Sophie ahnt schon das die nächsten Wochen stressig werden, aber sie hat ein tolles Team um sich herum und weiß das sie es gemeinsam schaffen. Alles läuft wie am Schnürrchen, bis zu dem Tag als unerwartete Post ins Haus kommt und dazu führt, dass sie den ersten großen Krach mit Peter hat. Als wäre das nicht genug, auch die Wümmerscheider und Sollensbacher melden sich zurück. Beide Gemeinden haben sich, unabhängig voneinander, für den Wettbewerb „Das schönste Weihnachtsdorf“ angemeldet und jeder möchte natürlich gewinnen. Ein Kleinkrieg beginnt und Sophie steckt mal wieder mittendrin.


„Winterzauber im kleinen Cafe an der Mühle“ ist eine richtig tolle Fortsetzung, wie Band eins, ein Wohlfühlbuch. Der Schreibstil ist angenehm, locker, flockig und führt dazu das man sofort in die Geschichte eintaucht und das Buch kaum noch aus der Hand legen kann.

Einfach toll was Sophie, während meiner Abwesenheit, auf die Beine gestellt hat und ich fühlte mich, bei meinem zweiten Besuch im Cafe ,gleich wieder heimisch. All die Menschen die mir im ersten Band ans Herz gewachsen waren spielen auch hier wieder eine große Rolle und es war einfach schön sie alle gesund und munter wiederzutreffen. Der Zusammenhalt untereinander, jeder hilft jedem und jeder ist für jeden da, einfach nur schön. Die Wohlfühlatmosphäre hat sich bei mir gleich wieder eingestellt und mit Leonie und ihrer kleinen Tochter Marie kamen noch zwei tolle Charaktere hinzu. Die kleine Marie ist mir vom ersten Moment ans Herz gewachsen. Sie brachte mich immer wieder zum Schmunzeln und man konnte sich gut in die kleine Maus rein versetzen. Auch sie macht gerade eine schwere Zeit durch.

Sophie und Peter haben mir auch wieder gut gefallen, man spürt wie eng sie zusammen gewachsen sind, aber auch wie der große Streit beide zum Nachdenken bringt. War es das oder gibt es noch eine gemeinsame Zukunft?

Der Kleinkrieg zwischen den beiden Gemeinden bringt mich immer wieder zum Schmunzeln, jeder will der Beste sein und versucht den anderen, mit nicht immer fairen Mitteln, zu schlagen. Wie kleine Kinder die sich um ein Spielzeug streiten und man fragt sich immer wieder ob die mal noch gescheit werden. Ist schon lustig zum Lesen, aber gleichzeitig fragt man sich auch ob die alle nicht einen an der Waffel habe. Amüsant was denen so alles einfällt und das alles einen höheren Stellenwert einnimmt wie die eigene Familie. Auch Sophie wird zum Spielball, aber sie meistert das richtig gut und denkt sich, wie ich auch, ihren Teil.

Die Geschichte hat Höhen und Tiefen, über allem steht aber die Liebe, Freundschaft und der Zusammenhalt. Als es darauf ankommt sind alle Probleme und Streitigkeiten vergessen, jeder hilft mit wo er nur kann. Die Mischung des Buches war perfekt, man kann sich gut in die Situationen, aber auch Charaktere rein versetzen und es gibt immer wieder etwas zum Schmunzeln. Das Ende hat mir gefallen, auch weil alle erkannt haben was wirklich zählt und das es manchmal einfach besser ist gewisse Themen anzusprechen statt sie tod zu schweigen. Was ich damit meine? Das müsst ihr dann doch selbst rausfinden.

Für mich war die Geschichte wieder einmal viel zu schnell zu Ende und ich würde gerne noch einmal zu Besuch ins "kleine Cafe an der Mühle" kommen, denn einige Handlungsstränge könnte man durchaus noch etwas ausbauen.

„Winterzauber im kleinen Cafe an der Mühle“ kann unabhängig vom Vorgänger gelesen werden, aber es lohnt sich Band eins vorab zu lesen.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.