Cover-Bild Und dann kamst du
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gerth Medien
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 21.02.2020
  • ISBN: 9783957346209
Becky Wade

Und dann kamst du

Roman.
Renate Hübsch (Übersetzer)

Nora Bradford wird von ihrer großen Liebe sitzengelassen. Daraufhin beschließt sie, ihre Nase lieber in Bücher zu stecken, als Romantik im Hier und Jetzt zu suchen. Ganz anders der erfolgreiche John Lawson, der mit beiden Beinen fest im Leben steht. Als bei ihm jedoch eine erblich bedingte Krankheit diagnostiziert wird, muss er sich gezwungenermaßen mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen - und dadurch auch mit der Tatsache, dass er als Kind zur Adoption freigegeben wurde. Gemeinsam mit Nora, die Ahnenforschung betreibt, begibt er sich auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto klarer wird ihnen, dass sie eigentlich perfekt zusammenpassen. Doch es gibt gleich mehrere Haken an der Sache ...

Diese warmherzige Geschichte voller Charme wurde mit dem "Christy Award" für das "Buch des Jahres" ausgezeichnet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2020

Ein gefühlvoller Roman

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Nachdem Nora Bradford sitzengelassen wurde, steckt sie ihre Nase lieber in Bücher. Der erfolgreiche John Lawson muss sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, als eine Erbkrankheit diagnostiziert ...

Nachdem Nora Bradford sitzengelassen wurde, steckt sie ihre Nase lieber in Bücher. Der erfolgreiche John Lawson muss sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, als eine Erbkrankheit diagnostiziert wird. Doch er wurde als Kind zur Adoption freigegeben. Gemeinsam mit Nora macht er sich an die Ahnenforschung.

Das wunderschöne und romantische Cover hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext hat dann meine Neugierde verstärkt, so dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe.
Dank des angenehm und flüssig zu lesenden Schreibstils kam ich sofort in die Geschichte hinein und konnte alles prima miterleben. Die Beschreibungen der Personen und Geschehnisse waren bildhaft und authentisch.
Die beiden Hauptpersonen Nora und John haben mir sehr gut gefallen, beide fand ich sofort sympathisch. Nora hatte eine recht spezielle Art, die ich sehr ansprechend fand und die sie auch besonders machte. Aber auch die weiteren Charaktere haben mir gut gefallen und wurden anschaulich beschrieben.
Die Story fand ich sehr schön und unterhaltsam und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Die Gefühle, die sich zwischen Nora und John entwickelten, wirkten realistisch auf mich, überhaupt nicht aufgesetzt, erzwungen oder überstürzt. Ich konnte mich sehr gut in beide hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. 
Auch ein angenehmer Humor war vorhanden, ebenso wie tiefgründige Themen, die toll rübergebracht wurden. Was ich an den Büchern aus einem christlichen Verlag so gerne mag, sind die Werte, die mit den Geschichten vermittelt werden. Hier war es absolut passend vom Umfang und der Bedeutung, so dass ich mich wohl fühlte.

Ein sehr schöner und gefühlvoller Roman, den ich gerne gelesen habe. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 24.05.2020

Mitten im Leben

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steht nicht nur Nora Bradford, sondern auch ihre beiden Schwestern, die ältere Willow und Britt, das Nesthäkchen. Sie alle haben - obwohl sie es nicht leicht hatten - ihren Platz im Leben gefunden, sowohl ...

steht nicht nur Nora Bradford, sondern auch ihre beiden Schwestern, die ältere Willow und Britt, das Nesthäkchen. Sie alle haben - obwohl sie es nicht leicht hatten - ihren Platz im Leben gefunden, sowohl beruflich als auch in Bezug auf ihren Glauben an Gott. Doch die Liebe hat noch bei keiner von ihnen dauerhaft Eingang gefunden - vor allem Nora hat es hier schwer getroffen, denn sie wurde kurz vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten verlassen - und zwar für eine Andere, die er kurz darauf heiratete.

Das ist aber schon ein paar Jahre her, und obwohl Nora in bestimmten Momenten - wie bspw., als sie erfährt, dass ihre Nachfolgerin Mutter wird, schwächelt, ist sie durchaus bereit für eine neue Liebe. Vor allem als der mehr als attraktive John in ihr Leben tritt, allerdings leider nur in ihr Berufsleben. Und recht bald wird klar, dass er bereits gebunden ist.

Ein warmherziger Unterhaltungsroman, bei dem man sich allerdings bewusst sein sollte, dass er Teil einer Reihe ist. Daher bleibt eine Reihe von Erzählsträngen offen bzw. wird mittendrin aufgegriffen. Ist ja eigentlich kein Problem, nur: dies ist das erste Buch, das ins Deutsche übertragen wurde und es ist mehr oder weniger mittendrin rausgegriffen. Wobei das in Bezug auf den Start aus meiner Sicht kein Problem darstellt, es wird für mich eher zum Ende hin schwierig, zu einem "runden" Abschluss meines Lesevergnügens zu gelangen.

Denn insgesamt ist es das auf jeden Fall: vor allem Leser, die wie ich gerne Romane aus christlichen Verlagen gerade wegen der hier dargestellten Wertvorstellungen lesen, werden hier auf ihre Kosten kommen. So hat mir hier die Interpretation von Gottes Willen in Bezug auf die Ereignisse gefallen - das hat das Buch aus meiner Sicht wirklich nochmal besonders und damit besser gemacht.

Auf der anderen Seite jedoch finden aus meiner Sicht sehr, sehr viele Äußerlichkeiten ausführlichst Erwähnung und das hat mir nicht ganz so gut gefallen. Wenn man darüber hinwegsehen kann, ist dies jedoch eine durchaus lesenswerte und vergnügliche Lektüre!

Veröffentlicht am 23.05.2020

Die Macht der Liebe

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Seit ihrer geplatzten Hochzeit vor 3 Jahren liest sich die 29-jährige Nora Bradford lieber durch sämtliche Werke der Bibliothek von Merryweather oder widmet sich ihrem Steckenpferd, der Ahnenforschung, ...

Seit ihrer geplatzten Hochzeit vor 3 Jahren liest sich die 29-jährige Nora Bradford lieber durch sämtliche Werke der Bibliothek von Merryweather oder widmet sich ihrem Steckenpferd, der Ahnenforschung, als sich nochmals von der Liebe einwickeln zu lassen. Als sie gemeinsam mit ihrer Schwester Britt an einem Notfalltraining teilnimmt, trifft sie auf den ehemaligen Navy Seal John Truman Lawson, der sie schon bald um Hilfe bittet, ihm bei der Suche nach seiner leiblichen Mutter zu helfen. Je mehr Zeit Nora mit dem attraktiven John verbringt, umso mehr verfällt sie dem Mann. Doch leider ist dieser mit der sehr sympathischen Allie liiert. Auch wenn sich Nora nicht allzu große Hoffnungen macht, John für sich zu gewinnen, stellen sich auch bei ihm schon bald immer stärkere Gefühle für die Ahnenforscherin ein…
Becky Wade hat mit „Und dann kamst du“ einen wunderschönen und tiefgründigen Liebesroman vorgelegt, der sich nach und nach wie ein Puzzle entfaltet und sich ganz unauffällig in das Leserherz schleicht. Der flüssige, etwas altbacken wirkende Erzählstil lädt den Leser mit viel Wärme und Witz ein, in die Handlung einzutauchen, um Nora, ihre Schwestern sowie John und Allie sowie deren Gedanken- und Gefühlswelt kennenzulernen. Mit unterschiedlichen Stilmitteln wie E-Mails, SMS. Briefen oder Chatprotokollen gewährt die Autorin dem Leser einen guten Einblick in das Leben ihrer Protagonisten und Teile ihrer Vergangenheit. Aber auch geschickt positionierte Überraschungsmomente und Wendungen halten den Spannungslevel innerhalb der Geschichte gleichbleibend hoch. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind sehr natürlich und glaubwürdig dargestellt, so dass sich der Leser als Teil der Handlung fühlt und gespannt mitverfolgt, in welche Richtung sich alles entwickelt. Themen wie Identitätssuche, Adoption, Ahnenforschung oder eine unheilbare Krankheit werden innerhalb der Geschichte plausibel eingebunden und verhelfen dieser zu Abwechslungsreichtum. Auch der christliche Glaube spielt innerhalb der Handlung eine große Rolle, denn Werte wie Vertrauen, Hoffnung und Vergeben nehmen einen nicht unerheblichen Raum innerhalb der Geschichte ein.
Die Charaktere sind mit ihren individuellen Eigenschaften sehr liebevoll in Szene gesetzt und wirken realistisch und authentisch. Der Leser fühlt sich ihnen schnell verbunden, kann mit ihnen hoffen, bangen und mitfühlen. Nora wirkt zwar etwas unscheinbar und altbacken, ist aber eine freundliche und offene Frau, die mit einem besonderen Witz gesegnet ist. Äußerlichkeiten sind ihr nicht wichtig, lieber bleibt sie im Hintergrund. Zu ihren Schwestern Willow und Britt hat sie ein herzliches Verhältnis, steckt ihre Nase aber lieber in Bücher als unter Menschen zu gehen. John ist ein sportlicher, ruhiger Mann, der schon durch seine Laufbahn als Ex-Navy-Seal ein gewisses Selbstbewusstsein innehat und sehr erfolgreich ist. Eine einschneidende Diagnose bringt ihn dazu, seiner Vergangenheit nachzuspüren und mehr über sich und seine Familie zu erfahren. Allie ist eine sympathische und liebenswerte Frau, die Herzlichkeit und Wärme ausstrahlt.
„Und dann kamst du“ ist ein wunderschöner und facettenreicher Liebesroman mit Tiefgang, der eine breite Variation an Themen in sich vereint und auch mit einer guten Prise Humor punkten kann, so dass der Leser von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend gefesselt ist. Absolute Leseempfehlung für eine Lektüre, die ans Herz geht.

Veröffentlicht am 21.05.2020

Bewegende Geschichte

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„...Und vor allem: Die Anweisung lautet, hier zu warten! Und wir werden nicht versuchen, als die mutigsten Pseudogeiseln in die Geschichte einzugehen...“

Nora nimmt auf Initiative ihrer Schwester Britt ...

„...Und vor allem: Die Anweisung lautet, hier zu warten! Und wir werden nicht versuchen, als die mutigsten Pseudogeiseln in die Geschichte einzugehen...“

Nora nimmt auf Initiative ihrer Schwester Britt an einem Training für Notfallsituationen teil .Beide wurden als Geisel ausgewählt. Als sie der Trainingsleiter befreit, ist Nora von dem Mann überwältigt.
Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Liebesroman geschrieben, der in Amerika im Heute und Jetzt spielt. Gleichzeitig werden darin zwei Familiengeschichten miteinander verflochten.
Nora ist 29 Jahre. Vor drei Jahren hatte sich ihr Verlobter für eine andere entschieden. Seitdem vergräbt sich Nora in die Welt der Bücher. Außerdem beschäftigt sich mit Ahnenforschung.
John Lawson, der Trainingsleiter, war bei der Navy. Vor kurzem hat er die Diagnose einer erblichen Krankheit erhalten. Nun sucht er nach seiner leiblichen Mutter, denn seine Eltern hatten ihn als Säugling adoptiert. Deshalb wendet er sich um Hilfe an Nora.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er hat eine gewisse Leichtigkeit, lotet aber trotzdem die psychische Tiefe der Protagonisten aus.
Nora hat noch zwei Schwestern. Sehr detailliert wird das gute Verhältnis der Geschwister beschrieben. Jede geht zwar ihren eigenen Weg, doch im Ernstfall sind sie füreinander da. Das Eingangszitat zeigt den feinen Humor, der stellenweise ihren Umgang prägt. Nur die Großmutter scheint etwas aus der Art geschlagen.

„...Sie verfügte über ein ausreichendes Einkommen, um sorgenfrei leben […] zu können, und doch brachte sie es fertig, jedes Glas, das bis zum Rand mit Champagner schäumte, zu betrachten und es für halb leer zu befinden...“

Zwischen Nora und John knistert es von Anfang an. Da aber John eine Freundin hat und sowohl Nora als auch John ihren Glauben ernst nehmen, versuchen sie, es bei Freundschaft zu belassen. Der andere soll nicht spüren, was man fühlt.

„...Sie würde ihn und seine Freundschaft loslassen müssen, vielleicht schon sehr bald...“

Im Laufe der Geschichte spielen sowohl Noras Vergangenheit als auch Johns bisheriges Leben eine Rolle. Seine Ausbildung als Elitesoldat forderte alles von John. Er hatte den Ehrgeiz, nicht zu versagen.
Willow, Noras älteste Schwester, erkennt relativ schnell, was mit Nora los ist. Und sie weiß, wie eine Frau etwas aus sich macht. Sie formuliert das ziemlich trocken:

„...Unterschätzt bitte nie, was es ausmacht, bestmöglich auszusehen oder den fraglichen Gentleman glauben zu machen, man sei nicht so leicht zu erobern. […] Es sind diese beiden Dinge, die Männer anscheinend dazu bewegen, sich auch in die inneren Qualitäten einer Dame zu verlieben...“

Es gilt mehrere Hindernisse zu überwinden, bis Nora und John begreifen, dass sie zusammengehören.
Das Buch zeichnet sich durch seine vielen inhaltsreichen Gespräche aus. Außerdem darf ich als Leser an den Gedanken der Protagonisten teilnehmen und lerne so ihre Gefühle und Sorgen kennen.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2020

facettenreich und äußerst tiefgründig

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Das Cover hat, genau wie der Inhalt, seinen eigenen Charme und mich deshalb super angesprochen. Es drückt genau die Atmosphäre aus, die sich ebenfalls im Buch selbst wiederfindet. Hier ist alles stimmig.

Die ...

Das Cover hat, genau wie der Inhalt, seinen eigenen Charme und mich deshalb super angesprochen. Es drückt genau die Atmosphäre aus, die sich ebenfalls im Buch selbst wiederfindet. Hier ist alles stimmig.

Die anfängliche Verschrobenheit der Protagonistin findet sich gelungen im Schreibstil wider. Deshalb dachte ich, dass der Stil etwas altmodisch daherkommt. Aber, innerhalb kürzester Zeit wurde mir bewusst, dass genau dieser Effekt die Stimmung und die Eigenheiten der Mitwirkenden gekonnt in Szene setzt. Der Schreibstil hat sich dann auch von Anfang bis zum Ende des Buches immer an die jeweilige Situation und Entwicklung angepasst und die Veränderungen gekonnt untermalt. Alles ist in sich super stimmig und schafft die Atmosphäre, die hier benötigt wird. Ich war von Anfang bis Ende mittendrin im Geschehen und wurde immer wieder durch Unvorhersehbares überrascht. Dabei hat sich der rote Faden komplett durchgezogen und Spannung, Emotionen und Mitgefühl aufgebaut, die seinesgleichen suchen. Hier konnte ich mitfühlen, Tränen weinen und auch vor lachen weinen. Der Facettenreichtum ist riesig.

Die Charaktere werden nachvollziehbar mit ihren jeweiligen Liebenswürdigkeiten, sowie auch Ecken und Kanten dargestellt, dass ich mich auf Du-und-Du mit den Mitwirkenden fühlte.

Die behandelten Themen sind vielfältig und eindrücklich dargestellt. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen.

Die Geschichte wird mittels unterschiedlicher Herangehensweisen geschildert, wie beispielsweise SMS-, Chat-Nachrichten, Briefe oder auch e-Mails. Das macht alles sehr unterhaltsam und verstärkt die Authentizität und Emotionen. So werden die Gedanken und Verhaltensweisen der Mitwirkenden eindrücklich dargestellt.

Das ein oder andere Mal hatte ich die Befürchtung, dass es kitschig oder aber voraussehbar werden könnte. Jedes Mal auf´s Neue wurde ich eines Besseren belehrt, denn Kitsch oder Vorhersehbarkeit waren hier zum Glück nicht gegeben.

Die Tiefgründigkeit wird von Anfang bis Ende in vielschichtigen Sequenzen und ganz unterschiedlichen Themen gekonnt umgesetzt. Der innewohnende Glaube, der dieses Buch komplett begleitet und die Kraft, die davon ausgeht, wird aus jeder Seite spür- und erlebbar.



Mein Fazit: facettenreich und äußerst tiefgründig

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung