Cover-Bild Die Glocke von Whitechapel

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10,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 24.05.2019
  • ISBN: 9783423217668
Ben Aaronovitch

Die Glocke von Whitechapel

Roman
Christine Blum (Übersetzer)

Heiß ersehnt:
Der neue, große Roman mit Peter Grant!

Constable und Zauberlehrling Peter Grant steht vor seiner größten Herausforderung: Das Schicksal Londons steht auf dem Spiel. Der gesichtslose Magier, verantwortlich für grauenvolle übernatürliche Verbrechen, ist zwar endlich demaskiert und auf der Flucht. Doch er verfolgt einen perfiden Plan, der ganz London in den Abgrund stürzen könnte. Um den Gesichtslosen zu stoppen, muss Peter all seine magischen Kräfte aufbieten – und einen bösen alten Bekannten kontaktieren: Mr. Punch, den mörderischen Geist des Aufruhrs und der Rebellion.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 13 Regalen.
  • 1 Mitglied liest dieses Buch aktuell.
  • 3 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2019

Ließ mein Leserherz höher schlagen!

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Allgemeines:


Heiß ersehnt und sehnsüchtig erwartet: Der neue Peter Grant-Roman ist endlich da! Am 24.05.2019 ist der nächste Band um den Zauberlehrling aus London erschienen. Auf 416 Seiten wird die ...

Allgemeines:


Heiß ersehnt und sehnsüchtig erwartet: Der neue Peter Grant-Roman ist endlich da! Am 24.05.2019 ist der nächste Band um den Zauberlehrling aus London erschienen. Auf 416 Seiten wird die Handlung vorangebracht. Anders als bei Geister auf der Metropolitan Line handelt es sich nicht um ein Zwischenspiel.

Fans können sich freuen. Bereits im September erscheint ein weiterer Kurzroman von Ben Aaronovitch. Worum es dort geht, werde ich hier aber nicht verraten…

Inhalt:

„Constable und Zauberlehrling Peter Grant steht vor seiner größten Herausforderung: Das Schicksal Londons steht auf dem Spiel. Der gesichtslose Magier, verantwortlich für grauenvolle übernatürliche Verbrechen, ist zwar endlich demaskiert und auf der Flucht. Doch er verfolgt einen perfiden Plan, der ganz London in den Abgrund stürzen könnte. Um den Gesichtslosen zu stoppen, muss Peter all seine magischen Kräfte aufbieten – und einen bösen alten Bekannten kontaktieren: Mr. Punch, den mörderischen Geist des Aufruhrs und der Rebellion.“ (Quelle: dtv Verlag)

Meine Meinung:

Einen Peter Grant-Roman zu lesen ist stets ein wenig wie das Gefühl, nach einem langen Arbeitstag nach Hause zu kommen, die Beine hochzulegen und alle kleinen oder großen Lasten des Alltags von sich abfallen lassen zu können. Aaronovitch schreibt bereits seit einigen Jahren an dieser Reihe, die anfangs eigentlich nur ein einzelner Roman werden sollte. Viele zweifeln mit Sicherheit daran, dass er die Qualität der Bücher halten kann, obwohl die Reihe damals nicht mehrteilig angelegt war. Er kann es jedoch, das stellt er in Die Glocke von Whitechapel erneut unter Beweis. Ihm gelingt es stets, seine Leser ohne Schwierigkeiten in den neuen Roman eintauchen zu lassen. Die beste Voraussetzung für das Lesen des Romans ist natürlich ein freier Nachmittag mit anschließendem gemütlichen Abend. Solltet ihr so etwas Optimales nicht zur Verfügung haben, könnt ihr das Buch natürlich auch auf mehrere Tage verteilen…

Doch was passiert im Roman?

Eigentlich kann ich euch das nicht verraten. Schließlich seid ihr noch kein Aaronovitch-Fan. Oder täusche ich mich da? Bevor ihr also an dieser Stelle weiterlest, solltet ihr alle vorher erschienenen Romane der Reihe kennen. Nachher erfahrt ihr sonst etwas, das ihr lieber noch nicht wissen solltet.

Nightingale, Peter und seine Mitstreiter sind in der Glocke von Whitechapel etwas Großem auf der Spur. Zunächst rasant, im Mittelteil etwas ruhiger und detaillierter. Abschließend wird es dann so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Ein langersehnter Auftritt findet endlich statt. Der Fall bringt die Handlung wirklich voran und ist kein Zwischenfall. Aaronovitch wirft uns Handlungsbröckchen und Details zu. Beispielsweise über Lesley. Sie ist ein so spannender Charakter, keiner weiß, wer sie wirklich ist und warum sie tut, was sie tut. Mein Leserherz schlug höher als ich das Gefühl hatte, mehr über sie zu erfahren. Doch dieses Gefühl wurde nach und nach getrübt. Ließ mich der Autor doch eigentlich noch ahnungsloser als zuvor zurück. Geschickt gemacht – ich will unbedingt mehr wissen!!!

Neue Charaktere lernt ihr natürlich ebenfalls kennen. Fingerhut solltet ihr nicht aus den Augen lassen, sie war für mich das Highlight des Buches. Besonders spannend ist es wie immer mit den Flüssen und natürlich auch im Folly. Eine neu gegründete Ermittlungsgruppe namens Jennifer soll mit vereinten Kräften Licht ins Dunkle bzw. ins Gesicht des Gesichtslosen bringen. Mittlerweile bilden beide Schauplätze ein Netz von Charakteren und Nebenhandlungen, die man sich nur erschließen kann, wenn man stets aufmerksam liest. Es wurde eine Komplexität geschaffen, an die Aaronovitch nur noch anknüpfen muss. Alles ist da, er muss es in die von ihm gewünschten Bahnen lenken und wir werden, wenn ihm das gut gelingt, vermutlich noch so einige Romane lesen.

Aber welche Rolle spielt denn eigentlich die Glocke von Whitechapel?

Ein Geheimnis voller abstrusem Scheiß, das ich euch leider nicht verraten kann. Sie ist auf jeden Fall mächtig, wichtig und ein bisschen verrückt. Vielleicht spielt dabei der ein oder andere Bewohner Londons eine Rolle, der ganz und gar nicht menschlich ist. Vielleicht aber auch nicht. Das weiß wohl nur Peter selbst.

Fazit:

Ein weiterer Fall voller abstrusem Scheiß, der mein Leserherz höher schlagen ließ. Ich freue mich schon auf den Kurzroman Oktobermann, der im September (warum eigentlich nicht im Oktober?) 2019 erscheinen wird!

Veröffentlicht am 18.09.2019

Lesley und Peter

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Constable und Zauberlehrling Peter Grant steht vor seiner größten Herausforderung: Das Schicksal Londons steht auf dem Spiel. Der gesichtslose Magier, verantwortlich für grauenvolle übernatürliche Verbrechen, ...

Constable und Zauberlehrling Peter Grant steht vor seiner größten Herausforderung: Das Schicksal Londons steht auf dem Spiel. Der gesichtslose Magier, verantwortlich für grauenvolle übernatürliche Verbrechen, ist zwar endlich demaskiert und auf der Flucht. Doch er verfolgt einen perfiden Plan, der ganz London in den Abgrund stürzen könnte. Um den Gesichtslosen zu stoppen, muss Peter all seine magischen Kräfte aufbieten – und einen bösen alten Bekannten kontaktieren: Mr. Punch, den mörderischen Geist des Aufruhrs und der Rebellion. (Klappcovertext vom Buch)

Eine lieblings Fantasykrimi geht weiter. Ich war total gespannt was Peter Grand wohl erleben wird. Wie immer war der Schreibstil einfach nur gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere waren mir viele sehr bekannt, wo bei einige neue dabei waren. Aber Peter ist wieder für mich die wichtigste Person und auch die interessanteste. Wobei ich für von Lesley auch begeistert war, aber in diesem Band sehr flach für mich war. Am Anfang zieht sich die Geschichte sehr in die Länge und ich würde Neueinstige nicht zu diese Buch raten. Es gibt viele bessere und spannendere Bücher als dieses von der Peter Grand Reihe. Aber mir da ich Peter Grand Fan bin hat die neue Geschichte wieder gefallen. Aber wie schon geschrieben es gibt bessere und spannendere Bücher. Toll fand ich das Mr. Punch auch einmal wieder dabei war. Der Schluss war wieder einmal offen und ich bin neugierig wie es mit Lesley und Peter so weiter gehen wird.

Von mir eine Leseempfehlung für alle Peter Grand Fans oder die diese Buchreihe lieben.

Veröffentlicht am 26.07.2019

Gewohnt gut, aber schon besser gewesen

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Der gesichtslose Magier ist endlich identifiziert und Constable Peter Grant setzt alles daran, ihn zu fassen zu bekommen. Denn Martin Chorley hat eine Vision von einem vermeintlich besseren London und ...

Der gesichtslose Magier ist endlich identifiziert und Constable Peter Grant setzt alles daran, ihn zu fassen zu bekommen. Denn Martin Chorley hat eine Vision von einem vermeintlich besseren London und ist bereit, alles dafür zu tun. Das hat inzwischen auch die Metropolitan Police mitbekommen und quasi eine Fachbereich übergreifende Operation gestartet, um London vor einer großen Katastrophe zu bewahren. Mit Hilfe seiner Kollegen und mit Unterstützung von Londons Flüssen kommt Peter der Wahrheit immer näher. Für Martin Chorley eindeutig zu nah.

Der Klappentext klang wieder sehr vielversprechend und ich konnte daher die Fortsetzung der beliebten Romanreihe kaum erwarten. Das Buch ist wie gewohnt witzig geschrieben, mit genau der richtigen Menge trockenem, britischem Humor. Wie auch bei dem einen oder anderen Vorgänger der Reihe ist die Handlung sehr erlebnisreich und baut sich, zum großen Finale hin, auf. Leider ist der Schluss dieses Mal nicht so fulminant, wie ich es erwartet hatte, denn ich finde, die Handlung versprach mehr. Auch wenn das Böse nun bekannt ist und man jetzt die große Verfolgungsjagd beginnen kann, hätte ich doch noch eine interessante Wendung erwartet. So war die Geschichte leider sehr vorhersehbar bzw. einfach nicht sehr überraschend. Gerne hätte ich auch noch ein paar neue magische Charaktere kennengelernt, die unverhofft auftauchen. Aber die Geschichte bleibt auch hier sehr geradlinig beim Altbekannten und auch die, dem Leser bereits geläufigen Personen, erfahren keine nennenswerte Entwicklung. Für mich scheint es daher ein bisschen, als sei die Entdeckung der magischen Welt in Peter Grants London abgeschlossen. Interessant dagegen bleibt die zukünftige Rolle von „Fingerhut“ und den Mitgliedern der Little Crocodiles. Da lasse ich mich gerne noch von dem nächsten Buch überraschen. Als etwas unpassend empfinde ich den, in diesem Buch etwas Überhand nehmenden, romantischen Teil. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Ben Aaronovitch auch dieses Mal auch wieder einen qualitativ guten Roman geliefert hat. Dieses Mal allerdings mit ein paar Schwächen im Spannungsverlauf. Ich hoffe, dass im nächsten Roman der Fokus wieder mehr auf der Weiterentwicklung der magischen Welt liegt.

Veröffentlicht am 14.07.2019

Endlich der neue Peter Grant

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...und meine Freude wurde nicht enttäuscht.

Alles beginnt mit der Überwachung eines "Little Crocodiles" Mitglied. Natürlich überschlagen sich daraufhin die Ereignisse und die Überwachte Person landet ...

...und meine Freude wurde nicht enttäuscht.

Alles beginnt mit der Überwachung eines "Little Crocodiles" Mitglied. Natürlich überschlagen sich daraufhin die Ereignisse und die Überwachte Person landet im Krankenhaus und die Jagd auf Martin Chorley und die Ex-Polizistin Lesley kann beginnen.

Mittlerweile wird die Arbeit des Folly auch von den klassischen Polizeikräften geschätzt oder zumindest akzeptiert. In diesem Fall wird sogar intensiv zusammengearbeitet.

Peter findet nach dem Überfall ein Drehbuch, welches in letztlich auf die richtige Fährte bringt.
Die Polizei findet außerdem Glocken in denen etwas magisches eingearbeitet ist, aber was will Michael Chorley damit bezwecken...

Wie immer braucht Peter um alles zu durchschauen, aber Ende ist ihm klar, was passieren soll. Allerdings tappt er in eine Falle und wird entführt...

Wie kommt Peter da wieder heraus? Will Martin Chorley wirklich Merlin wiedererwecken? Wie geht es mit Peter und Beverly weiter?

Das alles kann ich hier nicht verraten, nur so viel Lesley hat mich am Ende überrascht...

Veröffentlicht am 04.07.2019

Peter Grant is back! :-)

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INHALT
Der gesichtslose Magier ist zwar nicht mehr gesichtslos, aber deswegen nicht weniger gefährlich. Peter Grant und seine Mitstreiter der Londoner Polizei müssen den gefährlichen Magier aufhalten, ...

INHALT
Der gesichtslose Magier ist zwar nicht mehr gesichtslos, aber deswegen nicht weniger gefährlich. Peter Grant und seine Mitstreiter der Londoner Polizei müssen den gefährlichen Magier aufhalten, denn er verfolgt einen neuen Plan mit fürchterlichen Auswirkungen – nicht nur für den magischen Teil Londons. Peter Grant muss all sein Wissen über Magie und Zauberei anwenden und begibt sich dabei auch selbst das ein oder andere Mal in Gefahr. Er trifft Lesley wieder, macht wie immer Bekanntschaft mit den Flüssen Londons und bleibt dabei immer so wunderbar amüsant und ironisch, wie man ihn kennt.


MEINUNG
Der nunmehr siebte Teil der “Flüsse-von-London”-Reine ist da. Heiß ersehnt, obwohl ich selbst den vorherigen Teil nicht komplett überzeugend fand. Ich kam gut in das Buch herein, fand den Schreibstil wieder gewohnt gut. Zwar anspruchsvoll im Sinne von “man muss sich darauf einlassen”, aber sehr amüsant und einfach große Klasse. Ben Aaronovitch schreibt keine Bücher, die man mal nebenbei lesen kann, während der Partner gerade Fernsehen schaut. ?

Einmal in der Geschichte gefangen, war ich dann auch sehr gefesselt. Im ersten Drittel gab es die ein oder andere Länge, die man sich in meinen Augen hätte sparen können. Im Gegensatz zu anderen Bewertungen fand ich allerdings nicht, dass die Handlung zu vorhersehbar war. Es ist klar, dass der gesichtslose Magier gesucht wird, das macht die Zaubereiabteilung der Londoner Polizei ja nun schon seit vielen Bänden – aber es gab doch auch einige Wendungen, die ich so nicht erwartet habe.

Peter Grant war mir in diesem Band wieder so unglaublich sympathisch wie am Anfang der Reihe – etwas, was sich im letzten Band ein bisschen geändert hatte. Da hatte ich nämlich einfach bei Weitem weniger Zugriff auf die Charaktere. Nightingale taucht mit hier etwas zu selten auf, ich mag ihn einfach sehr gerne. Ich glaube, ein kleine Kritikpunkt ist, dass man als Leser das Gefühl hat, dass Peter ein bisschen auf der Stelle tappt. Als Polizist hangelt er sich zwar immer weiter nach oben, aber was seine Zaubereiausbildung angeht, hat man ständig das Gefühl, dass er seinem Meister Nightingale um Längen hintendran hängt.

Dennoch – ein sehr gelungener Kriminalroman mit der perfekten Prise “abstrusem Scheiß”, der Fans begeistern wird. Man sollte allerdings die vorangegangenen Bände kennen, sonst kommt man mit der Handlung überhaupt nicht klar.

FAZIT
Wieder ein toller Ausflug in eine meiner liebsten Städte London, bei dem es spannend, magisch und teilweise auch sehr dramatisch wird. Dabei immer voller amüsanter Ironie und einigen Lachern, gepaart mit Historik und Wissen über die Stadt und deren Architektur. Empfehlenswert!

4 VON 5 BUCHHERZEN ♥♥♥♥


DANKE AN DEN VERLAG FÜR DAS REZENSIONSEXEMPLAR!