Cover-Bild Die Phileasson-Saga - Schlangengrab

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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 12.03.2018
  • ISBN: 9783641203863
Bernhard Hennen, Robert Corvus

Die Phileasson-Saga - Schlangengrab

Roman
Die Seeschlangen des Perlenmeers zerdrücken die Planken stolzer Segler und ziehen kühne Recken in ein nasses Grab. So sagt man. Ungeheuer so schrecklich, dass ihr Zorn dereinst die Welt entzweireißen wird. So sagt man. In ihrem fünften Abenteuer müssen sich Asleif Phileasson und Beorn der Blender ausgerechnet einer solchen Bestie stellen. Nur wem es gelingt, einen Reißzahn aus dem Maul einer Seeschlange zu stehlen, hat die nächste Prüfung bestanden und darf sich weiterhin Hoffnung auf den Titel »König der Meere« machen. Doch alleine schon die Fahrt ins Perlenmeer wird für die beiden Kontrahenten zu einer tödlichen Herausforderung.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2018

Grandioser fünfter Band

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Inhalt:

Im fünften Band der Phileasson-Saga stechen Asleif Phileasson und Beorn der Blender mit ihren Ottajaskos in See, um den Zahn einer Seeschlange zu erbeuten. Viele Gerüchte ranken sich um diese ...

Inhalt:

Im fünften Band der Phileasson-Saga stechen Asleif Phileasson und Beorn der Blender mit ihren Ottajaskos in See, um den Zahn einer Seeschlange zu erbeuten. Viele Gerüchte ranken sich um diese riesigen Geschöpfe, denen schon so mancher Seefahrer zum Opfer gefallen ist. Aber was tut man nicht alles , um den Titel "König der Meere" zu tragen.

Die Reise führt die Schiffe in das Perlenmeer und das bunte und schillernde Maraskan.

Meine Meinung:

Schon der Prolog des jeweiligen Bandes der Saga ist ein Highlight für sich und genauso verhält es sich beim aktuellen Band der Phileasson-Saga. Man erfährt einiges aus Beorns' Vergangenheit und auch wie er sich den Beinamen "der Blender" "verdient" hat.

Maraskan selbst ist bunt, schrill, fröhlich und beim Lesen hatte ich oft ein Lächeln auf den Lippen. Lediglich für die Fauna des örtlichen Dschungels konnte ich mich nicht begeistern. Acht Beine sind mir einfach zu viel. Und auch Shaya, die in diesem Band einiges durchzustehen hat, wird nicht gern an diese Region zurückdenken. Die Traviageweihte hat hier mit einigem zu kämpfen und dazu zählt nicht nur das eine oder andere Getier, auch ihre Gefühlswelt gerät ziemlich durcheinander.

Natürlich gibt es auch in "Schlangengrab" spannende Kämpfe und es gibt auch in diesem Band Opfer zu beklagen.

Irulla, eine meiner Lieblingsfiguren hat super Szenen, Pardona nervt und Zidaine hat mich überrascht, allerdings nicht in positivem Sinne. Und Beorn konnte bei mir tasächlich, ich konnte es selbst kaum glauben, einige Sympathiepunkte sammeln können.

Alles in Allem ist auch der fünfte Band der Saga wieder überragend und ich warte mit Spannnung auf den nächsten Band. Das wohl!

Veröffentlicht am 29.04.2018

Auf der Suche nach dem Seeschlangzahn

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Auf geht’s ins Perlenmeer und das bunte und schrille Maraskan! Es gilt, den Zahn einer Seeschlange zu erbeuten, um in dieser fünften Runde einen Punkt zu erringen, der sowohl den Foggwulf als auch den ...

Auf geht’s ins Perlenmeer und das bunte und schrille Maraskan! Es gilt, den Zahn einer Seeschlange zu erbeuten, um in dieser fünften Runde einen Punkt zu erringen, der sowohl den Foggwulf als auch den Blender näher an den ersehnten Titel „König der Meere“ bringt. Dazu müssen die Koontrahenten jedoch zuerst ein Schiff und Mannschaft zu finden, welche sie bei ihrer Aufgabe unterstützt. Was gar nicht so einfach ist, gelten die Seeschlangen doch als Ausgeburten der Dämonen und selbst die waghalsigsten Haijäger machen einen Bogen um die Bestien. Während Phileasson verzweifelt nach einer Mitfahrgelegenheit sucht, konnte Beorn bereits einen alten Bekannten dazu überreden, ihm sein Schiff und seine Mannschaft zur Verfügung zu stellen. Jedoch vermeidet es Beorn, ihm die ganze Wahrheit über die Mission zu erzählen.

Es geht weiter bei der Wettfahrt um den Titel „König der Meere“: die Aufgabe ist diesmal eine besonders gefahrvolle Herausforderung, bei der es alles andere als sicher ist, wieviele der Recken aus den beiden Ottajaskos dieses Abenteuer überleben werden. Kein Wunder also, dass dieses Buch besonders spannend ist.

Direkt zu Beginn der Handlung habe ich mich mal wieder über Pardona und den Namenlosen geärgert, als klar wird, dass der Gott die Prophezeiung, welche Shaya erhalten hat, etwas abgewandelt hat, um die Ottajasko um Phileasson in die Irre zu leiten. Und als ob das noch nicht genug ist, gelingt es dem Foggwulf einfach nicht, ein Schiff zu finden, welches ihre wahnwitzige Mission unterstützen würde. Dagegen ist Beorn schon längst Schiffsplanken unter den Füßen und auf dem Weg, einen Zahn zu erbeuten. Es bleibt also die ganze Zeit sehr spannend, wer es diesmal schaffen wird, sich den Punkt zu verdienen.

Die Reise führt die Helden des Buchs und den Leser in das laute, bunte, schrille und chaotische Maraskan. Solch einer verrückten Stadt sind wir in den letzten Abenteuern noch nicht begegnet. Ihre Bewohner sind der Meinung, ihre Stadt ist schön, das Leben ist schön und sollte das nicht der Fall sein, dann wird es eben schön gemacht. Ich musste einige Male über die Besonderheiten dieser Stadt lachen. Sie ist zwar ziemlich anstrengend, aber gleichzeitig finde ich es auch ein bisschen schade, dass wir diesen quirligen Ort wieder verlassen. Die Flora und Fauna, die es auf Maraskan gibt, ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, weil sie völlig anders und fremdartig ist.
Für die Traviageweihte Shaya stellt Maraskan und eine ihrer Bewohnerin eine besondere Herausforderung dar.

Den Prolog habe ich mit besonderem Interesse gelesen, da wir diesmal einen wichtigen Teil aus Beorns Vergangenheit erfahren, der ein ganz neues Licht auf ihn wirft. Ich mus gestehen, ich hoffe zwar, dass Phileasson am Ende den Titel erringen wird, aber Beorn hat bei mir zwischenzeitlich auch einige Sympathiepunkte erringen können. Außerdem werden im Prolog wieder ein paar interessante Figuren vorgestellt.

Aber auch die Nebenschauplätze, wie das brisante Dreiecksverhältnis Tylstyr-Zidaine-Tjorne, kommen nicht zu kurz. Und auch Abdul der Magier hat seine spannenden Auftritte, bei denen man sich immer wieder fragt, ob er wirklich weiß, was er tut.

Die Mischung aus Tropenmeer und den spannenden Jagdszenen, das verrückte Maraskan mit seinen schillernden Bewohnern und der fremdartigen Tier- und Pflanzenwelt, alte Kulte und neue Götter machen dieses Buch für mich zu einem der Highlights dieser sowieso schon grandiosen Serie.