Cover-Bild Love to share – Liebe ist die halbe Miete

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diana
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 13.05.2019
  • ISBN: 9783453360358
Beth O'Leary

Love to share – Liebe ist die halbe Miete

Roman
Pauline Kurbasik (Übersetzer), Babette Schröder (Übersetzer)

Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln ...

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 55 Regalen.
  • 4 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 28 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2019

Ungewöhnliche Liebesgeschichte

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Das Buch ist gerade überall zu sehen und auch ich bin neugierig auf das Buch und die Geschichte von Leon und Tiffy geworden.

Ich bin ganz gut in das Buch reingekommen, welches aus den Perspektiven von ...

Das Buch ist gerade überall zu sehen und auch ich bin neugierig auf das Buch und die Geschichte von Leon und Tiffy geworden.

Ich bin ganz gut in das Buch reingekommen, welches aus den Perspektiven von Tiffy und Leon erzählt wird. Bei Leon habe ich jedoch ein wenig gebraucht, um mich an den etwas ungewöhnlichen Stil zu gewöhnen, in dem er seine Geschichte erzählt. Er verzichtet großteils auf das Personalpronomen "Ich", so dass es auf mich ein wenig abgehackt und distanziert wird.

Die Geschichte grundsätzlich konnte mich gut unterhalten und es sind auch einige Dinge passiert, die ich nicht erwartet habe, aber dennoch muss ich sagen, dass mir was gefehlt hat, um mich richtig zu überzeugen.
Die größten Probleme hatte ich mit den beiden Protagonisten, mit Tiffy und Leon bin ich einfach nicht warm geworden. Tiffy war zwar sympathisch, ging mir mit ihrer Art aber dennoch auf die Nerven und sie war teilweise einfach anstrengend. Leon konnte ich einfach überhaupt nicht einschätzen. Sein Charakter und was ihn ausmacht ist komplett an mir vorbeigegangen und ich frage mich auch nach Beenden des Buches was für ein Mensch er eigentlich ist.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte geht eher langsam voran, wovon ich normalerweise kein großer Fan bin, aber dies hat hier für mich einfach gepasst und alles andere wäre für die Geschichte unrealistisch gewesen. Das Ende war dann wirklich süß und hat mich ein wenig mit dem Buch versöhnt.

Veröffentlicht am 14.06.2019

unterhaltsamer Roman um eine außergewöhnliche WG

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In diesem Debütroman geht es um zwei junge Menschen, die beide finanziell etwas knapp sind. Deswegen gibt der junge Pfleger Leon eine Anzeige auf, dass er seine Wohnung teilweise zur Verfügung stellt. ...

In diesem Debütroman geht es um zwei junge Menschen, die beide finanziell etwas knapp sind. Deswegen gibt der junge Pfleger Leon eine Anzeige auf, dass er seine Wohnung teilweise zur Verfügung stellt. Tiffy, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat, sucht dringend eine Wohnung. So kommt es, dass die beiden den Deal eingehen, die Wohnung wechselseitig zu bewohnen. Leon gehört sie tagsüber, da er immer nachts arbeitet. Und Tiffy hat die Wohnung abends ab 18 Uhr bis zum nächsten Morgen und am Wochenende. Die beiden lernen sich längere Zeit überhaupt nicht kennen und finden aber immer mehr Gefallen daran, sich über Post-Its auszutauschen. Doch irgendwann lernen sie sich dann real kennen…
Die Idee des Romans mit der zeitlichen Teilung der Wohnung fand ich sehr interessant. Erwartungsgemäß ist auch ein sehr unterhaltsamer und amüsanter Roman darüber geschrieben worden. Der Schreibstil ist sehr spritzig und witzig. Die einzelnen Kapitel sind immer abwechselnd aus der Sichtweise von Tiffy und Leon geschrieben. Dies wird umso authentischer, da sich mit der jeweiligen Sichtweise auch immer der Schreibstil ändert. Die Teile von Leon sind in kurzen abgehakten und etwas unvollständigen Sätzen geschrieben, da die Personalpronomen meist weggelassen werden. Mich hat dies zwar ein wenig gestört und ich mochte seinen Stil nicht wirklich, aber ich denke, es war ein gutes stilistisches Hilfsmittel.
Tiffy und Leon habe ich beide sehr ins Herz geschlossen. Dadurch dass Leon als Pfleger in einer Palliativstation arbeitet, geht es auch um die Themen Krankheit und Tod und das Buch erhält dadurch auch noch Tiefgang. Er opfert sich wirklich bewundernswert für seine Patienten auf und macht viel mehr für sie, als er müsste.
Ein weiteres sehr ernstes Thema, welches hier mit eingebaut wurde ist Stalking. Das fand ich schon etwas erschreckend, wie weit das gehen kann.
Aber trotz dieser ernsten Hintergründe ist es alles in allem ein unterhaltsames und romantisches Buch. Zwischendurch gab es allerdings für mich stellenweise auch kleinere Längen. Ich vergebe 4,5 Sterne für diesen gelungenen Debütroman.

Veröffentlicht am 13.06.2019

Liebesgeschichte mit ungewöhnlichem Thema und mehr Tiefgang als erwartet

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* Ich denke oft, wie anstrengend es sein muss, Tiffy zu sein, selbst ihre Nachrichten stecken voller Energie. *

Erst hat ihr On/Off Freund Justin die Beziehung endgültig beendet und dann setzt er Tiffy, ...

* Ich denke oft, wie anstrengend es sein muss, Tiffy zu sein, selbst ihre Nachrichten stecken voller Energie. *

Erst hat ihr On/Off Freund Justin die Beziehung endgültig beendet und dann setzt er Tiffy, die voller Hoffnung in der Wohnung geblieben ist, auch noch vor die Tür. Der absolute Albtraum, denn eine bezahlbare Bleibe ist in London nicht zu finden.
Leon hingegen braucht dringend Geld um den Anwalt für seinen Bruder zu bezahlen. Da er nur Nachts arbeitet, kommt ihm die Idee seine kleine Wohnung für diese Stunden zu vermieten. Die Sache hat allerdings einen klitzekleinen Haken, es gibt nur ein Bett.
Skeptisch, aber mangels jeglicher Alternative, lässt sich Tiffy auf diese ungewöhnliche WG ein.

Und das ist sie wirklich: ungewöhnlich. Die große, flippige, extrovertierte Tiffy, die voller Energie und DIY-Ideen steckt und der ruhige, wortkarge, eher introvertierte Paliativpfleger Leon.

Das spiegelt sich auch im Schreibstil wieder. Und ich geb zu, an den musste ich mich anfangs erst gewöhnen. Zum einen hat Beth O`Leary einen typisch englischen Schreibstil (a la Jojo Moyes), dann sind die Kapitel abwechselnd aus Tiffys und Leons Sicht geschrieben und der macht, im Gegensatz zur übersprudelnden Tiffy, nicht wirklich viele Worte. Das kommt oft sehr abgehackt und hart rüber, verleiht der Figur andererseits aber auch ihre Authenzität und später merkt man immer mehr, er wählt seine Worte mit Bedacht.

Anfangs kommunizieren die beiden ausschliesslich über Post its und ich fand es unheimlich interessant dabei zuzusehen, wie sie sich - ohne sich je begegnet zu sein - leise, ja fast schon schleichend, näherkommen, diese zwei so unterschiedlichen Menschen, die scheinbar nichts gemeinsam haben. Sie erkennen die Gefühlslage des anderen am Abstellplatz der Kaffeetasse oder Größe des Kuchens.

Was für mich überraschend kam, im Laufe der Zeit und mit ein wenig Abstand, beginnt Tiffy ihre Beziehung zu Justin zu reflektieren und die hatte es wirklich in sich. Das ist nicht nur ein spannendes Thema, es verleiht dem Roman auch eine unerwartete Tiefe, die mir sehr gefallen hat.

Der Schreibstil ist, wie gesagt, sehr englisch und langsam. Beth O`Leary gibt ihren Figuren Zeit und Raum sich zu entwickeln. Trotzdem wird es nie langweilig und es gibt viele tolle Momente. "Love to share" ist eine schöne Liebesgeschichte, mit eigensinnigen, authentischen Charakteren, die man gerne begleitet.

Veröffentlicht am 13.06.2019

Humorvoll und zuckersüß!

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Beth O'Leary hat mich mit "Love to share" verzaubert! Ich erwartete eine humorvolle Romanze und habe sogar ein bisschen mehr bekommen.

Durch den lockeren und leichten Schreibstil war ich sofort in der ...

Beth O'Leary hat mich mit "Love to share" verzaubert! Ich erwartete eine humorvolle Romanze und habe sogar ein bisschen mehr bekommen.

Durch den lockeren und leichten Schreibstil war ich sofort in der Geschichte und durfte Tiffy bei einer Wohnungsbesichtigung, gemeinsam mit ihren besten Freunden Gerty und Mo begleiten. Die Szene sorgte direkt für einen kleinen Überblick über die verschiedenen Charaktere. Tiffy ist sehr optimistisch, gesprächig und ein kleiner Wirbelwind, der gerne mit bunter Kleidung auffällt. Gerty ist ihre beste Freundin und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, direkt auf den Punkt zu kommen. Mo ist Psychologe und eine recht ruhige Natur. Die drei ergänzen sich perfekt und die Dialoge zwischen ihnen sind wirklich unterhaltsam.

Leon ist das genaue Gegenteil von Tiffy. Während sie gerne viel redet, ist er der zurückhaltende, schweigsame Typ, der kein Wort zu viel sagt und das wird auch durch den unterschiedlichen Schreibstil deutlich. Seine Kapitel werden eher abgehackt geschrieben. Pronomen fehlen gänzlich und es liest sich eher wie ein innerer Monolog. Mir gefiel diese Art des Erzählens auf Anhieb! Es wird nicht viel ausgeschmückt und man ist immer klar bei der Sache.

Ich fand beide Protagonisten sehr sympathisch und hatte auf Anhieb eine Verbindung zu ihnen. Das Zusammenleben der Beiden ist wirklich süß zu begleiten und die Post-Its, die die beiden miteinander teilen, machen das Buch besonders und abwechslungsreich, allerdings hätte ich mir noch einen Ticken mehr Romantik gewünscht.

Durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten bekommt man eine angenehme Abwechslung geboten und die Geschichte rund um Tiffys und Leons Leben hat mich absolut gefesselt und in ihren Bann gezogen. Aber auch die Nebenfiguren sind vielfältig und charakterstark. Neben Gerty und Mo lernt man ebenso Richie, Leons Bruder, und Kay, seine Freundin kennen.

Die Geschichte bietet mehrere Handlungsstränge, die mich alle mehr oder weniger interessiert haben. Man bekommt abwechselnd Einblicke in die verschiedenen Themen und der Wechsel zwischen humorvollen Dialogen und ernsteren Situationen hat mir gut gefallen. Für mich war das Buch überhaupt nicht langatmig und an einigen Stellen durchaus spannend. Ich hatte zwar immer eine Vorahnung, was als nächstes passieren wird, aber als störend empfand ich das keinesfalls.

Insgesamt konnte mich das Buch definitiv überzeugen und trotz der überwiegend lockeren Atmosphäre ist es für mich mehr als nur ein Buch für zwischendurch, weil es sehr wichtige Themen anspricht und behandelt! Beth O'Leary ist hier eine perfekte Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit gelungen und trotz der aufgedrehten Protagonistin und ihrem eher stillen Gegenstück zeigt die Geschichte, dass sich Gegensätze durchaus anziehen und ergänzen können!

Veröffentlicht am 13.06.2019

sehr Charmant

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Tiffy braucht dringend eine Wohnung und Leon braucht Geld. Da er Nachtschicht im Hospitz arbeitet, kommt er auf die Idee, seine Wohnung Nachts zu vermieten. Wenn er tagsüber frei hat, schläft er bei seiner ...

Tiffy braucht dringend eine Wohnung und Leon braucht Geld. Da er Nachtschicht im Hospitz arbeitet, kommt er auf die Idee, seine Wohnung Nachts zu vermieten. Wenn er tagsüber frei hat, schläft er bei seiner Freundin. Die beiden sind sich nie begegnet, aber langsam beginnen sie mit Post - Its zu kommunizieren.
Liebesgeschichten sind nicht mein Genre, aber diese Idee fand ich klasse und es hat auch sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Durch den raschen Perspektivwechsel, mal aus Tiffys, mal aus Leons Sicht, wird die Geschichte vorangetrieben. Kompliziert wird es durch Tiffys Altlasten in Form eines nervigen Exfreundes. Schöne Nebengeschichten, z.B. die große Liebe eines sterbenden Patienten ausfindig machen runden das Ganze ab. Gegen Ende läuft mir alles etwas zu glatt und es fehlt etwas der Charme vom Anfang. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen.
Wer Liebesgeschichten mag, kommt hier auf seine Kosten und wer sie nicht mag, kann es mit dieser trotzdem mal versuchen. Locker, luftig , leicht und viel Charme.