Cover-Bild Love to share – Liebe ist die halbe Miete

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diana
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 13.05.2019
  • ISBN: 9783453360358
Beth O'Leary

Love to share – Liebe ist die halbe Miete

Roman
Pauline Kurbasik (Übersetzer), Babette Schröder (Übersetzer)

Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln ...

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 87 Regalen.
  • 4 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 50 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 4 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2019

eine herrlich unterhaltsame Liebesgeschichte - so wahnsinnig schön!

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In „Love to Share – Liebe ist die halbe Miete“ erzählt Beth O'Leary von einer Liebe,
die einem kuriosen Plan folgt und einen irrsinnigen Weg geht.
Herrlich unterhaltsam und wahnsinnig schön!

Ich hatte ...

In „Love to Share – Liebe ist die halbe Miete“ erzählt Beth O'Leary von einer Liebe,
die einem kuriosen Plan folgt und einen irrsinnigen Weg geht.
Herrlich unterhaltsam und wahnsinnig schön!

Ich hatte die Geschichte von Tiffy und Leon
gar nicht richtig auf dem Schirm,
aber im Bookstagram-Universum kam man einfach nicht dran vorbei
und so wuchs auch bei mir der Wunsch, sie kennen zu lernen.

Das Cover finde ich leider nicht so dolle,
da hätte man irgendwie mehr draus machen können.
Der Klappentext klang dafür aber sehr interessant!

Die Wohnungsanzeige ist schon etwas kurios.
Leon benötigt Geld,
und Tiffy dringend eine neue Bleibe.
Und so kommt es, dass sie sich eine Wohnung teilen.
Doch nicht auf die herkömmliche Weise.
Während Leon die Wohnung tagsüber für sich hat,
gehört sie Tiffy am Abend, in der Nacht, und am Wochenende.
Hinzu kommt, dass jeder zudem eine Bettseite sein Eigen nennt -
außerdem sind sich die 2 Mitbewohner noch nie persönlich begegnet.
Trotzdem fühlen sie sich dem Anderen nah.
Und obwohl alles komplett geregelt ist,
schlägt der Zufall zu …
und sorgt im Leben und bei der Planung der Zwei für mächtig Wirbel …

Ich wusste nicht genau, was mich erwarten würde.
Ich habe so viele Meinungen gelesen – Gute wie Schlechte,
dass ich mich einfach überraschen ließ.

Die Story begann ganz interessant,
entwickelt sich aber langsam.
Der Schreibstil ist angenehm,
auch, wenn man sich an manche Erzählweise erst gewöhnen muss.
Die Autorin hat die Unterschiede zwischen Tiffy und Leon
auch im Erzählstil sichtbar werden lassen.
Doch, was zunächst gewöhnungsbedürftig war,
fand ich zunehmend plausibler.

Und so kam es, wie es kommen musste.
Ich wurde von Seite zu Seite mehr
von der Geschichte in ihren Bann gezogen.

Tiffy und Leon sind mir zwei sehr sympathische Protagonisten.
Tiffy ist ein bisschen chaotisch – aber auf diese liebevolle Art, -,
hat ein gutes Herz und obwohl man es ihr nicht immer anmerkt,
ist sie doch auch etwas unsicher.
Leon beweist, dass es nicht immer einen Bad Boy braucht.
Er ist zurückhaltend, sensibel
und sehr einfühlsam.
Ein absoluter Good Guy – und ich liebe ihn dafür! <3

Obwohl es ein bisschen braucht,
ehe die Geschichte richtig in Gange kommt,
war ich fasziniert und wie im Rausch.
Die süßen Post-it-Nachrichten
waren für mich ein kleines Highlight,
dem ich stets entgegenfieberte.
Die Seiten flogen nur so dahin
und mit ihnen auch der Handlungsverlauf.

Es ist so herrlich unterhaltsam,
mitreißend und gefühlvoll.
Dabei steht nicht nur
die sich entwickelnde Beziehung der Zwei im Vordergrund,
sondern auch die hintergründigen Geschichten – ihre Freunde, die Familie, verknüpft mit ein bisschen Drama und Spannung.

Ich bin noch ganz verliebt,
und würde das Buch am liebsten noch einmal lesen!
Für mich hat sich die Geschichte von Tiffy und Leon
zum Lesehighlight entwickelt.

Es ist ein Buch fürs Herz – mit der richtigen Portion
an Aufregung, Liebe und Nervenkitzel.

Ich danke dem DIANA Verlag und WasLiestDu für die Leserunde und das bereitgestellte Leseexemplar!

Veröffentlicht am 17.06.2019

Liebe ist die halbe Miete.

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"Das Leben ist häufig einfach, aber man bemerkt nicht, wie einfach es war, bis es unglaublich kompliziert wird, als würde man nie für seine Gesundheit dankbar sein, bis man krank wird, oder wie die Tatsache, ...

"Das Leben ist häufig einfach, aber man bemerkt nicht, wie einfach es war, bis es unglaublich kompliziert wird, als würde man nie für seine Gesundheit dankbar sein, bis man krank wird, oder wie die Tatsache, dass man nie seine Schublade voller Strumpfhosen zu schätzen wusste, bis man ein Paar zerreißt und keinen Ersatz hat"

→ Inhalt

In » Love to Share « geht es um die Geschichte von Tiffy und Leon. Tiffy arbeitet tagsüber als Lektorin in einem Verlag der DIY Bücher herausbringt. Sie ist eine aufgeweckte junge Frau, mit einem sehr verrückten Kleidungsstil, der aber absolut zu ihrem Wesen passt. Leon arbeitet in der Nachtschicht als Pflegekraft in einem Hospiz. Er ist eine eher zurückhaltende Persönlichkeit und hat nur zu wenigen Menschen engeren Kontakt.

Beide konnten nicht unterschiedlicher sein und doch haben sie eines gemeinsam. Sie teilen sich dasselbe Bett, jedoch zu unterschiedlichen Tageszeiten. Keiner der beiden hat je den anderen gesehen aber dennoch Leben sie zusammen. Im Verlaufe der Geschichte fangen Tiffy und Leon an sich kleine Nachrichten auf Post-its zu hinterlassen und lernen den anderen immer besser kennen ..

→ Schreibstil

Am Anfang hatte ich angst, dass mir der Schreibstil von Beth O'Leary nicht zusagt. Aber ich habe mich getäuscht und das gewaltig. Nach den ersten Kapiteln war ich so in die Geschichte vertieft, dass ich 300 Seiten am Stück gelesen habe. Die Geschichte, die sie mit » Love to Share « geschaffen hat, ist witzig, emotional an den richtigen stellen und fühlt sich einfach nur gut an beim Lesen.

→ Fazit

» Love to Share « ist eine wundervolle Liebesgeschichte, die mich wirklich gepackt hat. Sie ist witzig, ehrlich und wundervoll verfasst. Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet und es macht Spaß ihre Geschichte zu verfolgen. Ich kann jedem das Buch nur wärmstens empfehlen!

Veröffentlicht am 15.06.2019

Ungewöhnliche Liebesgeschichte

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Das Buch ist gerade überall zu sehen und auch ich bin neugierig auf das Buch und die Geschichte von Leon und Tiffy geworden.

Ich bin ganz gut in das Buch reingekommen, welches aus den Perspektiven von ...

Das Buch ist gerade überall zu sehen und auch ich bin neugierig auf das Buch und die Geschichte von Leon und Tiffy geworden.

Ich bin ganz gut in das Buch reingekommen, welches aus den Perspektiven von Tiffy und Leon erzählt wird. Bei Leon habe ich jedoch ein wenig gebraucht, um mich an den etwas ungewöhnlichen Stil zu gewöhnen, in dem er seine Geschichte erzählt. Er verzichtet großteils auf das Personalpronomen "Ich", so dass es auf mich ein wenig abgehackt und distanziert wird.

Die Geschichte grundsätzlich konnte mich gut unterhalten und es sind auch einige Dinge passiert, die ich nicht erwartet habe, aber dennoch muss ich sagen, dass mir was gefehlt hat, um mich richtig zu überzeugen.
Die größten Probleme hatte ich mit den beiden Protagonisten, mit Tiffy und Leon bin ich einfach nicht warm geworden. Tiffy war zwar sympathisch, ging mir mit ihrer Art aber dennoch auf die Nerven und sie war teilweise einfach anstrengend. Leon konnte ich einfach überhaupt nicht einschätzen. Sein Charakter und was ihn ausmacht ist komplett an mir vorbeigegangen und ich frage mich auch nach Beenden des Buches was für ein Mensch er eigentlich ist.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte geht eher langsam voran, wovon ich normalerweise kein großer Fan bin, aber dies hat hier für mich einfach gepasst und alles andere wäre für die Geschichte unrealistisch gewesen. Das Ende war dann wirklich süß und hat mich ein wenig mit dem Buch versöhnt.

Veröffentlicht am 14.06.2019

unterhaltsamer Roman um eine außergewöhnliche WG

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In diesem Debütroman geht es um zwei junge Menschen, die beide finanziell etwas knapp sind. Deswegen gibt der junge Pfleger Leon eine Anzeige auf, dass er seine Wohnung teilweise zur Verfügung stellt. ...

In diesem Debütroman geht es um zwei junge Menschen, die beide finanziell etwas knapp sind. Deswegen gibt der junge Pfleger Leon eine Anzeige auf, dass er seine Wohnung teilweise zur Verfügung stellt. Tiffy, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat, sucht dringend eine Wohnung. So kommt es, dass die beiden den Deal eingehen, die Wohnung wechselseitig zu bewohnen. Leon gehört sie tagsüber, da er immer nachts arbeitet. Und Tiffy hat die Wohnung abends ab 18 Uhr bis zum nächsten Morgen und am Wochenende. Die beiden lernen sich längere Zeit überhaupt nicht kennen und finden aber immer mehr Gefallen daran, sich über Post-Its auszutauschen. Doch irgendwann lernen sie sich dann real kennen…
Die Idee des Romans mit der zeitlichen Teilung der Wohnung fand ich sehr interessant. Erwartungsgemäß ist auch ein sehr unterhaltsamer und amüsanter Roman darüber geschrieben worden. Der Schreibstil ist sehr spritzig und witzig. Die einzelnen Kapitel sind immer abwechselnd aus der Sichtweise von Tiffy und Leon geschrieben. Dies wird umso authentischer, da sich mit der jeweiligen Sichtweise auch immer der Schreibstil ändert. Die Teile von Leon sind in kurzen abgehakten und etwas unvollständigen Sätzen geschrieben, da die Personalpronomen meist weggelassen werden. Mich hat dies zwar ein wenig gestört und ich mochte seinen Stil nicht wirklich, aber ich denke, es war ein gutes stilistisches Hilfsmittel.
Tiffy und Leon habe ich beide sehr ins Herz geschlossen. Dadurch dass Leon als Pfleger in einer Palliativstation arbeitet, geht es auch um die Themen Krankheit und Tod und das Buch erhält dadurch auch noch Tiefgang. Er opfert sich wirklich bewundernswert für seine Patienten auf und macht viel mehr für sie, als er müsste.
Ein weiteres sehr ernstes Thema, welches hier mit eingebaut wurde ist Stalking. Das fand ich schon etwas erschreckend, wie weit das gehen kann.
Aber trotz dieser ernsten Hintergründe ist es alles in allem ein unterhaltsames und romantisches Buch. Zwischendurch gab es allerdings für mich stellenweise auch kleinere Längen. Ich vergebe 4,5 Sterne für diesen gelungenen Debütroman.

Veröffentlicht am 13.06.2019

Liebesgeschichte mit ungewöhnlichem Thema und mehr Tiefgang als erwartet

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* Ich denke oft, wie anstrengend es sein muss, Tiffy zu sein, selbst ihre Nachrichten stecken voller Energie. *

Erst hat ihr On/Off Freund Justin die Beziehung endgültig beendet und dann setzt er Tiffy, ...

* Ich denke oft, wie anstrengend es sein muss, Tiffy zu sein, selbst ihre Nachrichten stecken voller Energie. *

Erst hat ihr On/Off Freund Justin die Beziehung endgültig beendet und dann setzt er Tiffy, die voller Hoffnung in der Wohnung geblieben ist, auch noch vor die Tür. Der absolute Albtraum, denn eine bezahlbare Bleibe ist in London nicht zu finden.
Leon hingegen braucht dringend Geld um den Anwalt für seinen Bruder zu bezahlen. Da er nur Nachts arbeitet, kommt ihm die Idee seine kleine Wohnung für diese Stunden zu vermieten. Die Sache hat allerdings einen klitzekleinen Haken, es gibt nur ein Bett.
Skeptisch, aber mangels jeglicher Alternative, lässt sich Tiffy auf diese ungewöhnliche WG ein.

Und das ist sie wirklich: ungewöhnlich. Die große, flippige, extrovertierte Tiffy, die voller Energie und DIY-Ideen steckt und der ruhige, wortkarge, eher introvertierte Paliativpfleger Leon.

Das spiegelt sich auch im Schreibstil wieder. Und ich geb zu, an den musste ich mich anfangs erst gewöhnen. Zum einen hat Beth O`Leary einen typisch englischen Schreibstil (a la Jojo Moyes), dann sind die Kapitel abwechselnd aus Tiffys und Leons Sicht geschrieben und der macht, im Gegensatz zur übersprudelnden Tiffy, nicht wirklich viele Worte. Das kommt oft sehr abgehackt und hart rüber, verleiht der Figur andererseits aber auch ihre Authenzität und später merkt man immer mehr, er wählt seine Worte mit Bedacht.

Anfangs kommunizieren die beiden ausschliesslich über Post its und ich fand es unheimlich interessant dabei zuzusehen, wie sie sich - ohne sich je begegnet zu sein - leise, ja fast schon schleichend, näherkommen, diese zwei so unterschiedlichen Menschen, die scheinbar nichts gemeinsam haben. Sie erkennen die Gefühlslage des anderen am Abstellplatz der Kaffeetasse oder Größe des Kuchens.

Was für mich überraschend kam, im Laufe der Zeit und mit ein wenig Abstand, beginnt Tiffy ihre Beziehung zu Justin zu reflektieren und die hatte es wirklich in sich. Das ist nicht nur ein spannendes Thema, es verleiht dem Roman auch eine unerwartete Tiefe, die mir sehr gefallen hat.

Der Schreibstil ist, wie gesagt, sehr englisch und langsam. Beth O`Leary gibt ihren Figuren Zeit und Raum sich zu entwickeln. Trotzdem wird es nie langweilig und es gibt viele tolle Momente. "Love to share" ist eine schöne Liebesgeschichte, mit eigensinnigen, authentischen Charakteren, die man gerne begleitet.