Cover-Bild Schamlos

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Sachbilderbücher
  • Seitenzahl: 168
  • Ersterscheinung: 11.02.2019
  • ISBN: 9783522305211
Amina Bile, Sofia Nesrine Srour, Nancy Herz

Schamlos

Maike Dörries (Übersetzer), Esra Røise (Illustrator)

Für Mädchen ab 12 Jahren. Und für alle Interessierten und Toleranten, die sich mit anderen Kulturen beschäftigen wollen.

Drei junge Frauen – Muslimas, Bloggerinnen, Feministinnen – beziehen Position: Wie fühlt es sich an, ständig zwischen den Erwartungen ihrer Familien, ihrer kulturellen Identität und ihrem Selbstverständnis, als Jugendliche in einem westlichen Land zu leben, hin- und hergerissen zu sein? Sie haben Diskussionen angeregt, Tabu-Themen öffentlich gemacht und zahlreiche sehr persönliche Geschichten gesammelt. Dabei ist ein bemerkenswertes Buch entstanden, ein mutiges Buch.

Dieses Buch ist ein Plädoyer für eine multikulturelle Gesellschaft!

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2020

Ein starkes und wichtiges Buch!

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Inhalt:
Die drei Autorinnen und Bloggerinnen Nancy Herz, Sofia Nesrine Srour und Amina Bile sind Muslimas und Feministinnen, die in Norwegen leben. In den Medien haben sie eine Bewegung als "Die schamlosen ...

Inhalt:
Die drei Autorinnen und Bloggerinnen Nancy Herz, Sofia Nesrine Srour und Amina Bile sind Muslimas und Feministinnen, die in Norwegen leben. In den Medien haben sie eine Bewegung als "Die schamlosen Mädchen" begonnen und sich besonders dem Thema Negative Sozialkontrolle angenommen.
In ihrem Buch "Schamlos" erzählen sie auf vielfältige Weise, unterstützt mit zahlreichen Bildern und Illustrationen, wie es sich anfühlt, ständig den Erwartungen ihrer Familie, ihrer kulturellen Identität, Bekannten, Freunden und ihrem Selbstverständnis als Jugendliche in einem westlichen Land zu leben, hin- und hergerissen zu sein.
Dieses Buch ist nicht nur eine Sammlung sehr persönlicher, schonungslos offener und ehrlicher Geschichten, sondern enthält themenspezifische Diskussionen der Autorinnen sowie ausdrucksstarke Grafiken und Illustrationen, die den Blick für das öffnen, was sonst hinter verschlossenen Türen bleibt.

Meine Meinung:
Dieses Werk ist ein sehr starkes und wichtiges Buch, ein Plädoyer für eine multikulturelle Gesellschaft!

Schon die künstlerisch ausdrucksstarke Aufmachung spricht Bände und verdeutlicht klar den Standpunkt der jungen Autorinnen: sie wollen sich nicht länger von negativer Sozialkontrolle beeinflussen lassen. Doch das wird erst deutlich, nachdem man die ersten Seiten gelesen hat. So ist es möglich, sogar ziemlich wahrscheinlich, dass das Cover und der Titel anfangs missverstanden werden.

Ziemlich eindrucksvoll beginnt das Buch mit einer Widmung an all diejenigen, "die nicht frei sein dürfen", aber natürlich richtet sich das Buch auch an alle anderen Personen.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, es besteht aus einer abwechslungsreichen Mischung an bewegenden, anonymen Erlebnissen, tiefgründige Diskussionen zwischen den Autorinnen, jede Menge Grafiken und Illustrationen sowie Gestaltungselemente, die die thematisierten Aspekte unterstützen. So wirkt das Buch nicht wie ein einseitiger und langweiliger Ratgeber, sondern regt den Leser dazu an, sich aktiv mit den Themen auseinander zu setzen.

Besonders auf den ersten Seiten beschreiben die Autorinnen, wie sie auf den Namen ihrer Bewegung und ihres Buches kommen. Sie wollen andere Mädchen und Jungen dazu ermutigen, den Begriff "schamlos zu sein" umzuwerten, im Sinne von, dass sie sich nicht mehr für angebliche "Verbote" schämen sollen.
Ich bewundere den Mut und die Offenheit der jungen Frauen, sich für ihre Rechte einzusetzen und teilweise gegen eine Kultur, mit der sie lange Zeit ein enges Verhältnis hatten bzw. auch noch haben, aufzulehnen.

Ihre bewegende und offene Haltung zieht sich durch das gesamte Buch hinweg, in dem u.a. die Themen Bekleidung, Verhalten, Partnerschaft etc. angesprochen und diskutiert werden. Das Schöne ist, dass die drei Autorinnen nicht zwangsläufig immer der gleichen Ansicht sind, denn das verdeutlicht die vielfältige Realität. Nur in einem sind sie sich garantiert immer einig, nämlich das Recht zu haben, so zu leben, wie sie es für richtig halten und nicht so, wie andere denken, dass es für sie richtig sei.

Teilweise hätte ich mir an einigen Stellen doch noch etwas mehr Inhalt gewünscht, gerade da die Kultur der Muslimas und der Atheisten sehr weit auseinander geht. Aber man darf nicht vergessen, dass es sich hierbei um ein sehr persönliches Buch handelt und die Autorinnen über ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse sowie Gedanken und Gefühle sprechen - und das ist schon mehr, als man eigentlich verlangen kann.

Ich schätze diese Offenheit und ihre Kraft und Stärke, mit der sie sich für andere Menschen einsetzen, ihnen die Augen öffnen und zu einem besseren, selbstbestimmteren Leben verhelfen wollen.


Fazit:
Schamlos ist meiner Meinung nach, eines der wichtigsten Bücher - Erfahrungsbericht, Aufklärer und Ratgeber in einem - unserer heutigen Zeit, von dem ich mir wünschen würde, dass es möglichst viele Menschen erreicht.

Die Altersempfehlung finde ich hier etwas schwierig zu setzen. Hier würde ich eher auf die Reife achten, denke aber, dass es für Kinder ab etwa 12 Jahren geeignet ist.

Veröffentlicht am 24.05.2020

Ich liebe dieses Buch!

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Rezensionsexemplar

Inhalt

Amina Bile, Sofia Srour und Nancy Herz sind norwegische Muslimas, Bloggerinnen und Feministinnen. Hin- und hergerissen zwischen den Erwartungen ihrer Familien und ihrem Leben ...

Rezensionsexemplar

Inhalt

Amina Bile, Sofia Srour und Nancy Herz sind norwegische Muslimas, Bloggerinnen und Feministinnen. Hin- und hergerissen zwischen den Erwartungen ihrer Familien und ihrem Leben in einem westlichen Land versuchen sie irgendwie ihren Platz zu finden. Die drei schreiben über negative soziale Kontrolle, teilen ihre Geschichten und die Geschichten von anderen jungen Muslimas, die Ähnliches erlebt haben. Sie versuchen einen Mittelweg zu finden zwischen ihrer persönlichen Freiheit und der Kultur ihrer Familien, die sie alle drei nicht verraten wollen. Doch eines steht im Zentrum des Buches: sie alle wollen frei und selbstbestimmt leben.


Als die Agentur Mainwunder „Schamlos“ das erste Mal gepostet hat war klar, dass ich bei dieser Aktion unbedingt dabei sein möchte. Nicht nur das Cover und die Aufmachung allgemein haben mich angesprochen, sondern vor allem der Inhalt. Drei Muslimas die erzählen wie es ist in einer westlichen Welt aufzuwachsen und dennoch an die Kultur der Familie gebunden zu sein. Sie berichten darüber wie negative soziale Kontrolle über sie als Frauen ausgeübt wird, wie schwer es ist sich davon frei zu machen und wie sie sich dem täglichen Kampf stellen.

Während des Lesens habe ich mir viele Gedanken gemacht. Darüber, dass ich als weiße Frau, die in einem christlichen Umfeld aufgewachsen ist, so viele Freiheiten genieße, die ich als selbstverständlich angenommen habe. Ich habe nie viel darüber nachgedacht, dass ich nur wenige Einschränkungen hatte. Ich durfte mit 16 bis null Uhr weg bleiben, ich durfte mit meinen Freundinnen ins Kino gehen, habe immer Bikinis getragen und hatte Dates mit Jungs. Die drei Autorinnen beschreiben ein ganz anderes Leben. Dates waren quasi komplett Tabu, Schwimmunterricht praktisch untersagt und ausgehen kaum möglich. Sie wurden nicht gezwungen irgendetwas zu tun oder nicht zu tun, doch sie hatten nicht all die Freiheiten, die ich für selbstverständlich hielt.

Den Drang, frei und selbstbestimmt zu sein, kam bei allen im Teenager-Alter und so haben sie sich immer und immer wieder dafür eingesetzt, dass die negative soziale Kontrolle zum Thema wird. Die Welt soll endlich die Augen auf machen und sich klar werden, was mit den Mädchen „getrieben“ wird. Es betrifft in diesem Beispiel vor allem Muslimas, da alle drei Autorinnen dieser Religion angehören bzw. angehört haben. Sie wurden in diese Kultur hineingeboren und haben sich mit den Gepflogenheiten abgefunden. Doch das sollte nicht so sein. Die Scham, die ihnen als junge Mädchen und auch als erwachsene Frauen eingetrichtert wurde, sollte nicht gang und gebe sein. Niemand sollte sich dafür schämen einem Geschlecht anzugehören. Jeder sollte die Freiheit haben sich so zu entwickeln und zu entfalten wie man es gerne möchte und nicht wie jemand anders es gerne hätte.


Auf eine ganz wunderbare Weise haben die drei Autorinnen jungen Frauen eine Stimme gegeben, die selbst noch zu viel Angst haben aufzustehen und dagegen anzukämpfen. Das Buch ist immer wieder in einer Art Dialog dargestellt, in dem die drei Frauen über ein bestimmtes Thema sprechen. Sei es Hidschab, einen Freund haben, Jungfräulichkeit, psychische Erkrankungen und Scham. Sie stellen ihre eigenen Erfahrungen vor und bringen ab und an Geschichten von jungen Frauen mit ein, die ihnen erzählt wurden. Es ist erschreckend gewesen, was manchen jungen Mädchen angetan wird. Nicht körperlich, sondern seelisch. Wie sehr ihnen ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, wie sehr ihre Schuld an irgendetwas direkt auf die gesamte Familie übertragen wird. Die „Unversehrtheit“, die „Reinheit“ einer jungen Frau ist wichtig für die ganze Familie, um die Ehre aufrecht zu erhalten. Sollte die Reinheit eines Mädchens nicht mehr gewährleistet sein hat sie nicht nur Schande über sich selbst gebracht, sondern auch über die Familie.
Nach einer solchen Erzählung von einem jungen Mädchen ist mir das Herz gebrochen. Ich konnte es nicht fassen. Natürlich geschieht das nicht in allen Familien. Doch es reicht, dass es in einer einzigen Familie so passiert ist. Kein Mädchen, keine Frau, sollte sich eine solche Schuld aufladen.
Wir sollten nicht als „rein“ gelten und unser „Wert“ sollte nicht an einem intakten Jungfernhäutchen (das eigentlich gar kein Häutchen, sondern eine Schleimhautfalte ist und anhand derer kein Arzt erkennen kann wer noch Jungfrau ist und wer nicht) gemessen werden. Niemand soll für uns entscheiden, wann wir bereit sind unsere Sexualität zu erforschen. Niemand soll uns sagen, dass es etwas schändliches ist, wenn wir uns mit Sex auseinander setzen, bevor wir verheiratet sind. Es geht darum selbst zu entscheiden. Eine Wahl zu haben. Ohne jemanden, der mit erhobenem Zeigefinger über uns schwebt.


Doch es geht nicht nur um Selbstbestimmung, sondern auch um Gleichberechtigung. In der Kultur, in der die drei Autorinnen aufgewachsen sind, gibt es so gravierende Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen. Die Jungs dürfen ausgehen, Freundinnen haben und überhaupt genießen sie viel mehr Freiheiten. Mädchen sollen sittsam zu Hause bleiben, ihren Körper verhüllen und versuchen die „Triebe der Männer“ nicht anzustacheln. Dass das alles nicht gerecht ist, bringen die drei Frauen in „Schamlos“ auf den Punkt. Allerdings rufen sie nicht dazu auf Männern und Jungs Hass entgegen zu bringen, sondern gemeinsam den Kampf gegen negative soziale Kontrolle anzugehen. Wir müssen zusammen aufstehen. Es soll um Gleichberechtigung gehen. Egal ob Mann, Frau, Transgender oder Non-Binary. Wir sind alle gleich und sollten alle für die gleichen Rechte kämpfen.

Fazit

Dieses Buch öffnet Augen und macht Mut. Es zeigt, dass es in der scheinbar so aufgeklärten westlichen Welt noch so vieles zu tun gibt. Es öffnet Augen für Ungerechtigkeiten und zeigt, dass man kämpfen muss. Dass man den Mut haben muss aufzustehen und zu kämpfen. Für Frauen, für Rechte, für Gleichberechtigung. Frauen sollen frei sein können das zu tun was sie wollen, das tragen zu können was sie wollen, sich zu schminken oder nicht, sich hinzusetzen wie sie wollen und freie Entscheidungen treffen zu können. Niemand hat das Recht sich einzumischen und dieses Buch soll zeigen, dass wir Frauen, gemeinsam mit den Männern, dafür kämpfen sollten Selbstbestimmter zu werden. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen! Schaut es euch an und werdet schamlos!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2020

Unterhaltsam und informativ

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In dem Buch „unterhalten“ sich drei Frauen über das Leben als muslimisches Mädchen im westlichen Land.
Auch das Buch habe ich pausiert, weil ich es damals nicht so interessant fand, aber als ich jetzt ...

In dem Buch „unterhalten“ sich drei Frauen über das Leben als muslimisches Mädchen im westlichen Land.
Auch das Buch habe ich pausiert, weil ich es damals nicht so interessant fand, aber als ich jetzt weiter gelesen habe fand ich es sehr interessant und informativ.
Die Gespräche der drei Frauen ergeben sich aus den Geschichten die zuerst gelesen werden, anschließend lesen wir dann was dies drei Frauen darüber denkt und welche Erfahrungen sie gemacht haben. Es geht um die Themen wie soziale Kontrolle, der erste Freund oder auch das Doppelleben. Natürlich ist es nicht in jeder muslimischen Familie so, wie es in dem Buch dargestellt wird, aber dennoch sind es wahre Geschichten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 30.11.2019

Soziale Kontrolle

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Die drei jungen Frauen Amina Bile, Sofia Srour und Nancy Herz sehen sich selbst als Vorreiterinnen in ihrer Sache. Nämlich dem Kampf für ein schamloses und freies Leben für muslimische Mädchen. In ihrem ...

Die drei jungen Frauen Amina Bile, Sofia Srour und Nancy Herz sehen sich selbst als Vorreiterinnen in ihrer Sache. Nämlich dem Kampf für ein schamloses und freies Leben für muslimische Mädchen. In ihrem Buch führen sie Gespräche miteinander und brechen damit Tabus auf, die in der muslimisch geprägten Kultur noch weit verbreitet sind. Sie sprechen über Schwimmunterricht, den Hidschab, generell Kleidervorschriften, Doppelleben- und moral, Liebe, den Jungfernhäutchenmythos und vor allem über soziale Kontrolle.

Das Buch richtet sich an junge Mädchen und Jugendliche, die gerade herausfinden wollen, wer sie sind und wohin sie gehören, und sich zwischen mehreren Kulturen zurechtfinden müssen. Die Aufbereitung des Themas ist für diese Altersgruppe sehr gelungen. In kleine Lesehäppchen aufgeteilt und mit wunderschönen Illustrationen versehen wird "Schamlos" zu einem besonderen Leseerlebnis.

Was auffällt ist, dass dieses Buch extrem persönlich ist. Die Autorinnen geben tiefe Einblicke in ihr Leben. Ihre Erfahrungen, Reflexionen und Forderungen legen einen Grundstein für eine Debatte, die längst überfällig ist. Sie versuchen junge Menschen zu erreichen, um alten Mustern entgegenzuwirken. Sie greifen viele Themen auf, gehen jedoch nicht immer so in die Tiefe. Das ist manchmal schade. Jemand, der mit Vorurteilen dieses Buch liest, wird sich in manchen Vorurteilen bestärkt sehen. Die Abgrenzung davon, dass nicht jede muslimische Familie gleich funktioniert und jedes muslimische Mädchen die gleichen Erfahrungen macht, fehlte mir ein bisschen. Die Probleme, die die Autorinnen ansprechen, sind aber augenöffnend und ich habe selbst als nicht Muslimin viel dazugelernt.

Manche Texte und Gespräche fand ich persönlich besser als andere. Mit besser meine ich aussagekräftiger, informativer, interessanter. Im Grunde ist das ganze Buch aber stimmig. Neben den Gesprächen, die wirklich wie ein Chat aufgebaut sind, findet man auch Fotos, Grafiken und Listen und immer wieder "Ratschläge" für ehrbare Mädchen, die sehr lächerlich sein können, das alles rundet das Buch sehr gut ab. Unter sozialer Kontrolle verstehen sie den negativen gesellschaftlichen Druck in Minderheitsgemeinschaften, der durch die eigene Familie, aber auch andere angehörige dieser Minderheit ausgeübt werden kann.


Fazit

Das Leben von muslimischen Mädchen wird durch manche Mechanismen sehr erschwert. Die Autorinnen haben sich dem Thema "soziale Kontrolle" angenommen und versuchen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie sehr sie eigentlich darunter leiden, wenn die Ehre der Familie und was andere denken viel mehr Wert ist als man selbst als Mensch. Als Einsteigerbuch in die Thematik findet man hier sehr persönliche Einblicke und Erfahrungen. Es ist wichtig, dass darüber geredet wird und muslimische Mädchen ihre Erfahrungen teilen können und die Autorinnen anderen mit ihren Geschichten helfen. Eine Leseempfehlung für jede*n!


Veröffentlicht am 06.11.2019

Empfehlenswert

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Bei diesem Buch hat mich zunächst das Cover sehr angesprochen. Sehr schön gestaltet, was beim EBook gar nicht so zu sehen ist, der untere Teil ist abnehmbar und dahinter verbirgt sich das gesamte Gesicht. ...

Bei diesem Buch hat mich zunächst das Cover sehr angesprochen. Sehr schön gestaltet, was beim EBook gar nicht so zu sehen ist, der untere Teil ist abnehmbar und dahinter verbirgt sich das gesamte Gesicht. Das ist schon mal sehr gelungen.

Gelungen finde ich auch, wie das Buch aufgebaut ist:
Die drei Autorinnen im Gespräch über die Themen, die sie interessieren und für die sie berühmt sind. Dazwischen gibt es Einschübe zu anderen, passenden Themen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem muslimischen Mädchen in der westlichen Welt, wie es den Spagat zwischen Familie (teilweise sehr streng) und der offenen, aber leider manchmal auch vorurteilsbelasteten Gesellschaft schaffen soll, bzw. schaffen kann.
Ein Buch, das mich zum Denken animiert hat und das sicherlich einer Menge junger Muslimas helfen kann, ihren Weg zu finden.