Cover-Bild The Music of What Happens
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12,90
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  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 27.11.2020
  • ISBN: 9783846601136
Bill Konigsberg

The Music of What Happens

Ralf Schmitz (Übersetzer)

Max und Jordan haben nicht viel miteinander zu tun. Während Max Sport und Videospiele liebt und gern mit seinen Jungs abhängt, ist Jordan eher introvertiert, schreibt Gedichte und trifft sich mit seinen beiden besten Freundinnen in der Mall. Erst, als sie gemeinsam im alten Food-Truck von Jordans Vater arbeiten, lernen sie sich besser kennen. Und ganz langsam merken die beiden, dass zwischen ihnen vielleicht mehr ist als bloß Freundschaft ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2020

Eine Geschichte die herrlich unvollkommen vollkommen ist.

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Worum geht’s?

Max wird nach einer durchzechten Nacht von seiner Mutter erwischt, deshalb soll er den Sommer über bei der Versicherung arbeiten, bei der auch seine Mutter arbeitet. Alles kommt aber doch ...

Worum geht’s?

Max wird nach einer durchzechten Nacht von seiner Mutter erwischt, deshalb soll er den Sommer über bei der Versicherung arbeiten, bei der auch seine Mutter arbeitet. Alles kommt aber doch anders, als er am nächsten Morgen mit seiner Mutter auf einen Markt geht. Denn dort wird er am Foodtruck von Jordan’s Familie Zeuge eines nerven Zusammenbruch von Jordans Mutter. Als Max bemerkt wie verzweifelt Jordan und seine Mutter das Geld durch den Foodtruck brauchen, will er sofort helfen und weil Jordan so verzweifelt ist nimmt er diese auch an. Es stellt sich heraus, dass Max und Jordan nicht unterschiedlicher sein können und doch merken sie ganz langsam das da mehr zwischen ihnen ist. Aber nicht alles ist so wie es scheint und nicht nur Jordan hat Problem, sondern auch Max der es aber stetig hinter seine gute Laune zu verbergen versucht, doch Max droht unter seinen Problemen zusammenzubrechen.
Ich muss sagen das es mir das Buch am Anfang etwas schwer gemacht hat. Ich hatte erst ein paar Probleme in die Geschichte reinzukommen, doch nach einiger Zeit bin ich komplett in der Geschichte versunken.
Max war ein richtiger Kämpfer und hat mit seiner positiven Art, versucht Jordan aufzumuntern. In den Kapiteln aus Max Sicht hat man sich geborgen gefühlt und man konnte sich zurücklehnen und sich in Sicherheit wiegen. Und doch haben seine Kapitel einen bitteren Nachgeschmack, denn seine Probleme sind immer präsent auch wenn er sie verdrängt.
Jordan’s Kapitel dagegen waren so düster und einsam man hatte das Gefühl in all seinen Problemen zu versinken und sich in mitten eines Schwarzen Raums wieder zu finden. Man war irgendwie traurig, weil er es auch war und doch war da nach einem Kapitel eine gewisse Ruhe eine Gelassenheit.
Die Liebesgeschichte der beiden ist so absolut echt, sie leben jeden Tag wie er kommt und geben einander Kraft, sie lernen gemeinsam was es heißt sich zu verlieben und es ist einfach so authentisch, dass man die beiden einfach lieben muss.
Die Nebencharaktere hatten irgendwie ganz lange einen bitteren Nachgeschmack, während die Freunde von Max, irgendwie sympathisch waren und man sie gerne mochte, waren Jordans besten Freundinnen so unglaublich unsympathisch und unangenehm. Und doch konnte man sie nie komplett hassen.
Dieses Buch hat mit Händen und Füßen gegen Vorurteile und Normen rebelliert und es dann doch wieder so still unheimlich getan. Es bleibt nur zu sagen, diese Liebesgeschichte ist so schön und authentisch und kämpft sich durch die Hürden des Teenagers da seins auf ganz wundervolle Weise. Von mir eine klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 07.12.2020

Young Adult Romance im Foodtruck

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„Max und Jordan haben nicht viel miteinander zu tun. Während Max Sport und Videospiele liebt und gern mit seinen Jungs abhängt, ist Jordan eher introvertiert, schreibt Gedichte und trifft sich mit seinen ...

„Max und Jordan haben nicht viel miteinander zu tun. Während Max Sport und Videospiele liebt und gern mit seinen Jungs abhängt, ist Jordan eher introvertiert, schreibt Gedichte und trifft sich mit seinen beiden besten Freundinnen in der Mall. Erst, als sie gemeinsam im alten Food-Truck von Jordans Vater arbeiten, lernen sie sich besser kennen. Und ganz langsam merken die beiden, dass zwischen ihnen vielleicht mehr ist als bloß Freundschaft...“
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Auf das Buch habe ich mich bereits seit einer ganzen Weile gefreut - ursprünglich hatte ich sogar noch überlegt, es auf Englisch zu lesen. Dann habe ich aber gesehen, dass es nun auch auf Deutsch erscheint und mich dazu entschieden, auf die deutsche Übersetzung zu warten.
Nun hatte ich das Buch also und begann ganz freudig zu lesen. Was soll ich sagen? Mit dem Schreibstil wurde ich überhaupt nicht warm. Ich kann ihn nicht so gut beschreiben, aber es war ein extrem einfacher und, um es flapsig auszudrücken, sehr „platter“ Schreibstil.
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Ich habe dann aber beschlossen, mich weiterhin auf das Buch einzulassen, da der Schreibstil ja nicht alles ist. Dann lernte ich die Charaktere nach und nach besser kennen. Die Protagonisten Max und Jordan sollten eigentlich sehr unterschiedlich sein und die Kapitel waren abwechselnd aus den Sichten der beiden geschrieben. Dennoch hatte ich - zumindest in den ersten beiden Dritteln des Buches - extreme Probleme damit, zu wissen, in wessen Kapitel ich mich gerade befand und musste immer wieder zum Anfang des Kapitels zurückblättern, um es herauszufinden.
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Max und Jordan betreiben gemeinsam einen Foodtruck, um das Haus von Jordan und seiner Mutter mithilfe der Einnahmen zu retten. Dies ist grundsätzlich eine sehr schöne Storyline, die mir gut gefallen hat. Sie hat jedoch einen Abbruch dadurch bekommen, dass (Achtung, Spoiler folgen ab hier!) die Jungs nicht den blassesten Schimmer davon hatten, was sie eigentlich tun. Sie haben sich nicht um den Papierkram gekümmert, nichts vorher geplant, sondern einfach drauf losgelegt und als Resultat dafür letzten Endes bitter zahlen müssen. Zudem haben Sie, nachdem sie das Geld dann tatsächlich hatten, einfach den Großteil auf den Kopf gehauen. Hallo? Wenn man wirklich verzweifelt sein Haus retten will, schmeißt man doch nicht einfach mit dem wichtigen Geld um sich. Verstehe das einer…
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Um zwischendurch einen positiven Punkt anzubringen: In dem Buch werden unter anderem die Themen Panikattacken, Depressionen und sexueller Missbrauch behandelt. Mir hat es gut gefallen, dass dies eingebracht und gut dargestellt wurde. Teilweise wurde für die Stellen, wo die Situationen angebracht wurden, jedoch keine vernünftige Lösung dargeboten und das hat mich wiederum gestört, da man dies ohne große Probleme noch hätte einbauen können.
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Noch einmal zu den Charakteren: Max und seine Mutter waren die einzigen Charaktere, die ich wirklich mochte. Das war natürlich leider nicht so angenehm beim Lesen. Ich möchte nicht viel bezüglich der anderen Charaktere vorwegnehmen, doch meiner Meinung nach waren fast alle sehr problematische Charaktere mit giftigen Personae. Was ich aber noch sagen muss ist, dass ich mich irgendwann einigermaßen an den Schreibstil gewöhnt hatte und sich das Buch in Folge dessen immerhin recht schnell lesen ließ.
Oh, eine Sache, die ich beinahe vergessen hätte: Das Buch ist ja grundsätzlich eine Lovestory zwischen den beiden. Ich für mich kann sagen, dass die beiden meiner Meinung nach nicht zueinander passen und, ihr kennt das doch: Man fiebert mit den Charakteren mit, möchte wissen, wie es weitergeht und möchte, dass sie ein schönes gemeinsames Ende haben. Pustekuchen. Hier hatte ich keinerlei emotionale Bindung zu den beiden beziehungsweise ihrer gemeinsamen Beziehung.
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Ich kann letzten Endes sagen, dass mir die Grundidee des Buches gefallen hat. Es war mal etwas Anderes in dem Genre und auch die Tatsache, dass einige extremere Themen ihren Weg in das Buch gefunden haben, mochte ich. Ansonsten jedoch ist das Buch leider keines, das ich persönlich weiterempfehlen kann. Nachdem ich diese Rezension nun noch einmal gelesen habe, kann ich leider keine höhere Bewertung als 2 von 5 Sternen rechtfertigen.

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Veröffentlicht am 07.12.2020

Ganz nett für zwischendurch

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Max und Jordan arbeiten in den Sommerferien zusammen in einem alten Food-Truck, versuchen diesen wieder in neuen Glanz erscheinen und lassen und müssen auf jeden Fall erfolgreich damit sein. Dabei lernen ...

Max und Jordan arbeiten in den Sommerferien zusammen in einem alten Food-Truck, versuchen diesen wieder in neuen Glanz erscheinen und lassen und müssen auf jeden Fall erfolgreich damit sein. Dabei lernen sich die zwei immer besser kennen, sie könnten kaum unterschiedlicher sein, aber dennoch nähern sie sich immer weiter an. Aus einer reinen Arbeitsbeziehung wird plötzlich mehr. Aber es stellen sie viele Probleme in den Weg von den beiden, die sie zu bewältigen haben.

Ich bin bei dem Buch hin und her gerissen. Es hat in meinen Augen tolle und weniger tolle Passagen. Insgesamt ist der Schreibstil recht einfach gehalten. Die Dialoge der Teenager sind auch in jugendlicher Sprache formuliert, bei welcher ich mich frage, ob du Jugendlichen wirklich so schrecklich kommunizieren miteinander. Allerdings verstehe ich einige Dialoge zwischen Max und Jordan oft schlicht nicht oder sie verwirren mich. Meines Erachtens nach gibt es hier und da auch mal ein paar Logikfehler. Es wird oft erwähnt, dass die beiden sich überhaupt nicht kennen, dabei haben sie ein Fach miteinander. Dadurch weiß man natürlich nicht alles über den anderen, aber kennen tut man sich doch dennoch?! Des Weiteren kommen auch immer mal wieder Gedichte vor, die für mich persönlich einfach nichts sind, das ist einfach nicht meine Welt.

Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, aber die meisten finde ich leider sehr anstrengend. Jordan ist ein verunsicherter Teenager mit einer schwierigen Mom. Er projiziert immer sehr viel direkt auf sich, aber er hat auch intensive und tiefe Gedankengänge, die auch sehr gut rüberkommen. Seine Freundinnen, sind leider super unsympathisch und ich verstehe die Freundschaft nicht zwischen ihnen. Sie haben zwar auch mal ein paar gute Momente, aber insgesamt finde ich die beiden wirklich schrecklich. Max hat etwas Traumatisches erlebt, womit er versucht umzugehen. Seine Mom ist ihm immer eine große Stütze und sie ist auch der einzige Charakter, den ich durchweg super fand. Die Freunde von Max sind mir schon deutlich sympathischer und die Freundschaft von ihnen hat sich auch stark entwickelt im Laufe des Buches. Insgesamt haben sich Max und Jordan auch sehr weiterentwickelt und haben vieles dazu gelernt. Es gibt sehr viele süße Momente mit den beiden und sie greifen sich immer wieder gegenseitig unter die Arme.

Insgesamt hat mich die Story auch nicht richtig umgehauen. Ich kam nur schwer in das Buch rein. Fand das Max und Jordan zu viele gleiche Aspekte haben, wodurch sie sich nicht stark genug voneinander abgegrenzt haben. Der Mittelteil hat mir schon deutlich besser gefallen. Es gab viele süße und auch intensive Momente, die dem Buch sehr gutgetan haben. Das Ende war besser als der Anfang aber hier gab es für mich wieder zu viele verwirrende Aspekte. Vieles wurde am Ende zwar aufgeklärt, aber teils zu plötzlich oder zu oberflächlich.

Für mich ist das Buch eher im soliden mittleren Bereich. Es hat mich nicht komplett vom Hocker gehauen, aber mal für zwischendurch ist es dann doch ganz nett.

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Veröffentlicht am 12.04.2021

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"Tja, da hast du es, ich bin nicht perfekt. Mir ist klar, dass du es bist, aber ich bin ein fehlerhaftes menschliches Wesen."
~Jordan, S.193

Inhalt:
Bisher hatten Max und Jordan nicht viel miteinander ...

"Tja, da hast du es, ich bin nicht perfekt. Mir ist klar, dass du es bist, aber ich bin ein fehlerhaftes menschliches Wesen."
~Jordan, S.193

Inhalt:
Bisher hatten Max und Jordan nicht viel miteinander zu tun. Max liebt Sport, spielt gerne Videospiele und hängt gern mit seinen Jungs ab. Jordan ist eher introvertiert, schreibt Gedichte und trifft sich mit seinen beiden besten Freundinnen in der Mall.
Doch eines Tages ergibt es sich das sie gemeinsam im alten Food-Truck von Jordans Vater arbeiten. Sie lernen sich besser kennen. Und langsam merken beide, dass zwischen ihnen mehr ist als eine bloß Freundschaft.

Meinung:
Die Geschichte von Jordan und Max hat mir sehr gut gefallen. Es geht um Freundschaft, Liebe und noch so viel mehr.
Max und Jordan haben mich mit ihrer Geschichte in ihre Welt gezogen. Die beiden sind witzig und die Liebe zwischen ihnen entwickeln sich langsam und sachte. Zunächst gab es einfach die lustigen Gespräche zwischen ihnen während sie den Food Truck zum laufen brachten.
Im Laufe der Geschichte bekommt man auch langsam mit das sowohl Jordan als auch Max viele Problem haben die nichts mit dem jeweils anderen zutun haben.
Ob sie wohl diese Probleme lösen können um die Chance auf eine gemeinsame Zukunft zu haben?

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte es ohne Probleme, flüssig lesen.

Ich würde säzudem sagen das dieses Buch idealerweise im Sommer geselsen werden kann, da die Geschichte im Hochsommer spielt und bei mir für so viel Entspannung gesorgt hat.

4 von 5 Sterne

"Du hast es nicht nötig, mich zu fragen, ob ich doch hasse, nachdem ich den ganzen Tag mit dir verbracht habe ..."
~ Max, S.226

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Veröffentlicht am 05.04.2021

Für mich leider ein Flop ...

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Jordans Vater ist verstorben und weil die Rechnungen beginnen sich zu stapeln, beschließt seine Mutter, dass es an der Zeit ist, zusammen den Foodtruck des Vaters wieder zum Leben zu erwecken. Nur leider ...

Jordans Vater ist verstorben und weil die Rechnungen beginnen sich zu stapeln, beschließt seine Mutter, dass es an der Zeit ist, zusammen den Foodtruck des Vaters wieder zum Leben zu erwecken. Nur leider hat keiner der beiden Ahnung vom Kochen oder wie man allgemein einen Foodtruck führt. Als Max, ein Junge aus Jordans Schule, zufällig bei ihrem Foodtruck vorbeikommt, bittet Jordans Mutter ihn mit ihrem Sohn zusammen diesen zu schmeißen. Und obwohl auch Max keine Ahnung hat, wie das funktionieren soll, willigt er ein. Denn Max kocht leidenschaftlich gerne und kann so dem Ferienjob, den seine Mutter für ihn gewählt hat, entfliehen.

Character (3/10)
Von allen Kriterien haben die Charaktere bei mir noch am besten abgeschnitten. Aber leider auch die eher schlecht als Recht. Max und Jordan werden als starke Gegenteile dargestellt. Max ist ein eher dunkelhäutiger, kräftiger und beliebter Sportler an ihrer Schule, während Jordan in die Emo-Richtung geht. Sehr dünn, sehr bleich, schwarze Haare, eher introvertierte und schreibt gerne Gedichte. Im Laufe des Buchs wird deutlich, dass die beiden aber auch noch eine andere Seite an sich haben. Schon zu Beginn wird deutlich, dass Max gerne kocht. Nur leider schämt er sich dafür. Später entdeckt dieser außerdem, dass er auch gerne zeichnet/malt. Jordan beginnt sich später ein wenig für Sport zu erwärmen. Prinzipiell finde ich nicht schlecht, dass sie nach und nach Vielfältiger wurden. Dennoch sehe ich es kritisch, dass sie sehr stereotypisch gezeichnet wurden. Das Buch vermittelt das unnötige Bild, dass es bei Schwulen einen ‚männlicheren‘ und ‚weiblicheren‘ Part geben muss, was natürlich absoluter Unsinn ist. Ich denke, durch die neuen Hobbys sollte dies etwas abgeschwächt werden. Meiner Meinung nach hätte man die beiden gar nicht erst so gegensätzlich aufbauen müssen. Prinzipiell hatten beide so ihre guten und schlechten Seiten. Max war für mich sympathischer als Jordan. Bei Jordan konnte ich nicht immer seine Handlungen und Art nachvollziehen. Für mich hat außerdem zwischen den beiden die Chemie leider nicht gestimmt. Ständig wurde gesagt wie nervig sie einander finden und im nächsten Satz wie süß der jeweils andere ist.
Beide Jungs haben auf ihre eigene Weise unsympathische Freunde. Max hat 'typische' Sportler als Freunde, hier mal ein rassistischer Spruch, da mal ein sexistischer. Die Unterhaltungen zwischen ihnen sind meist oberflächlich. Jordan hat hingegen zwei Mädchen als beste Freundinnen. Leider sind diese auf ihre eigene Art unsympathisch. Diese behandeln Jordan wie den stereotypen schwulen besten Freund aus Filmen und Co. Sie ignorieren, wenn er etwas nicht möchte, und scheinen keinerlei Grenzen zu kennen und respektieren.
Und auch die Mütter von Jordan und Max werden als krasse Gegensätze dargestellt. Max Mutter als geordnete, unabhängige Vorzeigemutter. Jordans die nicht schafft für ihren Sohn ein Dach über dem Kopf aufrechtzuerhalten. Das diese mit einer psychischen Krankheit zu kämpfen hat, wurde meiner Meinung auf fragwürdige Weise dargestellt und das Ende des Buchs war vollkommen daneben.

Atmosphere (2/10)
Die Idee mit dem Foodtruck fand ich ganz cool, allerdings bestand es eigentlich nur daraus, dass die beiden lange überhaupt keine Ahnung hatten, was sie da genau tun. Ich fand es etwas unrealistisch, dass sie damit alleingelassen wurde und dennoch am Ende geschafft haben eine große Summe an Geld einzunehmen. Und das in kürzester Zeit und trotzt unerwartet hohen Ausgaben für Lebensmittel, eine Lizenz und Reparatur.

Writing Style (2/10)
Wenn ihr schon die ein oder andere Rezension zu dem Buch gelesen habt, wisst ihr, dass viele mit dem Schreibstil nicht richtig warm geworden sind. Mir ging es genau so. Es war leider irgendwie abgehackt, teilweise ohne Zusammenhang, sprunghaft und einfach nicht wirklich rund.

Plot (1/10)
Für mich hat das Buch leider keinen Sinn ergeben. Ich fand die Handlung total unlogisch. Zwei Teenager, die sich nicht mal richtig kennen, schmeißen einen Foodtruck, obwohl sie nicht wissen, wie man das überhaupt macht. Zwar wird das am Anfang auch sehr deutlich, aber dann haben sie doch noch relativ großen Erfolg. Die beiden können sich zunächst nicht leiden, haben nicht wirklich was gemeinsam, finden sich eigentlich total nervig, aber verlieben sich dann irgendwie doch, weil sie sich zwar nervig, aber auch süß finden. Nicht so richtig was ich mir erhofft hatte.
Das schlimme ist aber, dass in dem Buch so viele große, wichtige Themen wie Sexismus, Rassismus, psychische Krankheiten usw. angesprochen werden, aber dann nur schlecht aufgearbeitet werden, weil sie nur bedingt mit der Handlung zusammenspielen und so viele Themen auch nur schwer in dem Zusammenhang ordentlich abgebildet werden können. Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor sich eine Thematik aussucht und diese dann sensibel und umfangreich aufarbeitet. So wie es in dem Buch war, fand ich es nicht in Ordnung.

Intrigue (2/10)
Es gab einzelne Stellen, die ich ganz süß fand, aber alles in allem hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen. Ich habe es eigentlich nur beendet, weil ich es a) als Rezensionsexemplar erhalten habe und b) eine Rezension schreiben wollte. Da ich persönlich keine Rezension schreiben möchte, wenn ich nicht dem ganzen Buch eine Chance gegeben habe, habe ich mich entschieden es fertig zu lesen, obwohl es mich gar nicht gecatched hat.

Logic (2/10)
Ich denke, dazu muss ich nicht mehr viel sagen. Anhand der anderen Kriterien könnt ihr ja sicherlich schon erschließen, dass für mich vieles an dem Buch absolut nicht logisch und nachvollziehbar war.

Enjoyment (2/10)
Selbes gilt für den Spaßfaktor, den ich beim Lesen hatte. Oder eher nicht hatte. Ich wiederhole jetzt mal nicht, was mich alles gestört hat, weswegen ich mich eher durch das Buch gequält habe als alles andere.

Fazit (2,0/10)
Für mich ein absoluter Flop. Was wirklich schade ist, denn ich hatte mich wirklich sehr auf das Buch gefreut. Ich dachte es wird eine etwas verrückte, aber supersüße Lovestory zwischen zwei Jungs, die nach und nach entdecken, dass unterschiedliche Interessen nicht bedeuten, dass man nicht dennoch zusammenpassen kann. Leider lag ich da mit meiner Vorstellung daneben. Durch die vielen Themen, die angesprochen wurden, war es keine lockere-fluffige Liebesgeschichte. Versteht mich nicht falsch, ich finde es absolut nicht schlecht, wenn mehr Tiefgang in einem Buch ist als erwartet, aber nur, wenn dann solche ernsten Themen auch ordentlich aufgearbeitet werden und nicht ab und an mal rein gestreut, ohne dass sie dem Sinn der Geschichte etwas beitragen. Ich fand einige Äußerungen in dem Buch sehr fragwürdig und dadurch, dass es nicht richtig ins Bild gesetzt wurde, kann man nur erahnen, ob es eine Gesellschaftskritik war oder doch ernst gemeint. So oder so würde ich euch von dem Buch abraten. Es gibt auf dem Markt deutlich bessere LGBTQIA+ Geschichten.

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