Cover-Bild Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
Band 1 der Reihe "Let’s Split Up"
(59)
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 26.09.2025
  • ISBN: 9783846602706
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Bill Wood

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.

Nervenzerreißender YA-Thriller von BookToker Bill Wood

Angeblich wird das alte Herrenhaus am Stadtrand von einem Geist heimgesucht. Dem Geist eines Mannes, der dort vor Hunderten von Jahren ermordet wurde und nun auf Rache aus ist! Als ein Influencer und seine Freundin in dem Horrorhaus für Social Media filmen wollen, kommen auch sie ums Leben, und die Gerüchteküche brodelt erneut hoch. Die befreundeten Jugendlichen Cam, Jonesy, Amber und Buffy beginnen, Nachforschungen anzustellen - und wagen es schließlich sogar, das verfluchte Haus zu betreten. Drinnen teilen sie sich auf, um schneller Beweise zu finden. Doch war das wirklich eine gute Idee?

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2025

Viel heiße Luft, leider wenig dahinter

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Was habe ich erwartet? Einen unterhaltsamen, horrorigen Thriller mit Mystery Elementen in einem alten Herrenhaus in dem sich vier Jugendliche aufteilen um einen Killer zu finden. So ein wenig Scooby Do ...

Was habe ich erwartet? Einen unterhaltsamen, horrorigen Thriller mit Mystery Elementen in einem alten Herrenhaus in dem sich vier Jugendliche aufteilen um einen Killer zu finden. So ein wenig Scooby Do Feeling (was es defintiv auch gab).
Allerdings muss ich sagen, dass ich doch enttäuscht bin von diesem Buch. Viel zu viel wirkt so, als sei es einfach während des schreibens geplottet worden, ohne Rücksicht darauf was noch wenige Seiten zuvor geschah. Erst ist eine Wunde ganz schrecklich und Seiten später nicht mehr der Rede wert, um nur ein Beispiel zu erwähnen.
Zudem wirkte der gesamte Roman in allem viel zu konstruiert. Welcher Sheriff hält seine Pressekonferenz bitte auf dem Schulhof ab? Welche Schule informiert ihre Schüler über Lautsprecher, dass zwei von ihnen ermordet wurden, ach und übrigens ihr könnt jetzt nach Hause gehen? Wieso wird die Figur des Reporters erst so aufgebaut nur um dann ewig im Buch nicht mehr vorzukommen?
Und all diese gigantischen Zufälle die unseren vier Held:innen hier immer wieder passieren und sie so in der Story voran bringen waren mir einfach zu viel.
Die Charaktere handeln aus meiner Sicht nicht immer glaubhaft und wenn man jetzt denkt: Ja, gut sind ja Jugendliche. Nein, auch die Erwachsenen und vor allem die Eltern.
Zudem wurde mir hier manch problematisches Verhalten auch einfach verharmlost. Jonesys Mutter ist Alkoholikerin. Aber dann lässt sie natürlich von einem auf den anderen Tag den Alkohol stehen weil man das ja mal eben so kann... Nein, einfach nein. Wirklich schade, denn wir hatten hier eine interessante Ausgangslage gerade in der Dynamik der Jugendlichen mit ihren Eltern und untereinander.
Der Schreibstil ist solide, sehr bildhaft und liest sich super schnell. Es ist fast als würde man einem Film zuschauen. Aber leider geht er halt einfach nicht in die Tiefe und kratzt nur an der Oberfläche. Es ist einfach alles aus meiner Sicht viel zu einfach geplottet und auch das Pacing wirkt nicht ganz ausgereift.
Schade, da hatte ich ein wenig mehr erwartet.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein Setting voller Möglichkeiten, aber wenig Wirkung

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Schon der Klappentext hat mich sofort angesprochen – eine Freundesgruppe, ein altes, unheimliches Haus und ein Setting, das stark an klassische Horrorfilme erinnert. Genau so etwas lese ich normalerweise ...

Schon der Klappentext hat mich sofort angesprochen – eine Freundesgruppe, ein altes, unheimliches Haus und ein Setting, das stark an klassische Horrorfilme erinnert. Genau so etwas lese ich normalerweise mit großer Begeisterung. Umso enttäuschter war ich, als ich gemerkt habe, dass die Geschichte für mich nicht so richtig funktioniert hat.

Der Schreibstil liest sich zwar flüssig, aber insgesamt zu schlicht. Oft hatte ich eher das Gefühl, ein Jugendbuch für jüngere Leser in der Hand zu halten, obwohl die Figuren eigentlich älter sind. Ich lese wirklich gern im Jugendbuchbereich, aber hier wirkte vieles eher wie eine Vorstellung davon, wie Jugendliche „wohl reden“ – und dadurch etwas gezwungen. Wiederholungen und Dialoge, die sich unnatürlich anfühlten, haben mich beim Lesen immer wieder aus der Stimmung geholt.

Auch mit den Figuren bin ich nicht wirklich warm geworden. Obwohl es mehrere Perspektiven gibt, blieb jede davon erstaunlich oberflächlich. Ich hatte gehofft, so mehr Tiefe oder Dynamik zu bekommen, aber viele Entscheidungen wirkten schlicht unlogisch. Besonders schade fand ich, dass ich zu keiner Figur eine echte Verbindung aufbauen konnte – weder emotional noch inhaltlich. Selbst die angedeutete Romanze hat bei mir keinerlei Wirkung entfaltet.

Das Tempo der Handlung schwankt stark. Manche Szenen ziehen sich, andere wirken überhastet oder künstlich zugespitzt. Klischees sind für mich kein Problem, wenn sie clever genutzt werden – hier wurden sie aber eher abgearbeitet als wirklich erzählt. Der Mystery-Aspekt, der anfangs so vielversprechend war, verliert sich schnell in Erklärungen statt in Spannung oder Atmosphäre.

Das Ende konnte für mich leider auch nichts mehr retten. Der Epilog fühlte sich deplatziert an, die Auflösung kam zu plötzlich und hinterließ kein echtes Nachgefühl. Statt Gänsehaut blieb bei mir eher das Gefühl, dass aus dieser Idee so viel mehr hätte werden können.

Fazit:
Let’s Split Up hat alle Zutaten für eine spannende Geschichte, nutzt sie aber nur oberflächlich. Wer sich leichte Horrorunterhaltung ohne großen Tiefgang wünscht, könnte hier fündig werden – für mich persönlich blieb es jedoch blass und unrund.

Veröffentlicht am 12.10.2025

Leider enttäuschend

1

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil das Setting eigentlich genau meinen Geschmack trifft: eine Freundesgruppe, die sich in ein unheimliches Haus wagt, Geheimnisse aufdeckt und dabei jede Menge ...

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil das Setting eigentlich genau meinen Geschmack trifft: eine Freundesgruppe, die sich in ein unheimliches Haus wagt, Geheimnisse aufdeckt und dabei jede Menge Horrorfilm-Vibes verspricht. Genau so etwas mag ich normalerweise richtig gerne. Beim Lesen habe ich aber schnell gemerkt, dass mich einiges stört.

Der Schreibstil liest sich zwar leicht, aber für mich oft zu einfach. Stellenweise hatte ich das Gefühl, ein Kinderbuch in der Hand zu haben, obwohl die Figuren fast erwachsen sind. Ich lese sehr gerne Jugendbücher, aber hier hatte ich oft das Gefühl, dass eher jemand von außen eine Vorstellung davon wiedergibt, wie Teenager reden und denken, für mich wirkte das leider oft unauthentisch. Auch Wiederholungen haben mich immer wieder rausgebracht. Übrigens spielt das Buch in 2001, was ich beim Lesen kaum bemerkt habe.

Dazu kommt, dass mir die Figuren insgesamt zu blass geblieben sind. Es gibt mehrere Perspektiven, was eigentlich perfekt wäre, um richtig tief einzutauchen, aber das hat für mich nicht funktioniert. Entscheidungen wirkten unlogisch, und ich konnte weder eine echte Bindung zu den Charakteren aufbauen noch mit ihnen richtig mitfiebern. Auch die Romanze hat mich eher kalt gelassen.

Das Tempo war eher schwankend, mal wurde viel erklärt, dann wieder zog sich die Handlung, nur um plötzlich in übertriebene Wendungen zu springen, die konstruiert wirkten. Klischees stören mich normalerweise nicht, wenn sie gut umgesetzt sind, aber hier wurden sie eher benannt als lebendig erzählt. Der Mystery-Aspekt hätte viel mehr Raum verdient, stattdessen wurde oft erklärt statt gezeigt, was sich leider durchs ganze Buch zog.

Besonders enttäuscht hat mich der Schluss, denn der Epilog wirkte für mich unpassend und die Auflösung hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Am Ende blieb für mich mehr Augenrollen als Gänsehaut zurück.

Ich hoffe, dass mir die Serie dazu besser gefällt, denn die Geschichte hat Potenzial, auch wenn sie in Buchform für mich leider nicht gepasst hat.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Enttäuschender YA-Thriller

2

Ein altes verlassenes Spukhaus in einer kalifornischen Kleinstadt, ein unheimlicher, scheinbar überaus rachsüchtiger Guhl, der dort sein rätselhaftes Unwesen treibt und vier befreundete Teenager, die, ...

Ein altes verlassenes Spukhaus in einer kalifornischen Kleinstadt, ein unheimlicher, scheinbar überaus rachsüchtiger Guhl, der dort sein rätselhaftes Unwesen treibt und vier befreundete Teenager, die, nach dem grausamen Tod zweier Mitschüler, zu ermitteln beginnen - der Stoff, aus dem die Alpträume in „Let’s split up“, dem ersten Young Adult Thriller von BookToker Bill Wood gesponnen sind.

In Kombination mit dem wirklich gelungenen Cover, klang dies für mich als - mittlerweile zwar etwas entwachsenem - aber dennoch großen Fan von den ???, Fünf Freunden, TKKG & Co., zunächst sehr vielversprechend. Ich hatte zwar keine Probleme in das Buch reinzukommen, doch begann mich die überaus plumpe Ausdrucksweise und der schnöde Schreibstil schnell an zu nerven. Es sollte sich um 17 jährige „ermittelnde“ Teenager handeln, deren Dialoge und Verhalten mich allerdings eher an Grundschüler erinnert haben. Gefallen hat mir lediglich, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde. Stellenweise war die Handlung nicht nur unlogisch, sondern absolut unrealistisch und wirkte auf mich dermaßen konstruiert, dass sich bei mir nicht nur absolut keine Spannung aufbauen konnte, sondern ich die Story auch gar nicht mehr ernst nehmen konnte.

Fazit: Natürlich darf man nicht aus den Augen verlieren, dass es sich um einen YA Thriller handelt, dessen bin ich mir auch bewusst - aber ganz ehrlich, es gibt so tolle, wahnsinnig spannende, logisch durchdachte und sprachlich hervorragende Kinder- und Jugendbücher, die zwar in ihrer Handlung abgemildert sind, ansonsten aber Erwachsenenbüchern und auch Thrillern wirklich in nichts nachstehen. Hier war ich leider einfach nur durchweg enttäuscht.

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