Cover-Bild Das kleine Cafe in den Highlands

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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 312
  • Ersterscheinung: 03.08.2020
  • ISBN: 9783492503792
Birgit Loistl

Das kleine Cafe in den Highlands

Roman
Die verführerischsten Shortbreads der Highlands – willkommen im gemütlichsten Café Schottlands, für alle Leserinnen von Jenny Colgan und Manuela Inusa   

Raelyn lebt als erfolgreiche Immobilienmaklerin in Manhattan. Sie liebt ihren besten Freund Adam, ihre Glücksjogginghose und genießt ihre One-Night-Stands. Leider geht einer davon gründlich schief und nun existieren pikante Bilder von ihr im Netz. Als ihr Chef sie zu einer kleinen Auszeit verdonnert, fliegt sie kurzentschlossen nach Duncan. Dort hat sie von ihrer leiblichen Mutter, die sie nie kennengelernt hat, ein kleines Café geerbt. Ihr Empfang ist alles andere als herzlich, das Café ist verschuldet und zu allem Überfluss spukt ihr auch noch der heiße Fotograf Colin MacArran im Kopf herum. Doch Rae gibt nicht auf und schon bald serviert sie den kühlen Schotten nicht nur heiße Hot Toddys, sondern auch die wundervollsten Kuchen. Aber dann soll Raelyn zurück nach New York und muss sich entscheiden... für die Großstadt oder das kleine Dorf in den schottischen Highlands?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.09.2020

Das kleine Cafe in den Highlands

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Das kleine Cafe in den Highlands ist für mich ein echtes Highlight. Ich habe bisher eigentlich immer die Bücher von Birgit Loistl geliebt. (Bis auf eines) Sie hat einfach einen ganz wundervollen Schreibstil ...

Das kleine Cafe in den Highlands ist für mich ein echtes Highlight. Ich habe bisher eigentlich immer die Bücher von Birgit Loistl geliebt. (Bis auf eines) Sie hat einfach einen ganz wundervollen Schreibstil und hat mich auch mit diesem Buch wieder voll und ganz überzeugt. Raelyn ist eine erfolgreiche Immonilienmaklerin aus New York. Aber nach einem peinlichen Foto, das sie in einer unschicklichen Lage zeigt, kommt es ihr gerade recht, dass sie ein Cafe in Schottland geerbt hat. Raelyn wurde als Baby zur Adoption freigeben, aber ihre leibliche Mutter hat ihr dieses Cafe vermacht. Natürlich ist sie neugierig und macht sich daher auf nach Schottland. Und die Ortschaft in die sie nun kommt, ist so liebevoll und typisch idyllisches Dorfleben, dass auch ich mich sofort wohl gefühlt habe. Birgit hat hier mehrere liebevolle Nebencharaktere erschaffen und besonders Marcy hat es mir angetan. Sie ist so erfrischend und toll. (Ich wünsche mir übrigens ein eigenes Buch mit ihrer Geschichte). Aber auch hinter Rae’s Bruder steckt viel Potential. Colin ist der männliche Part in dem Buch und hinter seiner Geschichte steckt so viel Leid und so viel Schmerz. Auch wenn er etwas grummelig erscheint, so ist er doch ein sehr liebenswürdiger Charakter und ich mochte ihn sofort. Schön finde ich es auch, dass Birgit auch aus seiner Perspektive schreibt. Die Story ist jetzt nicht gerade neu, aber für meinen Geschmack hat Birgit Loistl einfach eine tolle Harmonie und Stimmung in dem Buch geschaffen und man fühlt sich gleich wohl. Ebenfalls die Charaktere sind toll und ich konnte mich sehr gut mit ihnen identifizieren. Gerade zum Ende hin habe ich dann auch noch ein paar Tränchen verdrückt. Für mich also ein rundum gelungener Roman.

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 06.09.2020

Urlaub

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Raelyn führt ein erfolgreiches und glückliches Leben, in der nur Platz für kurze Liebesepisoden ist. Einer der Männer stellt Bilder von ihr ins Netz und so muss sie wohl oder übel von der Bildfläche verschwinden. ...

Raelyn führt ein erfolgreiches und glückliches Leben, in der nur Platz für kurze Liebesepisoden ist. Einer der Männer stellt Bilder von ihr ins Netz und so muss sie wohl oder übel von der Bildfläche verschwinden. So will es ihr Chef. Sie übernimmt ein Café ihrer verstorbenen Mutter, aber in dem Ort ist Hund und Katze begraben und das Café ist verschuldet. Doch da gibt es auch einen sehr smarten Fotografen. Ich fand das Buch sehr stimmungsvoll und kurzweilig. Es macht Spaß, Raelyn bei ihrem Weg zu sich selbst zu begleiten. Die Figuren sind sympathisch und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Auch der Schreibstil und das Cover gefallen mir: Ich hatte viel Lesespaß und kann das Buch nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.08.2020

Eine richtig fluffige Wohlfühlgeschichte mit liebenswerten Figuren

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Für Raelyn bricht eine Welt zusammen, als von ihr brisante Fotos im Internet auftauchen. Sie darf erst weiterarbeiten, wenn Gras über die Sache gewachsen ist, da nutzt sie die Zeit und fliegt nach Schottland. ...

Für Raelyn bricht eine Welt zusammen, als von ihr brisante Fotos im Internet auftauchen. Sie darf erst weiterarbeiten, wenn Gras über die Sache gewachsen ist, da nutzt sie die Zeit und fliegt nach Schottland. Dort hat sie in einem kleinen Dörfchen ein Cafe von ihrer unbekannten leiblichen Mutter geerbt. Allerdings wird sie in Duncan nicht mit offenen Armen empfangen, nur der verschlossene Fotograf Colin scheint ihr unvoreingenommen zu begegnen.

Für mich war es eine richtig fluffige Wohlfühlgeschichte mit liebenswerten Figuren und so habe ich das Buch an einem Stück weggelesen. Raelyn war mir von Anfang an sympathisch und gleich bei ihrem ersten Treffen mit Colin, spürt man das erste Knistern. Es ist aber nicht nur eine Liebesgeschichte, denn Raelyn macht sich auf eine familiäre Spurensuche. Von mir aus hätte das Buch gerne ein paar Seiten mehr haben können, aber auch so ist es eine schöne Lektüre zum Abschalten.

Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und so gibt es von mir 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2020

Zurück zu den Wurzeln

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„Das kleine Café in den Highlands“ von Borgit Loistl führt die Protagonistin auf eine Reise in ihre Vergangenheit, die auch ihre Zukunft beeinflusst.

Die erfolgreiche Immobilienmaklerin Raelyn genießt ...

„Das kleine Café in den Highlands“ von Borgit Loistl führt die Protagonistin auf eine Reise in ihre Vergangenheit, die auch ihre Zukunft beeinflusst.

Die erfolgreiche Immobilienmaklerin Raelyn genießt ihr Singleleben in Manhattan. Als ein One-Night-Stand ein Nacktfoto von ihr heimlich ins Netz stellt, sind ihr professioneller Ruf und damit ihr Job in Gefahr. Da bietet sich eine Auszeit in Schottland an, wo Raelyn schon längst das Erbe ihrer verstorbenen leiblichen Mutter besichtigen sollte. Ihre Mutter hatte sie sofort nach der Geburt zur Adoption freigegeben und nie Kontakt zu ihr gesucht. Der Empfang in Schottland fällt eher gemischt aus und Raelyn will das geerbte Café so schnell wie möglich verkaufen. Schließlich bleibt New York ihre Heimat, oder?

Mich hat zunächst der Klappentext überzeugt, denn vom Cover und Titel hatte ich zuerst eine eher altbackene Story erwartet. Diese Erwartung hat sich zum Glück überhaupt nicht erfüllt und ich musste alle Vorurteile revidieren.
Die Geschichte ist amüsant, humorvoll, aber auch traurig und ernst. Stellenweise hat man einen Kloß im Hals und dann wieder Lachtränen in den Augen.
Raelyn ist selbstbewusst, locker und sympathisch. Sie will das Erbe eigentlich nur abhaken und wieder nach Hause. Doch ungewollt fängt sie der Reiz ihrer schottischen Heimat ein, besonders der des mürrischen Fotografen Colin, der sich auch noch als ihr neuer Mitbewohner entpuppt.
Die widersprüchlichen Gefühle bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit erzählt die Autorin authentisch und nachvollziehbar. Ich konnte mit Raelyn mitfühlen, aus deren Perspektive die Geschichte hauptsächlich erzählt wird. Aber auch Colin kommt zu Wort, dessen rauen Charme man sich nicht entziehen kann. Für zusätzliche Unterhaltung sorgen die zahlreichen Nebenfiguren, die durchaus gut gelungen sind.

Mein Fazit:
Nicht nur bei Raelyn springt der Funke für den kleinen schottischen Ort und seine eigenwilligen Bewohner über, sondern auch bei mir. Ich habe die Lesezeit definitiv genossen und vergeben sehr gute 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2020

Die beste Familie ist die, die man sich aussuchen kann

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Die Immobilienmaklerin Rae arbeitet bei New York Estate und ist dort für den Stadtteil Manhattan zuständig. Sie liebt das Leben in New York und ist gut in ihrem Job. Allerdings gerät ihr Leben gehörig ...

Die Immobilienmaklerin Rae arbeitet bei New York Estate und ist dort für den Stadtteil Manhattan zuständig. Sie liebt das Leben in New York und ist gut in ihrem Job. Allerdings gerät ihr Leben gehörig ins Wanken als ein Nacktfoto von ihr auf der Onlineplattform „kissandhug“ erscheint und so die ganze Welt Zeuge von ihrer natürlichen Schönheit wird. In der Folge wird sie von ihrer Arbeit freigestellt bis Gras über die Sache gewachsen ist. Lange nach einer Beschäftigung muss sie allerdings nicht suchen, da sie einen Brief von einem geheimnisvollen Charles Stirling aus Inverness (Schottland) bekommt. Darin eröffnet er ihr, dass Iris Donnerly, ihre leibliche Mutter verstorben ist und ihr laut dem Testament ihrer Mutter ein Café in den schottischen Highlands vererbt wurde. Mit gemischten Gefühlen begibt sich Rae nach Duncan mit der Einstellung das Café umgehend zu verkaufen, aber schon bald erfährt sie die Gründe für ihre Adoption und auch die Bewohner von Duncan wachsen ihr immer mehr ans Herz. Ganz besonders ein gewisser Colin, der ebenso mit den Dämonen seiner Vergangenheit kämpfen muss. Rae wird in der Folge vor einige schwierige Entscheidungen gestellt.

Ich empfand dieses Buch als die perfekte Sommerlektüre, um sich einfach locker und beschwingt in das ferne Duncan treiben zu lassen und sich von dem Ort und den Bewohnern regelrecht gefangen nehmen zu lassen. Da wäre zum einen Marcy, die mit ihren pinkfarbenen Locken eine echte Sensation in Duncan ist und sich schnell zu einer guten Freundin für Rae entwickelt oder die alte Brenda, die einen kleinen Gemischtwarenhandel betreibt und sich warmherzig um Rae kümmert, wann immer Rae sie besuchen kommt. Man fühlt sich direkt wohl und ich hatte zumindest unweigerlich den Wunsch auch mal Besucher des kleinen Cafés in diesem Dörfchen zu werden.

Zudem schafft die Autorin es gut den inneren Konflikt und die Gedankengänge einer Person darzustellen, die als Kind weggegeben wurde und bei einer Adoptionsfamilie aufgewachsen ist. Gleichzeitig wird auch thematisiert, wie es sich anfühlt plötzlich und gegen seinen Willen seine Familie zu verlieren. Diese Themen werden behutsam aufgegriffen und am Ende eine schöne Lösung für alle diese Probleme gefunden. Es kommt nämlich manchmal nicht darauf an, dass man auch im Blute verbunden ist. Jeder kann prinzipiell zu deiner Familie werden.

Demnach kann ich nur jedem dieses Buch empfehlen, der eine lockere, leichte Geschichte für den Sommer sucht und sich von den schottischen Highlands verzaubern lassen möchte!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere