Cover-Bild Love Show
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER FJB
  • Themenbereich: Belletristik - Spekulative Literatur
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 30.09.2020
  • ISBN: 9783841440341
Britta Sabbag

Love Show

Ist deine Liebe echt?
Wenn dein ganzes Leben ein Fake ist, wer bist du dann überhaupt? Der neue große All-Age-Roman von Besteller-Autorin Britta Sabbag

Die siebzehnjährige Ray ist der größte Reality-TV-Star der Welt – ohne es zu wissen. Als sie sich nicht so verhält, wie die Macher der Show es wollen, wird ein junger Schauspieler in ihre vermeintliche Realität eingeschleust, der dafür sorgen soll, dass sie sich verliebt. Der Plan geht auf. Vielleicht ein bisschen zu gut. Doch kann ihre Liebe echt sein? Und was passiert, wenn rauskommt, dass Ray gar kein »echtes« Leben besitzt?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2020

Hatte mir mehr erhofft

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Britta Sabbag konnte mich zuletzt mit ihrem Jugendroman „Blackwood: Briefe an mich“ hellauf begeistern. Ich war daher sofort Feuer und Flamme, als ich das erste Mal von ihrem neuen Jugendbuchtitel „Love ...

Britta Sabbag konnte mich zuletzt mit ihrem Jugendroman „Blackwood: Briefe an mich“ hellauf begeistern. Ich war daher sofort Feuer und Flamme, als ich das erste Mal von ihrem neuen Jugendbuchtitel „Love Show“ hörte. Da ich den Film „Die Truman Show“ unheimlich gerne mag und „Love Show“ nach einer sehr, sehr ähnlichen Geschichte klang, stand für mich umgehend fest: Das neue Buch von Britta Sabbag möchte ich unbedingt lesen!

Die 17-jährige Ray ist auf der paradiesischen Insel Aroha Island aufgewachsen und hat sie bisher noch nicht einmal in ihrem Leben verlassen. Ray möchte aber auch gar nicht weg. Sie liebt ihr friedliches Leben auf der kleinen Insel. Die traumhafte Natur, die wundervollen Strände, die liebenswerten und hilfsbereiten Bewohner – Ray kann sich keinen schöneren Heimatort vorstellen. Doch dann macht sie eines Tages gemeinsam mit ihrem besten Freund Noah eine sehr merkwürdige Entdeckung. Was hat es nur mit dem Kabel in Noahs Garten auf sich? Stimmt die Begründung seiner Mutter? Als dann auch noch ein fremder junger Mann namens Liam auftaucht, gewinnt Ray zunehmend den Eindruck, dass etwas nicht stimmt.
Was Ray die ganze Zeit nicht wusste: Sie ist der größte Reality-TV-Star der Welt. Das, was sie ihr ganzes Leben lang für die Realität gehalten hat, ist in Wahrheit ein riesengroßer Fake. Außer ihr und Noah sind alle auf der Insel Schauspieler. Auch Liam, der nur nach Aroha Island geschickt wurde, damit die „Love Show“ ihren Namen endlich gerecht wird. Ob Ray noch dahinterkommen wird, dass ihr Leben gar nicht „echt“ ist?

Wer den Film „Die Truman Show“ kennt, wird mir sicher recht geben, dass sich die Story von „Love Show“ ziemlich ähnlich anhört. Parallelen sind auch zweifellos vorhanden, was ich persönlich aber überhaupt nicht schlimm fand. Britta Sabbag ist es trotz der vergleichbaren Thematik wunderbar gelungen, eine komplett eigenständige Geschichte aufs Papier zu zaubern. Allerdings muss ich sagen, dass sie mich dieses Mal leider nicht so überzeugen und begeistern konnte wie es ihr zum Beispiel mit „Blackwood: Briefe an mich“ geglückt ist. Irgendwie hatte ich mir von „Love Show“ deutlich mehr erhofft.

Als ich mit dem Schmökern begann, war ich mir noch ziemlich sicher, dass ich ein Highlight in Händen halte. Die Handlung konnte mich sofort in ihren Bann ziehen und der flüssige Schreibstil hat sich einfach nur mal wieder bezaubernd für mich lesen lassen. Am Sprachstil habe ich definitiv nichts auszusetzen. Ich liebe die lockere Art und Weise, wie Britta Sabbag schreibt!

Sehr cool fand ich auch, dass der Plot in zwei verschiedenen Perspektiven erzählt wird: Da hätten wir zum einem unsere Hauptprotagonistin Ray, deren Kapitel in der Ich-Form geschrieben sind, und zum anderen die interessanten Einblicke ins Filmstudio, bei denen wir unter anderem den furchtbar jähzornigen und sehr machtgeilen Produzenten Xavier Wellington kennenlernen dürfen. Diese ständigen Sichtwechsel haben mir wirklich ausgesprochen gut gefallen, da sie die Handlung so schön abwechslungsreich und mitreißend gestalten.

Die gut ersten 100 Seiten flogen bei mir nur so dahin und ich war echt ganz angetan von der Geschichte. Die Kulisse fand ich einfach nur mega! Die Insel Aroha Island wird unglaublich bildhaft und wunderschön beschrieben. Wäre da nicht der Aspekt, dass diese idyllische kleine Insel als Schauplatz für eine Reality Show dient, wäre sie das reinste Paradies. Als Leser*in weiß man natürlich von Anfang an, dass alles, was auf der Insel geschieht, für die gesamte Welt im Fernsehen mitzuverfolgen ist. Bis auf unsere Hauptprotagonistin Ray und ihren besten Freund Noah wissen auch alle anderen, was Sache ist. Schließlich sind sie allesamt Schauspieler.

Mit dem Stichpunkt Schauspieler leite ich mal zu den Charakteren über. Mit denen konnte mich Britta Sabbag leider nicht überzeugen. Mir waren sie größtenteils zu blass und oberflächlich. Vor allem mit unserer Ich-Erzählerin Ray hatte ich stellenweise so meine Probleme. Sympathisch war sie mir, das schon, aber ihre Naivität hat mich manchmal ziemlich genervt. Für ihr Alter war sie mir einfach zu blauäugig und kindlich.

Der Plot war recht vorhersehbar für mich, muss ich gestehen, was mich aber nicht groß beim Lesen gestört hat. Ein paar mehr Überraschungen hätte ich zwar nicht schlecht gefunden und auch über etwas mehr Tiefgang hätte ich mich gefreut, aber insgesamt hat mir die Story doch sehr gut gefallen. Vor allem der Beginn und die Seiten zum Ende hin, als die Handlung immer mehr an Fahrt aufnimmt, konnten mich begeistern. Dann aber kam der Schluss. Und der hat mich sehr enttäuscht, muss ich sagen. Mir kam er zu schnell und abrupt und als unglaubwürdig habe ich ihn zudem irgendwie auch noch empfunden.

Mit was das Buch aber definitiv vollends bei mir punkten konnte, ist die Gestaltung. Das Cover finde ich wunderhübsch und von der famosen doppelseitigen Karte vorne und hinten im Buch, die die Insel Aroha Island mitsamt den wichtigsten Orten zeigt, bin ich ebenfalls ganz hingerissen. Die komplette Aufmachung des Buches ist einfach nur hervorragend gelungen. Schade, dass mich die Story nicht genauso verzaubern konnte.

Fazit: Nett für zwischendurch, aber leider auch nicht mehr. Mir konnte Britta Sabbag mit ihrem neuen Jugendroman „Love Show“ leider nicht das erhoffte Lesehighlight bescheren. Die Figuren waren mir persönlich zu lieblos ausgearbeitet und das Ende habe ich als zu schnell abgehandelt und unrealistisch empfunden. Das Setting und den Schreibstil fand ich aber super und die Story hat mir insgesamt auch gut gefallen. Ich habe insgesamt kurzweilige Lesestunden mit dem Buch verbracht und kann es auch empfehlen; ein Must-Read ist es in meinen Augen jedoch nicht. Ich spreche aber da natürlich nur für mich. Die Geschmäcker sind schließlich verschieden. Von mir bekommt „Love Show – Ist deine Liebe echt?“ 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.10.2020

Love Show-Ist Deine Liebe Echt? Bin enttäuscht.

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Keine Frage, Britta Sabbags Schreibstil ist so wunderbar wie immer. Ihre Worte sind gut platziert und obwohl einige ihrer Sätze etwas holprig sind, sind die meisten sanft wie Seide. Man kann die wunderschöne ...

Keine Frage, Britta Sabbags Schreibstil ist so wunderbar wie immer. Ihre Worte sind gut platziert und obwohl einige ihrer Sätze etwas holprig sind, sind die meisten sanft wie Seide. Man kann die wunderschöne Insel Aroha direkt vor dem inneren Auge sehen. Es war, als würde man beim Lesen der Geschichte durch das Paradies gehen. Bis auf die Tatsache, dass die Geschichte nicht neu ist. Wenn du mit dem Film Die Truman Show vertraut bist, weiß du, was ich meine.

Nach ein paar Kapiteln fragte ich mich, warum die Autorin dachte, sie müsse ein Buch über eine Realityshow schreiben. Die Handlung ist nicht neu und um ehrlich zu sein, sind Mr X, der Produzent und Ray nicht halb so gut wie die Originalfiguren des Films, Christof und Truman Burbank. Ray ist ein Teenager und lebt ihr Leben nicht so, wie es der Produzent der Show gerne hätte. Zunächst ist Ray ein fröhliches, etwas naives Mädchen, das ihr Leben liebt und die Menschen, die sie ihre Familie nennt. Die Autorin zeigt auf sensible Weise, dass Rays Leben sehr vorhersehbar ist. Dass ihre Hauptfigur mit der langweiligen Normalität, die sie jeden Tag erlebt, zufrieden ist. Und für den Leser sieht es auch irgendwie perfekt aus. Vielleicht zu perfekt. Denn nach ungefähr der Hälfte des Romans begann ich mich zu fragen, wie Ray all die Dinge wissen konnte, an die sie dachte, wo sie doch auf einer abgelegenen Insel aufgewachsen war. Und plötzlich beginnt sie über Dinge nachzudenken, die sie gar nicht wissen konnte, weil auf der Insel niemand darüber sprach oder weil diese Dinge nur außerhalb der Insel geschahen. Das ergab für mich überhaupt keinen Sinn.

Die Figuren der Autorin sind blass, vorhersehbar und sehr oberflächlich. Gut, sie wirken wie aus dem realen Leben gegriffen, mehr aber auch nicht. Ray ist am Anfang der Geschichte ein nettes junges Mädchen, das ihr Leben auf der Insel liebt. Sie glaubt an die Mythen, die ihr von klein auf erzählt wurden, und tut nichts, was ihren Inselfrieden gefährden würde. Gegen Ende des Buches wurde es etwas seltsam, da Ray Dinge wusste, die sie nicht wissen konnte, aufgrund ihres abgeschotteten Insellebens. Es war nur noch seltsam und dieses Gefühl blieb bis zum Ende des Romans bestehen.

Es ist wirklich schade aber dieser Roman war das Warten nicht wert. Ich bin enttäuscht und frage mich, warum die Autorin dachte, so ein Buch schreiben zu müssen. Love Show ist nichts weiter als eine schlecht gelungene Kopie des großartigen Films Die Truman Show. Was mich traurig macht, weil mir die Bücher der Autorin bislang immer sehr gefallen haben. Das Einzige, was gelungen ist, ist das Cover. Es passt perfekt zur Geschichte. Aber alles in allem keine Empfehlung von meiner Seite.

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Veröffentlicht am 21.10.2020

Sehr fesselnde Handlung und mal was ganz anderes

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Ray lebt auf einer Insel und kann sich nicht erinnern, dort schon mal weggekommen zu sein. Zusammen mit ihrem besten Freund Noah geht sie einer mysteriösen Entdeckung nach. Und dann ist da auch noch Liam ...

Ray lebt auf einer Insel und kann sich nicht erinnern, dort schon mal weggekommen zu sein. Zusammen mit ihrem besten Freund Noah geht sie einer mysteriösen Entdeckung nach. Und dann ist da auch noch Liam aufgetaucht, von dem Ray ziemlich fasziniert ist.

Während dem Lesen bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Durch den sehr flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch super leicht verschlingen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung konnte mich so sehr fesseln, dass ich jede freie Minute weiterlesen wollte und dauernd daran gedacht habe, wie es denn weitergehen könnte. Die Insel fand ich als Setting sehr gelungen. Die Geschichte an sich war mal was ganz neues. Sowas in der Art habe ich noch nie gelesen. Teilweise fand ich alles aber etwas sehr unrealistisch, dass Noah und Ray erst mit 17 diese Entdeckung machen und nicht schon vorher etwas geahnt haben. Vor allem Ray ist schon sehr naiv. Noah war in der Hinsicht schon viel besser. Sein Misstrauen hat mir sehr gut gefallen. Bei Liam wusste ich zunächst nicht so ganz, was ich von ihm halten soll. Irgendwie war er mir schon sympathisch, aber ich hatte die ganze Zeit Angst, dass er es nicht ernst meinen könnte. Das Ende hat mir leider nicht so gut gefallen. Ich hätte mir was anderes gewünscht. Ich fand hier leider manche Szenen eher unpassend und übertrieben. Nichts desto trotz war es spannend bis zur letzten Seite!

Eine klare Leseempfehlung. 4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.10.2020

Was ist echt, und was ist nur Teil der Show?

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Die siebzehnjährige Ray lebt auf Aroha Island und hat die Insel noch nie verlassen. Die Natur ist traumhaft schön und alle Inselbewohner sind wie eine große Familie - warum sollte sie woanders sein wollen? ...

Die siebzehnjährige Ray lebt auf Aroha Island und hat die Insel noch nie verlassen. Die Natur ist traumhaft schön und alle Inselbewohner sind wie eine große Familie - warum sollte sie woanders sein wollen? Doch dann machen Ray und ihr bester Freund Noah einige Entdeckungen, die sie ins Stutzen bringen. Der auf der Insel eintreffende Besucher Liam, dem sie die Insel zeigen soll, bringt Ray schnell auf andere Gedanken. Was sie nicht ahnt: Ihr ganzes Leben ist eine Reality-Show, außer ihr und Noah sind alle Inselbewohner Schauspieler. Und Liam wurde geschickt, damit die „Love Show“ ihrem Namen gerecht wird.

Auf den ersten Seiten taucht man ein in Rays heile Weilt auf Aroha Island, wo jeder jeden kennt und sie am liebsten zusammen mit ihrem besten Freund Noah über die Insel streift. Ein Brand im Diner, über dem sie mit ihrem Onkel Jim wohnt, führt dazu, dass sie die Nacht bei Noah verbringen soll. Doch seine Annäherungsversuche blockt sie entscheiden ab - sehr zum Verdruss von Mr. X, der seinem Publikum Liebesszenen bieten will.

Das Tempo ist von Beginn an sehr hoch. Der Brand im Diner wird auf einer einzigen Seite geschildert und kurz darauf schläft Ray schon in Noahs Zimmer ein, nachdem sie ihm klar gemacht hat, dass sie ihn nicht küssen wird. Auf die Gefühle und Gedanken der Handelnden wird nur oberflächlich eingegangen und Entscheidungen werden nicht groß erklärt. Ich hatte in der Folge häufig Probleme damit, das Verhalten der Charaktere nachzuvollziehen.

Die Schilderungen des Insellebens haben Feelgood-Charakter und nehmen viel Platz ein. Als Liam auf der Insel eintrifft mit dem Ziel, Ray zu verführen, erhält diese die Aufgabe, ihm die Insel zeigen. Sie nimmt ihn mit zu all ihren Lieblingsplätzen, die genau beschrieben werden, sodass man sich vorstellen kann, in welch toller Natur Ray lebt. Das führt allerdings auch dazu, dass Noah ganz schön eifersüchtig wird. Ich wartete unterdessen ungeduldig darauf, dass endlich die Wahrheit über die Show ans Licht kommt. Dies geschieht aber erst recht spät und dann überstürzen sich die Ereignisse so sehr, dass nur wenig Zeit für die Reflektion rund um die Frage „Wer bin ich, wenn andere über mein Leben bestimmen?“ bleibt.

Beim Lesen der Buchbeschreibung denkt man schnell an „Die Truman Show“ und der Ansatz ist tatsächlich ähnlich. Jedoch schöpft die Geschichte das Potenzial eines Buches gegenüber eines Films nicht ausreichend aus und bleibt für meinen Geschmack zu sehr an der Oberfläche. "Love Show“ bietet durch seinen paradiesischen Schauplatz zahlreiche Feelgood-Momente, bleibt im Hinblick auf die Handlung aber hinter meinen Erwartungen zurück.

Veröffentlicht am 09.10.2020

Erinnert an The Truman Show

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Inhalt:

Die 17-jährige Ray könnte sich keinen schöneren Wohnort als die Insel vorstellen, auf der sie aufgewachsen ist. Auf Aroha Island gibt es einen Saftstand, eine kleine Schule und Onkel Jims Diner. ...

Inhalt:

Die 17-jährige Ray könnte sich keinen schöneren Wohnort als die Insel vorstellen, auf der sie aufgewachsen ist. Auf Aroha Island gibt es einen Saftstand, eine kleine Schule und Onkel Jims Diner. Hier kennt jeder jeden. Alle sind bemüht, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen. Jeder hat Zeit für ein Gespräch oder ein paar nette Worte. Wenn Ray sich nach ein wenig Ruhe sehnt, dann geht sie an den Strand und besucht ihre Freundin, die Riesenschildkröte Hona.

Ray vermisst im Gegensatz zu ihrem besten Freund Noah, den das Fernweh von der Insel zieht, nichts. Erst als eines Tages ein Neuankömmling, der Naturforscher Liam, auf der Insel auftaucht, ändert sich Rays Meinung. Dank des gegenseitigen Verständnisses füreinander haben beide gleich einen guten Draht zueinander. Die Magie seines Debüts weckt Fernweh und Lust auf Leben. Noah hingegen packt schnell die Eifersucht.



Meinung:

Beim Aufklappen des Buches fällt dem Leser zunächst eine liebevoll gezeichnete Karte der Insel Aroha ins Auge. Schnell erkennt man, dass es hier alles gibt, was man zum Leben braucht. Die Insel ist paradiesisch, ruhig und kennt die Wunder der Natur.

Denn was Ray nicht weiß, der Leser aber schon bald erfahren wird, ist, dass das junge Mädchen Teil einer großen Fernsehshow ist. Ein Mangel an Konfliktpotential ist derweil ohnehin nicht zu befürchten, denn zwischen Ray, Liam und Noah entwickelt sich schnell eine ménage à trois.

Hier werden viele Motive aus dem bekannten Vorgänger, dem Film "The Truman Show", größtenteils logisch konsistent collagiert. Im Mittelpunkt der Handlung steht jedoch die unorthodoxe Liebesgeschichte rund um die Protagonistin Ray. Mit Noah und Liam kommt es zum Duell zweier unterschiedlicher Kämpfertypen und Womanizer um ihren love interest.

Einige Kapitel bieten einen Einblick ins Filmstudio. Hier hat der jähzornige und stellenweise auch narzisstisch wirkende Mr. X das Sagen. Er steuert die Show und somit auch das Leben von Ray und den anderen Bewohnern der Insel. Alles was ihm am Herzen liegt, sind die Einschaltquoten und der Erfolg seiner Serie.

Zum Ende hin gewinnt die Geschichte deutlich an Schwung. Allerdings werden die dadurch aufgebauten Erwartungen am Ende enttäuscht.



Fazit:

„Love Show – Ist deine Liebe echt?“ ist eine Neuinterpretation des Films „The Truman Show“, die sich nicht darin erschöpft, Figuren und Handlungsstränge in einen neuen Kontext zu übertragen, sondern vielmehr über eine interessante Liebesgeschichte hinaus neue Ideen liefert, die das Originalwerk bereichern könnte.

Doch leider bleibt man als Leser am Ende etwas enttäuscht zurück, weil Britta Sabbag die Chance, die aufgenommenen Fäden wieder zusammenführen, verpasst. Das Ende wirkt nicht ausgefeilt genug und zu übereilt konstruiert.

„Love Show – Ist deine Liebe echt?“ ist eine locker-leichte Lektüre mit einer schönen Idee dahinter für Leser die Kurzweil und Unterhaltung suchen.

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