Cover-Bild Wenn Donner und Licht sich berühren
(194)
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 29.04.2019
  • ISBN: 9783736308305
Brittainy C. Cherry

Wenn Donner und Licht sich berühren

Katja Bendels (Übersetzer)

Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es jetzt erst bemerke - wo es vielleicht schon zu spät ist.

"Ein absolutes Meisterwerk!" AFTER DARK BOOK LOVERS

Der neue Roman von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Brittainy C. Cherry

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2019

Emotionales Buch, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte

7

Wenn Donner und Licht sich berühren war mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry und wird als Auftakt einer Reihe namens Music Street geführt. Das Cover hat mich verzaubert und ich hoffte, dass es die ...

Wenn Donner und Licht sich berühren war mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry und wird als Auftakt einer Reihe namens Music Street geführt. Das Cover hat mich verzaubert und ich hoffte, dass es die Geschichte auch tut. Was sie tat – aber nicht uneingeschränkt.

Cherrys Schreibstil ist sehr einnehmend und flüssig zu lesen. Sie schildert detailliert und liebevoll und vermittelt dadurch eine ganz besondere Stimmung. Kleine und große Gesten der Charaktere werden so emotional dargestellt, dass man sie einfach nur toll finden kann und „Hach, wie schön“ denkt. Was für mich am meisten herausgestochen ist, waren die Gespräche der Charaktere über Musik. Die Ehrfurcht und Freude, die sie dabei empfinden, die tiefgehenden Gefühle und die Poesie sind von der Autorin so unglaublich gut beschrieben, dass es mir mein Herz zerreißt. Auch ich liebe Musik und die Emotionen, die sie hervorrufen kann, fände aber nie die Worte, um sie auszudrücken.

Jasmine und Elliott sind beide 16 Jahre alt. Doch damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Bei Jasmine haben sich die glücklichsten Augenblicke ihres Lebens in einem Schulgebäude zugetragen, bei Elliott die schrecklichsten. Dadurch wird schon zu Beginn der Geschichte sehr gut betont, wie unterschiedlich die Leben der beiden Protagonisten sind. Die eine möchte so gern auf die Schule gehen und tut alles dafür, dort zu bleiben. Elliott hingegen zählt die Tage bis zu seinem Abschluss. Jasmine ist beliebt, Elliott stottert und wird gemobbt. Jasmine hat kein besonders glückliches Familienleben, Elliott hingegen harmoniert sehr mit seiner Mutter und seiner Schwester. Doch beide sind auf ihre Weise einsam.

Jasmine ist ein außergewöhnlicher Charakter, im Sinne von „nicht alltäglich“. Denn es ist ihre zugedachte Aufgabe, den Traum ihrer Mutter Heather zu verwirklichen: Den vom Erfolg. Dieser blieb nämlich aus, als Heather sich, noch sehr jung, um ihre Tochter kümmern musste. Ja, diese Thematik finde ich ungemein reizvoll. Immer mal wieder stolpert man über die Schicksale solcher Kinder, welche von ihren Eltern immer nur gepusht werden, die es ihnen aber nie recht machen können, die sie zu Stars machen und zu den Karrieren verhelfen wollen, die den Eltern selbst womöglich verwehrt geblieben sind. Dabei vergessen die Eltern zu oft, dass die Kinder das meist keineswegs möchten, aber sie zu ehrgeizig und engstirnig sind, um das zu erkennen. Ein für mich durchwegs amerikanisches Phänomen, das es aufgrund der Befremdlichkeit umso interessanter macht.
Es hätte also durchaus Entwicklungspotential für Jasmine gegeben, vor allem nach der im Klappentext beschrieben Trennungszeit. Doch als Leser bekommt man nicht nur nicht mit, was Jasmine alles wiederfahren ist, nein, sie kommt auch zurück, ohne großartig charakterlich gewachsen zu sein. Das finde ich sehr schade, mich hätte schon allein wegen der Nähe zur Figur interessiert, wie es ihr ergangen ist. So blieb Jasmine mir ab da fremd und ich musste einfach hinnehmen, dass sie harte Zeiten hinter sich hatte.

Elliott (oder Elliot? Der Klappentext verwendet eine andere Schreibweise als das Buch selbst..) ist so erfrischend anders als die Jungen, von denen man sonst so gerne in diesem Genre liest. Er ist dünn, liebt Musik, stottert, und wird deshalb zur Zielscheibe von wirklich üblen Mobbingattacken, die mir beim Lesen teilweise eine Gänsehaut bereitet haben vor lauter Grausamkeit. Ein einschneidendes Erlebnis jedoch verändert seinen Charakter. Und das sind auch gleichzeitig eine meiner größten Kritikpunkte an diesem Buch: das Erlebnis, welches Elliott so prägt, hat mich nicht berührt. So emotional der Schreibstil Cherrys in anderen Situationen ist, so distanziert und wenig intensiv wirkt er auf mich in dieser Schlüsselsituation. Elliotts Verarbeitung des Vorfalls wandelt seinen Charakter dermaßen, dass er nichts mehr mit dem liebenswerten Jungen von Beginn der Geschichte zu tun hat. Und das finde ich so schade. Denn gerade dieser Junge war es, der mich denken ließ: endlich mal kein gutaussehender Typ mit tollem Body und goldgesprenkelten Augen. Ab da war mein Lesevergnügen ziemlich getrübt und ich hatte eigentlich keine große Lust mehr weiterzulesen.

Und dann.. Ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass mich die Autorin gegen Ende nochmal so packen könnte. Wenn ich mich einmal daran „festgebissen“ habe, dass mir ein Buch nicht gefällt, bin ich tatsächlich auch ein bißchen engstirnig und wenig empfänglich dafür, dass es vielleicht nur ein Abschnitt war, der mir so missfällt. Doch Cherry hat es geschafft und mich von meiner - ja, schon fast Ignoranz – abbringen können. Und das hat mir unglaublich gut gefallen!

Fazit: Wenn Donner und Licht sich berühren ist ein sehr emotionales Buch mit großartigem Schreibstil, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte. Vor allem die Figurenentwicklung hat mir einmal gefehlt und einmal nicht gefallen, das wurde aber durch gefühlvolle Szenen und tollen Worten fast wieder wettgemacht. Ich denke, dass ich es nochmal mit einem Buch der Autorin versuchen werde. 3,5 Sterne.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.05.2019

Dieses Buch ist der Wahnsinn!

2

Ich habe schon viele Bücher von Brittainy C. Cherry gelesen und noch jedes ihrer Bücher hat mich emotional aufgewühlt und begeistert. Doch „Wenn Donner und Licht sich berühren“ hat das nicht geschafft. ...

Ich habe schon viele Bücher von Brittainy C. Cherry gelesen und noch jedes ihrer Bücher hat mich emotional aufgewühlt und begeistert. Doch „Wenn Donner und Licht sich berühren“ hat das nicht geschafft. Denn diese Geschichte hat mich zerstört und wieder zusammengesetzt! Ich liebe das Buch!

In „Wenn Donner und Licht sich berühren“ geht es um Jasmine, die eines Tages auf den schüchternen Elliott trifft. Seine Musik verzaubert das 16-jährige Mädchen komplett. Zum ersten Mal fühlt Jasmine sich verstanden und fast schon geliebt. Doch dass ausgerechnet Elliott in ihr diese Gefühle hervorrufen würde, hätte sie nie geglaubt. Denn Elliott ist kein anderer als der, der in der Schule von den Möchtegern Coolen gehänselt wird. Als Jasmin anfängt, sich für ihn einzusetzen, wird es nur schlimmer.Und ausgerechnet zu dieser Zeit muss Jasmine weiterziehen.

Als Jasmine und Elliott sich nach sechs Jahren wiedersehen, müssen sie beide feststellen, dass sie sich verändert haben. Doch ihre Liebe, die ist noch immer da.

Dieses Buch hat mich emotional total ausgelaugt, verändert und durchgeschüttelt. Ich wusste bereits, dass die Autorin unglaublich berührende und tiefgründige Geschichten zu Papier bringen kann, doch mit diesem Buch hat sie sich selbst übertroffen. Immer wieder hatte ich Tränen in den Augen, die einfach nicht weggehen wollten.

Die Handlung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten hat langsam und somit authentisch seinen Lauf genommen, was ich immer sehr toll finde. Das Kennenlernen von Jasmine und Elliott hat mir sehr gut gefallen, da man einfach gemerkt hat, dass die beiden trotz ihres unterschiedlichen Ansehens in der Gesellschaft gleich und auf einer Wellenlänge sind. Ihre Gespräche haben mir immer gut gefallen und es wurde nie langweilig.

Jasmine selbst ist ein sehr liebevolles und ehrgeiziges junges Mädchen. Sie lebt für die Musik und tut alles dafür, ihre Mutter glücklich zu machen. Allerdings schätzt ihre Mutter dies nicht. Leider überhaupt nicht, weshalb die Beziehung von Mutter und Tochter nicht gerade schön ist. Aber mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Jasmine hat dafür einen umso tolleren Vater, der – obwohl er nicht ihr leiblicher Vater ist – alles für sie tut. Diese Liebe und Verbundenheit hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Nun zu Elliott. Er ist einzigartig. Seine schüchterne und unsichere Art macht ihn zu etwas Besonderem, was ihm selbst nicht bewusst ist. Für die Menschen, die er liebt, macht er alles und mit wirklich alles, meine ich auch alles. Dieser Typ ist unfassbar! Im Buch lernt man ihn von seinen verschiedensten Seiten kennen, was mir gut gefallen hat. Denn genau das hat ihn echt gemacht, weshalb auch ich mich mit Jasmine ein Stückchen in den schüchternen Jungen verlieben konnte.

Im Buch sind oft Dinge passiert, mit denen ich niemals gerechnet hätte. Es hat Wendungen gegeben, die wirklich alles verändert haben. Oft bin ich nicht mehr aus dem Staunen herausgekommen.

Der Schreibstil von der Autorin hat mir wie immer sehr gut gefallen. Durch ihren gefühlsvollen Schreibstil habe ich jedes Wort in mich aufgesaugt und kann immer nur betonen, dass Brittainy C. Cherry weltbewegende Bücher schreibt. Falls du noch kein Buch von ihr gelesen hast, bist du selbst schuld. Du verpasst puren Lesegenuss!

Das Buch „Wenn Donner und Licht sich berühren“ kann ich dir von Herzen empfehlen. Es wird dein Herz zwar für einige Momente zerstören, doch die Geschichte wird dir dein Herz auch wieder zusammensetzen.

Veröffentlicht am 29.04.2019

Luft nach oben

2

Jasmine – Jazz – ist 16 Jahre. Ihre Mutter hetzt sie von Vorstellungstermin zu Trainingsstunden zu Vorstellungstermin; und so fort. Die Tochter soll die Karriere der Mutter machen, die diese schmerzlich ...

Jasmine – Jazz – ist 16 Jahre. Ihre Mutter hetzt sie von Vorstellungstermin zu Trainingsstunden zu Vorstellungstermin; und so fort. Die Tochter soll die Karriere der Mutter machen, die diese schmerzlich ad acta gelegt hatte, als sie ein Kind bekam. Jazz ist wirklich nicht zu beneiden. Die Mutter ist einer der unsympathischten Charakter der letzten Lesemonate. Hier setzt bereits meine Kritik ein, denn die schwarz-weiß Beschreibungen sind vielfältig und ärgerlich in einer Geschichte, die durchaus auch gutes Figurenbuilding kann. Allerdings versagt die Autorin sowohl bei den „negativ“ besetzten Darstellern völlig – es gibt noch einen jungen Mann, der mobbt, schlägt, bedroht und mordet – als auch ganz allgemein bei der Plotstruktur und der Entwicklung der Darsteller. Aber der erste Abschnitt ist bis auf die genannten Bad-Figuren noch sehr schön zu lesen.

Jazz lernt den gleichaltrigen Elliot kennen und lieben. Ein netter, musikalisch begabter Aussenseiter. Einer der erst auf den zweiten Blick wirkt aber dann durch seine liebenswerte Art schnell das Herz erobert. Im Gegensatz zu Jazz hat er mit Schwester und liebevoller Mutter ein einigermaßen funktionierendes Zuhause und es scheint, als könnte er auch Jazz mit seiner Gelassenheit und Ruhe helfen. Dann passiere aber fast zeitgleich zwei Dinge. Jasmines Mutter zerrt die Tochter nach England um dort die Karriere anzufeuern und Elliot erleidet einen großen Schicksalsschlag und verändert sich total. Der Kontakt der beiden bricht ab.

Leider gibt es jetzt einen großen Zeitsprung und man erfährt nur schablonenhaft und eher lieblos, was die vergangenen Jahre passiert ist. Dadurch wird das Lesevergnügen tatsächlich sehr geschmälert. Am Ende finden die beiden wieder zueinander und die Autorin knüpft ein bisschen an die Stärken des ersten Abschnittes an. Aber Vorsicht, es wird auch ein bisschen sehr kitschig zu Schluss.

So schön Brittainy C. Cherry auch erzählen kann, so hätte ich mir doch mehr Glaubwürdigkeit bei einigen Geschehnissen gewünscht und vor allem die Mutter von Jazz war für mich total überzogen dargestellt.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 20.10.2019

Teilweise enttäuschend

1

"Wenn Donner und Licht sich berühren" von Brittainy C. Cherry handelt von den beiden Teenagern Jasmine und Elliot. Jasmine singt leidenschaftlich gerne Soul, doch auf Grund ihrer Mutter versucht sie eine ...

"Wenn Donner und Licht sich berühren" von Brittainy C. Cherry handelt von den beiden Teenagern Jasmine und Elliot. Jasmine singt leidenschaftlich gerne Soul, doch auf Grund ihrer Mutter versucht sie eine Karriere als Popsängerin einzuschlagen. Diese möchte nämlich, dass Jasmine den Traum lebt, den sie nie verwirklichen konnte. Elliot liebt den Jazz und spielt selbst gerne Saxofon. In der Schule ist er nicht beliebt und regelmäßig Opfer fieser Mobbingattacken seiner Mitschüler. Nach der Schule lauscht er allein in einer Gasse der Musik. Die beiden sind unterschiedlich, aber dennoch irgendwie auch gleich. Sie sind verbunden durch die Musik und die Einsamkeit.


Mit großen Erwartungen habe ich begonnen das Buch zu lesen und zuerst wurde ich nicht enttäuscht. Der Einstieg in die Welt der 16 Jahre alten Jasmine fiel mir zwar zunächst etwas schwer, aber daran konnte ich mich dann doch relativ schnell gewöhnen. Von Beginn an hatte ich das Gefühl, dass sie sehr naiv ist und alles mit sich machen lässt, was im Verlauf der Geschichte auch bestätigt wird. Das empfand ich leicht als störend, aber man muss ja auch bedenken, dass sie noch sehr jung ist. Sie möchte nur das Beste für alle Beteiligten. Mit Elliot hatte ich von Anfang an keine großen Probleme. Er ist sofort ein sehr sympathischer, lustiger und liebenswerter Charakter.


Jasmine und Elliot lernen sich kennen und halten von nun an zusammen. Es wächst eine junge Liebe heran und dies mitzuverfolgen war sehr berührend. Während des Lesens konnte ich lachen und weinen. Über den beiden Charakteren lag förmlich ein Zauber. Sie haben beide Schwierigkeiten, aber helfen und unterstützen sich gegenseitig. Miteinander fällt ihnen alles leichter.


Die Mobbingattacken von Todd und seinen Freunden, den "beliebten" Kindern der Schule, gegenüber Eliott fand ich sehr, sehr hart. Das gibt weder der Klappentext noch das Cover her. Das Cover ist wirklich sehr schön, wie man es von Büchern aus dem LYX Verlag kennt, wirkt aber eher gegensätzlich. Es macht einen unbeschwerten Eindruck, dabei geht es inhaltlich auch um Mobbing, Gewalt und (sexuellen) Missbrauch.


Das war allerdings auch nicht der Grund warum ich dann doch von "Wenn Donner und Licht sich berühren" enttäuscht worden bin. Der Grund dafür war eher die Entwicklung der beiden Charaktere. Jasmine muss mit ihrer Mutter ganz weit wegziehen, die beiden müssen sich voneinander trennen und kurz darauf erlebt Eliott den größten Albtraum seines Lebens. Der Kontakt bricht ab und erst 6 Jahre später treffen sie sich wieder.


Jasmine hat sich in meinen Augen kaum verändert. Sie hat zwar nun beschlossen sich von ihrer karrierefokussierten Mutter zu trennen, aber das ganze erst nach 6 Jahren? Sie war etliche Jahre unglücklich und kommt doch erst so spät wieder an den Ort zurück, an den sie sich wirklich zu Hause fühlt? Das hat mir nur bestätigt, dass sie nach wie vor unendlich naiv ist.


Elliot hat sich stark verändert. Trauer und Wut gehören zu seinem Alltag. Das ist ihm nicht übel zu nehmen, er hat in jungen Jahren etwas unglaublich Traumatisches erlebt. Als Jasmine wieder in der Stadt ist, folgt ein auf und ab, hin und her. Die weitere Entwicklung der beiden ist schwer mitzuverfolgen und nachzuvollziehen, da immer mal wieder Zeitsprünge über teilweise einige Wochen folgen.


Insgesamt hatte ich einige Schwierigkeiten mit der zweiten Hälfte des Buches. Es gab einige Längen und doch wirkten viele aneinandergereihte Ereignisse am Ende des Buches eingeschoben und auf wenigen Seiten abgeschlossen. Hier wären jedoch meiner Meinung mehr Details nötig gewesen. Der rote Faden und die Glaubwürdigkeit gehen verloren, denn plötzlich passiert so viel noch hintereinander. Des Weiteren ist der Zauber über Jasmine und Elliot verschwunden. Man kann ihre Liebe und Zuneigung nicht mehr spüren. Sie sind zwar zusammen, aber wirken dennoch so weit entfernt voneinander. Die Musik, die sie einst verbunden hat, ist kein so großer Teil ihres Lebens mehr und vielleicht ist das der Grund dafür, dass ihre Verbundenheit, die man am Anfang gespürt hat, am Ende nicht mehr zu spüren ist. Die Emotionen gehen einfach verloren und auch ich als Leserin verliere den Bezug zu den Charakteren.


Einige Szenen aus der zweiten Hälfte des Buches haben mir allerdings auch wieder gut gefallen, konnten mich berühren und kamen an die erste Hälfte des Buches heran, da dann doch wieder die ein oder andere Emotion geweckt werden konnte. Leider waren dies aber nur einige wenige Szenen.


Mit dem Schreibstil der Autorin hatte ich absolut keine Probleme. Er ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Gut gefallen hat mir ihre leicht poetische Sprache. Emotionen konnten auf jeden Fall geweckt werden, wenn auch hier in diesem Fall nur in der ersten Hälfte des Buches.


Das Buch hat stark begonnen, wurde aber dann sehr schwach beendet. Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, konnte mich zum Lachen und zum Weinen bringen und hatte für mich großes Potenzial mit 5 Sternen bewertet zu werden. Auf Grund des Weiteren Verlaufes gebe ich nun allerdings nur noch 3 Sterne. Da mich der Anfang allerdings wirklich überzeugen konnte und auch der Schreibstil der Autorin gut war, werde ich demnächst noch mit „Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt“ mein Glück versuchen.

Veröffentlicht am 22.09.2019

Emotionaler Liebesroman mit Startschwierigkeiten

1

Bei den ersten Kapiteln habe ich überlegt ob ich abbrechen soll aber ich bin froh das ich es nicht getan habe.

Zur Geschichte:

Jazz und Eli lernen sich als Teenager kennen.
Beide sind unterschiedlich ...

Bei den ersten Kapiteln habe ich überlegt ob ich abbrechen soll aber ich bin froh das ich es nicht getan habe.

Zur Geschichte:

Jazz und Eli lernen sich als Teenager kennen.
Beide sind unterschiedlich aber trotzdem haben sie mehr gemeinsam als sie am Anfang denken.
Jazz ist Sängerin. Ihre Leidenschaft ist der Soul aber ihr Mutter will das sie Pop singt und damit berührt wird. Ihre Mutter will von ihr das was sie nie geschafft hat. Eli ist ein Junge der auf seiner Schule von den " coolen Typen " immer als prellbock benutzt wird. Zusätzlich stottert er noch. Nachdem Jazz sich für ihn einsetzt beginnt eine Freundschaft zwischen den beiden.
Dann passiert in kurzer Zeit recht viel. Jazz und ihre Mutter ziehen nach England und bei Eli passiert etwas was sein ganzes Leben verändert.
Nach Jahren treffen sie wieder aufeinander und beide sind nicht mehr die, die sie mal waren.



Das Cover ist wunderschön. Es passt absolut zur Geschichte.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Weil es geht oft recht schnell und man muss echt die Zeit Angaben im Auge behalten.
Ich muss sagen das mir viele Dinge echt nicht genügend besprochen wurden. Viele Situationen wurden mir nicht ausführlich genug geschildert.
Aber mir hat es mega gut gefallen dass das Thema Mobbing, Trauer und Vergebung sehr gut rübergebracht wurde. Am Anfang hätte ich Eli einfach nur knuddeln wollen weil er mir so Leid getan hat. Ich habe geweint als er in dieser schlimmen Situation gekommen ist.
Ich liebe die Famile von Eli weil sie so lieb und trotzdem streng sind.
Jazz ist so ein toller Mensch sie einfach nur den stolz von ihrer Mutter will. Jazzs Mutter ist ein grauenhafter Mensch. Zum Glück musste ich im 2 Teil nicht mehr viel von ihr lesen.
Jazzs Ziehvater ist das beste was Jazz passieren konnte. Rhy beschützt Jazz immer. Er will einfach nur ihr bestes.


Jazz und Eli waren süss in ihrer Teenager Zeit aber im 2 Teil des Buches waren sie emotional fantastisch. Bei haben Dämonen im Kopf und sie müssen sie besiegen. Nur das sie das alleine nicht schaffen. Sie müssen sich nochmal neu kennenlernen um sich wieder anzunähern.

Beide harmonieren wunderschön miteinander.
Und ich hätte bei dem Buch nicht mit dieser Geschichte gerechnet.

Fazit:

Nachdem ist bei Teil 1 geschafft hatte war ich froh das Teil 2 einfach nur wunderschön war.
Bin froh das ich es gelesen habe.
Ich habe so Viele Tränen vergossen weil es das Buch einfach Wert ist.