Cover-Bild Das Haus der stummen Toten
(85)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 24.05.2022
  • ISBN: 9783749903986
Camilla Sten

Das Haus der stummen Toten

Thriller
Nina Hoyer (Übersetzer), Justus Carl (Übersetzer)

Spannend, unheimlich, eiskalt - die neue Generation der schwedischen Bestsellerautorinnen

Als Eleanor ihrer Großmutter Vivianne auf deren Drängen hin einen Besuch abstattet, findet sie diese ermordet vor. Zwar sieht sie den Täter noch kurz, kann ihn aber aufgrund ihrer Gesichtserkennungsschwäche nicht beschreiben. Bald erfährt sie, dass sie von ihrer Großmutter einen Hof namens Solhöga geerbt hat, von dem sie noch nie zuvor etwas gehört hat. Zusammen mit ihrem Freund fährt Eleanor zu dem Anwesen. Dort geschehen mysteriöse Dinge, und bald wird klar, dass sie nicht allein auf dem Gut sind. Wer ist hinter ihnen her? Was hat es mit diesem Hof auf sich? Können sie lebend entkommen?

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2022

Sichere Bank

0

Sichere Bank

Camilla Sten zählt bei mir zu den Autor*innen der sogenannten „sicheren Bank“, das heißt deren Bücher kaufe ich fast unbesehen, da sie mir eigentlich auch dann immer sehr gut gefallen.

„Das ...

Sichere Bank

Camilla Sten zählt bei mir zu den Autor*innen der sogenannten „sicheren Bank“, das heißt deren Bücher kaufe ich fast unbesehen, da sie mir eigentlich auch dann immer sehr gut gefallen.

„Das Haus der stummen Toten“ mit seinen 416 Seiten war da erwartungsgemäß und erfreulicherweise wieder mal keine Ausnahme.

Eleanor ist eine sehr außergewöhnliche Protagonistin, denn sie leidet unter der sogenannten „Prosopagnosie“, das bedeutet, dass Betroffene auch ihnen bekannte Personen nicht anhand ihrer Gesichter auseinanderhalten können... In schweren Fällen haben Patienten sogar Probleme, Familienmitglieder wiederzuerkennen...
Das kommt einem Mörder sehr gelegen, der ihre Großmutter Vivianne tötet und den sie noch kurz sieht, aber so aufgrund ihrer Krankheit natürlich nicht identifizieren kann...

Dann erfährt Eleanor, dass sie von ihrer Großmutter einen Hof namens Solhöga geerbt hat, von dem sie noch nie zuvor etwas gehört hat. Zusammen mit ihrem Freund fährt sie dorthin.
Vor Ort geschehen allerdings allerlei mysteriöse Dinge, und bald wird klar, dass sie nicht allein auf dem Gut sind...

Die Autorin baut die Spannung solide auf und dann wird diese auch gut und auf hohem Niveau gehalten, so dass man immer weiterlesen muss, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weiter- beziehungsweise schlussendlich ausgeht.
Wieder einmal sehr gut geschrieben und rasend spannend !

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.07.2022

Tolles 2. Buch der Autorin

0

Nachdem mich von der Autorin bereits "Das Dorf der Toten Seelen" begeistern konnte, war ich neugierig ob ihr neuestes Werk dies auch schaffen würde.

Ich kann nur sagen, dass "Das Haus der stummen Toten" ...

Nachdem mich von der Autorin bereits "Das Dorf der Toten Seelen" begeistern konnte, war ich neugierig ob ihr neuestes Werk dies auch schaffen würde.

Ich kann nur sagen, dass "Das Haus der stummen Toten" dies noch getoppt hat.
Ich muss hier allerdings sagen, dass ich mit den Protagonisten nicht wirklich klar kam. Wir erfahren die Story hier ja einmal aus Eleanors Sicht in der Gegenwart, als sie mit ihrer Familie den alten Familienbesitz aufsucht und Annuschkas oder dann Annikas Sicht in der Vergangenheit der 60 er Jahre.

Ich hab allerdings selten so unsympathische Protagonisten erlebt, mit denen ich überhaupt nicht warm wurde, obwohl ich glaube, dass diese bewusst von der Autorin so gezeichnet sind.

Der Spannung tat dies aber keinen Abbruch.
Durch das ganze Buch zog sich so eine bedrückte und beklemmende Stimmung, ich konnte fast nach fühlen, wie kalt und bedrückend es sich auf Solhöga angefühlt haben muss. Ich hätte es im Winter lesen sollen, dann wäre es von den Jahreszeiten her perfekt gewesen.
Auch was den Täter und die Auflösung an ging bin ich hier ein ums andere Mal überrascht worden und war erst auf einer falschen Fährte.
Absolute Lese Empfehlung von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2022

Düsteres Geheimnis

0

Camilla Sten - Das Haus der stummen Toten

Eleanor's Großmutter wird vor ihren Augen umgebracht. Jedoch kann sie den Mörder nicht erkennen, da sie an der Krankheit "Gesichtsblindheit" leidet.
Als sie erfährt, ...

Camilla Sten - Das Haus der stummen Toten

Eleanor's Großmutter wird vor ihren Augen umgebracht. Jedoch kann sie den Mörder nicht erkennen, da sie an der Krankheit "Gesichtsblindheit" leidet.
Als sie erfährt, dass sie von ihrer Großmutter ein Gutshaus geerbt hat, begibt sie sich dahin. Kaum angekommen passieren seltsame Dinge und es kommen Menschen zu Tode. Eleanor erfährt, dass ihre Großmutter ein dunkles Geheimnis hatte. Nur langsam kommt sie hinter die Wahrheit...

Ich finde diesen Thriller sehr gelungen, da er auf ganz klassische Weise spannend ist. Es benötigt keine Grausamkeit oder Brutalität, um den Leser am Lesen zu halten. Nach und nach werden Puzzleteile und Informationen gestreut, die einen der Lösung näher bringen.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne! Ich hoffe sehr, dass wir noch mehr von Camilla Sten lesen werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2022

Spannend und unheimlich

0

Das Haus der stummen Toten bekommt von mir 5 Sterne, obwohl es ein paar Merkwürdigkeiten, offene Fragen, wenn nicht gar Inkonsistenzen enthält, die ich nicht ohne zu spoilern nennen kann. Da das Buch aber ...

Das Haus der stummen Toten bekommt von mir 5 Sterne, obwohl es ein paar Merkwürdigkeiten, offene Fragen, wenn nicht gar Inkonsistenzen enthält, die ich nicht ohne zu spoilern nennen kann. Da das Buch aber durchaus sehr spannend und nicht direkt vorhersehbar ist, möchte ich die Unterhaltsamkeit mit den vollen Sternen belohnen.

In dem Buch muss Eleanor zusammen mit ihrem Freund und ihrer Tante ihr Erbe sichten – ein Haus ihrer Großmutter, das sie bisher nicht kannte. Doch irgendetwas stimmt mit diesem Haus nicht und nach und nach fragt Eleanor sich, ob sie die Frau, die ihre Großmutter war, überhaupt kannte.

Das Buch ist spannend geschrieben und bedient sich einer einfachen und doch eingängigen Sprache, sodass es sich sehr schnell lesen lässt. Es ist unheimlich und dabei nicht plakativ grausam, eignet sich also durchaus, um es vor dem Schlafen zu lesen. Die Charaktere sind interessant gestaltet, wobei sie dadurch realistisch wirken, dass sie nicht nur eine Seite haben. Eleanor wirkt dabei allerdings hin und wieder seltsam und etwas inkonsistent, was aber im Großen und Ganzen zu der Geschichte passt.

Insgesamt ein gutes Buch, das man durchaus mit Spannung lesen kann.

Veröffentlicht am 08.07.2022

Spannung pur !

0

Als Eleanor ihre Großmutter Vivianne zum wöchentlichen Sonntagabenddinner besucht, öffnet eine ihr fremde Person die Tür und geht davon. Drinnen findet Eleanor ihre Großmutter ermordet vor. Da sie unter ...

Als Eleanor ihre Großmutter Vivianne zum wöchentlichen Sonntagabenddinner besucht, öffnet eine ihr fremde Person die Tür und geht davon. Drinnen findet Eleanor ihre Großmutter ermordet vor. Da sie unter Gesichtsblindheit leidet, konnte sie den Täter aber nicht erkennen. Bei der Testamentseröffnung erfährt sie, dass sie und ihre Tante einen Gutshof geerbt haben, den sie sich gemeinsam mit dem Notar Rickard anschauen wollen. Doch der Hof Solhöga hat noch einige Überraschungen in petto und lässt die kleine Gruppe so schnell nicht wieder gehen.

Das Haus der stummen Toten ist eines der spannendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Der einsame Gutshof, die Gefühlskälte der Großmutter und der Wintersturm stellen eine düstere Stimmung her, ein ideales Setting für den Krimi. Die Gesichtsblindheit der Protagonistin ist ein spannendes Merkmal, das die Geschichte auf gute Art verkompliziert, denn, wem kann Eleanor trauen ? Die Rückblenden ins Jahr 1965 zu dem Hausmädchen Annika sind eine angenehme Abwechslung und lassen den Leser bald vermuten, dass die Story doch nicht so einfach sein wird.

Der Schreibstil ist klar und flüssig und sehr spannend. Ein absolutes Muss für jeden Krimifan !!!