Cover-Bild Rules For Being A Girl
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dragonfly
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 22.09.2020
  • ISBN: 9783748800422
Candace Bushnell, Katie Cotugno

Rules For Being A Girl

Sylvia Bieker (Übersetzer), Martina Tichy (Übersetzer)

Macht Mädchen Mut, sie selbst zu sein

Wie alle Mädchen ist Marin an ihrer Schule mit lauter ausgesprochenen und unausgesprochenen Anforderungen konfrontiert: Schminke dich, aber trag nicht zu viel Make-up. Werd nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. Sei witzig, aber dränge dich nicht in den Mittelpunkt … Und Marin ist gut darin, die Regeln zu befolgen. Bis ein Vorfall mit ihrem Lehrer ihr die Augen öffnet. Erstmals sieht Marin, wie ungerecht Mädchen und Frauen behandelt werden. Und sie beschließt, sich nicht länger an die Spielregeln von anderen zu halten, auch wenn das bedeutet, dass sie sich gegen ihre eigenen Freunde stellen muss.

Von der Autorin von »Sex and The City«!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2020

Jugendgeschichte, die sich mit wichtigen Themen auseinander setzt

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Marin ist siebzehn Jahre alt und führt ein durchschnittliches Teenagerleben, sie hat eine beste Freundin, geht seit einem Jahr mit Jacob aus und ist in ihrer Schule beliebt und anerkannt. Im Englisch-Leistungskurs ...

Marin ist siebzehn Jahre alt und führt ein durchschnittliches Teenagerleben, sie hat eine beste Freundin, geht seit einem Jahr mit Jacob aus und ist in ihrer Schule beliebt und anerkannt. Im Englisch-Leistungskurs ist sie eine der Besten und ist sicher, nach dem Schulabschluss einen Platz an der gewünschten Eliteuniversität zu bekommen. Als der allseits beliebte Lehrer Bex sie gegen ihren Willen küsst, beginnt Marin gegen all die ungeschriebenen Regeln zu rebellieren und bemerkt immer mehr, wie viel Diskriminierung in ihrem Schulalltag als selbstverständlich hin genommen wird.

"Rules For Being A Girl" von Candace Bushnell und Co-Autorin Katie Cotugno prangert feinfühlig das Thema Diskriminierung im Alltag an, der Leser erlebt an Marins Seite ihre Entwicklung und die Erkenntnisse, die sie im Lauf der Handlung findet. Das Buch habe ich auf den dringenden Wunsch meiner elfjährigen Tochter besorgt, laut Verlagsangabe entspricht sie der empfohlenen Altersgruppe. Nach einer Leseprobe war ich zunächst sehr unsicher, ob die Geschichte wirklich schon für sie geeignet ist, jetzt nachdem ich den Roman zu Ende gelesen habe, glaube ich, dass die Altersempfehlung in Ordnung ist.

Zweifel hatte ich wegen einer Szene am Anfang, in der die Protagonistin mit ihrem Freund "parkt" und sich dabei Gedanken macht, wie weit sie ihn gehen lassen möchte. Doch ich finde dieses Thema wird behutsam formuliert, später rückt eher Marins Auseinandersetzung mit den Regeln, die nirgends aufgeschrieben sind und doch für den Großteil ihrer Mitschüler Gesetz zu sein scheinen, in den Vordergrund. Wenn ich meine Tochter und ihre Freundinnen ansehe, denke ich, genau jetzt befassen sie sich mit ihrer eigenen Entwicklung und der Welt um sich herum, jetzt lernen sie "die Regeln ein Mädchen zu sein" und daher sehe ich genau jetzt den richtigen Zeitpunkt, sich mit dieser Lektüre auseinander zu setzen.

Auch mir selbst hat das Buch einige Denkanstöße gegeben, wie oft nehmen wir im Alltag etwas als Selbstverständlichkeit hin, nur weil es eben immer schon so war. Candace Bushnell ermutigt ihre Leser*innen, Dinge zu hinterfragen und genauer hin zu sehen. Dabei liest sich ihre Geschichte angenehm, wie ich es von einem Jugendbuch erwarte. Für diesen aufrüttelnden Roman gebe ich eine unbedingte Leseempfehlung.

Fazit: Während der flüssig zu lesenden Romanhandlung werden wichtige Themen angesprochen, mit der Protagonistin werden auch dem Leser die Augen für unterschwellige Diskriminierung geöffnet, daher empfehle ich das Buch gern weiter.

Veröffentlicht am 22.10.2020

Appelliert an den Feminismus und an die eigenen Werte

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In dem Young Adult Roman 》Rules For Being a Girl《 von Candace Bushnell und Katie Cotugno lernt der Leser die 17-jährige Marin kennen, welche an ihrer Schule wie alle anderen Mädchen mit ausgesprochenen ...

In dem Young Adult Roman 》Rules For Being a Girl《 von Candace Bushnell und Katie Cotugno lernt der Leser die 17-jährige Marin kennen, welche an ihrer Schule wie alle anderen Mädchen mit ausgesprochenen und unausgesprochenen Anforderungen konfrontiert ist, wie ua schminke dich, sei dünn, sei witzig etc.. Marin befolgt diese Regeln bis ein Vorfall mit ihrem Lehrer ihr die Augen öffnet. Erst dann sieht sie, wie ungerecht Mädchen und Frauen behandelt werden und beschließt nicht mehr nach diesen Spielregeln der Anderen zu spielen. Dadurch stellt sich sogar Marin gegen ihre eigenen Freunde.

Dieses Buch ist von der Autorin von 》Sex and the City 《 . Des Weiteren ist dieser Young Adult Roman beim Dragonfly Verlag erschienen mit 288 Seiten in 37 Kapiteln plus einem Epilog. Dieses Jugendbuch enthält viele wichtige Messages!

Das Cover weist ein eher schlichtes Design auf mit dem schwarzen Hintergrund mit dem pinken Titel, sowie in weißer Schrift den Leitartikel, welcher auf dem Hintergrund über das komplette Cover gedruckt wurde. Bei genauem Hinschauen erkennt man auch die ungeschriebenen Regeln, an welche sich Mädchen und Frauen halten sollen. Besonders diese Schlichtheit des Covers gefällt mir mehr als gut, nicht nur weil es gut zum feministischen Thema dieses Buches passt, sondern auch weil schwarz und pink meine Lieblingsfarben sind.

Der Schreibstil ist flüssig, locker, einfach geschrieben, gut zu lesen, altersgerecht, angemessen und verständlich. Auch wird in diesem Buch auf eine einfache Satzstruktur geachtet, sodass jüngere Leser dieses Buch gut lesen können.

Auch handelt es sich in diesem Roman um eine lebendige und emotionale Story mit einigem an Drama.

Die Protagonistin Marin ist sympathisch, authentisch, greifbar, selbstbewusst und mutig. Anfänglich fand ich es etwas schwierig mich in sie hineinzuversetzen, allerdings hat sich dies im Laufe der Story etwas gelegt. Auch finde ich, dass Marin besonders für junge Frauen bzw Mädchen ein Vorbild sein sollte, da sie im Laufe dieser Story eine wichtige Entwicklung durchmacht und der Leser sie durch diesen Prozess und Fortschritt begleitet.

Des Weiteren behaltet dieses Buch wichtige und auch aktuelle Thematiken wie Feminismus, Sexismus, Mobbing und Selbstbewusstsein. Besonders auf diese brandaktuellen Themen sollte des Öfteren aufmerksam gemacht werden!

Außerdem regt diese Story zum Umdenken an und ruft mit dicken roten Ausrufezeichen "Verschließe nicht deine Augen vor der Ungerechtigkeit!". Ebenfalls rüttelt dieses Buch die Leser wach und macht aufmerksam auf Dinge, welche für uns schon alltäglich sind.

Des Weiteren zeigt es uns auch auf, was passiert, wenn wir aus diesem Schema ausbrechen und was es mit einem als Mensch machen kann. Deshalb steh zu deiner eigenen Meinung, sei so wie du bist und steh zu deinem Recht! Lass dich von niemandem unterdrücken, sei mutig, steh wieder auf und kämpfe weiter! Entscheide dich für das Richtige für dich!

Es ist mehr als nur ein Gedanke und lass die Schranke in deinem Kopf zerbrechen.

Mein Fazit zu diesem Buch lautet; ein wirklich authentisches und knallhartes Buch, welches die Differenzen zwischen den Regeln für Mädchen/Frauen und Jungen/Männer offen darlegt.

Ein aufrüttelndes, starkes und beeindruckendes Buch, aus welchem man definitiv noch etwas lernen kann und Schlüsse ziehen sollte.

Des Weiteren sollte dieser Roman nicht nur von Leserinnen gelesen werden, sondern auch von der gegenüberliegenden Seite. Würde der einen oder anderen Person definitiv die Augen öffnen.

Von meiner Seite aus gibt es für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 22.10.2020

Schockierende Geschichte, die wahrer nicht sein könnte!

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Der Klappentext verrät nicht annähernd, was für ein großartiger Inhalt im Buch steckt.

Der Vorfall - wie man wohl schon vermuten kann, kam für Marin ohne Vorahnung und war von ihr nicht gewollt. Das hat ...

Der Klappentext verrät nicht annähernd, was für ein großartiger Inhalt im Buch steckt.

Der Vorfall - wie man wohl schon vermuten kann, kam für Marin ohne Vorahnung und war von ihr nicht gewollt. Das hat sie ziemlich geschockt, und plötzlich sieht sie ihre Welt mit anderen Augen. Die Mädchen an ihrer Schule müssen sich mit mehr Regeln auseinander setzen, während die Jungs beim Regelbruch nicht mal angeschaut werden. Besonders eine Szene dazu hat mich zuerst sprachlos, und dann wütend gemacht. Denn anstatt das man der Mitschülerin zur Hilfe kommt, lacht man sie aus. Auch Marin war fassungslos und will etwas ändern. Sie nimmt ihren Mut zusammen und vertraut sich dem Direktor an, doch der nimmt sie im Laufe der Handlung immer weniger für voll.

Der Schreibstil ist klasse, die Kapitel kurz. Ich hatte den Roman innerhalb von 24 Stunden gelesen und war bis zum Schluss begeistert von der Story.

Das Marin nicht geglaubt wurde, dass sie es doch so gewollt hatte, waren nicht die einzigen Dinge, denen sich Marin zugesetzt sah. Dieser Roman ist leider pure Realität und nicht nur für junge Mädchen!

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Veröffentlicht am 22.10.2020

Diskriminierung wahrnehmen!

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Marin ist schon eine ziemlich durchschnittliche Teenagerin in ihrem Abschlussjahr und sie hofft, auf ihre Wunschuniversität zu kommen. Dazu schwärmt sie noch ziemlich stark für ihren Lieblingslehrer, der ...

Marin ist schon eine ziemlich durchschnittliche Teenagerin in ihrem Abschlussjahr und sie hofft, auf ihre Wunschuniversität zu kommen. Dazu schwärmt sie noch ziemlich stark für ihren Lieblingslehrer, der ihr auch viel Aufmerksamkeit schenkt. Aber die Dinge entwickeln sich ganz anders als sie es sich vorgestellt hätte und das öffnet ihr die Augen. Sie beginnt die Ungerechtigkeit und die Doppelmoral mehr wahrzunehmen und merkt, wie sehr es sie stört - und dass sie etwas unternehmen muss.

Ich fand Marins Verwandlung unglaublich gelungen, man konnte richtig miterleben, wie sie neue Arten der Ungerechtigkeit entdeckte und sie war auch nicht direkt die perfekte Feministin, aber sie gibt ihr Bestes. Ich mochte es sehr, dass sich das bei ihr erst mit der Zeit entwickelt, es ist nicht direkt ein Schwall an Informationen, sondern man lässt sich für alle Details viel Zeit, in dem man sie nach und nach erforscht.

Ich fand es generell schon ziemlich realistisch, aber ein klein bisschen Drama gab es schon. Trotzdem fand ich die meisten Charaktere authentisch und auch sehr viele ziemlich sympathisch. Die anderen Jugendlichen sind teilweise ziemlich oberflächlich, aber das war Marin am Anfang ja auch. Es ist schon ziemlich traurig, dass man manchmal erst ungerecht behandelt werden muss, damit man Diskriminierung wirklich ernst nimmt und sie überhaupt als solche wahrnimmt.

Fazit
Das Thema von "Rules For Being A Girl" hat mir sehr gut gefallen, auch der Schreibstil und die Entwicklung der Protagonistin ebenso. Eine Leseempfehlung für alle Teenager - nicht nur für Mädchen!

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Veröffentlicht am 15.10.2020

Absolut lesenswert - nicht nur für Mädchen!

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"Rules For Being A Girl" von Candace Bushnell ist ein grandioser Jugendroman, der absolut lesenswert ist - nicht nur für Frauen und Mädchen, aber besonders für sie! Auch Jungs, Männer, besonders Väter ...

"Rules For Being A Girl" von Candace Bushnell ist ein grandioser Jugendroman, der absolut lesenswert ist - nicht nur für Frauen und Mädchen, aber besonders für sie! Auch Jungs, Männer, besonders Väter sollten diese Geschichte lesen!

Die Geschichte ist sehr spannend und wachrüttelnd. Sie zeigt, was alles in unserer Gesellschaft schief läuft - besonders alles, was wir schon als so selbstverständlich ansehen, dass man zum Teil gar nicht mehr darüber nachdenkt. Und es wird deutlich, was man alles ändern kann, welch ein angenehmes Umfeld und Klima entstehen, wenn man sich traut etwas gegen die allgegenwärtige Unterdrückung zu unternehmen.

Auch wenn Marin im Laufe der Geschichte von Mitschülern und anderen oft als Feministin kritisiert wird, ist das, was sie anspricht und die Veränderungen, die sie in Gang bringt, eigentlich in keiner Weise radikal, sondern einfach nur ungewohnt, aber wenn man sich darauf einlässt und darüber nachdenkt, waren die vorherigen eigentlich unterdrückend und ausgrenzend - es hat sie nur keiner in Frage gestellt.

Meine Mutter und ich haben das Buch beide gelesen und waren begeistert. Aber leider sind wir auch beide davon überzeugt, dass es eine solche Geschichte "in echt" nicht geben könnte, einfach weil SchülerInnen in unserer Gesellschaft leider noch nicht so mutig sind und noch nicht so sensibilisiert auf Themen wir Rassismuss, Sexismus und Unterdrückung und Ausgrenzung im Allgemeinen. Außerdem hätte vermutlich keine reale Schülerin den Mut sich gegen die (fast) gesamte Schule zu stellen und darauf zu beharren, dass sie die Wahrheit sagt, auch wenn ihr keiner glaubt.
Das muss sich in unserer Gesellschaft noch ändern und ich habe die Hoffnung, dass wir, auch dank Büchern wie diesem, auf dem richtigen Weg sind.

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