Cover-Bild Das Land der verlorenen Träume
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 09.12.2013
  • ISBN: 9783453315297
Caragh O'Brien

Das Land der verlorenen Träume

Roman
Oliver Plaschka (Übersetzer)

Die Erfolgssaga um die junge Heldin Gaia

Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Nichts ist ihr geblieben, sind doch ihre Eltern getötet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden. Die zerstörte Welt, durch die sie sich kämpft, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia nicht nur die Schwester, sondern auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, der Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2020

Überraschend gute Fortsetzung

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Inhalt:

Gaia ist, gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Maya, auf der Flucht und begibt sich ins Ödland in der Hoffnung, ihre Großmutter und den toten Wald zu finden, von der sie immer erzählt hat. Kurz ...

Inhalt:

Gaia ist, gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Maya, auf der Flucht und begibt sich ins Ödland in der Hoffnung, ihre Großmutter und den toten Wald zu finden, von der sie immer erzählt hat. Kurz bevor Maya und sie im Ödland sterben, werden sie von einem Fremden entdeckt, der sie nach Sylum bringt. Sylum ist eine Stadt im Ödland, in der die Frauen stark in der Unterzahl und an der Macht sind. Gaias Großmutter war hier einst die Herrscherin. Da Gaia eine Hebamme ist und sie und ihre Schwester weiblichen Geschlechts, wird sie zunächst mit offenen Armen empfangen und von den Männern begehrt. Doch mit der Zeit wird ihr klar, dass sich einige Dinge dort ändern müssen, damit sie nicht alle sterben werden ...



Meine Meinung:

Ich bin heilfroh, dass ich den zweiten Teil auch noch gelesen habe! Der erste war ja schon gut, aber der zweite hat für mich nochmal die Krone drauf gesetzt.

Die neue Welt, in der der Roman spielt, ist sehr gut durchdacht und aufgebaut. Ich finde die Charaktere sehr interessant und konnte mich vor allem für Gaias Liebesleben begeistern, ohne zu viel vorweg zu nehmen.

Gaia macht eine tolle Entwicklung durch und es ist spannend, sie dabei zu begleiten.

Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr angenehm. Die Geschichte liest sich leicht weg.



Ich bin rundum begeistert und bin gespannt, ob der dritte Teil mit dem zweiten mithalten kann!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.06.2020

Ok

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Der erste Band hat mir recht gut gefallen. Am Ende wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Gaia und Leon weiter geht. Zum Glück habe ich die Reihe erst angefangen, nachdem alle Bände schon erschienen sind. ...

Der erste Band hat mir recht gut gefallen. Am Ende wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Gaia und Leon weiter geht. Zum Glück habe ich die Reihe erst angefangen, nachdem alle Bände schon erschienen sind. Ich musste zwar noch warten, bis meine Bücherei das Buch endlich angeschafft hat, denn ich habe das erste auch aus der Bücherei und ich hasse es Folgebände im Regal stehen zu haben und die ersten nicht. Im Herbst konnte ich dann endlich Band 2 ausleihen.

Der Einstieg war gar nicht so schwer. Ich habe mich noch an vieles erinnert und durch den flüssigen Schreibstil kam ich schnell wieder in die Geschichte rein. Die Autorin hat es geschafft, mich mit ihrer Erzählweise und ihren Beschreibungen an das Buch zu fesseln. Ich wollte es gar nicht aus der Hand legen und habe bis spät abends gelesen.

Das Cover ist nett anzusehen. Es ist nichts besonders und sagt irgendwie auch wenig aus. Es wirkt auch so als hätte man sich nicht viel Mühe gemacht und einfach die Gesichter gespiegelt und die Hintergrundfarbe verändert. Wie gesagt, nett anzusehen.

Gaia hat mir wieder sehr gut gefallen. Sie ist charakterstark und weiß, was sie will und kämpft auch dafür. Aber ab und zu hätte ich sie gerne mal angeschrien und ihr meine Meinung gegeigt. Sonst steht sie für das ein, was sie will und im zweiten Band hat sie an manchen Stellen einfach nicht so gehandelt, wie ich es von ihr erwartet hätte. In anderen Situationen war sie wieder "normal" und hat für das gekämpft was sie will. Leider musste unter einer Situation (für die sich stark gemacht hat) Leon leiden und somit war er nicht gut auf sie zu sprechen (nett ausgedrückt). Ich weiß aber auch nicht, wie ich an ihrer Stelle gehandelt hätte.

Leon hat mir mal gut und dann auch mal wieder weniger gut gefallen. Er kommt im Laufe des zweiten Bands wieder ins Geschehen zurück. Ich hatte ihn tierisch vermisst, sodass ich mich auf seinen ersten Auftritt gefreut habe. Leider viel der eisiger aus, als ich (und Gaia) erwartet hätten. Nach einiger Zeit nähern sie sich (zum Glück) wieder näher an.

Auch im Ödland hat Gaia mit einer Form der Unterdrückung zu kämpfen. Denn dort haben die Frauen das Sagen und die Männer haben (fast) keinerlei Rechte. Sie versucht den Menschen zu zeigen, dass dieser Weg auch nicht der Richtige ist. Dabei kommt sie so manches Mal auch an ihre Grenzen.

Der zweite Band war eine gute Fortsetzung der Reihe und macht neugierig auf das Ende. Er war unterhaltsam und fesselnd. Das Buch ist ein Muss für alle Fans des ersten Bands.

Veröffentlicht am 08.06.2017

Gebrochen

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Nachdem Gaia von einem Fremden im Ödland aufgelesen und nach Sylum gebracht wird, scheint zunächst alles besser zu werden. Doch dann wird ihr ihre Schwester mit der Begründung, dass sie allein in Gaias ...

Nachdem Gaia von einem Fremden im Ödland aufgelesen und nach Sylum gebracht wird, scheint zunächst alles besser zu werden. Doch dann wird ihr ihre Schwester mit der Begründung, dass sie allein in Gaias Obhut gestorben wäre, weggenommen. Weil Gaia Hebamme ist, nimmt sie aber eine wichtige Stellung in der Gemeinschaft ein. Als sie einer der Schwangeren heimlich zu einem Schwangerschaftsabbruch verhilft, begeht sie damit einen Verstoß gegen die Regeln Sylums. Ihr wird die Freiheit genommen und sie wird unter „Hausarrest“ im Mutterhaus gestellt, bis sie der Matrarch gestanden hat, wem sie zum Schwangerschaftsabbruch verholfen hat. Nun bleibt Gaia die Wahl: Wird sie diejenige verraten, die sich ihr anvertraut hat, um das Mutterhaus verlassen zu können? Bleibt sie stur, verrät niemandem ein Wort und bleibt im Mutterhaus gefangen? Oder verlässt sie das Mutterhaus ohne Erlaubnis und läuft damit Gefahr, ihre Schwester niemals wiedersehen zu dürfen?



Dieser Teil ist eine gelungene Fortsetzung der Geschichte um die junge Hebamme Gaia.

In diesem Fall ist auch der Titel „Das Land der verlorenen Träume“ besser gewählt als im ersten Teil, da sich Gaia im Toten Wald etwas völlig anderes erträumt hat als sie letzten Endes erwartet.

Im Verlauf zeigt sich, dass längst nicht alle Bürger (vor allem die Männer) in Sylum zufrieden mit dem System sind. Auch wenn Gaias Wille lange gebrochen scheint und man sich als Leser schon ein wenig darüber aufzuregen beginnt, so rappelt sie sich schließlich doch auf und versucht die Lage für alle zu verbessern. Damit beginnen die Veränderungen und es ist erstaunlich, wie wenig nötig ist, um den Unfrieden unter den Bürgern deutlich sichtbar zu machen.
Dass Gaia sich mit einer Art Vierecksbeziehung auseinandersetzen muss, fand ich teilweise übertrieben. Andererseits scheint es durch die gegebenen Umstände in Sylum doch nicht allzu weit hergeholt zu sein.
Zu Beginn des Romans hätte ich das Ende niemals auch nur ansatzweise vermutet, durch das Handlungsgeschehen wurde es aber elegant und nachvollziehbar herbeigeführt. Es hat mich sehr neugierig auf den dritten und letzten Teil gemacht.

Zusammenfassend ein sehr empfehlenswerter zweiter Teil.

Veröffentlicht am 09.11.2016

Es geht weiter mit Gaia Stone

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Vom ersten Teil Die Stadt der verschwundenen Kinder, war ich mehr als begeistert und auch der zweite Teil wird nicht schwächer. Wieder muss sich Gaia Aufgaben stellen und ein System hinterfragen, was lange ...

Vom ersten Teil Die Stadt der verschwundenen Kinder, war ich mehr als begeistert und auch der zweite Teil wird nicht schwächer. Wieder muss sich Gaia Aufgaben stellen und ein System hinterfragen, was lange zeit ja schon wirklich gut funktioniert. Oberflächlich zumindest.
Gegensätzlich aber Gleichend, das würde mir zur Enklave und Sylum einfallen. Das Machtregime ist diesmal ein völlig anderes und es ist auch nicht ganz klar ob es böse ist. Es ist einfach nur Falsch. Die Matrach ist eine Interessante Frau die ihren Ort schützen will und die Bewohner. Sie ist nicht von Hass oder Unterdrückung geleitet aber dennoch gibt es so viele Fehler in dem System. Ich wusste bis zum Schluss nicht genau, was ich von ihr halten sollte. Aber nicht nur die Matrach sondern auch die anderen Figuren von Gaia über ihre Schwester Maya und die Libbis bis zu Leon und den Chardo Brüdern Will und Peter sind perfekt ausgearbeitet und mit vielen kleinen Details Leben eingehaucht worden. Gaia ist keine dieser oft nervigen Distopien Hauptprotas, die sich überstürzen und denn rumheulen. Auch wenn Sie manche ihrer Entscheidungen bereut und auch Selbstzweifel hat, bleibt sie sich doch selbst treu.
Was fürs Herz ist auch dabei. So Zart und so verwirrend wie es für ein 17 Jähriges Mädchen eben sein kann, wenn die Hormone erwachen und es nicht nur einen Helden für sie gibt. Doch genau diese verzwickten Gefühle tragen zu einem Ende bei, dass ich so nicht erwartet hätte.
Der angenehme Schreibstil lädt dazu ein völlig abzutauchen und das Buch in ein bis zwei Rütschen durchzulesen.
Ich bin froh den dritten Teil schon hier zu haben und das Ende von Gaias Reise mitzuerleben.

Veröffentlicht am 31.10.2016

Vom Regen in die Traufe

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Inhalt:
Nach der Flucht aus der Enklave irrt Gaia nun mit ihrer neugeborenen Schwester Maya im Ödland herum auf der Suche nach dem Toten Wald, in den sich schon ihre Großmutter gerettet haben soll. Dem ...

Inhalt:
Nach der Flucht aus der Enklave irrt Gaia nun mit ihrer neugeborenen Schwester Maya im Ödland herum auf der Suche nach dem Toten Wald, in den sich schon ihre Großmutter gerettet haben soll. Dem Hungertod nahe werden die beiden von einem jungen Mann, Peter, gefunden und in die Stadt Sylum gebracht. Doch als sie dort ankommen, nimmt die Matrarch, die Anführerin Sylums, ihr Maya weg und Gaia beginnt zu zweifeln, ob dies wirklich ihre Rettung war.

Meine Meinung:
"Das Land der verlorenen Träume" ist der zweite Teil von Caragh O'Briens Birthmarked-Trilogie um die junge Hebamme Gaia Stone. Der erste Teil ist bei mir schon ziemlich lange her, so dass ich nur noch ganz grob wusste, worum es hier ging. Doch trotzdem bin ich gut in die Geschichte reingekommen und habe mich schnell wieder zurecht gefunden.

In diesem Teil kommt Gaia vom Regen in die Traufe. Gerade erst ist sie mit ihrer neugeborenen Schwester Maya aus ihrer Heimatstadt Wharfton, in der die Enklave den jungen Müttern von außerhalb ihre Babys weggenommen hat, entkommen, und schon passiert ihr in Sylum fast genau das gleiche. Die Matrarch, die Anführerin, hat vielleicht andere Gründe als die Enklave, doch trotzdem nimmt sie Gaia gegen ihren Willen ihre Schwester weg. Durch diesen Start fällt es ihr natürlich nicht leicht, sich an die neuen Regeln zu gewöhnen, doch Maya zuliebe versucht sie es trotzdem.

Dass etwas in Sylum nicht stimmt, merkt man von Anfang an, doch was und vor allem warum finden wir beim Lesen gemeinsam mit Gaia heraus. Dabei gibt es nicht wirklich viel Action, was die Spannung meiner Meinung nach nicht gemindert hat. Ich fand es sehr interessant, Fragen nachzugehen wie: Warum gibt es so viele Männer und nur so wenige Mädchen in Sylum? Warum sind die Frauen trotz ihrer Minderheit an der Macht? Und warum lassen sich die übrigen einfach diese teilweise ungerechten Regeln gefallen?

Eine kleine Liebesgeschichte gibt es in diesem Teil auch, aber genau wie im ersten Teil wieder sehr dezent. Allerdings hat mir dieser Part der Geschichte nicht so gut gefallen wie noch im ersten Band. Gestört hat mich hier weniger Gaias anfängliche Unschlüssigkeit, diese fand ich nämlich durchaus nachvollziehbar in ihrer Situation, sondern viel mehr ihre Entscheidung gegen Ende. Die konnte ich nicht so gut verstehen und hätte mir hier eine andere gewünscht. Aber es gibt ja noch einen dritten Teil, in dem noch einiges passieren kann.

Fazit:
"Das Land der verlorenen Träume" von Caragh O'Brien ist eine spannende Fortsetzung der Birthmarked Trilogie, die mir allerdings nicht ganz so gut gefallen hat wie der erste Teil "Die Stadt der verschwundenen Kinder". Die Suche nach Antworten hat mir gut gefallen, die kleine Liebesgeschichte eher weniger. Daher vergebe ich 4 von 5 Muscheln und empfehle jedem, dem der erste Teil gefallen hat, auch hier weiterzulesen. Wer allerdings wert auf viel Action legt, sollte diese Reihe lieber meiden.