Cover-Bild Paradise Valley: Die Entscheidung
(4)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Fontis
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Kinder & Jugend / Sonstige Kinder- & Jugendbücher
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 20.02.2020
  • ISBN: 9783038481935
  • Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
Carlo Meier, ZoomCrew

Paradise Valley: Die Entscheidung

Mystery-Thriller
Lena folgt den Spuren ihrer verschollenen Mutter. Rätselhafte Hinweise deuten darauf hin, wo sie heute lebt und weshalb sie vor zwölf Jahren so plötzlich ohne Angabe von Gründen oder neuen Zielen verschwunden ist. Mit ihren Freunden von der ZoomCrew stößt Lena nach einem gefahrvollen Trip quer durch Kalifornien auf das sagenumwobene Paradise Valley. Dort finden sie die Mutter tatsächlich, doch sie verhält sich eigenartig, und in dem Tal gehen merkwürdige und befremdliche Dinge vor sich. Längst haben Lena und ihre Freunde von der ZoomCrew gemerkt: Man kommt schon rein ins Paradise Valley, ja – aber man kommt wahrscheinlich nicht wieder raus! Die herrschenden «Paradiser» wollen sie jedenfalls nicht mehr gehen lassen. Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt: Werden sie es schaffen, das Valley wieder lebend zu verlassen? Und was geschieht mit all diesen seltsamen und so schrecklich unfrei wirkenden Leuten im Tal? Und was mit der Mutter? Im fulminanten Höhepunkt der Trilogie kommt es schließlich zur endgültigen Entscheidung …

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2020

Paradise Valley 3

0

Ein großartiger Abschluß!
Es wird um eine Idee spannender als der zweite Teil und hält einen im Atem. So langsam fügt sich das ganze zusammen und man erfährt die Zusammenhänge. Der Schreibstil ist geblieben, ...

Ein großartiger Abschluß!
Es wird um eine Idee spannender als der zweite Teil und hält einen im Atem. So langsam fügt sich das ganze zusammen und man erfährt die Zusammenhänge. Der Schreibstil ist geblieben, leicht und locker.
Gute Charaktere in die man sich hinein versetzen kann. Eine spannende Geschichte in dem man überlegen sollte, was Gut und Böse ist, Freundschaften pflegen sollte und nicht große Vorurteile haben sollte.
Ich fand dieses Jugendbuch sehr gut und kann es empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2020

gute Idee, nicht überzeugende Umsetzung

0

Lena hat mit ihren Freunden ihre Mutter im Paradise Valley gefunden. Allerdings können sie dieses verborgene Tal jetzt nicht mehr verlassen, weil der Anführer der Paradiser um seine Position fürchtet.

Die ...

Lena hat mit ihren Freunden ihre Mutter im Paradise Valley gefunden. Allerdings können sie dieses verborgene Tal jetzt nicht mehr verlassen, weil der Anführer der Paradiser um seine Position fürchtet.

Die Idee des Buches, die sich mit der Suche nach der verschwundenen Mutter beschäftigt, die sich vor 12 Jahren einer Sekte angeschlossen hat, hat mich sehr angesprochen. Allerdings ist der Schreibstil eher ungewöhnlich und hat mich bis zum Ende des dritten Bandes nicht überzeugt. Das Buch kommt mir eher wie eine Vorlage für ein Drehbuch vor, die immer wieder Regieanweisungen enthält . Die Sprache ist eher einfach gehalten und zeichnet sich durch einen sprunghaften Stil aus, so als hätten mehrere Autoren mitgewirkt. Einige Textstellen bestehen aus sehr wenigen Worten, die wohl die Gedanken punktgenau wiedergeben sollten. Allerdings kam das bei mir überhaupt nicht so an. Das Ende erklärt nicht alle offenen Fragen und wichtige Themen werden nur im Ansatz angesprochen. Besonders die eingeschobenen Traumszenen , kommen mir sehr unrealistisch und teilweise kitschig vor. Begriffe wie Bluetooth-Verbindung, die aufkommende Gefühle erklären sollen, sollen wohl gezielt eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Kleine inhaltliche Fehler stören immer wieder den Gedankenfluss, wie ein Handy, das nach einem Tauchgang noch ohne Probleme Licht spenden kann.

Insgesamt gesehen bleibe ich am Ende der Reihe eher unbefriedigt zurück und finde es sehr Schade, das wichtige Themen wie Vergebung und die Sektenproblematik nicht ausgiebiger und mit eienr runden Geschichte behandelt werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2020

Spannender Abschluss

0

„...Pass auf das Amulett auf. Mädchen. Mit den Leuten hinten in Valley Paradise ist nicht zu spaßen. Aber du bist eine Yawani. Dir wird nichts geschehen, wenn du wachsam bist...“

Im Gästehaus in Paradise ...

„...Pass auf das Amulett auf. Mädchen. Mit den Leuten hinten in Valley Paradise ist nicht zu spaßen. Aber du bist eine Yawani. Dir wird nichts geschehen, wenn du wachsam bist...“

Im Gästehaus in Paradise Valley wacht Lena aus einem Alptraum auf. Ein Junge wollte ihr das Amulett stehlen. Sie erinnert sich an die Worte des uralten Indianers, die ich im Eingangszitat wiedergegeben habe. Dann sieht sie einen Schatten am Fenster. Als sie sich aufrichtet, verschwindet dieser.
Der Autor hat erneut eine spannende Geschichte geschrieben. Sie schließt zeitnah an Teil 2 an.
Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Das liegt auch daran, dass er im Stile eines Drehbuch geschrieben ist: kurze Sätze, oft untereinander stehend, auf das Wesentliche reduziert, manchmal zugespitzt auf ein Wort, gekonnt pointiert.

„...Nur einer ist noch da.
Er kreist oben am Himmel.
Der Geier.
Er kreist.
Krächst.
Kreist...“

Mit diesen Worten gibt Harrison seine Eindrücke wieder, als er nach seinem Unfall das erste Mal aufwacht. Er hat den Weg ins Valley nicht gefunden.
Die anderen Jugendlichen sind im Valley gefangen. Schnell lernen sie die Schattenseiten dieser Welt kennen. Dazu gehört die permanente Beobachtung oder der Arbeitszwang. Essen ist karg. Dann gelingt Tom bei der Arbeit im Wald ein Blick ins nächste Tal. Ein Unbekannter weist ihn darauf hin:

„...Wer im Valley nicht spurt oder die falschen Fragen stellt, kommt da rüber. Und die Kranken und Sterbenden ebenfalls...“

White, der Chef des Ganzen, kennt nur ein Ziel. Er will das Amulett – um jeden Preis. Allerdings bleibt mir der Mann bis zum Schluss ein Rätsel. Ist es wirklich nur Gier, was ihm zu dem gemacht hat, was er ist? Hatte er das alles vom Anfang an so geplant? Und dann scheint er sogar ab und an weise Gedanken zu haben:

„...Die größte Entfernung auf der Welt ist nicht von hier nach dort. Sondern die Entfernung in einem Menschen von seinem Verstand zu seinem Herzen. Nur wenn er die überwindet, lernt er, wie ein Adler zu segeln und die Unermesslichkeit der Welt zu erkennen...“

Wie aber vereinbart sich das mit seinem Handeln? Er gehört zu der Spezis, die Wasser predigt und Wein trinkt.
Wird es den Jugendlichen gelingen, das Tal zu verlassen? Werden sie die Geheimnisse entschlüsseln?
Zu den Kernpunkten des Buches gehört für mich das Gespräch zwischen Lena und Tom. Hier geht es um Vergeben und Verzeihen. Lena hat immer noch Probleme damit, das Verhalten ihrer Mutter zu verstehen, die einst die Familie verlassen hat und hier ins Tal gegangen ist.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es erzählt eine spannende Geschichte und belegt, das wahrer Glauben und Fanatismus zwei völlig verschiedene Dinge sind. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Einen Punkt dafür habe ich in der Rezension explizit angesprochen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

In einem Tal neben unserer Zeit

0

Nachdem Lena durch ein mysteriöses Amulett einen Hinweis darauf erhalten hat, wohin ihre Mutter vor 12 Jahren verschwunden sein könnte, hat sie sich mit ihren Freunden auf die Reise in die Sierra Nevada ...

Nachdem Lena durch ein mysteriöses Amulett einen Hinweis darauf erhalten hat, wohin ihre Mutter vor 12 Jahren verschwunden sein könnte, hat sie sich mit ihren Freunden auf die Reise in die Sierra Nevada begeben und dort tatsächlich ihre Mutter gefunden - doch irgendwie ist alles anders als gedacht. Sie lebt im Paradise Valley zusammen mit einer Gruppe von Aussteigern, die sich vor der modernen Welt und ihren Strahlungen zu schützen versuchen. Angeführt wird die Gemeinschaft von White, einem alten Mann, der ein auffälliges Interesse an Lenas Amulett hat. Doch warum? Dem versuchen Lena und ihre Freunde auf den Grund zu gehen und geraten dabei selbst in Gefahr. Denn wenn schon nur ein Weg in das Tal hinein geht, wie viele gehen dann hinaus?

Zwischen dem Erscheinungsdatum "Paradise Valley" und "Paradise Valley: Das Verhängnis" lag kaum ein Jahr, für "Paradise Valley: Die Entscheidung" hat sich dieser Zeitraum verdoppelt - und das merkt man dem Buch an. Die Geschichte setzt direkt im Anschluss an den vorherigen Band ein und doch sind die Details irgendwie holprig. Die Charaktere wissen aus dem nichts Dinge, die ihnen (und damit in diesem Fall auch den Lesern) vorher nicht bekannt waren und so stolpert man erstmal in das Buch hinein.

Dabei ist der Roman an sich nicht weniger spannend als sein Vorgänger - erst ganz zum Schluss wird klar, worum es wirklich geht und dann darf natürlich auch ein spektakulärer Showdown nicht fehlen. (Dabei wird die Lösung unterschiedliche Leser unterschiedlich stark überraschen.)

Die Charaktere verändern sich dabei, mit wenigen Ausnahmen, innerhalb des Buches, aber auch innerhalb der Trilogie, in ihrer Persönlichkeit fast gar nicht. Die Abenteuerreise bleibt dabei also auf der wörtlichen Rede. Auch die Sprache gleicht der der ersten beiden Bände - entweder man mag es oder man mag es nicht. Die Perspektivwechsel tragen auf jeden Fall zur Spannung bei und die kurz gehaltenen Sätze und Kapitel dürften auch zurückhaltendere Leser motivieren.

Insgesamt kann ich dieses Buch und die zugehörige Trilogie aus der Warte empfehlen, dass es sich um eine spannende christliche Abenteuerreihe handelt. Und dort liegt vermutlich auch die hauptsächliche Zielgruppe. Gerade deshalb ist es aber auch schon wieder fast schade, dass christliche Themen - abgesehen von der gelebten Nächstenliebe - so gut wie gar nicht im Buch enthalten sind und auch die Risiken von spirituellen Gemeinschaften, die man gerade mit der Valley-Gruppe gut hätte beleuchten können, bleiben unberührt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere