Cover-Bild Winter is Coming

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
  • Themenbereich: Geschichte und Archäologie - Geschichte
  • Genre: Sachbücher / Geschichte
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 09.2016
  • ISBN: 9783806233506
Carolyne Larrington

Winter is Coming

Die mittelalterliche Welt von Game of Thrones
Jörg Fündling (Übersetzer)

›Game of Thrones‹ nimmt das Mittelalter als Vorbild und erschafft daraus eine eigene Welt. Die erfolgreichen Fantasyromane und die gleichnamige Serie sind Gegenstand heftiger Diskussionen in den Medien. Millionen von Fans in aller Welt entwickeln zahllose Theorien, wie die Geschichte wohl weitergehen wird. Doch trotz all dem hat bisher kein Buch verraten, wie George R. R. Martin sein erstaunliches Universum geschaffen hat.

Während Carolyne Larrington Romane und Fernsehserie zugleich im Blick hält, erkundet sie jene mittelalterliche Welt aus Rivalitäten und Krieg, Liebe und Verrat, Gier und Macht, deren Inbegriff die Rosenkriege in England bilden. Außerdem vertieft sie sich unter anderem in die Themen Wappen, Riesen, Drachen und Schattenwölfe in Texten des Mittelalters. Sie betrachtet Raben, alte Götter und Wehrholz in den nordischen Mythen ebenso wie den bizarren, exotischen Orient auf dem Ostkontinent Essos. Von den Weißen Wanderern bis zur Roten Frau, von Casterlystein bis zum Zitternden Meer reicht ihr Streifzug. Das Ergebnis ist ein unentbehrlicher Reiseführer in die bedeutendste Schöpfung der Fantasyliteratur des 21. Jahrhunderts.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2017

Die Welt hinter GoT

0

Meine Meinung: Dass hinter Romanen oft mehr steckt als die pure Idee eines Autors, wurde mir spätestens klar, als ich mit meinem Literaturstudium begonnen habe. Und doch ist die Welt dahinter oft schwer ...

Meine Meinung: Dass hinter Romanen oft mehr steckt als die pure Idee eines Autors, wurde mir spätestens klar, als ich mit meinem Literaturstudium begonnen habe. Und doch ist die Welt dahinter oft schwer zu ergründen. Die Welt von Game of Thrones ist eine der komplexesten Romanwelten, die ich kenne. Wenn nicht sogar die komplexeste von allen. Als ich das Angebot von Literaturtest bekommen habe, bei der Blogtour zu Carolyne Larringtons Buch Winter is Coming mitzumachen, musste ich sofort zustimmen. Denn über die Welt hinter Game of Thrones musste ich unbedingt mehr erfahren.
Carolyne Larrington selbst lehrt englische Literatur des Mittelalters in Oxford und ist so eine Quelle, die weiß, wovon sie spricht. Das Buch selbst ist zwar nicht wie alle Fachbücher in der amerikanischen Zitierweise verfasst oder mit Fußnoten ausgestattet, es hat aber zahlreiche Verweise auf weiterführende Literatur und ist somit wissenschaftlich begründet. Allerdings so, dass es all die Leser nicht stören sollte, die nicht studieren und mit der Machart von Fachbüchern bekannt sind. Auch sprachlich orientiert sich Larrington nicht an Fachbüchern sondern hat einen sehr bildhaften und wunderschönen Schreibstil, den man sehr gut lesen kann, obwohl das Buch nicht fiktional ist. Man sollte sich hier als keinesfalls von dem Wort nicht-fiktional abschrecken lassen. Man kommt meiner Meinung nach sehr gut damit klar.
Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise durch die Bekannte Welt und trifft dabei auf mehr oder weniger bekannte Gebiete, Städte und Personen. Man deckt ein sehr breit gefächertes Feld ab und alles, was uns aus der Buchreihe und der Serie bekannt ist, wird mehr oder weniger tiefgehend behandelt. Kontinuierlich werden parallelen gezogen, zwischen der Handlung in Game of Thrones und bekannten Fakten und Geschichten aus dem Mittelalter. Bei einigen Sachen kann nur spekuliert werden, bei anderen liegt die Parallele auf der Hand oder wird sogar durch George Martin bestätigt. Was genau der Fall ist, macht Carolyne Larrington immer sehr genau deutlich und man fühlt sich als Leser sehr gut informiert.
Das Buch selbst setzt voraus, dass man als Leser die Serie bis zum aktuellen Stand geschaut hat. Ist dem nicht so, kann man gespoilert werden. Ich selbst bin noch nicht beim aktuellen Stand sondern schaue Staffel 4 und muss sagen, dass ich mich nicht besonders gespoilert gefühlt habe. Man erfährt von Freunden oder über Social Media Kanäle doch einiges und ich bin kein Mensch, der zimperlich ist, was Spoiler angeht. Hier kann ich euch also ein wenig Entwarnung geben, wenn ihr ebenfalls noch nicht auf dem aktuellen Stand seid. Was ich jedoch sehr schön fand war, dass Carolyne Larrington nicht voraussetzt, die Buchreihe bis zum aktuellen Stand gelesen zu haben. Sie bezieht sich zwar immer wieder darauf, Spoiler werden aber durch das Symbol einer Krähe gekennzeichnet, da sich die späteren Bücher doch sehr von der Serie unterscheiden. Hier habe ich die bvetreffenden Stellen allerdings auch überlesen, denn auf die weiteren Teile der Buchreihe freue ich mich schon ganz besonders und ich bin da auch noch nicht so weit, wie ich mit der Serie bin. Über diesen generellen Punkt wollte ich euch allerdings informieren und ein wenig die Bedenken nehmen.
Fazit: Mit Winter is Coming entführt Carolyne Larrington den Leser in die mittelalterliche Welt von Game of Thrones. Das nicht-fiktionale Werk ist fachlich sehr gut belegt und wissenschaftlich toll. Dennoch schreckt es auch nicht studierende Leser nicht ab, denn die Sprache ist sehr schön und das Buch stilistisch kurzweilig gestaltet. Begleitende Bilder und Illustrationen runden das Buch ab. Ich kann es jedem Game of Thrones Fan, der mehr Hintergrundwissen über die Welt sammeln will, wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 20.04.2017

Gutes begleitendes Sachbuch

0

Vorweg muss ich schreiben, dass man die Bücher aus der A Song of Ice and Fire Reihe kennen sollte (oder wahlweise vermutlich die Filme, aber ich bin noch mehr ein Fan der Bücher. Auch wenn das Cover natürlich ...

Vorweg muss ich schreiben, dass man die Bücher aus der A Song of Ice and Fire Reihe kennen sollte (oder wahlweise vermutlich die Filme, aber ich bin noch mehr ein Fan der Bücher. Auch wenn das Cover natürlich auf die Serie verweist), denn nur so hat man richtig Spaß an dem Buch. Spoiler werden zwar witzig mit einem Raben gekennzeichnet (da musste ich sofort an Bran denken), aber ehrlich gesagt gibt es sonst genug Bücher über das Mittelalter - hier macht die Kombination einfach Spaß.
Wer sich ein wenig mit der Welt des Mittelalters auskennt, dem ist natürlich bekannt, dass der Autor sich vieler mittelalterlicher Strukturen bedient hat, dennoch gab es auch für mich noch viel Neues und Interessantes zu entdecken und mit diesem Buch noch einmal ein wenig in diese faszinierende Buchwelt einzutauchen. Und dieses Buch eignet sich auch gut zum Blättern und immer mal wieder einen Abschnitt zu lesen.

Veröffentlicht am 18.03.2017

Für Fans und solche, die es noch werden wollen, ein Muss!

0

Über den Mittelalter-Bezug der Fernsehserie "Game of Thrones"

"Winter is coming " ist ein Stück tolle Sekundärliteratur und mehr als ein blosses Handbuch zur Fernsehserie "Game of Thrones", welche auf ...

Über den Mittelalter-Bezug der Fernsehserie "Game of Thrones"

"Winter is coming " ist ein Stück tolle Sekundärliteratur und mehr als ein blosses Handbuch zur Fernsehserie "Game of Thrones", welche auf Martins Fantasy - Romanzyklus "Das Lied von Eis und Feuer"basiert.

Es bietet wissenschaftlich fundierte Hintergrundinformationen zur populären Fantasyserie "Game of Thrones"(im folgenden: GoT), die sich leider langsam dem Ende und somit der letzten Staffel nähert.
Der Autor Martin muss die finale literarische Vorlage noch liefern. Daraus ergibt sich, dass das hier vorliegende "Winter is coming" sich natürlich auch auf die Buchvorlage bezieht.
Man muss betonen, dass die Autorin Larrington sich in der Materie "Mittelalter" bestens auskennt, denn sie lehrt an der Anglistikfakultät in Oxford. Ein Blick auf ihren Lehr- und Forschungsschwerpunkt verrät, wieso sie 'GoT' analysiert: Zu den Betätigungsfeldern gehören laut website der Universität "Old English; Middle English; Old Icelandic; Language; Romance."

Besonders Alt- und Mittelenglisch und Altisländisch bieten sich für die Interpretation von "Game of Thrones" bestens an.

Ausgesprochen gut gefiel mir die klare Struktur des Werkes - die "mittelalterliche Welt von GAME OF THRONES" ist die Quintessenz des Inhaltes, das heisst, dass bereits der Titel richtungsweisend ist. Nota bene: Es ist gar nicht so leicht, ein verständliches, strukturiertes und geistreiches
wissenschaftliches Buch zu schreiben, welches also einerseits allen Formalia Rechnung trägt und andererseits auch ein außeruniversitäres Publikum erreicht. Man muss jedoch hinzufügen, dass die anglophone akademische Schreibtradition gegenüber der deutschen vielleicht auch der englischen Syntax wegen klar im Vorteil ist.

Für alle, die das Buch noch nicht gelesen haben, gebe ich gerne einen Einblick in den Aufbau des Buches:

Auf das Vorwort folgt ein Abkürzungsverzeichnis. Dann die Einleitung, der Hauptteil, welcher in fünf Unterpunkte gegliedert ist und das Nachwort.
Dann der Anhang, welcher aus Anmerkungen besteht, "Zum Weiterlesen" (also weiterführende Literatur/Auswahlbibliographie), Abbildungsverzeichnis und Register.

Also ganz klassisch: Ein Schema für wissenschaftliche Arbeiten, wie es in der Literaturwissenschaft bzw Geschichtswissenschaft oft verwendet wird: EINLEITUNG - HAUPTTEIL -FAZIT.
Ein ausführlicher Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Romanen und Serie fehlt allerdings, es gibt auch keine profunde Analyse der Fanfiction oder der reviews in amerikanischen Zeitungen; aber dies würde wohl den Rahmen sprengen. Larrington hangelt sich auf den ersten Blick an der Geographie von GoT entlang : Herz des Landes, Norden, Westen, jenseits der Meerenge, der Osten.

Larringtons Buch hat für mich hybriden Charakter - einerseits der wissenschaftliche Touch, andererseits das Zugeständnis an die Populärkultur, welches wohl die Beschränkung auf die bearbeiteten Aspekte mit sich bringt.
Der konzise Zugriff auf die Thematik ist sowohl Stärke und Schwäche von "Winter is coming". Serienfans, die eher dem binge - watching als dem Lesen verbunden sind, werden durch die relative Knappheit des Buches nicht verprellt. Aber es könnte sein, dass manche Buchliebhaber unbefriedigt zurückbleiben, aber da gibt es ja immer noch den Punkt "zum Weiterlesen".
Rein formal muss ich sagen, dass ich lieber Fussnoten statt Endnoten gehabt hätte, da ich das Blättern zum jeweiligen Beleg ein wenig ermüdend fand. Toll fand ich aber die abgestuften Spoilerwarnungen.
Game of Thrones - Serienfans und Kritiker haben oft den misogynen Aspekt der filmischen und literarischen Adaptation verurteilt (vor allem in englischsprachigen reviews). Larrington rückt all dies in Perspektive, was mir sehr gefallen hat, und verweist auch auf Motivation und Entwicklung der Figuren, was ich im Falle von Cersei Lannister recht erhellend fand. Die Abbildungen im Buch mag ich sehr, sehr gerne - manche hatte ich so noch nie gesehen, Unbekanntes reiht sich an Bekanntes. Es gibt zum Beispiel ein Foto des Hadrianswalles und eine Abbildung aus einem mittelalterlichen Stundenbuch, also verschiedenes Illustrationsmaterial.

Hier kommt mein großer Kritikpunkt - die deutsche Ausgabe ist natürlich ordentlich verarbeitet, die Klappbroschur ist recht stabil. Aber ich hätte mir insgesamt eine bessere Qualität und Qualität der Fotos (!) gewünscht,sozusagen eine "liebevollere", nicht unbedingt aber verspieltere optische Aufmachung. Die schwarzweissen Abbildungen schmälern einfach das visuelle Erlebnis und den Aha - Effekt.
Darf und kann man für einen Preis von rund zwanzig Euro keine Farbfotos und Abbildungen erwarten? Streng genommen müsste ich für das Manko einen Stern Abzug geben, aber ich würde der Recherche- und Transferleistung der Autorin Unrecht tun. Ich finde es ganz phantastisch und redlich, dass Larrington eingangs auch die Hilfe ihrer Studenten erwähnt und sich für die Internet-Wikis der Serienfans bedankt.

Es ist(wie eingangs erwähnt) nicht einfach, ein Buch zu schreiben, dass sowohl wissenschaftlich als auch popkulturell interessierte Leser anspricht. Anders gesagt - eine breite Zielgruppe zu erreichen, ist ein Kunststück. Darüber hinaus ist es wohl einfacher, einen 500 Seiten langen Wälzer zu verfassen, als sich kurz zu fassen, wie es Larrington tut. Es ist wohl Geschmackssache, ob man die Devise "Weniger ist mehr" hier zutreffend findet, es gibt, wie bereits erwähnt, Argumente dafür und dagegen. Ich persönlich hätte eine noch ausführlichere Analyse auch gern gelesen, aber zu diesem Preis kann man auf Deutsch so etwas realistischerweise nicht erwarten, und der Ansatz ist, wie bereits erwähnt, der, auch erwiesene nicht-Leser zu begeistern, was Larrington ganz fantastisch gelingt.
Ein rein akademischer Wälzer wäre wohl auch in einem anderen Verlag erschienen, im Peter Lang Verlag, bei Propyläen oder C.H. Beck.

Fazit:

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und vergebe 5 Sterne, obwohl es auch kleine Kritikpunkte gibt. Eingefleischte Serienfans sollten sich die Wartezeit auf die finale Staffel mit Larringtons "Winter is Coming" versüßen!

Veröffentlicht am 04.02.2017

.........

0

Ich bin ein großer Fan des Fantasy Epos Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin. Auch die Fernsehserie Game of Thrones konnte mich mit der 6 Staffel wieder begeistern. Noch dazu habe ich unlängst ...

Ich bin ein großer Fan des Fantasy Epos Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin. Auch die Fernsehserie Game of Thrones konnte mich mit der 6 Staffel wieder begeistern. Noch dazu habe ich unlängst mein Interesse an historischen Geschichten / Ereignissen entdeckt. Somit war dieses Buch gleich ganz oben auf meiner Want to Read Liste. Denn schon vor ein paar Jahren, als ich die Bücher las und gerätselt habe, wie es wohl weiter geht, habe ich nach historischen Parallelen gesucht.


Das Cover zeigt den Eisernen Thron, durchaus passend. Steht er doch symbolisch für das Spiel der Throne. Der Titel, Winter is Coming ist das Motto der Familie Stark. Ich finde das Cover sehr ansprechend, durch die dunkle Farbwahl hat es etwas Bedrohliches, was zum Titel passt.


Der Aufbau des Buches ist toll. Zu Beginn findet man eine Inhaltsangabe. Somit fällt es leicht, je nach Interesse von Thema zu Thema zu wechseln, ohne endlos im Buch zu blättern. Es gibt ein Vorwort, Nachwort und eine ausführliche Einleitung. Sowie eine Erklärung der Abkürzungen. Davon abgesehen ist das Buch in Fünf Kapitel eingeteilt: Das Herz des Landes, Der Norden, Der Westen, Jenseits der Meerenge und Der Osten. Diese Kapitel sind dann noch mal unterteilt. In der oberen Ecke findet man die Seitenzahl. Dazu noch den Namen des Kapitels und den des Unterkapitels zb. Der Norden auf der rechten Seite oben und Schattenwölfe auf der linken. Somit hat der Leser einen sehr guten Überblick. Und ich finde es toll, wie hier mit gedacht wurde, damit der Leser sich gut zurechtfindet.


Das Buch behandelt Inhalte bis zum Ende der 5 Staffel. Es besteht also Spoiler Gefahr, wenn man mit dem schauen noch nicht so weit ist. Das Buch ist eher an die TV Zuschauer gerichtet. Wer beide Formate verfolgt weiß, dass es zwischen Serie und Büchern immer mehr Unterschiede gibt. Das Buch behandelt eher die Version der TV Serie, weißt aber auch auf die Unterschiede hin und geht auf die Buch Version ein. Für alle, die bei den Büchern noch nicht so weit sind oder sie gar nicht gelesen haben. Oder um es in den Worten der Autorin zu sagen, noch unbefleckt sind, gibt es ein Spoilerwarn System. Wird Bezug auf einen Inhalt genommen, der in den Büchern passiert, in der Serie aber noch nicht vorkam. Findet man am Rand die Silhouette eines Rabens, je nach Spoilergrad entweder, Schwarz, Grau oder Weiß. Die Idee finde ich richtig toll. Auch hier merkt man, da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht.


Carolyne Larrington hat nicht nur Bezug auf wahre historische Figuren und Ereignisse genommen, sondern auch viel aus Sagen und Legenden mit einfließen lassen. Da ich sehr gerne über Mythologie lese, war dies ein weiterer Pluspunkt. Für mich ist Winter is Coming kein Buch, welches man einfach so weg liest. Dafür hat es viel zu viel Gehalt. Das Gelesene musste ich erst mal wirken lassen und die Informationen verarbeiten. Meistens habe ich nach 50 Seiten eine Pause gemacht. Die Bilder lockern zwar das Lesen auf, aber trotzdem muss man sich beim Lesen konzentrieren.

Fazit:
Ein Nachschlagewerk für den Game of Thrones / Lied von Eis und Feuer Fan.
Oder auch für Menschen mit einer Vorliebe für mythische und historische Geschichten.
Man muss sich beim Lesen konzentrieren und sich vor Augen führen, dies ist kein Roman.
Sehr informativ und trotz der Fülle an Informationen nicht langweilig oder gar zäh.

Veröffentlicht am 28.11.2016

Der historische Background zu GoT

0

Gleich vorab: ich habe die Serie bisher noch nicht geschaut, weil ich zuerst die Buchreihe zu Ende lesen möchte (zur Zeit bin ich bei Band 8). Da mich aber auch der Hintergrund des Ganzen interessiert, ...

Gleich vorab: ich habe die Serie bisher noch nicht geschaut, weil ich zuerst die Buchreihe zu Ende lesen möchte (zur Zeit bin ich bei Band 8). Da mich aber auch der Hintergrund des Ganzen interessiert, habe ich dieses Buch zwischen meine Lektüre der Bände 7 und 8 geschoben.

Es ist für diejenigen, die Interesse an historischen Details und Hintergrundinformationen haben, eine tolle Ergänzung zu den Büchern bzw. zur Serie. Mir selber hat es viel geholfen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen.

Der Informationsgehalt ist sehr hoch, teils wirkt das Buch daher leider sehr trocken. Das Lesen erfordert einiges an Aufmerksamkeit, wie ich finde.

Gut finde ich, dass Spoiler im Buch gekennzeichnet wurden - allerdings sind doch einige wenige Dinge vorweggenommen worden, da - wie mir eine Freundin bestätigte - der chronologische in den Büchern und der Serie nicht immer gleich ist. Da es sich aber nur um kleine Details (die auch schon zu erahnen waren) handelte, war dies nicht besonders dramatisch. Jedoch sollte man zumindest die 6 oder 7 ersten Bände der Buchreihe kennen, bevor man sich an dieses Werk macht, sonst passt es inhaltlich nicht allzu gut zusammen.