Cover-Bild Die Geheimnisse der Nacht

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 02.12.2019
  • ISBN: 9783426226841
Catherine O'Connell

Die Geheimnisse der Nacht

Thriller
Sonja Rebernik-Heidegger (Übersetzer)

Manche Geheimnisse sind peinlicher als Mord …

Ein ebenso vergnüglicher wie unblutig-spannender Thriller um sechs Freundinnen und einen Jungesellinnen-Abschied, der mit Mord endet

Am Morgen nach ihrem Jungesellinnen-Abschied erwacht Maggie mit einem gehörigen Kater – vom Klingeln des Telefons: Ihre Freundin Angie wurde ermordet, offenbar kurz nachdem sie die ausufernde Party in einer Chicagoer Szene-Bar verlassen hatte. Und das ist nicht die einzig böse Überraschung für Maggie, denn bei dem nackten Mann neben ihr im Bett handelt es sich nicht um ihren Verlobten …
Dem ermittelnden Detective Ron O’Reilly gegenüber behauptet Maggie natürlich, sie sei allein nach Hause gefahren. Doch O’Reilly hat einen Riecher für Lügen, und ihm ist schnell klar, dass jede der fünf Freundinnen, die er zu dem Mord vernimmt, in mindestens einer Angelegenheit die Unwahrheit sagt. Denn Maggie ist nicht die Einzige, die um jeden Preis ein peinliches Geheimnis bewahren will …

Wer gerne unblutige, psychologisch raffiniert gestrickte Whodunits liest und Serien wie »Desperate Housewives« oder »Pretty Little Liars« mag, der kommt bei Catherine O'Connells Thriller voll auf seine Kosten.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2020

Nicht unbedingt ein Thriller, aber trotzdem unterhaltsam

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Stell dir vor, es ist der Abend deines Junggesellinnenabschieds, den du mit deinen Freundinnen zum Abschluss in einer Bar verbracht hast. Am nächsten Morgen wachst du auf, weil das Telefon klingelt und ...

Stell dir vor, es ist der Abend deines Junggesellinnenabschieds, den du mit deinen Freundinnen zum Abschluss in einer Bar verbracht hast. Am nächsten Morgen wachst du auf, weil das Telefon klingelt und neben dir liegt ein nackter Mann, nur ist dieser nicht dein Verlobter. Genau das ist Maggie Trueheart passiert, doch damit beginnen ihre Probleme erst so richtig, denn am Telefon teilt ihre Freundin ihr mit, dass ihre Freundin Angie ermordet im Park aufgefunden wurde. Detective O’Reilly beginnt zu ermitteln und Maggie versucht alles, damit ihr Geheimnis nicht ans Licht kommt. Doch sie ist nicht die einzige der Freundinnen, die versucht ein Geheimnis zu verbergen.
Meine Meinung
Bei diesem Buch machten mich sowohl Klappentext als auch Cover neugierig und ich war gespannt, was sich dahinter verbirgt.
Der Einstieg fällt recht leicht und schnell ist klar, dass das Buch eine Geschichte erzählt, die bereits weit in der Vergangenheit liegt. Catherine O’Connell erzählt sehr leicht und ihr Stil liest sich flüssig, so dass man hier auch leicht und schnell durch die Story kommt.
Wer hier allerdings einen actiongeladenen und blutigen Thriller erwartet, befindet sich auf dem Holzweg. Vielleicht hätte es dem Buch auch gut getan, es als Roman zu bezeichnen, denn dass es sich eher um ein Buch á la Desperate Housewifes handelt, lässt sich hier schon der Rückseite entnehmen. Somit ist das Buch über weite Strecken zwar ruhiger, aber trotzdem nicht langweilig. Denn dieses Buch besticht durch seine Figuren, die nach außen so harmlos scheinen und doch ganz viel zu verbergen haben. Immer mehr verstricken sich die einzelnen und müssen diese Verstrickungen doch irgendwie vor der Polizei verbergen. Wenn man sich das Gelesene also vorstellt, was hier sehr gut möglich ist, dann ist das Geschehen absolut unterhaltsam und zeitweise sogar amüsant. Wer dann letzten Endes für Angies Tod verantwortlich ist, bleibt tatsächlich bis zum Ende ein rätsel, auf das ich absolut nicht gekommen bin.
Die Geschichte wird von Maggie Trueheart in der Ich-Form erzählt, wobei die Perspektive zwischen den Freundinnen wechselt, jedoch ist Maggie die einzige Ich-Erzählerin. Das liegt hier auch daran, dass Maggie nach fünfundzwanzig Jahren darüber nachdenkt, was einst wirklich geschah und nun beschließt, die Wahrheit nach so langer Zeit doch noch preiszugeben.
Der Fokus der Geschichte liegt somit ganz klar auf den unterschiedlichen Charakteren und ihren vielen Geheimnissen. Maggie ist mir mit ihrer leicht chaotischen Art sehr sympathisch und ich habe häufig schmunzeln müssen, mit welchem Geschick sie sich immer wieder aus verfänglichen Situationen manövriert. Auch die anderen drei Frauen haben, wie schon der Titel aussagt, Geheimnisse. Das ein oder andere hatte ich geahnt, aber es gab auch immer wieder Überraschungen und insgesamt legen sich die Damen auch gerne schonmal gegenseitig rein. Insgesamt sind die Charaktere wirklich sehr gut ausgearbeitet und durchdacht.
Mein Fazit
Wer bei einem Thriller auf Action und Blut verzichten kann, wird hier ein höchst interessantes und dementsprechend amüsantes Verwirrspiel erleben. Die Freundinnen haben es ganz schön in sich und jede für sich ist Meisterin im Geheimnisse verbergen. Hinter diese Auflösung wäre ich auf jeden Fall nicht gekommen. Für mich ein Buch, das für gute Unterhaltung sorgt.

Veröffentlicht am 30.01.2020

Spannend, psychologisch und genial

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INHALT:
Maggie wacht am Morgen nach ihrem Junggesellinenabschied, den die mit ihren fünf Freundinnen verbracht hat, vom Klingeln ihres Telefons auf. Nicht nur, dass ihr Kopf vom Kater dröhnt, nein, es ...


INHALT:
Maggie wacht am Morgen nach ihrem Junggesellinenabschied, den die mit ihren fünf Freundinnen verbracht hat, vom Klingeln ihres Telefons auf. Nicht nur, dass ihr Kopf vom Kater dröhnt, nein, es liegt auch ein fremder Mann neben ihr im Bett. Und die Nachricht am Telefon ist noch schrecklicher- nachdem sie gestern die Bar verlassen hat, wurde ihre Freundin Angie ermordet. Die Freundinnen sind entsetzt und für Dedective O'Reilly ist klar, dass mindestens eine von ihnen lügt. Und damit soll er Recht behalten, denn nicht nur Maggie hat ein fatales Geheimnis.
MEINE MEINUNG:
Wow, was für ein toller, spannender und psychologischer Thriller. Ich bin begeistert und habe das Buch in kurzer Zeit durchgelesen. Kaum angefangen, schon hatte mich die Story gepackt und mich nicht mehr losgelassen. Gleich von der ersten Seite an wird man als Leser in die Geschichte hineingeworfen und die Spannung beginnt und hat dann auch bis zur letzten Seite nicht mehr nachgelassen. Der Schreibstil lässt sich fantastisch lesen. Das Buch ist spannend, fesselnd und hat viel Tempo. Es kommt mit überhaupt kein Blut aus und ist dafür auf der psychologischen Ebene sehr stark. Als Leser ist man sehr nah an den Protagonisten und auch an den Ermittlern und doch wurde ich bis zuletzt immer wieder getäuscht und bin nicht auf den Täter gekommen. Diese Täuschung war einfach so perfekt inziniert. Immer, wenn ich einen Verdacht hatte, hielt das nicht länger als zwei Seiten und schon wurde er entkräftet. Es war ein ständiges Hin und Her, was auch das Tempo unheimlich erhöhte. Auch die Chrakterwahl fand ich mehr als gelungen. Die Freundinnen und nicht nur die, hatten alle ihre Geheimnisse und waren und undurchschaubar und doch alle auf ihre Art sehr symphatisch.
Bis zur letzten Seite hatte ich krpeine Ahnung vom Täter und so konnte mich das Ende dann überraschen.
FAZIT:
Ein perfekter Thriller, der ganz ohne Blut auskommt. Spannend, psychologisch und mit einem unvorhersehbarem Ende. Genial konstruiert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2020

Unterhaltsam!

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Das Buch klang richtig gut und auch das Cover ist mal was ganz anderes, sodass es einfach sofort ins Auge gestochen ist.

Das Buch spaltet ja die Meinungen und ich muss ehrlich gesagt sagen, dass ich verstehen ...

Das Buch klang richtig gut und auch das Cover ist mal was ganz anderes, sodass es einfach sofort ins Auge gestochen ist.

Das Buch spaltet ja die Meinungen und ich muss ehrlich gesagt sagen, dass ich verstehen könnte, dass manche, die einen typischen Thriller erwartet haben, enttäuscht sind, wenn es nicht in der Buchbeschreibung sogar dabeistehen würde. Denn diese besagt wörtlich, dass es sich um einen unblutigen Thriller für Fans von Desperate Housewives und/oder Pretty Little Liars handelt und das trifft es eigentlich ziemlich gut. Damit hat der Verlag eigentlich alles richtig gemacht und wenn man das Buch dann trotzdem kauft und einen blutigen Thriller erwartet, muss man sich an der eigenen Nase packen.

Es beginnt damit, dass Maggie die Ereignisse der Nacht ihres Junggesellinnenabschieds, in der ihre Freundin Angie ermordet wurde, nacherzählt, und im folgenden erwartet den Leser eine Geschichte, die die Leben aller Freundinnen durchleuchtet und wo so manche Geheimnisse ans Licht kommen.

Mir persönlich hat es super gefallen, ich war gefesselt und fand es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Trotzdem ich schon manchmal das Gefühl, dass im ersten Teil der Fokus zeitweise etwas aus den Augen verloren wurde. Im Grunde dreht sich alles darum, den Mörder von Angie zu finden. Doch oftmals verliert sich die Handlung in den Beschreibungen der einzelnen Lebensgeschichten. Und genau das ist vermutlich nicht jedermanns Sache. Ich persönlich fand es toll und sehr unterhaltsam, denn der Einblick, den man bei den einzelnen Charakteren bekommen hat, bringt so manches zutage und war in meinen Augen total faszinierend und spannend dargestellt.

In der zweiten Hälfte kann man dann aber mehr miträtseln, die Spannung steigt noch weiter an und ich hatte wirklich keine Ahnung, wie das Ganze am Ende zusammenlaufen wird. Bei diesem Buch hatte ich sehr lange nicht mal eine Vermutung, um ehrlich zu sein, das war schon wirklich alles verworren. Mit der Auflösung hätte ich nie gerechnet und ich finde, die Autorin hat das wirklich super durchdacht und umgesetzt.

Fazit
Die Geheimnisse der Nacht ist auf jeden Fall eine Geschichte, die mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat. Allerdings kann ich verstehen, dass es für typische Thriller-Fans schwierig sein kann, denn auch ich betrachte das Buch eher als Roman mit Thriller-Elementen. Gerade die erste Hälfte verliert sich teilweise in den Erzählungen der einzelnen Lebensgeschichten. Mir hat es richtig gut gefallen. Ich empfand es als spannend, faszinierend mit einem einnehmenden Schreibstil, der die Seiten hat verfliegen lassen. Es gab viele Geheimnisse der einzelnen Figuren, die nach und nach ans Licht kamen und dazwischen galt es mitzurätseln, was bzw. wer denn nun hinter dem Mord von Angie steckt. Wie gesagt, auch für mich kein typischer Thriller, aber doch ein geniales Buch, das ich auf jeden Fall empfehlen kann, 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Höchst amüsant und spannend

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Mein Fazit:

Mit „Die Geheimnisse der Nacht“ konnte mich Catherine O´Connell wirklich überraschen. Es ist zwar kein actionreicher, rasanter Thriller, aber er konnte mich überzeugen. In der Art á la „Desperate ...

Mein Fazit:

Mit „Die Geheimnisse der Nacht“ konnte mich Catherine O´Connell wirklich überraschen. Es ist zwar kein actionreicher, rasanter Thriller, aber er konnte mich überzeugen. In der Art á la „Desperate Housewives“ erleben wir die Clique um Maggie Trueheart und begeben uns neben jeder Menge Intrigen und dunkler Geheimnisse auf eine spannende Mördersuche. Bis zum Ende hatte ich wirklich keine Ahnung, wen ich denn verdächtigen soll und wurde wirklich überrascht. Manches ist vielleicht etwas überzogen, klischeehaft und übertrieben, aber es passt alles zu diesem herrlich frischen und amüsanten Stil, dass ich das Buch nur empfehlen kann.

https://booknerdsbykerstin.com/2020/01/18/die-geheimnisse-der-nacht-von-catherine-oconnell/

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Leider ein sehr beliebiger, unspannender Roman ohne Thrill, in dem, eine Riege unsympathischer Frauen versucht, ihre Geheimnisse unter Verschluss zu halten

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Maggie Trueheart will schon bald heiraten, doch bevor es so weit ist, haben ihre Freundinnen, Kelly, Suzanne, Angie, Carol Anne und Natasha einen Junggesellinenabschied für sie geplant. Und zunächst lässt ...

Maggie Trueheart will schon bald heiraten, doch bevor es so weit ist, haben ihre Freundinnen, Kelly, Suzanne, Angie, Carol Anne und Natasha einen Junggesellinenabschied für sie geplant. Und zunächst lässt sich der Abend auch gut an. Als die, unter Drogen stehende Angie zu später Stunde ihre Freundinnen dazu überreden will, noch in einer Bar weiterzufeiern, lassen sich nur noch Maggie und Suzanne darauf ein. Während die stark alkoholisierte Maggie in der Bar auf den attraktiven Steven stößt und mit diesem bis zur Sperrstunde bleiben will, bringt Suzanne Angie nach Hause.

Am nächsten Morgen folgt das böse Erwachen. Maggie liegt in ihrem Bett neben Steven. Wie soll sie diesen Fehltritt nur ihrem Zukünftigen, Flynn erklären? Bevor sie sich weitere Gedanken darüber machen kann, klingelt ihr Telefon. Eine ihrer Freundinnen ist dran und erzählt ihr, dass Angie ermordet im Park aufgefunden wurde.
Die Freundinnen sind erschüttert, können nicht begreifen, was geschehen ist. Und die leitenden Ermittler in diesem Mordfall stellen äußert beunruhigende Fragen an Angies Bekannten und Freundeskreis. Fragen, die eigentlich in Gänze keiner beantworten will, da jeder seine kleinen Geheimnisse hegt und pflegt…

„Die Geheimnisse der Nacht“, ist mein erstes Buch der Autorin, die laut Klappentext an einer Jounalistikschule studiert hat und Autorenworkshops betreut. Dieser Roman wurde als spannender Thriller mit einem überraschenden Ende beworben- was sogleich meine Neugierde zu wecken vermochte. Doch leider fand ich die Umsetzung des Ganzen nicht wirklich gelungen und rund. Maggie und ihre Freundinnen, hauptsächlich naive Luxusweibchen, bleiben recht blass charakterisiert und sind durchweg, mit Ausnahme von Kelly, blasierte, egoistische und unsympathische Frauen, deren Werdegang den Leser daher auch leider kalt lässt.

Die eigentliche Geschichte, die mit dem Junggesellinenabschied beginnt, spielt in den achtziger Jahren und wird zu großen Teilen aus Maggies Sicht geschildert, die laut Romanvorgabe, Jahre nachdem alles geschah, ein Buch über die Sache geschrieben hat. Maggies Hin und- Hergerissenheit bezüglich ihres Zukünftigen zieht sich dabei wie ein roter Faden durchs Buch. Zwar kann man verstehen, dass sie sich lange Zeit wie ohnmächtig fühlt, weil ihre dominante Mutter sie wie eine Dampfwalze überfährt, doch nervte mich ihr passives Verhalten irgendwann dann doch. Schließlich war sie kein blutjunger, schüchterner Teenager mehr. Und auch ihr Freundeskreis verhält sich nicht altersgemäß. Ebenfalls unpassend fand ich es, dass die Autorin einer der Frauen, gegen Ende des Romans dann auch noch eine (völlig überflüssige) Liebesgeschichte mit einem der Polizisten auf den Leib schreiben musste. Apropos Ende!
Sicher, die Autorin hat im Laufe ihrer Story einige falsche Fährten eingebaut, die die Leser verwirren sollen, was ihr ganz gut gelungen ist- doch die Auflösung des Ganzen fand ich keinesfalls überzeugend dargeboten. Jemand der einen Mord plant, wird doch wohl im Vorfeld sein Opfer genau „studieren“ und sich nicht auf Kommissar Zufall verlassen.
Spannung kommt leider zu keinem Zeitpunkt auf in diesem als Thriller deklarierten Roman und obwohl die Autorin einen flüssigen Schreibstil an den Tag legte, konnte mich ihre Geschichte dennoch nicht überzeugen.

Kurz gefasst: Leider ein sehr beliebiger, unspannender Roman ohne Thrill, in dem, eine Riege unsympathischer Frauen versucht, ihre Geheimnisse unter Verschluss zu halten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere