Cover-Bild Kleine Feuer überall
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11,90
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 23.08.2019
  • ISBN: 9783423147231
Celeste Ng

Kleine Feuer überall

Das Buch zur erfolgreichen TV-Serie mit Reese Witherspoon
Brigitte Jakobeit (Übersetzer)

Ab 22. Mai bei Amazon Prime Video!

Vom Außenanstrich der Häuser bis zum Alltag ihrer Bewohner: Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, ist passgenau durchgeplant. Keiner verkörpert diesen Geist mehr als Elena Richardson mit ihrer Familie wie aus dem Bilderbuch. Sie hat ein gutes Herz, deshalb nimmt sie die alleinerziehende Künstlerin Mia Warren als Mieterin auf und behandelt deren Tochter Pearl auch sofort, als wäre sie ihr eigenes Kind. Sie überlässt nichts dem Zufall, darum gräbt sie heimlich in Mias mysteriöser Vergangenheit. Woher nur kommt diese magische Anziehung, die das Mutter-Tochter-Gespann auf alle Richardsons ausübt? Über das Gewicht von Geheimnissen und den verheerenden Glauben, das bloße Befolgen von Regeln könne Katastrophen verhindern.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2020

Familiengeschichte, zu amerikanisch

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Schon seit Erscheinen des Buches im Jahre 2018 habe ich mir vorgenommen, es angesichts des Hypes, der um es gemacht wurde, zu lesen. Nun endlich habe ich es geschafft und muss gestehen, so toll ist der ...

Schon seit Erscheinen des Buches im Jahre 2018 habe ich mir vorgenommen, es angesichts des Hypes, der um es gemacht wurde, zu lesen. Nun endlich habe ich es geschafft und muss gestehen, so toll ist der Roman gar nicht. Man sollte unbedingt amerikanische Familiengeschichten mögen. Denn wie für sie typisch, werden auch vorliegend - zu ausführlich – die Sorgen der Teenager um einen College-Platz, ihre Beziehungen zum anderen Geschlecht und natürlich ihre Autos angesprochen. Wenn ich so etwas lese, frage ich mich immer wieder, ob so oberflächlich wirklich das Leben in amerikanischen Familien abläuft. Auf jeden Fall wird das Buch dadurch zu sehr in die Nähe eines Jugendromans gerückt, der es aber ja nicht ist. Auch im Übrigen wirkt die Geschichte zu sehr amerikanisch auf mich mit der im Fokus stehenden betuchten sechsköpfigen Protagonisten-Familie aus einer Vorzeigekleinstadt, die gönnerhaft einer alleinerziehenden herum vagabundierenden Künstlerin ihr Haus vermietet. Zwischen beiden Familien entwickeln sich schnell verschiedene Verflechtungen, an deren Ende (das jedoch schon von Anfang an so bekannt ist) steht, dass die jüngste Tochter das Familienheim niederbrennt (daher auch der sehr passende, zum Nachdenken anregende Buchtitel). Wie es dazu kommt, wird nach und nach aufgedeckt. Dabei spielen dann auch Themen wie Leihmutterschaft, Adoption, Rassismus eine Rolle, die z.T. zu extensiv ausgebreitet werden. Die Handlung wird verlegt auf das Jahr 1997 (warum eigentlich?), so dass selbst die sog. Lewinsky-Affäre Erwähnung findet.
Alles in allem nett zu lesen, mehr aber auch nicht.

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Veröffentlicht am 27.04.2020

Die Charaktere waren zum Teil leider nicht meins

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Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, da mir das erste Buch "Was ich euch nicht erzählte" der Autorinnen unheimlich gut gefallen hat. Tja, direkt vorweg, ich habe leider wieder gelernt, nur weil ...

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, da mir das erste Buch "Was ich euch nicht erzählte" der Autorinnen unheimlich gut gefallen hat. Tja, direkt vorweg, ich habe leider wieder gelernt, nur weil ein Buch gut ist, müssen es nicht alle sein. Ich weiß, vielen hat auch dieses Buch gut gefallen. Mir nicht.

Die Geschichte an sich, fand ich ansprechend und auch passend zum Titel. In dieser equisiten Nachbarschaft, in die Mia, eine Künstlerin, mit ihrer Tocher Pearl ziehen, gibt es viele kleine Problemchen, genau wie in Mias Leben. Es zeigt, wie jeder von uns eben seine Last, seine Vergangenheit mit sich rumträgt. In diesem Roman hat die Vergangenheit vor allem bei den Frauen mittleren Alters immer etwas mit dem Kinderkriegen und/oder dem Leben danach zu tun. Es werden verschiedene Familien beleuchtet und was sie wozu getrieben hat. Die Leben sind wirklich sehr unterschiedlich und interessant. Zudem wird das Leben der jüngeren Generation, der Tochter von Mia und ihren Freunden, den Kindern der Familie Richardson, beleuchtet. Sie sind Teenager und leben ein anscheinend unbekümmertes Leben in einer gut behüteten Welt.

Doch sobald ein genauerer Blick auf all diese Personen geworfen wird, erkennt man auch ihre dunklen Geheimnisse und ihren wahren Charakter. Hier ist mir der Charakter der Mrs. Robinson sehr übel aufgestoßen und hat das Buch für mich ruiniert. Das muss ich ganz klar so sagen. Ja, sie steht im Gegensatz zu Mia, die eben ein ganz anderes Leben mit ganz anderen Prinzipien führt und die zum Teil einen viel besseren Draht zu all den Teenagern hat als Mrs. Robinson. Aber Mrs. Robinson aggiert unter dem Deckmantel ihres journalistischen Berufs so grausam, so unverschämt, dass ich das Buch beinahe abgebrochen hätte, sogar kurz vor Schluss. Ich fand sie unerträglich. Als Journalistin, als Frau, als Mutter, als Freundin. Einfach nur falsch und hinterhältig. Eine Person, die nichts hinterfragt, immer nur schwarz und weiß sieht, sich auf nichts einlassen kann und auch ihre Kinder nur in schwarz und weiß, unperfekt und perfekt einteilt. So wie alles andere auf der Welt. Fürchterlich. Sie hat mich unheimlcih aufgeregt.

Würde ich noch ein Buch der Autorin lesen? Ja, wahrscheinlich, denn die Idee hinter dem Buch gefiel mir ja gut. Würde ich das nächste Buch eher abbrechen, wenn es mich wieder so aufregt? Eventuell, aber sicherlich wäre es dann tatsächlich das letzte Buch von ihr.

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