Cover-Bild Wir sehen uns beim Happy End

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 24.11.2017
  • ISBN: 9783785725993
Charlotte Lucas

Wir sehen uns beim Happy End

Roman
Ein zauberhafter Roman über das Stolpern, Fallen und Wiederaufstehen - und die Frage, ob immer alles gut ausgehen muss

Eine Geschichte ist immer nur so gut wie ihr Ende. Davon ist Ella überzeugt. Es gibt schon genug Unglück auf der Welt, wer braucht da noch Geschichten mit schrecklichem Ausgang? Deshalb schreibt sie sie kurzerhand um und gibt ihnen ein schöneres, nein, das richtige Ende.
Doch was ist, wenn das wahre Leben da nicht mitspielt? So wie bei Oscar, der vergessen hat, was Glück ist. Deshalb beschließt Ella, ihm ein Happy End zu schenken. Aber geht das überhaupt? Und was tut man, wenn der andere das gar nicht will?

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 55 Regalen.
  • 21 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 5 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2018

Der Leser benötigt einem langen Atem für diesen gegenwärtigen und doch zauberhaften Frauenroman

0

Allgemein:

„Wir sehen uns beim Happy End“ ist der 2. Roman von Wiebke Lorenz, die unter dem Pseudonym Charlotte Lucas mit „Dein perfektes Jahr“ bereits einen Bestseller schrieb. Nun legte sie 2017 bei ...

Allgemein:

„Wir sehen uns beim Happy End“ ist der 2. Roman von Wiebke Lorenz, die unter dem Pseudonym Charlotte Lucas mit „Dein perfektes Jahr“ bereits einen Bestseller schrieb. Nun legte sie 2017 bei Bastei Lübbe mit der Geschichte um die, immer an ein gutes Ende glaubende, Freizeitbloggerin Ella nach. Denn die Anfang 30-Jährige lebt getreu dem Motto „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.“ und lässt sich das nicht vermiesen. Schließlich wird sie bald ihren Traumprinzen Philip heiraten, bekommt tausende Aufrufe auf ihrem Blog „Better Endings“ und hat doch immer alles im Griff. Bis die Beziehung urplötzlich aus dem Ruder gerät und Ella schuld an der Amnesie eines ihr bisher unbekannten Mannes ist. Sie beschließt Oscar de Witt zu helfen, ihm sein persönliches Happy End zu verschaffen, in der Hoffnung, dass das Schicksal ihr wohlwollend das eigene Happy End mit Philip gönnt.

Mein Bild:

Juhu, etwas mit Humor, Charme und einer Bloggerin, deren Geschichte sicherlich etwas märchenhaftes inne hat. So meine Erwartungen. Das Cover und die Farbgebung des Buches spricht doch schon für etwas Fröhliches, auch wenn ich mich bei über 500 Seiten fragte, ob sich wirklich so viel dahinter verbirgt.

Der Beginn war schon wirklich cool, denn ich befand mich auf der Homepage von „Better Endings“, dem Blog der Protagonistin Ella. Sie schreibt dort über ihr ach so tolles Leben und lädt zudem noch eigens geschriebene Happy Ends zu Büchern oder Filmen hoch, deren Ende ihr nicht gefallen. Beispielsweise bekommen „Romeo und Julia“, „Titanic“, selbst Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Leben“ ihr Fett weg. Die Idee fetzt und die meisten Kommentare auf ihrem Blog sprechen dafür. Ich fand es witzig, wie typische Klischees des Bloglebens angesprochen wurden, man erkennt sich doch an manchen Stellen wieder. Charlotte Lucas´ Schreibstil ist zudem leicht und einfach gehalten, zweimal lesen musste ich hier nichts.
Was mich allerdings zum Kopf schütteln brachte, war Ella als Person selbst. Ihre naive Art der Lebensführung, die mich in personaler Erzählweise das ganze Buch hinweg begleitete, konnte ich fast bis zum Ende nicht nachvollziehen. Das geht schon damit los, dass sie ihre berufliche Karriere für Philip sausen ließ, sich von ihm abhängig machte und eigentlich seine Haushälterin ist. Heutzutage mehr als ungewöhnlich, aber sie findet das alles super. Meine Güte, sie ist doch nicht dumm und hässlich! Ich bin ungefähr so alt wie sie und ihr Verhalten geht gar nicht in meinem Kopf.

Natürlich ist klar, dass ihre Beziehung mit Philip urplötzlich Schlagseite bekommt und sie versucht in feenhafter Art und Weise mit dem Schicksal wieder ins Reine zu kommen, indem sie Wetten mit sich selbst abschließt, 3x zwinkert oder auf Gehwegplatten nie in die Ritzen tritt. Zunächst fand ich das noch witzig, aber sie zieht ihr Ding mit dem Sätzchen „Der Zweck heiligt die Mittel“ durch und das nervte mich. Ich brauche nun nicht mehr zusagen, dass der Plot vorhersehbar ist. Trotzdem gab es liebevolle Stellen, die ich gern verfolgte. Besonders als Ella sich um den attraktiven Oscar de Witt kümmerte, obwohl sie definitiv ihren eigenen Nutzen daraus zog. Denn Oscar weiß nach einem Unfall mit Ella nicht mehr, wer er ist. Somit beginnt quasi eine Schnitzeljagd nach seiner Vergangenheit. Auch hier wurde mir schnell klar, auf was die Indizien, die Ella bei Oscar findet, hinweisen. So richtig Spannung kam nicht auf, teilweise war es sogar sehr langatmig oder überflüssig, weil Ella ihre Aufgaben irgendwie auf die lange Bank schob und die Geschichte dadurch nicht vorwärts ging..

Doch alles in allem geben Ella und Oscar ein sympathisches Duo ab. Zum einen gab es viele Situationen, die zum Schmunzeln waren. Beispielsweise wegen eines sehr interessanten Musik-, Film- und Buchgeschmack. Hier kann tatsächlich jeder mitreden, wenn es um Helene Fischer, La La Land oder Sebastian Fitzek geht. Zum Anderen, weil die Beiden sich wirklich gut ergänzten und die Dialoge so an Frische gewannen.

Weiterhin hat mir das Setting sehr gut gefallen: Hamburg! Das Tor zur Welt! So wie man es kennt, setzt die Autorin die Stadt toll in Szene.
Der Schluss hat dann sämtliche langatmigen und überflüssigen Stellen wieder gut gemacht. Ich war damit wirklich zufrieden. Es gab sogar eine rührende Offenbarung bezüglich Ellas Vergangenheit.

Fazit:
Ein Kompromiss zwischen den alltäglichen Dingen und dem Wunsch, Märchen wahr werden zu lassen. Ein Think-Positiv-Schmöker mit Schwächen.

Veröffentlicht am 25.05.2018

Gibt es für jeden ein Happy End?

0

Das Buch hat mich zwar auch aufgrund der Story angesprochen, aber zuerst ist mir natürlich das Cover und die Buchform ins Auge gesprungen. Meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Idee ein Buch etwas ...

Das Buch hat mich zwar auch aufgrund der Story angesprochen, aber zuerst ist mir natürlich das Cover und die Buchform ins Auge gesprungen. Meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Idee ein Buch etwas interessanter zu gestalten. Wir haben hier ein etwas kleineres Format, abgerundete Ecken und einen knallpinken Buchschnitt.
Ich muss auch tatsächlich sagen das das ganze einfach super zur Story passt, denn diese ist auch besonders.

Ella lebt in ihrer eigenen Welt. Das schlimmste was ihr passieren kann ist das etwas kein Happy End hat. Das geht soweit, das sie sogar neue Enden für Filme und Bücher schreibt und diese auf ihrem Blog veröffentlicht. Sie ist ein herzensguter Mensch, aber ich muss sagen, sie kann einem auch ziemlich auf die nerven gehen.
Sie flippt regelrecht aus, wenn einmal etwas schlechtes passiert und findet alles ganz furchtbar. Ich fand das ganze so übertrieben das ich einfach meist beim lesen die Augen verdrehen musste. Daher hatte ich auch bei manchen Szenen im Buch das Gefühl das ihr Dinge zurecht geschehen. In dem Fall war sie einfach die größte Nervensäge auf der Welt.

Dennoch konnte mich das Buch mit seiner spannenden Story packen. Ich musste wissen wie das ganze ausgeht und ob Ella mit ihren ganzen Lügen am Ende doch noch durchkommt. Es gab im Buch auch einige lustige Passagen, die den Leser zum Schmunzeln gebracht haben, das hat das ganze auch etwas aufgelockert und hat sich gut mit den etwas ernsthafteren Szenen abgewechselt.

Veröffentlicht am 07.05.2018

Ellas Märchenwelt

0

Ella lebt in ihrer eigenen verqueren Welt. Sie mag keine Geschichten ohne Happy End, sei es in Filmen, Büchern, aber auch im wahren Leben. Sie hat einen tollen Verlobten, hat einen eigenen Blog und ihr ...

Ella lebt in ihrer eigenen verqueren Welt. Sie mag keine Geschichten ohne Happy End, sei es in Filmen, Büchern, aber auch im wahren Leben. Sie hat einen tollen Verlobten, hat einen eigenen Blog und ihr Leben scheint für sie selbst irgendwann in einem Happy End zu enden, bis... ja bis sie herausfindet, dass ihr Verlobter eine Affäre hat und eigentlich mit ihrem ständigen Zwang nach einem Happy End nicht zurecht kommt.

Hals über Kopf stürmt Ella aus dem gemeinsamen Haus und überrennt in ihrem Wahn sprichwörtlich den armen Oscar, der nach den Aufeinanderstoßen mit Ella verletzt wird und an einer Amnesie leidet.

Ella hat sofort Mitleid und als sie auch noch erfährt unter welchen Umständen Oscar lebt, macht sie es sich zur Aufgabe ein Happy End für ihn zu schaffen und gleichzeitig ihren Verlobten wieder für sich zu gewinnen. Womit Ella jedoch nicht rechnet, sind die Geheimnisse, die sich um Oscar auftun und die sie ihm verschweigt aus Sorge um ihn aber auch aus egoistischen Gründen. Jedoch ahnt Ella auch nicht, dass sie Gefühle für diesen Mann entwickelt und er sie auch noch erwidert. Ihre Lügen und Verstrickungen werden ihr letztendlich zum Verhängnis und es sieht leider so aus, als ob Ellas Vergangenheit sie einholt und sie sich selbst eingestehen muss, dass es eben nicht immer ein Happy End geben kann.

Der Schreibstil war ganz ausgezeichnet. Die Geschichte war gefühlvoll, humorvoll, aber auch teilweise sehr ernst und traurig. Hier haben sich alle Komponenten sehr harmonisch vereint. Das Cover passt zwar sehr gut zu Ella, da es sehr kindlich und verspielt ist, gefallen hat es mir persönlich jedoch nicht wirklich.

Dies war mein erstes Buch von der Autorin und ich bin lange drum herum geschlichen. Ich habe so viel positives gehört und jeder hat es mir empfohlen. Leider hat mich der Klappentext nicht so sehr angesprochen, daher hat es eine Weile gedauert, bis ich mich zum Lesen durchgerungen habe und ich bin sehr froh, dass ich es doch gelesen habe, denn es ist eine wunderschöne Geschichte. Auch wenn es teilweise unrealistisch war und ich oft den Kopf über Ellas seltsame Denkweise schütteln musste, hat mich das Buch doch sehr berührt, womit ich nicht gerechnet habe.

Ich kann das Buch, sowie es mir empfohlen wurde, ebenfalls nur jedem weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 03.05.2018

Auf der Suche nach dem Happy End

0

Cover

Das Cover hat mich auf der Stelle angesprochen. Obwohl ich kein Fan von dem mintgrünen Hintergrund bin, habe ich den Cover-Stil auf der Stelle wiedererkannt. Der andere Titel von Charlotte Lucas, ...

Cover

Das Cover hat mich auf der Stelle angesprochen. Obwohl ich kein Fan von dem mintgrünen Hintergrund bin, habe ich den Cover-Stil auf der Stelle wiedererkannt. Der andere Titel von Charlotte Lucas, der in 2016 erschienen ist, “Dein perfektes Jahr” ist nämlich in einem ähnlichen verspielten Stil gehalten. Auch hier bei “Wir sehen uns beim Happy End” liegt der Fokus wieder auf der Titelschrift. Drumherum ranken sich Feen, Blumen, kleine Zeichnungen, die dem ganzen Cover einen märchenhaften Touch verleihen.
Meinung

Puh, ich will ehrlich sein. Seit einer ganzen Weile ist mir keine Rezension mehr so schwer gefallen. Nicht etwa, weil mir das Buch nicht gefallen hat, sondern eben weil es mir gefallen hat, aber in vielerlei Hinsicht sehr außergewöhnlich ist. Es ist kein Buch, was man einfach mal zwischendurch lesen kann. Nein, man muss sich bewusst auf das Buch einlassen und zulassen, dass es einen mitnimmt. Aus diesem Grund habe ich selbst über Monate daran gelesen und nicht nur ein paar Stunden, wie ich sonst für ein Buch benötige. Hat das meiner Meinung einen Abbruch getan? Nein, ganz sicher nicht.
Die Sucht nach einem Happy End

Das Buch dreht sich um Emilia Faust, ihres Zeichens Haushälterin bei ihrem Verlobten, Bloggerin auf ihrem Blog “Better Endings” und süchtig nach Happy Ends. Blöd nur, dass ihre Welt, ihr Happy End, am Zerbrechen ist, als sie erfährt, dass ihr Verlobter sie betrügt. Auf einmal steht Emilia vor dem Nichts und hier beginnt eine Reise, die sie nie für möglich gehalten hätte.

Durch einige unvorhergesehene Ereignisse findet sie sich nämlich schon am nächsten Morgen im Krankenhaus bei einem gewissen Oscar de Witt wieder, der sein Gedächtnis verloren hat – möglicherweise trägt Emilia ein wenig die Schuld daran -, und macht es sich zur Aufgabe, ihm zu helfen. Selbstverständlich verdient auch er ein Happy End.
Emilia und Oscar …

… zwei wie Hund und Katz’. Emilia ist eine Träumerin, stets will sie in allem das Gute sehen. Und ohne Happy End geht bei ihr überhaupt nichts. Ich hatte keine Probleme, mich mit ihr zu identifizieren, obwohl sie – entgegen der Protagonistinnen aus Büchern, die ich sonst lese – schon einige Jahre älter ist als ich. Ein wenig haben wir doch alle den Kopf in den Wolken. Es ist erfrischend, wie sie ihre Ziele verfolgt, obwohl ich auch hier zugeben muss, dass ich in einigen Situationen doch anders gehandelt hätte. Vor allem gegen Ende hatte ich ganz stark beim Lesen das Gefühl, dass es besser für sie gewesen wäre, alles aufzuklären, doch sie hält an ihrer Ansicht fest. Stur, wie sie ist. Das hätte einiges Drama erspart.

Oscar ist das krasse Gegenteil von ihr. er ist pragmatisch und kommt zunächst überhaupt nicht mit Emilias Art klar, aber die beiden arrangieren sich. Und ja, ich habe auch Oscar schnell ins Herz geschlossen. Zunächst wissen wir nicht viel über ihn und seinen Hintergrund, aber das ist okay. Das weiß er ja auch nicht. Und wir erfahren es mit der Zeit und dem Handlungsverlauf. Das macht es für uns Leser wiederum spannend. Einige Wendungen habe ich hier wirklich nicht kommen sehen.
Definitiv ein besonderer Lesegenuss

Habt ihr bereits “Dein perfektes Jahr” gelesen? Wenn ja, dann dürft ihr euch auf Kurzauftritte der Figuren aus dem Buch freuen! Wenn nicht, dann werdet ihr es im Nachhinein sicher lesen wollen, um Jonathan und Hannah kennenzulernen. Kleiner Einwurf am Rande.

Kennt ihr “Dein perfektes Jahr” bereits, wisst ihr auch schon, was für ein Stil euch in “Wir sehen uns beim Happy End” erwartet. Wieder bedient sich die Autorin einem Schreibstil, der im vergleich zu “gewöhnlichen” Frauenromanen außergewöhnlich sachlich und hochgestochen ist. Geradezu distanziert. Nicht nur in der Erzählweise, sondern auch im Dialog ihrer Figuren kommt der sehr stark zum Vorschein, aber nach einer Weile, wenn man erst in der Geschichte angekommen ist, ist er sehr angenehm zu lesen. Der Stil macht das Buch definitiv zu einem besonderen Lesevergnügen, auch wenn er zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Fazit

“Wir sehen uns beim Happy End” ist ein besonderes Buch. Was zu Anfang wie eine leichte Lektüre erscheint, wird schnell zu einer tiefgründigen Geschichte über Leben, die Liebe und der Suche nach dem, was im Leben wirklich zählt. Schließlich haben wir doch alle ein Happy End verdient. Ich vergebe hier 4,5 – aufgerundet 5 – Sterne.

Veröffentlicht am 24.03.2018

Am Ende wird alles Gut...

0

Zuerst muss ich sagen, dass das optische des Buches mich total begeistert hat. Auch die Geschichte die dahinter steckt sprach mich an und war gespannt was mich da erwarten würde. Nur leider waren meine ...

Zuerst muss ich sagen, dass das optische des Buches mich total begeistert hat. Auch die Geschichte die dahinter steckt sprach mich an und war gespannt was mich da erwarten würde. Nur leider waren meine Erwartungen etwas zu hoch.

Die Protagonistin Ella ist verrückt nach Happy Ends und führt ihren eigenen Blog. In diesem Buch sind ein paar Auszüge ihres Blogs. Ich fand die Idee sehr gut diesen Teil mit einzuarbeiten.


Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Ich hatte keinerlei Probleme in die Geschichte einzutauchen und konnte mir alles bildlich vorstellen. Nur leider konnte ich keinen Bezug zu den Charakteren des Buches aufbauen. Ella fand ich am Anfang wahnsinnig naiv und konnte eigentlich nur mit dem Kopf schütteln. Auch ihre Sucht nach Happy Ends ging mir irgendwann auf die Nerven. Sie lebt in ihrer eigenen kleinen Welt und für sie ist alles nur rosa und allles hat für sie ein Happy End. Ein schlechtes Ende oder ein mieses Schicksal ist für sie unakzeptabel. Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten mit der Figur. Am Ende jedenfalls weiß man warum sie so ist, wie sie ist und als ich das erfahren habe, hätte ich sie am liebesten in den Arm genommen. Denn erst da habe ich sie verstanden.
Da wurde mir bewusst, dass dieses Buch etwas sagen will:
1. Das Leben geht weiter, egal wie und
2. Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen und niemand weiß, warum dieser Mensch gerade so ist wie er ist. Denn hinter jedem steckt eine Gechichte.

Ich habe die gannze Zeit hin und her überlegt, wiviele Sterne ich diesem Buch geben soll und hatte gedacht, dass 4 Sterne gut wären. Doch da hatte ich das Buch noch nicht zu Ende gelesen. Das Ende war so plötzlich und unrealistisch, dass ich das Gefühl hatte, dass die Autorin unter Zeitdruck stand. Ich konnte es leider so gar nicht nachvollziehen und es sind neue Fragen aufgekommen.
Aus diesem Grund habe ich mich für 3 Sterne entschieden.

Im großen und Ganzen ist es eine rührende und schöne Geschichte mit einem ernsten Hintergrund.