Cover-Bild Zugvögel
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 26.08.2020
  • ISBN: 9783104911410
Charlotte McConaghy

Zugvögel

Roman
Tanja Handels (Übersetzer)

Auf der Suche nach Erlösung folgt eine junge Frau den letzten Küstenseeschwalben in die Antarktis

Franny hat ihr ganzes Leben am Meer verbracht, die wilden Strömungen und gefiederten Gefährten den Menschen vorgezogen. Als die Vögel beginnen zu verschwinden, beschließt die junge Ornithologin den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Inmitten der exzentrischen Crew eines der letzten Fischerboote macht sie sich auf den Weg in die Antarktis. Schutzlos ist die junge Frau den rauen Naturgewalten des Atlantiks ausgeliefert, allein die Vögel sind ihr Kompass. Doch wohin die Tiere sie auch führen, vor ihrer Vergangenheit kann Franny nicht fliehen. Ihr folgt das Geheimnis eines Verbrechens, die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe. Und schon bald entwickelt sich die Reise zu einem lebensbedrohlichen Abenteuer.

Charlotte McConaghys »Zugvögel«, in deutscher Übersetzung von Tanja Handels, ist eine Ode an die wilden Geschöpfe dieser Erde und eine bewegende Geschichte über die Wege, die wir für die Menschen gehen, die wir lieben.

»Eines der schönsten und herzzerreißendsten Bücher, die ich je gelesen habe!« Emily St. John Mandel, Bestsellerautorin von Das Licht der letzten Tage

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2020

Flügel

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"Es war einmal , vor langer Zeit, eine Frau, die ihr Leben lang Federn aushustete, und eines Tages, als sie längst grau und knorrig war, erwuchs aus der Frauengestalt die eines schwarzen Vogels. ...

"Es war einmal , vor langer Zeit, eine Frau, die ihr Leben lang Federn aushustete, und eines Tages, als sie längst grau und knorrig war, erwuchs aus der Frauengestalt die eines schwarzen Vogels. Von da an hielt die Dämmerung sie in ihrem Bann, und der große gähnende Schlund der Nacht verschluckte sie ganz und gar."
Eine ebenso rätselhaftes Wesen wie diese Vogelfrau scheint auch Franny zu sein. Vaterlos aufgewachsen an der irischen Küste, hat sie statt Flügeln sprichwörtliche Wanderfüße und ist unfähig, lange an einem Ort zu bleiben. Dies scheint schon bei ihren Vorfahren so gewesen zu sein. Auch ihre Mutter ist eines Tages nicht mehr da. Überhaupt ist Frannys Geschichte eine voller Geheimnisse, so düster, dass sie selbst sie nicht zu sehen vermag. Als sie eines Tages dem Professsor Niall Lynch begegnet, scheint sie so etwas wie Heimat zu finden. Aber wird ihre Liebe stark genug sein, sie zu halten? Überschattet wird alles zudem vom Aussterben der Wildtiere. Selbst Vögel sind ene echte Rarität geworden. Warum ist Franny so besessen davon, den letzten Küstenseeschwalben auf ihrer Wanderung um die halbe Welt zu folgen?
Erzählt wird die Geschichte von Franny selbst in Rückblenden. Immer tiefer wird man als Leser in die Abgründe von Frannys Vergangenheit gesogen, während sie auf einem Fischerboot voller exentrischer Fischer den Schwalben folgt. Manches was man erfährt ist so düster, dass es einem zusammen mit dem beklemmenden Artensterben herunterzieht wie Blei. Die Autorin erzählt packend und sprachlich dicht. Dennoch ist mir Franny bis zum Schluss in ihrer Andersartigkeit fremd geblieben. Immerhin kann man ihre Beweggründe umso besser nachvollziehen, je mehr man von ihrer traurigen Vergangenheit erfährt. Glücklicherweise stimmt das Ende etwas hoffnungsvoller. Eine teils beklemmende Geschichte auf sprachlich hohem Niveau, die durchgehend zu faszinieren weiß.

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Veröffentlicht am 21.07.2020

bewegender Roman in möglicher Zukunft

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Rezension - Zugvögel ein Roman von Charlotte McConaghy erscheint bei S.Fischer
Auf der Suche nach Erlösung folgt eine junge Frau den letzten Küstenseeschwalben in die Antarktis.

Franny hat ihr ganzes ...

Rezension - Zugvögel ein Roman von Charlotte McConaghy erscheint bei S.Fischer
Auf der Suche nach Erlösung folgt eine junge Frau den letzten Küstenseeschwalben in die Antarktis.

Franny hat ihr ganzes Leben am Meer verbracht, die wilden Strömungen und gefiederten Gefährten den Menschen vorgezogen. Als die Vögel zu verschwinden beginnen, beschließt die Ornithologin den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Inmitten der exzentrischen Crew eines der letzten Fischerboote macht sie sich auf den Weg in die Antarktis. Schutzlos ist die junge Frau den Naturgewalten des Atlantiks ausgeliefert, allein die Vögel sind ihr Kompass. Doch wohin die Tiere sie auch führen, vor ihrer Vergangenheit kann Franny nicht fliehen. Ihr folgt das Geheimnis eines Verbrechens, die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe. Und schon bald entwickelt sich die Reise zu einem lebensbedrohlichen Abenteuer.

Ich habe das Buch für Jellybooks vorabgelesen, es ist daher ein Rezensionsexemplar. Das Cover selbst gibt nicht viel über das Buch preis, hinter dem Seevogel könnte es auch eine Urlaubsgeschichte verstecken. Es hätte mich nicht unbedingt zum Kauf angeregt. Die Inhaltsangabe hat mich schon mehr angesprochen und darum habe ich mir „Zugvögel“ schließlich auch heruntergeladen.
Die Geschichte spielt in einer nicht näher definierten Zukunft, das wird nicht direkt angesprochen aber durch die bereits ausgestorbenen Tierarten merkt man es. Der Hauptteil der Geschichte dreht sich um Franny und ihre Reise mit den Küstenseeschwalben. Allerdings gibt es immer wieder Rückblenden. In die Kindheit der Protagonistin bei ihrer Mutter und später bei ihrer Großmutter, zu der Zeit an der Universität als sie ihre Familienvergangenheit untersucht und ihren Ehemann kennenlernt. Auch zu verschiedenen Zeitpunkten ihrer Ehe und ihrem Gefängnisaufenthalt. Diese Rückblenden sind nicht chronologisch, geben aber stückchenweise die Informationen preis die man braucht um Franny und ihre Handlungen zu verstehen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht verständlich. Die Rückblenden sind für den Verlauf der Geschichte eine große Hilfe. Ich habe mir schwer getan mich mit Franny zu identifizieren da sie eine komplett andere Persönlichkeit hat als ich sie habe. Aber Charlotte McConaghy hat ihre Eigenschaften, sowohl die guten als auch die schlechten, sehr gut gezeigt, oft anhand von Situationen in den Rückblenden, sodass ich mich trotzdem in diese ruhelose aber starke Frau, die in ihrem Leben viele Schicksalsschläge erfahren hat, einfühlen konnte. Man bekommt ein gutes Verständnis für ihre Handlungen und ihre Intention.
Ich finde die subtile Art in der Autorin auf die Gefahren des Klimawandels hinweist toll, es ist einfach ein wichtiges Thema das uns alle betrifft. Die Liebesgeschichte mit ihrem Mann ist sehr ungewöhnlich und spannend. Auch die Dynamik und die entstehenden Freundschaften, zwischen der Protagonistin und der Fischercrew sind sehr interessant und nachvollziehbar beschrieben.
Zugvögel ist eine spannende, lesenswerte Liebes- und Lebensgeschichte die so manche Rätsel erst am Ende des Buches auflöst. Dieses Buch bekommt von mir 4/5 Käsestückchen.

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Veröffentlicht am 04.06.2020

Zugvögel

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Zugvögel von Charlotte McConaghy ist ein Roman der den Leser mit in die Zukunft nimmt und aufzeichnet wie das Leben ohne Tiere auf der Welt ist. Normalerweise lese ich keine Zukunftsromane oder Science-Fiction, ...

Zugvögel von Charlotte McConaghy ist ein Roman der den Leser mit in die Zukunft nimmt und aufzeichnet wie das Leben ohne Tiere auf der Welt ist. Normalerweise lese ich keine Zukunftsromane oder Science-Fiction, aber dieser Roman hat mir im großen und ganzen ganz gut gefallen. 

Durch den Klimawandel und den Menschen an sich sind fast alle Tiere ausgestorben. Noch gibt es ein paar Küstenseeschwalben und Franny hat sich zur Aufgabe gesetzt diese von ihrem Startpunkt in Grönland bis zu ihrem Ziel in die Antarktis zu folgen. Dies tut sie mit Hilfe eines Fischerbootes und einer sehr exzentrischen Crew. Franny lässt sich allein von den Vögeln leiten doch egal wo sie hinkommt vor ihrer Vergangenheit kann sie nicht fliehen. 

Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil so hat sich das Buch schnell und gut lesen lassen. Es ist in drei Teile aufgeteilt und immer wieder wird der Leser in die Vergangenheit von Frannys Leben zurückversetzt. Durch diese Rückblicke und der Gegenwärtigen Handlung ist das Buch spannend und kurzweilig. Auch die Kapitellängen sind sehr angenehm. Man ist von der ersten Seite mittendrin. Auch wenn mir ungefähr bei der hälfte des Buches schon klar war, was ins Frannys Vergangenheit geschehen ist war es doch sehr schön es zu lesen. 

Was mir nicht so gut gefallen hat waren teilweise die Protagonisten die alle durchweg sehr exzentrisch waren. So konnte ich nicht viel mit Frannys Freiheitsliebe und der Wanderlust anfangen die sie immer wieder von ihren liebsten wegzog. Im Laufe des Buches konnte man ihre Unruhe zwar besser verstehen, aber plausibel war sie mir nicht wirklich. Auch das sie ungern Hilfe angenommen hat. Auch ihr Mann Neil ist eine sehr ungewöhnliche Person wer kommt denn auf die Idee eine völlig Fremde zu heiraten die man in vier Wochen gerade mal 4 oder 5 mal gesehen hat? Das war mir dann doch zu viel. 

Die Autorin hat für meinen Geschmack zu viele Genre in ein Buch verstrickt. Es ist eine Mischung aus Abenteuer, Liebe, Krimi und wissenschaftlichen sowie Informationen aus dem Tierreich die in einen Zeit in der Zukunft verfrachtet wurde. Mir persönlich hätte es gefallen wenn es etwas weniger gewesen wäre. Denn so hat man das Gefühl ein Potpourri in Buchform zu haben.

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Veröffentlicht am 26.08.2020

Nicht mein Buch

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Zum Inhalt:

Fanny hat ihr bisheriges Leben am Meer verbracht. Die Vögel waren ihr immer wichtiger als die Menschen. Als immer weniger Vögel erscheinen, beschließt sie den letzten Küstenseeschwalben zu ...

Zum Inhalt:

Fanny hat ihr bisheriges Leben am Meer verbracht. Die Vögel waren ihr immer wichtiger als die Menschen. Als immer weniger Vögel erscheinen, beschließt sie den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Mit einem der letzten Fischerboote begibt sie sich auf die Reise. Doch diese Reise ist viel mehr als nur die Verfolgung der Vögel, es ist auch ein Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrer Vergangenheit.

Meine Meinung:

Ich hab mich von Anfang an extrem schwer getan mit dem Buch. Es hatte für mich eine extrem düstere Stimmung, die mir irgendwie schwer gemacht hat, dass Buch zu lesen. Für mich zog es sich wie Gummi und ich war dann irgendwann auch froh, dass es zu Ende war. Es war wahrscheinlich einfach nicht mein Buch.

Fazit:

Nicht mein Buch

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