Cover-Bild Die Nacht der Königinnen
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 14.03.2024
  • ISBN: 9783764171254
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Christian Handel

Die Nacht der Königinnen

Sie will nur ihre Freiheit. Doch der König spielt nicht mit offenen Karten

Nominiert für den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar 2024

Alix liebt ihr Leben so, wie es ist: auf der Burg ihres Vaters, mit ihren kleinen Brüdern und Tante Camille, aber der Brief des Königs lässt ihr keine Wahl: Alle unvermählten adeligen jungen Frauen sind an den Herrschersitz geladen. König Gideon möchte eine von ihnen zur zukünftigen Königin erwählen.

Sorgen, König Gideon tatsächlich als potenzielle Braut aufzufallen, macht Alix sich nicht. Zu unbedeutend ist ihre Familie. Doch der Aufenthalt am Königshof zehrt bald an ihren Nerven: Leere Ritterrüstungen stehen Wache, Gemälde spionieren den Besuchern hinterher. Als sie das Portrait des Königs in ihrem Zimmer abhängt und dabei versehentlich die Leinwand verletzt, taucht Gideon am nächsten Tag mit einer Wunde an genau dieser Stelle auf. Spätestens da hat sie seine Aufmerksamkeit erregt. Ein undurchsichtiges Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Und in der großen Ballnacht ändert Gideon plötzlich die Regeln und damit schlagartig alles …

»Selection« trifft »Die Tribute von Panem« – fesselnde Empowerment-Fantasy

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2025

Der Bachelor in neuem Format – die Kandidatinnen müssen sich gegenseitig umbringen.

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In „Die Nacht der Königinnen“ von Christian Handel veranstaltet der sogenannte Schlangenkönig eine Brautschau. Die Protagonistin Alix hat das Pech eine der dreizehn Auserwählten zu sein, denn tatsächlich ...

In „Die Nacht der Königinnen“ von Christian Handel veranstaltet der sogenannte Schlangenkönig eine Brautschau. Die Protagonistin Alix hat das Pech eine der dreizehn Auserwählten zu sein, denn tatsächlich kann niemand den neuen König leiden. Als eine der Kandidatinnen plötzlich über Nacht verschwindet, beginnt die Gerüchteküche zu brodeln und einige der anderen potentiellen Bräute versuchen dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Schließlich eskaliert die ganze Situation am Tag des Kostümballs und für die Mädchen wird ein Albtraum wahr.

Fazit

Wunderschönes Cover und ein spannender Titel – da kann man doch nicht nein sagen?

Zuallererst etwas positives – der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Dieser ist sehr ausführlich, ausladend und dadurch kann man sich alles bildlich vorstellen. Und eigentlich war das auch schon alles. Ich habe mich sehr an den Namen der Charaktere gestört, die teilweise irgendwo in die Moderne passen, andererseits alte Namen mit ein paar ausgetauschten Buchstaben sind und wieder andere sind so fantasiereich, dass sie auch komplett fehl am Platz wirken. Auch mit der Protagonistin wurde ich bis zuletzt nicht warm und das Verhalten von König Gideon hat mich ebenfalls massiv genervt. Die erste Hälfte des Buches hat sich angefühlt, wie wenn ich gerade den Bachelor anschauen würde. Er entführt immer wieder eine der Kandidatinnen für ein Gespräch hier, ein Gespräch da, trifft sich mal hier und mal dort und führt belanglose Gespräche mit ihnen. Und er scheint einen Narren an Alix gefressen zu haben. Wieso eigentlich? Na vermutlich weil sie die Protagonistin ist, denn wirklich tiefergehende Gründe als ihre faszinierenden Eulenaugen gibt es nicht. Es wurden viele Sachen eingebaut, die nie eine zufriedenstellende Erklärung bekommen haben, wie die Porträts vom Schlangenkönig mit denen er die Mädchen nun beobachten oder nicht beobachten konnte? Der mysteriöse Eulenturm? Welche Art oder Arten von Magie gibt es nun in dieser Welt und wie ist diese so grundsätzlich aufgebaut? Es wirkt auf mich einfach alles zu viel. Als hätte der Autor alles mögliche mit einbauen wollen, was an sich nichts negatives ist, aber dann hätte ich mir tatsächlich mehr Informationen und Aufklärung gewünscht, denn so ist es einfach nur verschwendetes Potential. Und der schwache Versuch am Ende eine Verknüpfung zwischen Alix, den Eulenaugen und der letzten Königin zu schaffen – den konnte ich leider nur noch belächeln.
Wobei es doch noch etwas positives gab – die zweite Hälfte des Buches. Es wurde chaotisch, brutal und einigermaßen spannend bei den Spielen auf Leben und Tod. Und im Gegensatz zu Gideon hab ich einen Narren an Rebekka gefressen. Sie war eindeutig der coolste Charakter in dem gesamten Buch.

Obwohl das Buch nun für mich sehr schwach angefangen hat und mit der Zeit besser geworden ist, würde ich dennoch keine Empfehlung aussprechen. Dafür haben mich viel zu viele Sachen gestört.

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Veröffentlicht am 25.04.2024

𝔻𝕚𝕖 ℕ𝕒𝕔𝕙𝕥 𝕕𝕖𝕣 𝕂ö𝕟𝕚𝕘𝕚𝕟𝕟𝕖𝕟 - ℂ𝕙𝕣𝕚𝕤𝕥𝕚𝕒𝕟 ℍ𝕒𝕟𝕕𝕖𝕝 ⭐️⭐️⭐️/𝟝

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Ich muss ehrlich zugeben, dass ich meine Schwierigkeiten mit Die Nacht der Königinnen von Christian Handel hatte. Leider konnte mich das, mit Selection meets Tribute von Panem angepriesene, Buch nicht ...

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich meine Schwierigkeiten mit Die Nacht der Königinnen von Christian Handel hatte. Leider konnte mich das, mit Selection meets Tribute von Panem angepriesene, Buch nicht so ganz überzeugen 🙈

Protagonistin Alixandra wird mit 12 anderen Adelstöchtern an den Hof des jungen Königs geladen, denn dieser sucht jetzt eine Frau. Während der Brautschau ereignen sich jedoch immer wieder komische Ereignisse bis eines der Mädchen sogar verschwindet. Gemeinsam mit ihren neu gewonnenen Freundinnen macht sich Alix daran das Geheimnis um den Schlangenkönig zu lüften - mit einem solch mörderischen Ende der Brautschau hätte jedoch niemand gerechnet.

Ich muss sagen trotz Klappentext und der Nennung ähnlicher Titel hatte ich dann doch etwas anderes erwartet. Wir finden uns in einer sehr Mittelalterlichen Welt (inkl. Hexenverbrennungen) wieder, die wirklich interessant ist aber im World Building leider etwas zu kurz kommt. Die Protagonistin und ihre Brüder haben mir totale Merida Vibes gegeben und bis zur Buchmitte war ich auch happy (wenn auch ein bisschen verwirrt, wie die potentiellen Bräute). Ich mochte das Freundschaft schließen und das mystery Feeling. Nach dem Switch Richtung Hunger Games - und hier waren mir die Elemente teilweise zu nah am Original von Suzanne Collins, weil sogar das Giftende mehr oder weniger übernommen wurde - wurde es dann aber irgendwie wild, brutal und schnell. Zu kurz gekommen oder zu erzwungen war mir leider auch der Romantik Aspekt zwischen Alix und dem Bruder einer ihrer Freundinnen, für mich ist da leider kein Funke gewesen.

Insgesamt bin ich leider recht zwiegespalten, weil ich die Idee an sich wirklich cool finde, das Setting interessant war aber die Umsetzung vom 2. Teil dann doch sehr Hunger Games. Ich bedanke mich trotzdem sehr beim Ueberreuter Verlag für das Rezensionsexemplar und das damit entgegengebrachte Vertrauen.

On to the next 💓

*Werbung, Rezensionsexemplar

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