Cover-Bild Solange ein Streichholz brennt
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 26.03.2026
  • ISBN: 9783423285407
Christian Huber

Solange ein Streichholz brennt

Roman | Der neue Roman des SPIEGEL-Bestsellerautors. »Der Mann kann schreiben!« Olli Schulz

Christian Hubers bewegender Roman über Schuld und Vergebung, über Liebe und Flucht. Und über die Kraft eines einzigen Moments, der so viel erzählen kann wie ein ganzes Leben.

Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er mit Mitte dreißig aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Mit seinem Hund Fox schlägt er sich gerade so durch.

Alina, eine ehemals aufstrebende Journalistin, scheint in ihrer Laufbahn an einem toten Punkt angekommen zu sein. Ihre letzte Chance auf eine Karriere ist der Auftrag für eine Dokumentation über Obdachlosigkeit, die sie für ihren TV-Sender drehen soll.

Zufällig trifft sie auf Bohm, der sich widerstrebend auf das Projekt einlässt. Zu seinem Entsetzen erkennt er, dass er dabei ist, sich in die zielstrebige Frau zu verlieben. Doch er ist überzeugt, dass diese Liebe niemals eine Chance haben wird. Aber das Leben geht seine eigenen Wege …

»Ein Buch, das so besonders ist … eine leise Melancholie durchzieht diesen Roman.« Christine Westermann über Christian Hubers ersten Roman ›Man vergisst nicht, wie man schwimmt‹

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2026

Geht unter die Haut und hallt nach!

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Darum geht es:
Bohm lebt dort, wo die meisten Menschen achtlos vorbeigehen. Mit seinem Hund Fox an seiner Seite und wenigen Habseligkeiten bestreitet er einen Alltag zwischen Kälte, Einsamkeit und den ...

Darum geht es:
Bohm lebt dort, wo die meisten Menschen achtlos vorbeigehen. Mit seinem Hund Fox an seiner Seite und wenigen Habseligkeiten bestreitet er einen Alltag zwischen Kälte, Einsamkeit und den unsichtbaren Grenzen einer Welt, die ihn längst vergessen zu haben scheint.

Alina sucht nach einer Geschichte, die ihrer Karriere eine neue Richtung geben könnte. Als ihre Wege sich kreuzen, wird aus einer Begegnung mehr als ein journalistisches Interesse. Hinter Bohms zurückhaltender Art entdeckt sie einen Menschen, dessen Vergangenheit noch immer nachwirkt.

Je mehr sie über ihn erfährt, desto deutlicher wird, dass manche Geschichten nicht verloren gehen, selbst dann nicht, wenn sie jahrelang im Schatten gelegen haben.

Mein Leseeindruck:
Dieses Buch hat mich tief berührt. Es hat mich emotional so eingenommen, dass ich oft mit einer regelrechten Schwere im Herzen weitergelesen habe. Noch immer fällt es mir schwer, die richtigen Worte dafür zu finden, weil die Geschichte etwas in mir ausgelöst hat, das weit über das Lesen hinausgeht.

Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße und während des gesamten Romans habe ich mich immer wieder gefragt: Wie kommt ein Mensch an diesen Punkt? Wie kann ein Leben Stück für Stück entgleiten? Genau diese Fragen haben mich nicht mehr losgelassen. Die Geschichte schaut hin, wo viele Menschen wegsehen, und sie erzählt von einem Schicksal, das mich nachhaltig beschäftigt hat.

Besonders beeindruckt haben mich die Figuren. Bohm und Alina könnten unterschiedlicher kaum sein und doch ergänzen sie sich auf eine Weise, die unglaublich authentisch wirkt. Christian Huber beweist hier ein enormes Feingefühl für seine Charaktere. Jede Figur wirkt lebendig, vielschichtig und greifbar. Ihre Gedanken, ihre Handlungen und vor allem ihre Gespräche haben mich vollkommen in die Geschichte hineingezogen.

Die Atmosphäre dieses Romans ist eindringlich und intensiv. Viele Szenen wirken noch lange nach, weil sie so nahbar und ehrlich erzählt sind. Gleichzeitig hat das Buch auch meine eigene Wahrnehmung von Obdachlosigkeit ein Stück weit verändert oder zumindest wachgerüttelt. Es erinnert daran, dass hinter jedem Menschen eine Geschichte steckt, die wir von außen oft nicht erkennen.

Dieses Buch hat mich lachen lassen, leiden lassen und mehr als einmal zu Tränen gerührt. Vor allem aber hat es etwas mit mir gemacht. Es gehört zu den Geschichten, die man nicht einfach zuklappt und vergisst, sondern die noch lange im Kopf und im Herzen bleiben.

Als ich die letzte Seite gelesen hatte, war ich noch nicht bereit, Bohm und Alina gehen zu lassen. Ich hätte ohne Weiteres noch viele weitere Seiten mit ihnen verbringen können.

Für mich ist dieser Roman ein absolutes Highlight und eines der eindrucksvollsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Fazit:
Eine Geschichte, die unter die Haut geht und noch lange nach der letzten Seite nachhallt. Emotional, eindringlich und voller Menschlichkeit gehört dieser Roman für mich zu meinen absoluten Highlights. Absolute Leseempfehlung ❤️❤️❤️

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Intensiv erzählte Geschichte mit Tiefgang

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Nach seinem 2022 erschienenen Bestseller "Man vergisst nicht, wie man schwimmt" hat der Autor Christian Huber mit "Solange ein Streichholz brennt" einen Roman veröffentlicht, in dem sich zwei Menschen ...

Nach seinem 2022 erschienenen Bestseller "Man vergisst nicht, wie man schwimmt" hat der Autor Christian Huber mit "Solange ein Streichholz brennt" einen Roman veröffentlicht, in dem sich zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten begegnen.
 
Der 36-jährige Daniel Bohm, im Buch kurz Bohm genannt, lebt seit 5 Jahren in Köln auf der Straße. Einen Rucksack, in dem sich neben einigen persönlichen Gegenständen ein an ihn gerichteter ungeöffneter Brief befindet, eine Isomatte und einen Schlafsack - mehr besitzt er nicht. Ein zugelaufener Hund, den er Fox nennt, wird sein treuer Begleiter. Als er auf dem Flohmarkt kleine, selbst geschnitzte Holzmäuse verkauft, wird er von Alina Alev angesprochen, einer Fernsehjournalistin, die seit zwei Jahren für den TV-Sender RTI arbeitet. Sie möchte Bohm für eine Reportage eine Woche lang begleiten, um über seinen Alltag zu berichten und bietet ihm dafür ein Honorar von tausend Euro an. Bohm lehnt zunächst ab, doch als sein Hund dringend tierärztlich behandelt werden muss, erklärt er sich bereit, mit Alina zusammenzuarbeiten ...
 
Die kurzweilige Geschichte ist abwechselnd aus den Perspektiven von Bohm und Alina erzählt und liest sich sehr flüssig. Die beiden Protagonisten sind authentisch und mit viel Feingefühl beschrieben. Es hat mir viel Lesefreude bereitet, in ihre Leben einzutauchen und sie für eine kurze Zeitspanne zu begleiten. Auf der einen Seite lernen wir die unsichere und unter starkem beruflichem Druck stehende Alina kennen, die schon mit ihrer Kündigung gerechnet hatte und nun für die Reportage über Bohm eine letzte Chance bekommt. Auf der anderen Seite begegnen wir dem alkoholabhängigen Bohm, der ein hartes Leben auf der Straße führt und über seine Vergangenheit schweigt. Es hat mich sehr berührt, dass er alles ihm Mögliche unternimmt, um seinen schwerverletzten Hund zu retten und auch darüber hinaus immer wieder seine sensible Seite zeigt. 
 
Ich habe den Roman bis zum hoffnungsvollen Ende sehr gern gelesen, obwohl mir die Handlung nicht immer ganz glaubhaft erschien. Neben Alinas und Bohms behutsamer Annäherung, die der Autor vollkommen kitschfrei beschreibt, geht es auch um Verlust und Schuld, um Stigmatisierung von wohnungslosen Menschen und die Sensationsgier der Medien. Gegen Ende des Buches erfahren wir, welche bedauerlichen Umstände zu Bohms Obdachlosigkeit geführt haben. 
 
Christian Huber zeigt in seinem Buch sehr deutlich auf, wie schnell Menschen durch persönliche Krisen in die Obdachlosigkeit geraten können und wie schwer es ist, aus dieser scheinbar hoffnungslosen Situation wieder herauszufinden. Er beschreibt auch die Vorurteile und Vorbehalte der Gesellschaft ihnen gegenüber und die Erniedrigungen, denen sie tagtäglich ausgesetzt sind.

Auch die oberflächliche und skrupellose Scheinwelt der Medien hat der Autor sehr eindrucksvoll geschildert und gewährt dabei interessante und intensive Einblicke in den Arbeitsalltag eines TV-Produktionsteams, dessen oberste Prioritäten auf einer reißerischen Berichterstattung und einer hohen Einschaltquote liegen.

Absolute Leseempfehlung für diese einfühlsame und bewegende Geschichte, die mich sehr nachdenklich gemacht hat!

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Eine besonders schöne Geschichte!

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Bohm lebt auf der Straße. Alles, was er besitzt, trägt er in seinem alten Rucksack mit sich herum. Auch seine Holzmäuse, die er selbst schnitzt und außerdem einen Brief, den er sich nicht traut zu öffnen. ...

Bohm lebt auf der Straße. Alles, was er besitzt, trägt er in seinem alten Rucksack mit sich herum. Auch seine Holzmäuse, die er selbst schnitzt und außerdem einen Brief, den er sich nicht traut zu öffnen. Mit seinem Hund Fox, der ihm zugelaufen ist, kämpft er sich durch die Tage und Nächte.
Die junge Fernsehjournalistin Alina steckt in einer beruflichen Krise. Die Angst zu scheitern beherrscht ihr ganzes Leben. Da bekommt sie die Chance auf eine Reportage über das Leben auf der Straße. Als sie Bohm trifft, springt ein Funke über und sie erkennt, dass er der perfekte Kandidat für sie ist. Doch da ist noch etwas anderes zwischen ihnen. Etwas, dass eigentlich nicht sein kann. Und es gibt ein Geheimnis, das ans Licht drängt.
Das Buch „Solange ein Streichholz brennt“ von dem Autor Christian Huber, ist eine großartige Geschichte über Vorurteile und Schicksale. Aber auch über Wahrnehmung und die Macht der Medien. Sehr eindrucksvoll wird der Alltag von Bohm erzählt, seine Abhängigkeit vom Alkohol und die tägliche Suche nach einem Schlafplatz. Dagegen ist Alinas Leben ein krasser Gegensatz. Nach und nach offenbart Bohm sein wahres Ich und Alina erkennt, dass sie sich in ihm getäuscht hat.
Das Buch liest sich wunderbar leicht und man fliegt nur so durch die Seiten. Eine sehr spannende, aber auch emotionale Geschichte, die mir sehr gefallen hat. Große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Tiefsinnig, schmerzlich, hoffnungsvoll – ein Roman, der nachdenklich macht und unter die Haut geht

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Bohm ist obdachlos, Alina von Sorgen geplagt, die ihr den Schlaf rauben. Die Leben der beiden könnten nicht weiter voneinander entfernt sein und doch kreuzen sich ihre Wege. Was als Zweckgemeinschaft beginnt, ...

Bohm ist obdachlos, Alina von Sorgen geplagt, die ihr den Schlaf rauben. Die Leben der beiden könnten nicht weiter voneinander entfernt sein und doch kreuzen sich ihre Wege. Was als Zweckgemeinschaft beginnt, innerhalb derer jede:r eigene Ziele verfolgt, entwickelt sich schnell zu einem emotionalen Geflecht, das Leser:innen in seinen Bann zieht, nachdenklich, traurig und zugleich auch hoffnungsvoll macht.


Christian Huber zeichnet nach „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ den nächsten, hervorragend gezeichneten und in Worte gekleideten Roman, der unter die Haut geht. Die gewählte Sprache ist direkt, eingänglich, humorvoll. Es fällt leicht, den verschlossenen Bohm ins Herz zu schließen und mehr von ihm wissen zu wollen. Auch Alina ist hervorragend gezeichnet, warm und doch zunächst oberflächlich. Die Geschichte, die sich zwischen und mit den beiden entwickelt, hat mich an einer Vielzahl von Stellen zum Nachdenken gebracht. – Wie schnell (ver)urteile ich selbst Menschen, die nicht der Norm entsprechen? Schenke ich den Schicksalen dieser Menschen überhaupt Beachtung oder gehe ich, in meine eigenen vermeintlichen Sorgen versunken, blind – oder auch ganz bewusst – an ihnen vorbei? Würde ich genauso hinsehen und unvoreingenommen sein wie Alina?


Dieser Roman schafft eine seltene Spannung zwischen wunderbarer Lektüre und schwerer Kost, auch weil die Sprache des Autors so exzellent durch dieses schwierige und auch gesellschaftlich prekäre Thema führt.


„Solange ein Streichholz brennt“ wird noch lange in mir nachhallen und ich bin sicher, dass sich durch dieses Buch auch mein Blick auf obdachlose Menschen verändert hat. Es kann tatsächlich jedem von uns passieren. Als mir schmerzlich klar wurde, dass Menschen nicht obdachlos oder ohne gesellschaftliche Teilhabe geboren werden, sondern dass das Leben und die Menschen, denen wir entlang dieser Wege begegnen, ihren Teil dazu beitragen, wurde mir mulmig – ist es immer noch, um ehrlich zu sein. Hinter jedem Schicksal steckt eine Geschichte. Statt uns anzumaßen, über andere Menschen urteilen zu dürfen, sollten wir öfter hinterfragen, warum wir zu diesem Urteil kommen. Unserer Gesellschaft und den allermeisten würde das auch auf persönlicher Ebene gut zu Gesicht stehen.


Fazit:
Christian Huber hat kein bloßes Buch über soziale Kälte geschrieben, sondern ein flammendes Plädoyer für die Menschlichkeit. Es ist eine Erzählung, die einen erst frösteln lässt und dann – genau wie das titelgebende Streichholz – eine ganz eigene, fragile Wärme spendet. Wer bereit ist, seinen Blickwinkel zu verschieben und sich auf eine Reise einzulassen, die wehtut und gleichzeitig heilt, sollte zu diesem Buch greifen.

Eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Sehr berührender Roman!

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In "Solange ein Streichholz brennt" erzählt Christian Huber die Geschichte von Bohm, der seit Jahren mit seinem Hund Fox auf der Straße lebt, und der Journalistin Alina, die durch eine Dokumentation über ...

In "Solange ein Streichholz brennt" erzählt Christian Huber die Geschichte von Bohm, der seit Jahren mit seinem Hund Fox auf der Straße lebt, und der Journalistin Alina, die durch eine Dokumentation über Obdachlosigkeit auf ihn trifft. Aus einer zunächst rein beruflichen Begegnung entwickelt sich nach und nach eine Verbindung, die beide mit ihrer Vergangenheit und ihren eigenen Vorstellungen vom Leben konfrontiert.

Das Buch hat mich sehr berührt. Durch die wechselnden Perspektiven von Bohm und Alina bleibt die Geschichte durchweg spannend und unglaublich kurzweilig. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gefallen hat mir, dass das Thema Obdachlosigkeit behandelt wird. Es ist ein Thema, das im Alltag oft übersehen wird, und der Roman schafft es, dafür auf eine sehr menschliche Weise Aufmerksamkeit zu schaffen. Auch der Titel und die Bedeutung dahinter mochte ich sehr.

An manchen Stellen habe ich mich zwar gefragt, wie realistisch bestimmte Entwicklungen tatsächlich sind, aber darüber konnte ich beim Lesen gut hinwegsehen, weil mich die emotionale Ebene der Geschichte so überzeugt hat.

Alles in allem ist „Solange ein Streichholz brennt“ ein bewegender Roman, den ich jedem empfehlen kann. Christian Hubers Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich werde jetzt erstmal sein Roman "Man verlernt nicht wie man schwimmt" lesen.

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