Cover-Bild Dinge, die mir gehören

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 09.07.2018
  • ISBN: 9783328100935
Christian Kärger

Dinge, die mir gehören

Thriller
Ein gesuchter Entführer wird auf einem abgelegenen Hof am Stadtrand Münchens aufgefunden – an den Füßen aufgehängt und mit durchgeschnittener Kehle. Doch bevor Kriminalhauptkommissar Paul Simon die Spur des Killers aufnehmen kann, schlägt dieser erneut brutal zu. Die blutige Mordserie versetzt die Stadt in Angst und raubt dem Kommissar den Schlaf. Denn an den Tatorten findet er Gegenstände, die ihm gehören. Das kann nur bedeuten, dass der Täter in seiner Wohnung gewesen sein muss. Paul Simon setzt alles daran, den Killer zu stoppen. Eine gnadenlose Jagd durch die eiskalte, verschneite Stadt beginnt ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2018

Spannender Thriller und Reihenauftakt mit kleinem Schockdetail am Ende

0 0

"Dinge, die mir gehören" ist ein Thriller und der Anfang einer Reihe um Protagonist Paul Simon, der 2018 mit 448 Seiten als Taschenbuch im Penguin Verlag der Random House Gruppe erschien.

Christian Kärger ...

"Dinge, die mir gehören" ist ein Thriller und der Anfang einer Reihe um Protagonist Paul Simon, der 2018 mit 448 Seiten als Taschenbuch im Penguin Verlag der Random House Gruppe erschien.

Christian Kärger schreibt sehr flüssig und gut verständlich, verwendet jedoch vereinzelte Fremdwörter, die mich nicht gestört haben ich allerdings zum Verständnis einmal nachschlagen musste. Das Buch wurde in 5 Abschnitte unterteilt und umfasst insgesamt 64 recht kurze Kapitel, die zum Ende jedes Teiles einen Spannungshöhepunkt erreichen. Die Spannung selbst gleicht einer Achterbahn. Wenn sie den ersten Berg (hier den ersten Abschnitt) erklommen hat, ist man mit einer Geschwindigkeit im Buch unterwegs, muss sich aber erstmal wieder bis zum nächsten Höhepunkt und Schwung vorarbeiten.


Wie der Klappentext (Quelle Random House: Ein gesuchter Entführer wird auf einem abgelegenen Hof am Stadtrand Münchens aufgefunden – an den Füßen aufgehängt und mit durchgeschnittener Kehle. Doch bevor Kriminalhauptkommissar Paul Simon die Spur des Killers aufnehmen kann, schlägt dieser erneut brutal zu. Die blutige Mordserie versetzt die Stadt in Angst und raubt dem Kommissar den Schlaf. Denn an den Tatorten findet er Gegenstände, die ihm gehören. Das kann nur bedeuten, dass der Täter in seiner Wohnung gewesen sein muss. Paul Simon setzt alles daran, den Killer zu stoppen. Eine gnadenlose Jagd durch die eiskalte, verschneite Stadt beginnt ...) bereits vermuten lässt, stehen in diesem Thriller die Morde eher im Hintergrund und werden nicht besonders detailliert beschrieben, sondern mehr Wert auf deren Auswirkungen gegenüber Ermittler Paul Simon und sein Privatleben gelegt.


Die beiden Protagonisten Paul Simon und Abel Lockhardt sind ein Ermittlerduo der Münchener Polizei und werden von ihren Kollegen als Simon and Garfunkel bezeichnet. Während des Lesens merkt man schnell, dass die Beiden mehr verbindet als nur der Job, sie sind auch sehr gute Freunde, die sich gegenseitig sowohl unterstützen als auch ergänzen.
Doch obwohl Paul und Abel so viele Stunden und Tage miteinander verbringen und gegenseitiges Vertrauen aufbringen, lässt ein Detail am Ende noch mal kurz nach Luft schnappen und die Frage aufkommen, wie gut man seine Mitmenschen eigentlich wirklich kennen kann.


Obwohl mich manche Handlungsverläufe nicht überrascht haben, sondern ich sie sogar schon fast vorhergesehen habe, fand ich die Umsetzung des Autors trotzdem gut und spannend, sodass ich "Dinge, die mir gehören" oftmals gar nicht aus der Hand legen wollte.
Da auf der Verlagsseite der Thriller als Band 1 betitelt wird, bin ich besonders nach dem Schock am Ende gespannt wie es im zweiten Band mit Paul Simon weitergehen wird.
Meiner Meinung nach verdient dieses Buch eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Spannende Unterhaltung

0 0

Kriminalhauptkommissar Simon und sein Kollege Lockhardt sind auf der Suche nach einem kleinen Jungen, der entführt wurde. Als sie über das Telefon eine anonyme Nachricht erhalten, wo sich der Junge befinden ...

Kriminalhauptkommissar Simon und sein Kollege Lockhardt sind auf der Suche nach einem kleinen Jungen, der entführt wurde. Als sie über das Telefon eine anonyme Nachricht erhalten, wo sich der Junge befinden würde, machen sie sich ohne Umschweife auf den Weg in ein abgelegenes Haus mitten im Wald. Doch als sie dort ankommen, finden sie sowohl den mutmaßlichen Entführer an den Füßen aufgehangen, mit durchtrennter Kehle als auch den kleinen Jungen vor. Aber wer hat den Entführer getötet? Kaum mit den Ermittlungen zu diesem Mord angefangen, kommt es auch schon zu einem weiteren Mord. Auch hier wurde das Opfer an den Füßen aufgehangen und ausgeblutet aufgefunden. Was allerdings Simon noch mehr erschreckt, er findet Dinge am Tatort vor, die aus seiner eigenen Wohnung stammen.
Meine Meinung
Ein schlichtes Cover, bei dem mich eher der Titel dazu verlockte das Buch in die Hand zu nehmen, versprach aber mit seinem Klappentext eine sehr spannende Story.
Der Autor Christian Kärger schreibt sehr detailreich, aber auch flüssig und direkt und man merkt ihm bei seinem Thrillerdebüt den Drehbuchautor durchaus an, denn er weiß, mit welchen Momente er den Leser mitnehmen kann. Es gibt hier durchaus den ein oder anderen Gänsehautmoment, vor allem oder gerade auch im ersten Kapitel, mit dem er den Leser umgehend neugierig macht. Durch teilweise genau beschriebene Tatorte oder auch Szenen der Morde würde ich allerdings sagen, dass es nicht unbedingt ein Thriller für zartbesaitete Leser ist. Wer aber keine Probleme mit manchmal etwas schockierenden Bildern hat, ist hier sehr gut aufgehoben.
Der Thriller liest sich spannend und bietet sehr gute Unterhaltung, temporeiche Szenen wechseln sich mit ruhigeren Momenten ab und so kommt der Leser immer mal wieder zu Phasen, in denen der Adrenalinspiegel sinkt. Auch einige Wendungen sorgten immer wieder für Überraschungen und auch einen Showdown gibt es hier. Manches davon scheint mir ein bisschen weit hergeholt und ist auch nicht immer absolut realistisch, aber es sorgt auf jeden Fall für spannende Lesestunden. Kärger verfügt auf jeden Fall über die Gabe, dem Leser ein lebhaftes Kopfkino zu bescheren, welches durch die Seiten treibt.
Mit wechselnden Perspektiven führt der Autor durch den Thriller, wobei der Ermittler Paul Simon hier im Mittelpunkt steht. Was den pychologischen Aspekt angeht, hätte ich mir gerne noch intensivere Gedanken des Täters gewünscht, man erfährt zwar durchaus mehr über die Hintergründe zu den Taten, aber hier kann es ruhig noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen. Das meiste davon erfährt man hier erst zum Schluss, auch wenn man hier genügend Gelegenheit erhält, mitzurätseln und Theorien aufzustellen.
Mit Paul Simon hat der Autor einen sehr interessanten Charakter erschaffen, den man in diesem ersten Band einer vermutlichen Reihe recht gut kennenlernen kann. Er handelt durchaus schonmal aus dem Bauch heraus, was nicht immer von allen Seiten Zustimmung findet. Doch sein Partner Lockhardt steht zu ihm und die beiden ergeben ein wirklich gelungenes Team, von dem ich sehr gerne mehr lesen möchte. Während Simon der impulsivere der beiden Ermittler ist, schafft es Lockhardt eher ruhig zu bleiben. Dabei ist er Simon gegenüber absolut loyal und gemeinsam sind sie wirklich gute Partner.
Nebencharaktere gibt es hier durchaus einige, die allerdings nur den nötigen Einfluss auf die Handlung nehmen und nur wenig Tiefe erhalten. Was aber dem Thriller keinen Abbruch gibt, denn sie sorgen für das nötige Tempo.
Mein Fazit
Ein Thriller mit einem großen Unterhaltungswert, der sich wie ein Film liest, da der Autor hier für viel Kopfkino sorgt. Es ist nicht immer alles absolut logisch, aber durchaus gut konstruiert und der Verlauf der Handlung ist dabei so spannend, dass man gefesselt ist von der Handlung. Mit Simon und Lockhardt gibt es hier ein interessantes Duo, von dem ich persönlich sehr gerne mehr lesen möchte. Eine Empfehlung an Thrillerleser, die es auch gerne mal detailreich mögen.

Veröffentlicht am 04.08.2018

Genial

0 0

Dieses Buch hatte ich seit ein paar Wochen auf meinem Wunschzettel stehen. Und nun habe ich es endlich lesen dürfen. 

Also das Cover ist schon cool, aber nachdem ich das Buch nun gelesen habe, hätte ich ...

Dieses Buch hatte ich seit ein paar Wochen auf meinem Wunschzettel stehen. Und nun habe ich es endlich lesen dürfen. 

Also das Cover ist schon cool, aber nachdem ich das Buch nun gelesen habe, hätte ich vielleicht die Dinge, die an den Tatorten auftauchen, mit auf das Cover gepackt. Das hätte nach dem Lesen einen besonderen Effekt ausgelöst. 

Das Buch ist in fünf Teile unterteilt, die die Spannung immer mehr aufbauen. Von Kapitel zu Kapitel wird es spannender und man möchte das Buch gar nicht mehr weg legen. So erging es mir jedenfalls. 

Die beiden Hauptakteure Paul Simon und Abel Lockhardt fand ich direkt toll. Wie ein schon seeehr lang verheiratetes Ehepaar. Simon, der ein begnadeter Kommissar ist und sein Partner Lockhardt gerne mal veräppelt und Abel Lockhardt, der eine Schwäche für alle Salamis, Kabanossis und Knacker hat die es gibt. In der Schreibtischschublade im Büro hat Lockhardt auch immer eine Notration für Fressattacken deponiert. Beide sind echt gute Kommissare.

Ich fand diesen Thriller sehr spannend, temporeich und der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 03.08.2018

Hat mir sehr gefallen!

0 0

Kriminalhauptkommissar Paul Simon von der Münchner Kripo jagt einen Serienkiller, der Katz und Maus mit ihm spielt. Eines Nachts schleicht dieser sich in die Wohnung der Familie Simon. Während Paul Simon, ...

Kriminalhauptkommissar Paul Simon von der Münchner Kripo jagt einen Serienkiller, der Katz und Maus mit ihm spielt. Eines Nachts schleicht dieser sich in die Wohnung der Familie Simon. Während Paul Simon, seine Frau Amelie und die 10jährige Tochter Magdalena tief und fest schlafen. Der Killer entwendet Gegenstände, die er dann an den Tatorten hinterlässt. Paul Simon rätselt, wer denn der Mörder ist und was er gegen ihn hat…bis er selbst ins Kreuzfeuer der Ermittlungen gerät.

Das Buch beginnt mit einer meiner ganz persönlichen Horrorvorstellung. Ein Killer bricht in eine Wohnung ein, die Bewohner schlafen und bemerken nichts davon. Da habe ich schon zum ersten mal Gänsehaut gespürt…und die Geschichte hat mich nicht mehr los gelassen. Denn die Grundthemen des Buches, Verbrechen an Kindern, ein Serientäter und der ganz persönliche Feldzug des Täters gegen den Ermittler Paul Simon, sind äusserst fesselnd. Dazu kommt ein sehr guter Schreibstil, der sich sehr flüssig liest und mir gefallen hat. Gerade die Perspektivwechsel, in dem erst der Ermittler und dann wieder der Täter im Mittelpunkt stehen, sind sehr abwechslungsreich und machen die Geschichte äusserst temporeich. Hautnah ist man als Leser während den Taten dabei und die Grundsatzfrage, ob das Opfer den Tod verdient hat oder nicht, machen diesen Thriller aussergewöhnlich. Sehr gut gefallen hat mir, wie die Täterstudien ausgearbeitet und wieviel Gewicht in den Ermittlungen darauf gelegt wurde. Als kleiner Kritikpunkt habe ich empfunden, dass der Ermittler Paul Simon " das Böse riechen" kann. Und zwar als leichter Hauch von Kupfer im Gaumen…und diese Erkenntnis sorgt für einen Fortschritt in den Ermittlungen. Das ist mir einfach zu abstrakt und zu weit hergeholt.
Normalerweise ist es ja so in Thrillern, dass einerseits eine Tat geschieht und ermittelt wird. Andererseits wird das Privatleben der Ermittler thematisiert, um diesen Tiefe zu geben. Hier in "Dinge, die mir gehören" verstrickt der Autor das Private des Ermittlers auf eine spannende Weise in die Ermittlungen. Noch dazu sehr schlüssig. Hat mir sehr gut gefallen.
Der Täter ist psychisch gestört, wie wohl alle Täter. Diese Störung und die Gründe dafür sind sehr gut ausgearbeitet und so hat mich nicht nur das Motiv überzeugt, sondern auch die Figuren.
Ein Thriller, der seinen Namen verdient und der mich sehr gefesselt hat durch seinen guten Aufbau und den durchdachten Plot.