Cover-Bild Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penhaligon
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Dark
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 31.08.2020
  • ISBN: 9783764532352
Christina Henry

Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin

Roman
Sigrun Zühlke (Übersetzer)

»Die Dunklen Chroniken« gehen weiter: Alice' Abenteuer in einer dunklen, verrückten und absolut faszinierenden Welt ist noch nicht zu Ende ...

Alice hat den Kampf gegen den Wahnsinn gewonnen – vorerst. Sie hat die Schandtaten des Kaninchens sowie den Blutdurst des Jabberwocks überlebt und will nun ein Versprechen einlösen: Jenny, die Tochter ihres Freundes Hatcher, zu finden. Doch Alice und Hatcher erwartet der nächste Albtraum. Sie müssen in das Reich der verrückten Weißen Königin vordringen, wo das wahre Spiel um das finstere Wunderland bereits begonnen hat. Jeder Zug führt Alice näher an ihre Bestimmung. Aber damit sie als Siegerin hervorgeht, muss sie nicht nur ihre neuen Kräfte zu beherrschen lernen, sondern herausfinden, was mit der rätselhaften Schwarzen Königin geschehen ist ...

Alle Bücher von Christina Henry:
Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland
Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin
Die Chroniken von Alice – Dunkelheit im Spiegelland
Die Chroniken von Peter Pan – Albtraum im Nimmerland
Die Chroniken der Meerjungfrau – Der Fluch der Wellen
Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald

Die Bände (außer Alice) sind unabhängig voneinander lesbar.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2020

Zwischen Asche und Eis.

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"Möglicherweise hat es etwas mit Jenny zutun?"

Um das herauszufinden, machen sich Hatcher und Alice auf den Weg. Sie lassen die Stadt hinter sich und sind nun auf den Weg ins Unbekannte, um Hatchers Tochter ...

"Möglicherweise hat es etwas mit Jenny zutun?"

Um das herauszufinden, machen sich Hatcher und Alice auf den Weg. Sie lassen die Stadt hinter sich und sind nun auf den Weg ins Unbekannte, um Hatchers Tochter Jenny zu finden. vor ihnen liegt ein Kräfte zehrender Marsch, neue Bekanntschaften und vor allem große Gefahren.
Wird Hatcher seine Tochter wiedersehen? Wird Alice lernen ihre Kraft als Zauberin zu gebrauchen? Und was wird eigentlich aus Hatcher und Alice?

Mit "Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin" veröffentlicht Autorin Christina Henry den zweiten Teil der "Chroniken von Alice und dichtet das bekannte Märchen Alice im Wunderland von Lewis Caroll weiter um. Und wieder ist es ihr, meiner Meinung nach, wirklich gut gelungen! Teil eins war grausam, sadistisch und blutrünstig, und auch in diesem Band fließt nicht weniger Blut, werden ebenfalls Grausamkeiten angetan. Jedoch kommt hier noch mehr Magie und Illusion zum Vorschein, was beide Teile voneinander abgrenzt. Die Welt, die Alice und Hatcher jetzt entdecken, die Fronten, zwischen denen die beiden wandern sind nun näher am Wunderland, als das Setting in der Stadt.
Auch in diesem Buch greift Henry Problematiken und Grausamkeiten aus Band eins und vor allem dieser Zeit auf: neben Versklaverei und grenzenlosen Machtspielen kommt vor allem der Menschen- beziehungsweise Kinderhandel als umfassendes Leitmotiv der Schauergeschichte zum Tragen.
Jedoch lassen sich auch versteckte Botschaften sehr gut erkennen: Akzeptiere die Konsequenzen deines Handelns, denn daran kannst du nun nichts mehr ändern; Schau nach vorn und nicht zurück; Kämpfe um das, was du liebst.
Der Inhalt wird konsequent spannend gehalten. Man sollte (!! Achtung, möglicher Spoiler!!) keine ausgeprägten Kämpfe erwarten, denn im Wunderland - Original oder in der Version von Christina Henry - geht es um Verwirrung und Trickserei. Genau das vermittelt die Autorin, indem sie die Handlung bewusst verschachtelt und manipuliert. Sie baut viele Wandlungen, unerwartete Wendepunkte, Enthüllungen und Irrführungen. Sowohl Protagonist als auch Leser werden oftmals vor vollendete Tatsachen gestellt.
Geschickt verbindet sie Werken, indem sie beide Bücher mit kurzen Sätzen oder Gedankenfragmenten spickt, die an das Original oder Teil 1 erinnern.
Leider kommt mir es in diesem Band leider so vor, als hätte hier und da ein wenig mehr Erklärung oder Einbindung angesprochener Figuren in die Handlung gefehlt. So kam das Motiv der schwarzen Königin leider nicht richtig zum Tragen. Wirklich schade! Wobei Erklärung und Detailbeschreibung weniger zum Schreibstil der Autorin passen.

Alice ist nun dabei sich selbst zu finden, sucht nach der Alice, die sie künftig sein will und findet heraus, was oder wie sie für Hatcher empfindet. Sie tritt hier nun entgültig selbstbewusst auf und spielt die perfekte Rolle einer Protagonistin.

Hatcher hat noch immer mit seinen Aussetzern zu kämpfen, lernt aber auch seinen inneren Wolf kennen. Er wird vor eine neue Herausforderung gestellt und muss erkennen, dass er Alice nicht immer vor allem beschützen kann, es aber auch nicht muss. Schlussendlich muss er sich auf eine seltsame Weise Entscheiden: seine Tochter jenny oder seine Alice?

Zum Schreibstil kann ich nur wieder lobende Worte aussprechen. Deshalb zitiere ich mich hier am besten selbst aus meiner Rezension zu "Die Chroniken von Alice - Die schwarze Königin" (http://www.lesejury.de/rezensionen/deeplink/362650/User) :
Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur bewundernswert schön. Mit wenigen Worten kreiert sie detaillierte Szenarien und ihre Beschreibungen malen ohne irgendein "too much" Bilder vor dem inneren Auge. Die Seiten lassen sich fließend lesen, hier und da versteckt sich Humor zwischen Blut und Grausamkeit.

Für alle Leserherzen, die für diesen Schreibstil schlagen: das hier muss gelesen werden!

  • Cover
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Veröffentlicht am 09.09.2020

Immer noch sehr gut, aber kommt nicht an den Vorgänger heran

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Dieser zweite Teil schließt nahtlos an die Ereignisse seines Vorgängers an. Alice und Hatcher haben die Stadt hinter sich gelassen und begeben sich auf die Suche nach dessen Tochter Jenny. Dabei dringen ...

Dieser zweite Teil schließt nahtlos an die Ereignisse seines Vorgängers an. Alice und Hatcher haben die Stadt hinter sich gelassen und begeben sich auf die Suche nach dessen Tochter Jenny. Dabei dringen sie in das Reich der verrückten Weißen Königin ein und treffen auf einige merkwürdige und gefährliche Kreaturen.

Neben der phantastischen und magischen Welt und den beiden bereits bekannten Protagonisten, hat mich auch wieder besonders der Schreibstil fasziniert. Dieser ist metaphorisch und dementsprechend bildgewaltig. Er erschafft eine dunkle und teilweise beängstigende Atmosphäre, die einem unter die Haut geht. Dennoch muss ich sagen, dass dieser Band nicht so düster und brutal ist wie erwartet. Wo „Finsternis im Wunderland“ einem teilweise eine Gänsehaut beschert hat, ist das hier nicht unbedingt der Fall. Auch ist die Handlung deutlich weniger spektakulär. Der Beginn plätschert eher so dahin, es kommt zwar zu unterschwelligen Bedrohungen, aber zu weniger Spannungsmomenten. Schade, denn grade das hatte mich im Vorgänger so begeistert.

Generell entfernt Christina Henry sich mehr von der Vorlage. Es gibt weniger Bezüge zu „Alice im Wunderland“ und auch nicht so viele unterschiedliche und interessante Persönlichkeiten wie im ersten Teil. Es geht eher um Alices Charakterentwicklung und die Beherrschung ihrer Kräfte. Daher spielen Magie und Zauberei eine größere Rolle. Außerdem wird sie sich auch über ihre Gefühle für Hatcher zunehmend bewusst.

Auch wenn mich "Die schwarze Königin" nicht so sehr begeistern konnte wie der erste Band, so ist dies immer noch die beste Adaption von Alice im Wunderland, die ich bisher gelesen habe. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher der Autorin!

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Veröffentlicht am 23.09.2020

Sie will.ihn wieder zurück. Komme was da wolle.

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Alice hat es geschafft. Sie hat das Kaninchen und den Jabberwock überlebt und besiegt. Aber nicht allein. Sie hatte Hilfe von Hatcher. Und genau ihm hat sie ein Versprechen gegeben. Nämlich seine Tochter ...

Alice hat es geschafft. Sie hat das Kaninchen und den Jabberwock überlebt und besiegt. Aber nicht allein. Sie hatte Hilfe von Hatcher. Und genau ihm hat sie ein Versprechen gegeben. Nämlich seine Tochter Jenny zu finden die damals geraubt wurden ist. Doch dieses Unterfangen stellt sich als schwieriger heraus wie die beiden gedacht haben. Den als sie aus dem Tunnel rauskommen erwartet sie keine grüne Wiese. Sondern soweit man sehen konnte nur verbranntes Land. Wie sich herausstellte ist dafür der Graue König dafür verantwortlich weil er sauer auf die weiße Königin war. Und die weiße Königin war eine sehr grauenvolle Hexe. Sie verfluchte Hatcher sobald dieser mit Alice den Wald betrat. Er vergaß sogar seine geliebte Alice. Und die Suche nach seiner Tochter. Alice wusste, sie musste zur weißen Königin gelangen um ihren Hatcher wieder zurück zu bekommen. Doch der Weg bis zu ihrem Schloss wird für Alice mit vielen Gefahren gepflastert sein.
Fazit.: Ich bin total begeistert. Der zweite Teil ist genauso grandios wie der erste. Es geht weiter wo das erste Buch aufgehört hat. Und ich finde das der Wahnsinn dieses Mal noch besser rüber kommt. Der ganze Wahnsinn den Alice erlebt und auch Hatcher. Sein Wesen, das nach Blut dürstet. Und dann die Idee dazu zu was er verzaubert wird. Einfach genial. Es passt wie die Faust aufs Auge zu Hatcher. Ich finde es auch sehr gelungen die Wandlung von Alice in diesem Teil. Sie muss erkennen daß sie sich nicht immer hinter Hatcher verstecken kann. Sondern selbst Hand anlegen muss um etwas zu erreichen. Und dann ihre zwiehgespräche mit Grinser. Einfach mega genial. Vorallem weil ich mir manchmal gedacht habe, hört sie ihn jetzt wirklich oder bildet sie sich die Stimme im Kopf von Grinser nur ein? Der Erzählstil von Christina Henry ist einfach Klasse.Man fliegt nur so durch das Buch.Und mit jeder Seite will man immer mehr und mehr lesen.
Für mich steht fest daß Peter Pan, Meerjungfrau und Rotkäppchen auf jeden Fall gekauft werden.

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Veröffentlicht am 22.09.2020

Teil 2

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Der erste Teil von „Die Chroniken von Alice“ hat mir extrem gut gefallen, sodass ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut habe. Das Cover sieht wieder unglaublich toll aus und passt perfekt zu Band eins ...

Der erste Teil von „Die Chroniken von Alice“ hat mir extrem gut gefallen, sodass ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut habe. Das Cover sieht wieder unglaublich toll aus und passt perfekt zu Band eins der Reihe. Der Klappentext hat auch direkt mein Interesse geweckt. Sobald ich das Buch in den Händen hatte, habe ich angefangen zu lesen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da das Buch direkt an Band eins anschließt. Aber im laufe der Handlung sind einige Längen aufgetaucht und ich habe mich schwer getan, dass Buch nicht immer zur Seite zu legen. Es ist lange nicht viel passiert und es wollte nicht so wirklich Spannung aufkommen. Dennoch war die Handlung interessant und nach etwas mehr als der Hälfte, wurde es auch Interessanter und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Im großen und ganze konnte mich „Die schwarze Königin“ begeistern, aber dieser Teil kommt einfach nicht an den ersten heran. Auch ist der zweite Teil nicht ganz so blutig, düster und brutal.

Wir begleiten in diesem Teil wieder Alice und Hatcher. Die beiden sind sehr gut ausgearbeitet, sie sind facettenreich und sie haben ihre Ecken und Kanten. Alice und Hatcher sind einfach nicht die typischen Charaktere, denen man sonst so in Büchern begegnete. Gerade das macht sie interessant. Hatcher spielt hier nicht so eine große Rolle, wie Alice. Deswegen war seine Entwicklung nicht all zu groß. Dies hat Alice aber wett gemacht. Sie hat eine starke Entwicklung hingelegt. Alice ist über sich selbst hinausgewachsen und sie hat mich wirklich überrascht. Neben diesen beiden, tauchen auch einige neue Charaktere auf, die sehr abwechslungsreich waren und die Geschichte gut abgerundet haben.

„Die Chroniken von Alice: Die dunkle Königin“ war ein schönes Buch und ich habe mich gut unterhalten gefühlt, dennoch kommt es nicht an den ersten Teil heran. Wer Band eins sehr mochte, sollte mit etwas weniger Erwartungen an dieses Buch gehen. Dennoch kann ich die Reihe jedem Fantasy Fan empfehlen, der kein Problem hat, dass es etwas blutiger und brutaler ist.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 13.09.2020

gefällt mir gut

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Ein bisschen Alice im Wunderland? Das war mein erster Gedanke. Doch die Leseprobe entwickelt sich enorm aus der Märchenwelt in eine durchaus vorstellbare Realität. Die Einleitung zur Handlung ist sehr ...

Ein bisschen Alice im Wunderland? Das war mein erster Gedanke. Doch die Leseprobe entwickelt sich enorm aus der Märchenwelt in eine durchaus vorstellbare Realität. Die Einleitung zur Handlung ist sehr gut, hat mir sehr gefallen und mein Interesse am weiteren Verlauf geweckt. Die Charaktere von Alice und Hatcher sind zwar nur angerissen, bauen aber gerade dadurch eine Neugierde auf mehr Info. auf. Der Stil von Frau Henry ist ohne Zweifel gut. Die schwarze Königin verspricht, ein schönes Leseerlebnis zu werden.

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