Cover-Bild Sauer macht listig
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 01.07.2020
  • ISBN: 9783426525654
Christine Ziegler

Sauer macht listig

Roman. Ein charmant-lustiger Wohlfühl-Roman mit Humor, Herz und einer zitronensüßen Prise Lebensweisheit
Die Affäre meines Mannes und mein Leben 2.0
Charmanter Wohlfühl-Roman mit Humor über eine Frau, die sich nicht mit der Affäre ihres Mannes abfindet

Zwischen Kindererziehung, Haushalt und Gartenarbeit hat Elenor 20 Jahre lang ein erfülltes Leben geführt. Doch jetzt sind die Kinder aus dem Haus – und Elenors Mann Paul überrascht sie mit den freundlichen Worten »Du, ich habe eine Affäre«. Plötzlich steht sie vor den Trümmern ihres Lebensentwurfes. Aber deswegen die Flinte ins Korn werfen und für die finanzielle Sicherheit bei ihrem untreuen Gatten bleiben? Nicht mit Elenor! Kurzerhand wirft sie Paul aus dem Haus, plündert das gemeinsame Girokonto und reicht die Scheidung ein. Als sich ihr dann die Gelegenheit bietet, in einer Münchner WG unterzukommen und ihr abgebrochenes Architekturstudium zu Ende zu bringen, greift Elenor zu. Mit ungeahnten Folgen …

Mit Herz, Humor und einer Prise Lebensweisheit erzählt Christine Ziegler davon, was es bedeutet, mit über 40 plötzlich vor den Trümmern einer Ehe zu stehen. Wie Elenor nach der Affäre ihres Mannes die Kraft und den Mut für einen Neuanfang findet, ist ein herzerfrischender Wohlfühl-Roman zum Schmunzeln – gelegentlich auch vor Schadenfreude.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2020

Der bessere Trennungsroman

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Inhalt:

Elenor hat ihrem Mann Paul zuliebe ihr Studium aufgegeben und seitdem den Haushalt geführt und ihre drei inzwischen erwachsenen Kinder großgezogen. Mit 46 Jahren eröffnet Paul ihr, dass er sie ...

Inhalt:

Elenor hat ihrem Mann Paul zuliebe ihr Studium aufgegeben und seitdem den Haushalt geführt und ihre drei inzwischen erwachsenen Kinder großgezogen. Mit 46 Jahren eröffnet Paul ihr, dass er sie mit einer 22-jährigen betrügt.

Zunächst badet Elenore in Selbstmitleid, bis sie Aushilfspostbotin Loreen kennenlernt, die sie animiert ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen. Kurzentschlossen verlässt Elenore ihren Mann und zieht in die WG von Loreen, zu deren kauzigen Mitbewohnern Zac und Mel. Aber trotz dem turbulenten neuen Leben kann Elenor noch nicht wirklich loslassen.

Es bedarf einer Pilgerreise durch Bayern, inclusive einiger spiritueller Erfahrungen, damit Elenor beginnt ihre Wünsche von damals umzusetzen, während sie gleichzeitig einen spannenden Feldzug gegen die gemeinen Intrigen ihres Mannes führt. Über Umwege erkennt sie schließlich was und insbesondere wer ihr im Leben wichtig ist.

Meinung:

Anhand des Klappentextes und des Covers war ich auf einen unterhaltsamen Roman zum Klischee "Hausfrau Mitte vierzig wird verlassen und muss sich neu finden" gefasst. Diese Geschichte ist jedoch völlig anders, unerwartet und viel besser.

Die Handlung ist deutlich vielschichtiger als erwartet, sehr viel tiefsinniger und abwechslungsreicher. Der Leser wird nicht nur mit Liebe, Enttäuschung und Rache, sondern auch mit Spannung, mutigen Kämpfen gegen allerlei Rückschläge im Leben und dementsprechend Glaube, Zusammenhalt und Freundschaft in die Geschichte hineingezogen. Das Ganze wird unterstützt durch sehr lebendige und einzigartige Charaktere.

Man muss sich auf die etwas andere Geschichte einlassen, dann wird man mit einer sich von Anfang bis Ende nie langweiligen Entwicklung belohnt.

Fazit:

Sehr lesenswerter Roman, der sich durch seine Details von den anderen Vertretern des Klischees abhebt und dadurch positiv in Erinnerung bleibt.

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, mach Limonade daraus!

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Dies ist mein erster Roman, den ich von der Autorin Christine Ziegler gelesen habe und ich war und bin immer noch restlos begeistert.
Von einem Tag auf den anderen bricht das Leben der 46jährigen Elenor ...

Dies ist mein erster Roman, den ich von der Autorin Christine Ziegler gelesen habe und ich war und bin immer noch restlos begeistert.
Von einem Tag auf den anderen bricht das Leben der 46jährigen Elenor wie ein Kartenhaus zusammen. Elenor hat sich 20 Jahre lang um Haushalt und um ihre drei Kinder – die nun ein eigenständiges Leben führen – gekümmert, hat ihrem Mann den Rücken frei gehalten. Er hatte ja in seiner Firma so viel zu tun und glänzte zuhause oft mit Abwesenheit. Doch eines Abends macht ihr Göttergatte Paul sie mit den Worten: „Du, ich habe eine Affäre“, dreht sich um und schläft einfach. Für ihn ist der Fall damit erledigt, so jedoch nicht für Elli. Sie zieht ihre Konsequenzen, wirft Paul kurzerhand aus dem Haus und läuft zur Höchstform auf. Ihr Kampfgeist ist geweckt. Sie plündert das gemeinsame Girokonto und reicht die Scheidung ein. Endlich beginnt Elli zu leben, denn bisher hat sie ja nur funktioniert. Und Elli besinnt sich auf ihre alten Träume und um sich Träume zu erfüllen, ist es nie zu spät…..
Einfach genial! Noch jetzt habe ich ein Grinsen im Gesicht und der Titel und das Cover – das mich magisch angezogen hat – passen perfekt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach spitzenmäßig. Mit ihrer humorvollen Art hat sich mich von der ersten Seite an mit dieser Wohlfühllektüre total begeistert. Ich lerne eine liebenswerte, mutige und außergewöhnliche Protagonistin kennen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich habe Elli für ihren Mut bewundert – obwohl ihre angeblich beste Freundin ihr ja tolle Ratschläge gegeben hat – hat sie ihr Ding durchgezogen und endlich mal an sich gedacht. Bei manchen Szenen, die vor meinem inneren Auge lebendig werden, musste ich wirklich lauthals lachen. Und ihre Postbotin ist ja wirklich auch genial, eine tolle Mut Macherin. Auch habe ich während des Lesens noch viele beeindruckende und wunderbare Menschen, von denen mancher ein Päckchen zu tragen haben, kennengelernt. Und alle haben Elli unterstützt und Mut gemacht. Ich sehe jetzt noch Pauls entsetztes Gesicht vor mir, wenn ich an manche Aktionen von Elli denke. Hut ab vor Elli, die einen Neuanfang wagt und sich endlich einen Traum erfüllt. Ein gefühlvolle Geschichte mit viel Herz und Humor, ein Lesevergnügen der Extraklasse für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Ich habe mit dieser Traumlektüre Traumlesestunden verbracht.

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Veröffentlicht am 07.08.2020

Rache kann auch sauer sein

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Im Knaur Verlag erscheint der Debüt-Roman "Sauer macht listig" von Christine Ziegler.

Im Bett erfährt die 46jährige Elenor von ihrem Mann Paul mal so eben von seiner Affäre. Ihre glücklich geglaubte ...

Im Knaur Verlag erscheint der Debüt-Roman "Sauer macht listig" von Christine Ziegler.

Im Bett erfährt die 46jährige Elenor von ihrem Mann Paul mal so eben von seiner Affäre. Ihre glücklich geglaubte Ehe bekommt einen tiefen Riss. An ihrer Ehe würde das nicht viel ändern, meint er. Denn Elenor ist natürlich ein Glücksfall, das eifrige Aschenputtel für Haus, Kinder und Garten. Für Elenor ist das der Moment, die Reißleine zu ziehen. Jahrelang hat sie ihr eigenes Leben sich immer nur den Wünschen der drei Kinder und ihrem Mann gewidmet, ihre Studiumspläne oder eigene Hobbys wurden aufgegeben. So geht es nicht weiter.

"Eigentlich ist es unmöglich, in einem Bett liegend den Boden unter den Füßen zu verlieren, trotzdem passierte genau das." Zitat Seite 6

Elenor ist Hausfrau, Modell Heimchen am Herd und stocksauer auf ihren Mann Paul, jahrelang hat sie sich für die Familie abgerackert, die drei Kinder geboren, erzogen und betreut, ihm den Rücken freigehalten und anfallende Aufgaben in Küche, Haus und Garten erledigt und ihr Studium für diesen Familientraum an den Nagel gehängt. Der von Paul beiläufig erwähnte Seitensprung soll an ihrer Ehe und ihren Aufgaben jedoch nichts ändern, wünscht der Gatte. Ist ja bequem, wenn alles läuft und er seinen Spaß hat. Aber nicht mit Elenor. In ihrem Fall verschafft dieses Gefühl nicht unbedingt geplante Rache, sondern eine List, ihm die Stirn zu bieten. Das plant sie nicht, es nimmt langsam Gestalt und Form an und entwickelt sich zu einer Ansage, die sie über sich hinauswachsen lässt. Aus ihrem Schneckenhaus findet sie nicht etwa durch ihre beste Freundin, nein, die Postbotin sorgt für den richtigen Durchblick und für ein Zimmer in einer WG. Dort erhält Elenor Unterstützung von ihren Mitbewohnern und entwickelt neuen Lebensmut für einen Neuanfang. So möchte sie nie wieder von einem Mann abhängig sein und wird endlich selbständig und plant sogar, ihr Architekturstudium abzuschließen.

Dieser Roman ist amüsant, richtig witzig, er ist fetzig und überzeugend mitreißend. Von Anfang an fühlt man mit Elenor mit und hofft, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Sie entwickelt sich von einer unscheinbaren grauen Maus in eine selbstbewusste Frau, die endlich ihre eigenen Wünsche im Leben erfüllen möchte. Sämtliche ausgeteilten Hiebe gegen ihren Mann haben mir Genugtuung verschafft. Rache ist süß, sagt man, in diesem Fall ist diese Rache zitronensauer. Denn Paul, der Elenor oft als Dummchen erklärt hat, wird von ihr und ihrer listigen Intelligenz plötzlich zur Null gemacht. Immer mehr Gelegenheiten bieten ihr die Chance, an Geld zu gelangen, auf das sie bisher nie Anspruch erhoben hat. Doch um ihrem Leben eine neue Chance zu geben, braucht sie Startkapital. Was der rote Aktenordner damit zu tun hat, erfährt man im Buch.

Mich hat diese Geschichte absolut für sich eingenommen, ich habe laut und viel gelacht, Rachegelüste verspürt und war vielleicht nicht immer von allen Vorgängen überzeugt, aber das Buch hat so viel Potential in Unterhaltung, Humor, überraschenden und lebensbejahenden Aktionen gezeigt, das ich gern volle 5 Sterne vergebe.

"Sauer macht listig" zeigt, was in Frauen steckt, die unterschätzt werden. Sie sind viel besser als ihr Ruf und Christine Ziegler hat mit ihrem humorvollen Roman alle Fäden an guter Unterhaltung gezogen, die man sich vorstellen kann.

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Veröffentlicht am 06.08.2020

Humorvoll und unterhaltsam

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INHALT
Elenor, 46 Jahre alt, führt eine glückliche Ehe, glaubt sie. Bis eines Tages ihr Mann Paul gesteht, eine Affäre zu haben. Für ihn keine große Sache, doch für Elenor bricht ihre Welt zusammen. Wie ...

INHALT
Elenor, 46 Jahre alt, führt eine glückliche Ehe, glaubt sie. Bis eines Tages ihr Mann Paul gesteht, eine Affäre zu haben. Für ihn keine große Sache, doch für Elenor bricht ihre Welt zusammen. Wie soll es nun weitergehen? Sie stellt sich diese Frage und muss erkennen, dass sie sich in den letzten zwanzig Jahren selbst verloren hat. Immer war die für ihren Mann und ihre Kinder da und allen ihre Wünsche erfüllt, nur sich selber eben nicht. Ihre Freundin rät ihr, bei Paul zu bleiben, denn was ist die schon ohne ihren Ehemann. Doch da wandelt sich ihre Enttäuschung in Kampfgeist und sie ist nicht nur sauer, sondern auch listig.
MEINE MEINUNG:
Der Einstieg in diese spritzige und lebensbejahende Geschichte fiel mir unheimlich leicht. Von der ersten Seite an war mir Elenor sehr symphatisch. Die Darstellung ihrer Figur ist der Autorin sehr gut gelungen. Sie entwickelt sich von einer doch etwas naiven Hausfrau zu einer Macherin, lässt sich durch fast nichts aufhalten und nimmt ihr Leben nach dieser Herabwürdigung durch ihren Ehenann selbst in die Hand und siehe da, sie kann es auch. Der Weg dahin ist gespickt von Humor, Witzigkeit und einer sehr charmanten Situationskomik, so dass man beim Lesen viel lachen und sich amüsieren kann und der Roman dadurch sehr kurzweilig ist. Ach, man möchte Elenor als Freundin haben, sie an die Hand nehmen und helfen und dann merkt man, dass sie viel mehr Kraft und Stärke hat, als man glaubt. Der Schreibstil lässt sich unheimlich flüssig lesen. Ich hatte mir nur gewünscht, dass das Buch in Kapitel unterteilt ist, weil es sich dann noch besser gelesen hatte. Trotzdem kam ich in einen richtigen Rausch und konnte gar nicht aufhören, zu lesen.
FAZIT:
Auf sehr humorvolle Art wird hier in wichtiges Thema behandelt. Sehr amüsant, unterhaltsam, voller Situationskomik und eine ausserordentlich symphatische Protagonistin.

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Veröffentlicht am 19.07.2020

Lesen mit einem Dauerschmunzeln im Gesicht, denn sauer macht …

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Mit „Sauer macht listig“ von Christine Ziegler gibt es einen weiteren Roman über eine verlassene Ehefrau und ihren anstrengenden und humorvollen Weg ins neue Leben.

Nach zweiundzwanzig Jahren gesteht ...

Mit „Sauer macht listig“ von Christine Ziegler gibt es einen weiteren Roman über eine verlassene Ehefrau und ihren anstrengenden und humorvollen Weg ins neue Leben.

Nach zweiundzwanzig Jahren gesteht der Ehemann, dass er eine Affäre hat. Natürlich spielt er diese Tatsache herunter, es wäre ja nicht so schlimm und es würde mit ihnen alles so weitergehen wie bisher. Er braucht einfach mal junges Blut. Eleonore fällt aus allen Wolken, denn sie hat ihren Mann Paul all die Jahre den Rücken freigehalten. Sie hat sich um den Haushalt und den inwischen erwachsenen Kindern gekümmert, damit er Karriere machen kann. Sie wäre nie auf die Idee gekommen, das Paul mit solchen Gedanken gespielt hätte.

Doch nachdem der große Schock mit depressiven Tendenzen vorüber ist, beginnt sie zu kämpfen. Sie möchte einen gewaltigen Schritt für sich selbst machen.

Man kommt als lese nicht umhin, ihr dabei viel Glück und Erfolg zu wünschen. Denn es gibt eine Reihe Figuren, die sind echt, mit Verlaub, A**********. Ziegler zeichnet also Figuren, die jedem bereits im wahren Leben begegnet sind. Und auch die geschilderten Situationen sind glaubwürdig und plausibel. Die eine oder andere Begebenheit hat man schon zumindest im erweiterten Bekanntenkreis erlebt. Hier in diesem Roman sind diese Situationen alle zusammengefasst und geballt auf die Spitze getrieben. Das macht ihn sehr unterhaltsam und spannend. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Mit einem Schmunzeln verfolgt man das Geschehen rund um die sympathischen Figuren.

An manchen Stellen, vor allem zu Beginn, war mir die Ähnlichkeit zu „Ausgemustert“ von Susanne Fröhlich zu groß. Es mag zwar an der Konstellation der realen Vorlagen liegen (Kinder aus dem Haus, Frau als Hausfrau und beim Mann im Job, Mann erfolgreich im Job und selbständig), aber die Ähnlichkeiten lassen den Einstieg in solch ein Roman etwas langwierig werden. Erst wenn der Kampf, die Rache oder was auch immer beginnt, wird es spannend und dann unterscheidet sich „Sauer macht listig“ enorm von „Ausgemustert“. Er nimmt einen ganz anderen Verlauf, der den Leser hineinzieht.

Christine Ziegler scheint ihren Bekanntenkreis aufs Maul geschaut zu haben und hat einen spannenden und unterhaltsamen Roman geschaffen, den man überall lesen kann und der nicht nur die Urlaubszeit dafür benötigt.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2020