Cover-Bild Tödliches Sushi

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 408
  • Ersterscheinung: 08.08.2018
  • ISBN: 9783839223475
Christof A. Niedermeier

Tödliches Sushi

Kriminalroman
Brutaler Mord auf der Loreley. Ein japanischer Geschäftsmann wird enthauptet aufgefunden. Wer ist der unheimliche Killer und warum hat er den Kopf als grausige Trophäe mitgenommen? Am Abend war der Tote noch bei Jo Weidinger im Restaurant zu Gast. Der junge Küchenchef ist tief erschüttert und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch die Uhr tickt, denn schon bald wird der nächste Japaner kaltblütig ermordet. Offenbar verbirgt sich hinter den grausamen Taten ein uraltes Geheimnis, das Jo bis nach Japan führt …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2018

Eine spannende Ermittlungsreise nach Tokio! Ist Jo Weidinger schlauer wie die Polizei?

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Jo Weidinger liebt es Gäste in seinem Restaurant kulinarisch zu verwöhnen, doch der Küchenchef des Waidhaus hat auch noch andere Vorzüge. Als Hobbydetektiv mischt er sich sehr gerne in die Ermittlungsarbeit ...

Jo Weidinger liebt es Gäste in seinem Restaurant kulinarisch zu verwöhnen, doch der Küchenchef des Waidhaus hat auch noch andere Vorzüge. Als Hobbydetektiv mischt er sich sehr gerne in die Ermittlungsarbeit der Polizei ein. Als er erfährt, dass Herr Watanabe kurze Zeit nach dem Verlassen seines Lokals auf der Loreley kaltblütig ermordet wurde und der Täter eine Trophäe mitgenommen hat, kribbelt es ihm schon wieder in den Fingern. Trotz der Aufforderung der Behörden, sich nicht einzumischen, macht er sich auf den Weg nach Düsseldorf. Hier hofft er, im Umfeld seines ehemaligen Gastes, Hinweise zu finden. Als ein weiterer Mord an einem japanischen Geschäftsmann passiert, stößt er auf geheimnisvolle Spuren, die bis nach Tokio reichen. Zufälligerweise lebt dort ein sehr guter Bekannter von ihm und er reist unter dem Deckmantel eines Freundschaftsbesuches in das Land der aufgehenden Sonne. Dort entdeckt er seine Faszination für Japan, eine überaus attraktive Geschichtsprofessorin und ein uraltes verstecktes Geheimnis, dass auch für ihn tödlich werden kann. Schafft er es den Killer zu finden? Die Uhr tickt, da mit weiteren Morden zu rechnen ist.

Als Quereinsteiger in die Krimi- Reihe um Jo Weidinger ist mir der Start ins 3. Buch der Reihe leicht gefallen. Christof A. Niedermeiers spannende, sehr bildliche und detailreiche Erzählweise hat mich mit auf ein kulinarisches und aufregendes Leseabenteuer genommen. Jos Charakter fand ich unheimlich interessant. Er ist ein vorausschauender, gut überlegter und wissbegieriger Typ. Die Mischung aus Koch und Detektiv aus Leidenschaft ist überaus reizvoll, genauso wie seine Kreation von Menüs, bei deren Verkostung man gerne selber mit am Tisch gesessen hätte. Sehr gelungen werden hier die Konflikte von Jo und den polizeilichen Behörden dargestellt, die sich durch ihn behindert fühlen und seine unkonventionelle Aufklärungsweise fürchten. Für mich war die Ermittlungsarbeit mit Jo und seine Reise vom Rhein nach Tokio mit vielen Déjà vus verbunden. Sehr realitätsnah bringt der Autor das faszinierende Flair der Stadt und die Traditionen und Verhaltensweisen der dort lebenden Menschen rüber. Er schafft dadurch eine tolle exotische Atmosphäre. Bei seiner Recherchearbeit wird Jo von der überaus quirligen, klugen und attraktiven japanischen Professorin Kiki begleitet, die ihm mit ihrer Leidenschaft für mittelalterliche Geschichte und der Entschlüsselung von Geheimnissen sehr hilfreich ist. Toll, wie hier Legenden von einem geheimnisvollen Schwert, alten Samurai Familien, und dem Antrieb, den schrecklichen Gedanken und der grausamen Handlungsweise des Mörders eingebunden wurde. Die Spannung steigt und man möchte zum Schluss das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Jo und Kiki meistern so manche gefahrvolle Situation und entdecken dabei auch noch ihre Anziehungskraft für einander. Dumm nur, dass ihnen die japanischen Behörden an den Fersen kleben, die sich überhaupt nicht über diese Einmischung in ihre Arbeit freuen. Wer von ihnen wird schneller am Ziel sein?

Mein Fazit:

Für mich war „Tödliches Sushi“ ein spannendes Leseerlebnis. Starke Charaktere, kulinarisch beschriebene Erlebnisse, die vielleicht für manchen hier etwas zu ausschweifend sein könnten und die faszinierende und spannende Aufklärung mysteriöser Morde haben mich sehr begeistert. Ich bin neugierig auf die vorherigen Bänder der Krimi-Reihe geworden, die ich auf jeden Fall auch noch lesen möchte. Verdient vergebe ich 4 Sterne.

Veröffentlicht am 08.11.2018

Die Spur führt nach Japan

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„...Ein japanisches Mädchen sollte brav, bescheiden und zurückhaltend sein. Ich bin laut, selbstbewusst und direkt...“

Herr Watanabe, ein japanisches Geschäftsmann, sitzt auf einer Bank an der Lorelei ...

„...Ein japanisches Mädchen sollte brav, bescheiden und zurückhaltend sein. Ich bin laut, selbstbewusst und direkt...“

Herr Watanabe, ein japanisches Geschäftsmann, sitzt auf einer Bank an der Lorelei und beobachtet die Schiffe auf dem Rhein. Wenige Minuten später ist er tot. Eine Fremdenführerin, die mit einer Gruppe Schüler unterwegs ist, wird ihn am nächsten Tag finden – ohne Kopf. Schnell kursiert ein Handyfoto im Netz.
Der Fall landet bei Hauptkommissar Wenger und Oberkommissar Wieland. Gleichzeitig hat Jo Weidinger, Besitzer des örtlichen Restaurants, den Polizeiauflauf mitbekommen. Als er erfährt, dass der Tote am Abend bei ihm gegessen hat, lässt ihn der Fall keine Ruhe mehr. Er plant für seinen Urlaub eine Reise nach Japan. Unterkommen wird er im Hotel von Kenji Matsuda. Beide kennen sich von ihrer Zeit als Köche auf einem Schiff.
Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen. Neben der Teilnahme an den Ermittlungen werde ich mit den Feinheiten von Jos Kochkunst bekannt gemacht.
Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Ab und an darf ich einen Blick in die kranke Psyche des Täters werfen. Diese Teile wirken bedrückend und grausig.
Erfrischend dagegen sind Jos Gespräche mit Kiki, einer jungen japanischen Geschichtsprofessorin, die mit Kenji verwandt ist. Mit dem Eingangszitat charakterisiert sie sich selbst. Sie unterstützt ihn bei seinen Ermittlungen und öffnet Türen, die sonst geschlossen bleiben würden.
Es gibt ab und an Szenen mit feinem Humor. Ich denke dabei insbesondere an die amerikanischen Gäste in Jos Lokal. Sie bringen Jo fast zur Weißglut. Bei Kati, einer Angestellten, klingt die Erfahrung so:

„...Ich habe ihnen schon gesagt, dass es bei uns nur Kartoffeln gibt, aber einer der Amerikaner hat gesagt, er wüsste schon, dass die Europäer hinterm Mond leben, aber ein paar Pommes Frites würden sie wohl zusammen bekommen...“

Ins Geschehen integriert sind vielfältige sachliche Informationen über bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten von Tokio. Durch Kiki erfahre ich außerdem einiges über die japanische Tradition, die sich durch die Jahrhunderte zieht. Gut herausgearbeitet werden die Unterschiede in den Mentalitäten zwischen Japanern und Deutschen.
In Deutschland hatte man herausgefunden, dass der Tote mit einem 16-fach gefalteten Schwert enthauptet wurde. Um ein solches Schwert rankt sich eine uralte japanische Legende. Sie ist kursiv im Buch enthalten.
Schnell stellt sich heraus, dass die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan schwierig ist. Die Anfragen der Kommissare werden abgeblockt. Auch Jo muss erfahren, dass seine Nachforschungen nicht gern gesehen sind.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Gekonnt wurde die uns fremde Kultur und ihre Eigenheiten in das Geschehen integriert.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Guter Krimi

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Das Cover mit dem Titel fand ich am Anfang noch recht ungewöhnlich, aber zusammen mit dem Klappentext hat es mich dann doch neugierig gemacht auf das Buch von Christof A. Niedermeier.

Klappentext:
Brutaler ...

Das Cover mit dem Titel fand ich am Anfang noch recht ungewöhnlich, aber zusammen mit dem Klappentext hat es mich dann doch neugierig gemacht auf das Buch von Christof A. Niedermeier.

Klappentext:
Brutaler Mord auf der Loreley. Ein japanischer Geschäftsmann wird enthauptet aufgefunden. Wer ist der unheimliche Killer und warum hat er den Kopf als grausige Trophäe mitgenommen? Am Abend war der Tote noch bei Jo Weidinger im Restaurant zu Gast. Der junge Küchenchef ist tief erschüttert und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch die Uhr tickt, denn schon bald wird der nächste Japaner kaltblütig ermordet. Offenbar verbirgt sich hinter den grausamen Taten ein uraltes Geheimnis, das Jo bis nach Japan führt …


Der Schreibstil ist flüssig und auch die Spannung ist von Beginn an da. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Vor allem auch die Ermittlungen in Japan, waren sehr detailliert und bildhaft beschrieben, so dass man gedanklich nach Japan reisen konnte und ich auch hier klare Bilder im Kopf hatte.
Dies war mein erstes Buch mit Jo Weidinger, aber dennoch hatte ich keine Probleme der Handlung zu folgen und hatte auch nicht das Gefühl, dass mir Informationen aus den Vorgänger-Büchern fehlen. Sicherlich gab es in den ersten beiden Bände Informationen im Privatleben, die das Bild runder gemacht hätten, aber notwendig für das Verstehen des Buches ist es nicht. Für mich gab es ausreichend überraschende Wendungen, so dass es an keiner Stelle langweilig wurde. Ich wollte unbedingt wissen wie es ausgeht und mich konnte das Buch und die Geschichte begeistern.
Von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne für diesen kurzweiligen Krimi von Christof A. Niedermeier.

Veröffentlicht am 24.10.2018

Exotisch

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Der Restaurantbesitzer Jo erfährt von einem Mord, dessen Opfer auch schon in seinem Restaurant zu Gast war. Es gab "Rheinisches Sushi". Jo macht sich auf nach Tokyo, wo ein früherer Kollege von ihm wohnt ...

Der Restaurantbesitzer Jo erfährt von einem Mord, dessen Opfer auch schon in seinem Restaurant zu Gast war. Es gab "Rheinisches Sushi". Jo macht sich auf nach Tokyo, wo ein früherer Kollege von ihm wohnt und wo er Hilfe einer Frau erhält. Der Krimi war wirklich mal etwas anderes. Das fängt bei dem Koch an, der in dem Fall selbst ermitteln will und hört in Japan auf, wo man als Leser viel über Land und Leute erfährt. Das Buch war von der ersten Seite an spannend und durch überraschende Wendungen und einem richtig guten Schreibstil konnte diese Spannung auch bis zum Schluss erhalten bleiben. Die Figuren waren sehr lebendig und interessant und auch as Cover ein echter Hingucker. Ich hatte Spaß beim Lesen und habe mich richtig gut unterhalten gefühlt. Das Buch werde ich empfehlen.

Veröffentlicht am 22.10.2018

Rheinisches Sushi

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Ein brutaler Mord auf der Loreley. Dem Restaurantbesitzer Jo Weidinger sind die Einsatzfahrzeuge schon aufgefallen und kurz danach steht die Polizei auch bei ihm. Der Tote, der Japaner Hayato Watanabe, ...


Ein brutaler Mord auf der Loreley. Dem Restaurantbesitzer Jo Weidinger sind die Einsatzfahrzeuge schon aufgefallen und kurz danach steht die Polizei auch bei ihm. Der Tote, der Japaner Hayato Watanabe, war vor seinem Tod bei ihm im Restaurant und aß unter anderem die Spezialität „Rheinisches Sushi“.

Jo wird neugierig und beginnt ein wenig zu forschen. Die Spuren führen nach Tokyo, was Jo mit einem Urlaub bei seinem früheren Kollegen Kenji gut verbinden kann. In Tokyo hat zwar Kenji nicht viel Zeit für ihn, dafür aber eine junge Verwandte, die Jo sehr tatkräftig bei seinen Recherchen unterstützt.

Mit diesem Buch habe ich den ermittelnden Koch Weidinger kennengelernt und war von dem Buch sehr angetan. Die Ermittlungen in Japan haben mich fasziniert. Der Autor nimmt die Leser mit und beschreibt ungemein farbig und detailreich die japanischen Schauplätze. Durch Kiki Matsuda bekommt Jo – und mit ihm der Leser – Einblick in die japanische Geschichte und Mentalität. Diese Prise Exotik macht den Krimi interessant.

Das Buch ist spannend und der Schreibstil gefiel mir. Auch die Figuren waren sehr interessant und anschaulich geschildert. Ich habe mich gern mit Jo Weidinger nach Tokyo entführen lassen und bin jetzt nur noch gespannt, ob und wann Jos Geheimnis aus der Vergangenheit gelöst wird.

Auch einen Bonus gibt es: „Hinten sind Rezepte drin“ – um es mit einen Buchtitel zu sagen.