Cover-Bild Boston College - Nothing but You
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX.digital
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 01.09.2021
  • ISBN: 9783736315983
Cindi Madsen

Boston College - Nothing but You

Hans Link (Übersetzer)

Wenn aus Freundschaft Liebe wird ...

Lyla Wilder dachte, dass am College alles besser wird. Aber es ist wie auf der Highschool: Sie bleibt eine Außenseiterin, die Nase immer in Büchern vergraben. Zum Glück lernt sie gleich zu Beginn ihres Studiums Beck kennen. Er ist das genaue Gegenteil von ihr: superheiß, beliebt und ein erfolgreicher Eishockeyspieler in der Collegemannschaft - und ihr bester Freund. Nach einem der schlimmsten Dates ihres Lebens hat Lyla die Nase voll. Sie will sich ändern und endlich das tun, was alle Studierenden tun: das Collegeleben genießen, flirten, daten, Freunde finden. Bei ihrer Verwandlung soll Beck ihr helfen, doch der merkt bald, dass seine Gefühle für Lyla gar nicht mehr rein freundschaftlicher Natur sind ...

"Ich habe gelacht, bis ich weinen musste, und habe geschwärmt, bis ich mich verliebt habe. Mit einem wahren Helden und einer Heldin, die man zur Freundin möchte, hat Cindi Madsen einen der besten New-Adult-Romane des Jahres geschrieben." Megan Erickson, Bestseller-Autorin

Auftakt der Boston-College-Reihe von Bestseller-Autorin Cindi Madsen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2021

Nicht mein Geschmack

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Inhalt: „Boston College – Nothing but You“ von Cindi Madsen ist am 01.09.2021 bei LYX.digital erschienen. Es ist der Auftaktband einer Trilogie und wurde von Hans Link ins Deutsche übersetzt.

Ihr Collegeleben ...

Inhalt: „Boston College – Nothing but You“ von Cindi Madsen ist am 01.09.2021 bei LYX.digital erschienen. Es ist der Auftaktband einer Trilogie und wurde von Hans Link ins Deutsche übersetzt.

Ihr Collegeleben hat sich Lyla anders vorgestellt. Sie gehört wieder zu den Außenseitern und ist immer noch ein Nerd. Beck ist das komplette Gegenteil. Er ist ein erfolgreicher Eishockeyspieler, ist sexy und bei den anderen Studenten sehr beliebt. Durch einen gemeinsamen Kurs sind sie ein Team und im Laufe der Zeit auch beste Freunde geworden.
Nach dem schlimmsten Date ihres Lebens, beschließt sie, dass es Zeit für Veränderungen ist. Ausgerechnet Beck soll ihr dabei helfen, dass sie die typischen Collegeerfahrungen macht. Während Beck ihr bei ihrer Verwandlung hilft, merkt er, dass seine Gefühle doch über das freundschaftliche hinaus geht, aber er selbst hat mit sich und seinem Leben abseits vom College zu kämpfen..


Meinung: Das Cover ist meiner Meinung nach ein typisches New Adult-Cover. Für ein Buch aus dem LYX Verlag ist es ein bisschen untypisch. Es trifft nicht wirklich meinen Geschmack, da ich Personen auf dem Cover nicht so mag. Besonders mag ich keine Gesichter darauf, da ich mir die Protagonisten gerne selber vorstelle. Die Gestaltung vom Titel gefällt mir aber sehr gut. Ich mag diesen Watercolorlook mit der passenden schönen Schrift darauf. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, auch wenn sich ein paar kleine Fehler eingeschlichen haben. Die Geschichte wird größtenteils aus Lylas Sicht erzählt. Ich finde Friends-to-lover-Geschichten immer spannend und oftmals schön. Hier war ich aber von der Umsetzung enttäuscht. Ehrlich gesagt empfinde ich diese Geschichte als problematisch. Natürlich ist es in solchen Geschichten typisch, dass ein Ereignis plötzlich die Sichtweise auf- und die Gefühle füreinander ändert. Oft hat es in diesen Büchern auch etwas mit einem Lebenswandel zu tun. Das finde ich normalerweise nicht schlimm. Hier hatte es aber keinen guten Beigeschmack. Ich habe das Gefühl, als wollte sie sich eigentlich nicht wirklich ändern, sondern eher, dass sie sich nur wegen ein paar Kommentaren ändern möchte. Ich habe nicht das Gefühl als würde sie sich durch ihre komplette äußerliche Verwandlung wirklich besser und sexy fühlen. Bei ihr ist die äußerliche Veränderung auch kein ran tasten, sondern bedeutet direkt neue Haarfarbe und statt lange Röcke und hochgeschlossene Oberteile gibt es jetzt direkt Shorts und ein Top mit tiefem Ausschnitt. Sogar ihre geliebten Schals müssen weichen. Ich finde das nicht authentisch. Vor allem für jüngere bzw. noch nicht so gefestigte Leser finde ich das kein gutes Vorbild. Solche Werte finde ich, sollten heute nicht mehr vermittelt werden. Selbstverständlich stehen auch plötzlich alle Jungs auf sie und sie bekommt plötzlich viel Aufmerksamkeit. Natürlich ist das nur eine Geschichte, aber ich finde, dass dabei eindeutig die falschen Werte vermittelt werden. In der Geschichte fehlt mir dann auch irgendwie die Einsicht. Immerhin verliert sie ihre Chemiewitze nicht komplett. Charakterlich bleibt sie ansonsten ziemlich schwach und grau. Beck fand ich toll. Am Anfang war auch er recht klischeehaft, aber man hat immer mehr seinen Charakter kennengelernt. Während er nach außen der beliebte, starke und gutgelaunte Goodboy ist, sieht es in seinem Inneren anders aus. Seine Vergangenheit und sein Leben außerhalb vom College belasten ihn sehr. Ebenso wie die Zukunft. Man merkt wie er zu kämpfen hat und versucht das Richtige zu machen. Seine Schwester ist wirklich süß und lustig. Die Szenen mit ihr habe ich geliebt. Die Chemie zwischen Lyla und Beck hat mir am Anfang für den Start gut gefallen. Allerdings ging sie immer mehr verloren. Gefühlt stand Lylas Liste mit den Collegeerfahrungen, die sie unbedingt erledigen möchte nur im Vordergrund, ebenso wie ihr dringender Wunsch zu der Gruppe der Beliebten zu gehören. Das hat irgendwie die Chemie der beiden zerstört und selbst das freundschaftliche Band war für mich nicht mehr zu spüren. Die süßeste Szene war später die Hockeyszene.
Das Ende kam für mich persönlich etwas abrupt.
Die Nebencharaktere kamen mir ein bisschen wie ein Lückenfüller vor. Auch sie waren eigentlich nicht wirklich vorhanden, da die Liste einfach zu sehr im Vordergrund stand. Die einzige die ich von den Nebencharakteren toll fand, war Becks Schwester. Mit ihr hatte man eigentlich immer etwa zum Schmunzeln.

Fazit: Das Einzige, das man aus dieser Geschichte eventuell mitnehmen kann, ist, dass man zwischendurch Neues wagen sollte, um herauszufinden, ob man etwas mag. Ansonsten konnte die Geschichte mich nur noch durch ihren Schreibstil und Beck überzeugen. Lyla war mir zu anstrengend und zu sehr darauf fixiert eine beliebte und „typische“ Collegestudentin zu werden. Mir hat die Message vom Buch nicht gefallen. Hätte die Geschichte sich anders entwickelt, dann hätte es wirklich eine süße friends-to-lover-Story werden können. Eventuell gebe ich dem zweiten Band „Nothing but Trouble“ nochmal eine Chance. Er erscheint am 01.12.2021. Der dritte Band spricht mich am meisten an und erscheint am 01.03.2022.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Leider nicht mein Fall

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Für gewöhnlich lese ich sehr gerne Friends-to-lover Geschichten. Ich liebe die Chemie zwischen Figuren, die sich bereits kennen und mögen. Vor allem, wenn beide so unterschiedlich sind, wie es Lyla und ...

Für gewöhnlich lese ich sehr gerne Friends-to-lover Geschichten. Ich liebe die Chemie zwischen Figuren, die sich bereits kennen und mögen. Vor allem, wenn beide so unterschiedlich sind, wie es Lyla und Beck sind.

Während Beck als heißer Eishockeyspieler und recht beliebter Typ gilt, ist Lyla eher das unscheinbare Nerdmädchen, das eher als langweilig und hässlich wahrgenommen wird. Nach einem Horrordate beschließt sie, dass eine Komplettveränderung her muss und Beck soll sie dabei unterstützen.

Das ist schon der erste Punkt, der mir nicht gerade gefallen hat. Lyla wirkt, als wolle sie die Veränderung nur machen, weil jemand einen dummen Kommentar über sie abgelassen hat. Während sie ständig beteuert, dass es dabei ja nur um sie geht und dass sie sich wohler und sexier fühlen möchte, bekomme ich als Leserin immer mehr das Gefühl, dass das totaler Schwachsinn ist. Lyla versucht so extrem krampfhaft zu einer Gruppe Menschen dazuzugehören, die nicht schlechter zu ihr passen könnten. Außerdem ist keine so extreme Veränderung nötig, wie sie im Buch dargestellt wurde. Zum Beispiel tauscht sie ihre meterlangen Röcke und ihren Schichtenlook inklusive Schal direkt mal gegen Shorts und Top mit tiefem Ausschnitt aus. Das finde ich übertrieben und unauthentisch.

Dazu kommt außerdem ein Schreibstil, dem ich leider absolut nichts abgewinnen konnte. Ich konnte keinerlei Verbindung zum Buch aufbauen, geschweige denn in die Geschichte eintauchen. Irgendwie wirkte alles ein bisschen stelzig und distanziert. Beck ist ein Hauch sympathischer als Lyla, aber insgesamt fiel es mir einfach schwer, mich unterhalten zu lassen. Die meiste Zeit fand ich die Geschichte vorhersehbar und langweilig. Für mich war keinerlei Spannung, Knistern oder Chemie zwischen Lyla und Beck spürbar. Sie bringt nichts Besonderes mit und hebt sich damit nicht von den anderen zahlreichen Friends-to-lover Romanzen ab, weswegen ich leider keine Leseempfehlung aussprechen kann.

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