Cover-Bild Tee auf Windsor Castle
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 160
  • Ersterscheinung: 07.10.2024
  • ISBN: 9783455018271
Claire Parker

Tee auf Windsor Castle

Roman

Vom Zauber des Zufalls – und den wahren Genüssen im Leben

Als Kate sich entgegen ihrer Überzeugung zu einer Führung durch Windsor Castle überreden lässt, verläuft sie sich im Labyrinth der Flure des Schlosses. Welch Glück, dass sie in der Küche auf eine liebenswerte alte Dame namens Betty trifft, die sich erstaunlich gut im Schloss auskennt – und ihr in royalem Porzellan einen gepflegten Beuteltee serviert. Einen Tag und eine Nacht lang werden Kate und Betty zu Freundinnen, die die Welt durch die Augen der jeweils anderen neu entdecken und gemeinsam herausfinden, was im Leben wirklich zählt.

»Wir haben es immer gewusst: Sie war nie wirklich weg!« The Times

Ausgezeichnet mit dem Royal Teabag-Award 2024

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2024

Tee geht immer

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Kate lässt sich von einer Freundin überreden an einer Führung durch Windsor Castle teilzunehmen. Auf der Suche nach einem WC, schlüpft sie durch eine Tür in der Wand und befindet sich dann in einer kleinen ...

Kate lässt sich von einer Freundin überreden an einer Führung durch Windsor Castle teilzunehmen. Auf der Suche nach einem WC, schlüpft sie durch eine Tür in der Wand und befindet sich dann in einer kleinen Wohnung, wo eine reizende alte Dame namens Betty wohnt. Sie trinken Tee und freunden sich an. So ganz klar ist nicht, ob Betty eine Angestellte oder aber auch eine weitläufige Verwandte des Hauses ist.

Kate verbringt einen Tag und eine Nacht mit Betty und es entspinnt sich eine nette Unterhaltung, zwischendurch gehen sie zusammen noch in einem Pub. Kate steht der Königsfamilie eher skeptisch gegenüber, Betty jedoch räumt mit einigen Vorurteilen in dieser Richtung auf.

Sonst gibt es banale Weisheiten, die aus Glückskeksen stammen könnten. Die Geschichte ist ziemlich unsinnig, einzig Betty ist sehr charmant, aber viel besser macht das die Story auch nicht. Einzig das Cover ist ein Hingucker. Worauf die Geschichte letztendlich hinausläuft, kann man sich dann denken.

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Ganz nett für zwischendurch beim Nachmittagstee

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In diesem Romänchen (eher eine Novelle) begleiten wir die junge Schottin Kate auf einer Besichtigungstour duch Schloss Windsor, zu der sie sich von einer Freundin hat überreden lassen. Sie hält nicht viel ...

In diesem Romänchen (eher eine Novelle) begleiten wir die junge Schottin Kate auf einer Besichtigungstour duch Schloss Windsor, zu der sie sich von einer Freundin hat überreden lassen. Sie hält nicht viel vom Luxusleben der Royals, kommt selbst aus eher prekären Verhältnissen. Als sie sich auf der Suche nach einer Toilette in den Dienstbotenflügel verirrt, stößt sie in einer Teeküche auf eine freundliche alte Dame namens Betty, die ihr einen Tee anbietet. Kate hält Betty für eine pensionierte Palastangestellte, die ihren Lebensabend im Schloss verbringen darf. Wir als Leser sind schon vorgewarnt durch das Times-Zitat auf dem Einband: "Wir haben es immer gewusst: Sie war nie wirklich weg!", aber Kate erweist sich als relativ begriffsstutzig, selbst als die alte Dame sich verplappert und ein Zimmer als "Onkel Davids Liebesnest" bezeichnet.
Das ist eine nette Idee, aus der man mehr hätte machen können. Der Schreibstil liest sich gut, die Geschichte ist vergnüglich mit amüsanten Dialogen. Allerdings sind die Lebensweisheiten der Queen häufig eher auf dem Niveau von Kalender- oder Glückskekssprüchen. Manches, wie Bettys Bemerkungen über König Charles, ist ganz witzig, aber Kates Figur erwacht nicht wirklich zum Leben und insgesamt ist die Geschichte etwas seicht. Gutes Format für unterwegs zum Mitnehmen in der Handtasche, kann man lesen, muss man aber nicht.

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Veröffentlicht am 29.10.2024

Kurzweilige Herbstlektüre

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„Tee auf Windsor Castle“ von Claire Parker entführt uns in das Leben und die Gemächer der britischen Royals. Kate landet während einer Schlossbesichtigung zufällig in der Bedienstetenteeküche ...

„Tee auf Windsor Castle“ von Claire Parker entführt uns in das Leben und die Gemächer der britischen Royals. Kate landet während einer Schlossbesichtigung zufällig in der Bedienstetenteeküche und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf, denn dort lernt sie die betagte Angestellte Betty kennen. Sie kommen ins Quatschen und erleben bald darauf die unerwartetsten Dinge. Ich muss zugeben, mich hat ein bisschen gewundert, dass die beiden Frauen so schnell von einer Freundschaft sprechen und nach ihrem unerwarteten Kennenlernen so viel miteinander unternommen haben. Dennoch war es schön, sie dabei zu begleiten.
Der Roman hatte einen gewissen Witz und war kurzweilig zu lesen. Die Charaktere waren so, wie man sie sich in einem Adelshaus entweder als Bedienstete oder Adelige selbst vorstellen würde, very british. Dennoch hat mich der Roman leider nicht überzeugt, da er Fiktion und Realität für mich zu stark vermischt und leider auch einen unnötigen Spoiler im Klappentext enthält, was ihn bedauernswerterweise sehr vorhersehbar gemacht hat. Die Idee an sich gefällt mir aber gut.

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Veröffentlicht am 17.09.2024

Ganz unterhaltsam

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Die junge Schottin Kate lebt in einfachen Verhältnissen und hat auch keine Aussicht auf einen sozialen Aufstieg. Auf die Royals ist sie nicht gut zu sprechen, ihrer Meinung nach machen die Hoheiten ...

Die junge Schottin Kate lebt in einfachen Verhältnissen und hat auch keine Aussicht auf einen sozialen Aufstieg. Auf die Royals ist sie nicht gut zu sprechen, ihrer Meinung nach machen die Hoheiten sich auf Volkes Kosten ein schönes Leben. Ihrer Freundin Zaira gelingt es trotzdem irgendwie, Kate zu einer Besichtigung von Windsor Castle zu überreden. Während der Führung will Kate sich nur kurz von der Gruppe entfernen, um eine Toilette aufzusuchen, doch sie verläuft sich in dem riesigen Haus und landet schließlich im Dienstbotenbereich. Dort trifft sie auf Betty, eine betagte Hausangestellte und deren Hund Henry. Betty bietet Kate nicht nur Tee an, sondern erzählt ihr auch von den nicht so angenehmen Seiten eines öffentlichen Lebens. Die beiden verbringen eine abenteuerliche Nacht miteinander und werden sowas wie Freundinnen.

Die kurze Geschichte liest sich ganz unterhaltsam, die Sprache ist altmodisch und die Dialoge sind etwas steif. Wahrscheinlich soll damit auf die gediegene Aussprache der Royals angespielt werden.

Einige Bonmots von Betty haben mir gut gefallen, insgesamt wird dieser Roman mir aber nicht lange in Erinnerung bleiben, weil die Handlung zu flach ist und die Protagonisten blass bleiben.

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Veröffentlicht am 17.09.2024

Königliche Teestunde

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Eigentlich ist Kate nur ihrer Freundin zuliebe auf die Besichtigungstour des Windsor Castle mitgekommen. Denn eigentlich hat sie für die Royals so gar nichts übrig, die sich den lieben langen Tag bedienen ...

Eigentlich ist Kate nur ihrer Freundin zuliebe auf die Besichtigungstour des Windsor Castle mitgekommen. Denn eigentlich hat sie für die Royals so gar nichts übrig, die sich den lieben langen Tag bedienen lassen und im Luxus schwelgen. Doch als Kate die Tour verlässt und hinter einer versteckten Tür nach einem gewissen Örtchen sucht, landet sie im wahrsten Sinne des Wortes auf der geheimen Seite des Palastes: hier ist es gar nicht so edel, denn dies sind die Schleichwege und Räumlichkeiten der Bediensteten. In einer kleinen Küche trifft Kate auf die rüstige Betty, die sie sogleich - ganz britisch - auf eine Tasse Tee einlädt. Und so erfährt Kate nicht nur vieles über das Leben der Hoheiten und Bediensteten auf Windsor Castle, sondern vor allem auch vieles über das Leben der Queen. Und muss zugeben, dass dieses vielleicht nicht in jeder Hinsicht das Paradies war.
Die Dialoge mit Betty und vor allem deren unternehmungslustige Art, die sie und Kate in ein sehr spontanes unglaubliches Abenteuer führen, und Sprüche zu allen Lebenslagen sind einfach herrlich und haben mich genauso wie Kate mitgerissen. Dass Kate erst ganz am Ende ein Licht aufgeht, fand ich leider unglaubwürdig, aber das war wohl nötig um die Ereignisse genau so präsentieren zu können.
Fazit: zu gerne würde ich auch einmal eine Tasse des vorzüglichen 'Wilson's Finest' auf Windsor Castle trinken und mit Hund Henry eine Runde durch den Park drehen...

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