Cover-Bild Constellation - Gegen alle Sterne

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbj
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 20.11.2017
  • ISBN: 9783570174395
Claudia Gray

Constellation - Gegen alle Sterne

Christa Prummer-Lehmair (Übersetzer), Heide Horn (Übersetzer)

Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht …

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2017

Jahreshighlight

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Klappentext

Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht …

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. ...

Klappentext

Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht …

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?



Meine Meinung

Dies ist mein erstes Werk, in dem es um eine Weltraumdystopie handelt. Zuvor habe ich noch nie etwas über neue Welten in der Galaxie gelesen – doch hatte mich die Leseprobe zu diesem Buch einfach neugierig gemacht.
Ich bereue es nicht einen Moment, mal etwas aus einem anderen Genre versucht zu haben!

Constellation – gegen alle Sterne stammt aus der Feder von Claudia Gray und konnte mich von Anfang an begeistern und fesseln. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, so spannend fand ich es. Gray hat mit ihrem Schreibstil ganz neue Galaxien, einen Krieg und wunderbare Charaktere und Begegnungen erschaffen.

Die Handlung des Romans spielt 300 Jahre in der Zukunft.
Seit Jahrzehnten herrscht Krieg, zwischen der Erde, welche ein kranker Planet ist und deren Ressourcen aufgebraucht sind, und Genisis, einer Kolonie, welche den technischen Fortschritt ablehnt.

Die Bewohner von Genisis wollen nicht, dass die Bewohner der Erde ihren Planeten und dessen Ressourcen ausweiden und ihn somit zerstören würden. So wie sie es mit etlichen anderen Planeten zuvor getan haben. Jedoch besitzt die Erde eine Mech-Armee, die übermächtig scheint. Einem Krieg würde Genisis auf Dauer nicht standhalten können, bis Noemi auf Abel trifft und somit an lebenswichtige Informationen für Genisis gelangt.

Abel ist ein Mech und somit ein Roboter, jedoch ist er anders, als die anderen fünfundzwanzig verschiedenen Modelle seiner Art. Er ist hochintelligent, besitzt die Eigenschaften der anderen Modelle und ist der einzige Prototyp, der eine Menschengestalt besitzt. Dreißig Jahre lang ist er alleine in einem Raumschiff eingesperrt und wartet darauf, gerettet zu werden.
Befreit wird er von Noemi, einer 17-jährigen Soldatin von Genisis, welche somit eine Feindin seines Planeten ist, jedoch bindet ihn seine Programmierung an seine Retterin.
Noemi würde alles tun, um ihren Heimatplaneten zu schützen. Hierfür nimmt sie sogar die Hilfe eines verfeindeten Mechs in Anspruch, der ihren Befehlen gehorchen muss. Um ihren Planten zu retten begeben sich die beiden auf eine gefährliche Mission, die sie quer durch die Galaxie führt.
Eines der Hindernisse, die die beiden bewältigen müssen, um Genisis zu retten, stellt der Erfinder aller Mechs dar. Er möchte Abel zurück haben und scheut sich nicht davor zurück skrupellose Wege einzuschlagen.

Die Protagonisten fand ich von Anfang an sympathisch, hab mit ihnen gefiebert, ob sie ihre Abenteuer auch heil überstehen. Die beiden müssen lernen, mit einander umgehen zu können und einander zu vertrauen zu – dies ist aber ein langer Weg, der wirklich interessant mitzuverfolgen ist.
Langsam bahnt sich eine Freundschaft zwischen den beiden an. Noemi sieht sehr lange nur den Mech in Abel, sobald sie sich aber fragt, ob er eine Seele besitzt, wird es spannend!
Es entwickelt sich eine hauchzarte Romanze, die mir gut gefallen hat. Ich hoffe, dass sich dies in der Fortsetzung weiterentwickelt! Es ist vielleicht anfangs ein wenig befremdlich: Eine Maschine die Lieben kann?
Wenn ihr dieses Werk lest, werdet ihr feststellen, dass Abel mehr als nur eine Maschine ist. Diese Wandlung hat mir übrigens auch am besten gefallen und mich fasziniert! Man kann die Veränderung von Abels Charakter miterlebt und nachvollziehen, da die Autorin die Perspektiven zwischen den beiden Protagonisten wechselt. Auf diese Weise lernt man die beiden näher kennen und kann ihre Handlungen besser nachvollziehen kann.

Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die Lust auf einen gelungenen Auftakt zu einer neuen Science-Fiction-Reihe haben.

Veröffentlicht am 09.06.2018

Mehr erwartet und dennoch ein tolles Buch

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Wo fange ich am besten an? Ich könnte jetzt schreiben, dass mir das Cover gut gefällt, insbesondere der Bezug auf die Sterne bzw. Sternzeichen, aber das ist im Grunde ja eher irrelevant. Eigentlich ist ...

Wo fange ich am besten an? Ich könnte jetzt schreiben, dass mir das Cover gut gefällt, insbesondere der Bezug auf die Sterne bzw. Sternzeichen, aber das ist im Grunde ja eher irrelevant. Eigentlich ist das Cover sogar etwas irreführend, da es nicht nur um eine Person geht in der Geschichte, sondern um zwei. Nur, dass eine von beiden nicht menschlich ist. Jedenfalls biologisch gesehen.

Noemi wächst in dem Glauben auf, dass die Erde, der einstige Planet ihres Volkes, ihnen nur Böses bzw. ihren Planeten ausschröpfen will und die Androiden, die für die Erdlinge in den Krieg ziehen, allesamt effektiv tötliche und leblose Waffen sind. Als sie im Gefecht jedoch plötzlich auf Abel trifft, ein einmalig besonderes Model, geschiet jedoch etwas, was sie an ihrem Wissen zweifeln lässt. Abel ist anders, er befolgt zwar auch Befehle – zu ihrer Überraschung sogar ihre – doch er scheint sich zu entwickeln. Während Noemi versucht ihren Planeten auf eigene Faust zu retten und den Tod von hunderten jungen Menschen zu verhindern, begibt sie sich mit dem Androiden Abel auf eine Reise quer durch die Galaxie und lernt nicht nur sich dabei kennen, sondern auch Menschen, die ihr Bild von der Erde, der Menschheit und allem bisherigen Wissen auf den Kopf stellen. Doch diese Reise verändert nicht nur Noemi, sie verändert auch Abel, der plötzlich ganz eigene Wünsche und Gedanken hat, die ein Android nicht haben sollte.

Claudia Grey schreibt schön flüssig und unterhaltend. Die Gefühle der Protagonisten kommen sehr gut zur Geltung und lassen sich allesamt einwandfrei nachvollziehen. Noemis Charakter ist sympathisch, genau wie Abels, obwohl dieser eine Maschine ist. Ich fand es trotz des ernsteren Themas erfrischend leicht umgesetzt. Jedoch hat mir an manchen Stellen ein wenig die Tiefe gefehlt, was ich vermisst habe. Ich bin allerdings auch nicht mehr die eigentliche Zielgruppe und dem mag es geschuldet sein, daher sehe ich das nicht als all zu großen Kritikpunkt.

Faszinierend war der Blick auf die Zukunft, den die Autorin hier anstrebt. Viele unterschiedlich strukturierte besiedelte Planeten, die alle ihre Eigenheiten haben, verbunden durch Wurmlöcher und eine menschliche Rasse, die bis auf wenige, immer noch nicht verstanden hat, dass Ausbeutung der Planeten eben keine dauerhafte Lösung ist und weiter macht wie bisher. Im Gegensatz dazu sehen wir Noemis Planeten, der versucht im Einklang und ohne Technik auszukommen, um die Fehler der alten Welt nicht zu wiederholen und dabei aber auch nicht alles richtig macht.

Hier hätte ich mir ein paar mehr Details gewünscht. Ein näheres Eingehen auf die Problematik und auf Lösungsansätze, aber da ich unterdessen gelesen habe, dass dieses Buch kein Einzelband bleiben wird, hoffe ich darauf, dass darauf in der oder den Fortsetzungen noch etwas genauer eingegangen wird.

Tatsächlich kann man das Buch aber auch als Einzelband lesen, wenn es einen nicht stört, wie es endet. Denn dieses Ende ist kein richtiges Happy End, nur ein Ansatz davon. Mehr verrate ich nicht.


Fazit

Constellation ist für Fans von leichter Science Fiction ideal, aber auch für Jugendbuchfans, die mehr Fantasy lesen geeignet. Mich hat es wirklich gut unterhalten, weshalb ich 4,5 von 5 Sternen vergebe.

Veröffentlicht am 28.05.2018

Ich freue mich auf Teil 2!

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Ich finde, "Constellation – Gegen alle Sterne" ist von vorne bis hinten ein tolles Buch – und das obwohl Science-Fiction nicht unbedingt eines meiner liebsten Genre ist. Trotzdem hat die Autorin ein Werk ...

Ich finde, "Constellation – Gegen alle Sterne" ist von vorne bis hinten ein tolles Buch – und das obwohl Science-Fiction nicht unbedingt eines meiner liebsten Genre ist. Trotzdem hat die Autorin ein Werk geschaffen, das einen vielfältigen und abwechslungsreichen Plot bietet und Charaktere hervorbringt, die trotz all ihrer Fehler und Schwächen ausgesprochen faszinierend sind.

Es gibt viele Gründe, warum mir dieses Buch gefallen hat: Zum einen das Ausbleiben hochtechnisierter Vorgänge. Vielleicht ist es ein Vorurteil dem Genre gegenüber, vielleicht aber auch nicht. Auf jeden Fall mag ich es nicht, wenn in Büchern mit (Fach-)Begriffen um sich geschmissen wird, die ich trotz meiner jahrelangen Science-Fiction-Seriensucht (Star Trek, Enterprise, Raumschiff Voyager) nicht verstehe. Ich bin so perfektionistisch verlangt, dass ich natürlich direkt wissen muss, was der Autor meint, obwohl sich viele Dinge aus dem Kontext ergeben. Wenn ich dann nachschaue, stört mich das oft in meinem Leserverhalten und meinem Lesefluss. Das war in "Constellation" Gott sei Dank nicht der Fall. Auch Vorkenntnisse über die Planten ist nicht notwendig – denn diese sind in diesem Buch ganz anders und werden wunderbar erklärt. Das hat es mir sehr leicht gemacht mich auf die eigentliche Handlung zu konzentrieren.

Zum anderen: Die Charaktere. Sei es der Mech Abel, die Kämpferin Noemi, die Verbündete Virginia oder der Bösewicht selbst. Alle sind wahnsinnig toll ausgearbeitet. Obwohl Abel kein Mensch ist (oder gerade weil), habe ich so gerne von seinen "Gefühlen" gelesen. Seine Verwirrung, all die Hoffnungen, die er in seinen Schöpfer steckt, sein positiver Glaube an die Zukunft, seine unglaubliche Loyalität Noemi gegenüber und sein herzzerreißender Schmerz, als er verraten wird, fand ich außergewöhnlich stark. Er ist so herzensgut programmiert, gleichzeitig verlässlich, clever und beschützerisch, dass er sich mit jeder Seite mehr zu meinem Lieblingscharakter in diesem Buch entwickelt hat. Gerade am Ende, als alles gut zu werden scheint, als man ihn austrickst und er nichts ändern kann, hat es mir für ihn so das Herz zerrissen, weil er, obwohl er ein Roboter ist, so menschlich traurig reagiert. Ein Mech, der in der Lage ist, zu weinen, hat mich einfach zerstört.

Aber auch Noemi steht Abel fast in nichts nach. Sie ist wunderbar geschrieben, obwohl sie für mich stellenweise eine zu typische Heldin war. Trotzdem ist sie stark und schlau, ist oft verärgert über ihre menschlichen Grenzen und lernt dem Mech Abel nur langsam zu vertrauen. Gerade die Interaktion zwischen den beiden Hauptfiguren war wunderbar mitanzusehen. Beide waren anfangs sehr skeptisch und vorsichtig, aber die äußeren Umstände bringen sie immer wieder dazu, dass sie an einem Strang ziehen müssen und dass sich im Laufe der Zeit viel mehr als nur eine Partnerschaft zwischen ihnen entwickelt. Und ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, in welche Richtung sich das entwickelt und wer den ersten Schritt machen wird.

Auch die Geschichte und die Handlung sind überzeugend, auch wenn es meiner Meinung nach nicht unbedingt 500 Seiten hätten sein müssen. Hier und da hätte ich mir schon eine Straffung der Ereignisse gewünscht, aber im Gesamten betrachtet ist der Plot sehr abwechlungs- und wendungsreich gestaltet und lässt so einige Spannungsmomente richtig einschlagen. Diese vielschichtige und tiefgründige Ausarbeitung fand ich wirklich toll, so dass ich mich sehr auf den zweiten Band und die neuen Abenteuer von Abel und Noemi freue.

Positiv zu erwähnen bleibt in jedem Fall der Schreibstil. Ich persönlich lese ja am liebsten Bücher mit einer Länge zwischen 300 und 400 Seiten, weswegen mich Werke mit mehr als 500 Seiten meist eher abschrecken. Doch trotzdem: Ich bin einfach so durch dieses Buch geflogen und habe 512 Seiten innerhalb eines Wochenendes weggeputzt. Das lag primär daran, dass erstens die Geschichte so spannend war, zweitens die Beschreibungen des Weltalls, der Planeten und des Raumschiffs so wundervoll greifbar waren und drittens, dass die Charaktere trotz Roboter, trotz Stereotyp-Heldin einfach authentisch und real wirkten. Ganz großes Lob an Claudia Gray und ihren Schreibstil!

Fazit
"Constellation – Gegen alle Sterne" ist definitiv ein interessanter Science-Fiction-Auftaktband, der eigentlich in allen Facetten großartig umgesetzt ist. Warum es dann keine 5-Sterne gibt? Mir hat so das gewisse Etwas gefehlt, dieses Bäm-Gefühl, das man hat, wenn man ein absolut vollkommenes Buch zuschlägt. Vielleicht schafft es die Autorin ja beim zweiten Band.

Veröffentlicht am 04.05.2018

Es ist ein Science Fiction Buch mit unheimlich viel Gefühl und lädt zum Nachdenken ein.

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Klappentext:
Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht …

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. ...

Klappentext:
Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht …

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?

Rezension:
Ich muss zugeben, dass dieses Buch schon eine kleine Weile auf meinem SUB lag bevor ich mich doch dazu entschlossen habe es zu lesen. Und jetzt als ich es beendet habe weiß ich gar nicht mehr wieso ich nicht eher angefangen habe zu lesen. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Nach 3 Tagen war ich durch, weil ich es einfach nicht aus den Händen legen wollte! Das Cover ist schön, aber auch nicht außergewöhnlich. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gefallen, ich bin sofort warm damit geworden und konnte mich super in die Geschichte hineinversetzen. Vor allem hat mir gefallen, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Noemi und Abel geschrieben wurden, so habe ich umso mehr mit der Story mitgefiebert.
Auch das Setting der ganzen Geschichte konnte mich wirklich überzeugen, auch wenn ich anfänglich Angst hatte, dass es ein Star Wars Abklatsch werden würde, aber Fehlanzeige. Der ganze Background, dass die Erde übervölkert ist und alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht hat ist nicht zu weit hergeholt und auch eine kleine Kritik an unsere heutige Gesellschaft. Und obwohl es ein Science Fiction Roman war, kam hier die Beziehung und die Gefühle neben der eigentlichen Handlung nicht zu kurz, ganz im Gegenteil.
Noemi ist jung und trotzdem extrem stark, aber mit einigen Selbstzweifeln. Abel dagegen ist ja eigentlich eine Maschine und hat ganz klare Vorgaben für sein Handeln. Dank des jeweils anderen machen beide eine wirklich große Veränderung durch. Ich war total mitgerissen, wie die Beziehung der beiden in jedem Kapitel stärker und tiefer wurde. Noemi konnte, trotz des anfänglichen Hasses; Abel mehr und mehr vertrauen. Wie weit Abel sich weiterentwickelt hat, will ich hier jetzt nicht verraten, aber es hat mich wirklich gerührt.
Am Ende des Buches waren die Protagonisten, die sich zu Beginn gegenseitig umbringen wollten, nicht mehr wieder zu erkennen. Gerade sowas lässt mein Leseherz ein wenig höher schlagen, wenn man so deutlich die Entwicklung miterleben darf. Mir sind alle Charaktere ein wenig ans Herz gewachsen und ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!
Die Spannung wurde durch einige wirklich überraschende Plottwists wirklich hoch gehalten, sodass es ein wirkliches Lesevergnügen war.
Der Erscheinungstermin für die Fortsetzung (In ferne Welten) ist übrigens auch schon bekannt; es soll der 03.September 2018 werden.


Fazit:
Es ist ein Science Fiction Buch mit unheimlich viel Gefühl und lädt zum Nachdenken ein.
Es konnte mich erstaunlich gut überzeugen, weswegen mir nichts anderes übrig bleibt als 5 Lesezeichen zu geben.

Veröffentlicht am 25.04.2018

Holpriger Einstieg. Verwirrend und langweilig - ABGEBROCHEN

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Das Cover hat mich sofort überzeugt und der Klappentext klang wirklich vielversprechend. Auch fand ich die Idee total spannend.

Ich danke dem Bloggerportal und dem cbj Verlag für die Bereitstellung dieses ...

Das Cover hat mich sofort überzeugt und der Klappentext klang wirklich vielversprechend. Auch fand ich die Idee total spannend.

Ich danke dem Bloggerportal und dem cbj Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Meine Meinung

Ich habe nur die ersten 100 Seiten gelesen. Danach habe ich das Buch ABGEBROCHEN. ich breche sonst nie ein Buch ab, aber bei diesem Buch ging es wirklich nicht anders.

Warum sage ich euch jetzt.

Die Geschichte an sich war schon ganz interessant und man hätte glaube ich daraus wirklich was machen können. Nur konnte mich das Buch überhaupt nicht packen oder fesseln, ich war regelrecht gelangweilt beim Lesen.

Der Einstieg in die Geschichte war schon so holprig und verwirrend, dass ich manche Sätze wirklich zweimal lesen musste um es überhaupt zu verstehen. Das wurde im weiteren Verlauf auch nicht besser, was unter anderem auch an dem Schreibstil liegt. An den Schreibstil konnte ich mich einfach überhaupt nicht gewöhnen.

Auch mit den Protagonisten konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden.

Alles im allem musste ich daher das Buch abbrechen, weil ich mit der ganzen Geschichte überhaupt nicht klarkam. Mir wurde von einer Freundin ebenfalls berichtet, dass es erst auf den letzten 100 Seiten wirklich spannend geworden ist. Da das Buch 500 Seiten hat, wäre die Geschichte dann wohl eher schleppend weitergegangen und so ein Buch wollte ich mir einfach nicht mehr antun. Rezension bis Seite 100.

Bewertung 1/5 Sternen