Cover-Bild Ein Arschloch kommt selten allein
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Psychologie
  • Genre: Sachbücher / Esoterik
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 17.02.2017
  • ISBN: 9783499632129
Claudia Hochbrunn

Ein Arschloch kommt selten allein

So werden Sie mit schwierigen Zeitgenossen fertig

Diese kleine Arschlochkunde analysiert die verschiedenen Persönlichkeitstypen, vom paranoid-querulantischen bis hin zum narzisstischen Arschloch, zeigt, warum sie wurden, wie sie sind, und verrät, wie man sich ihre jeweiligen Schwächen selbst zu Nutzen machen kann.
Denn egal ob im Büro, im Supermarkt oder im Straßenverkehr: Ständig stößt man auf Menschen, die einem das Leben schwer machen. Doch Arschloch ist nicht gleich Arschloch! Unsere Zeitgenossen sind so unterschiedlich wie ihre Schrullen – mit den einen kommt man besser aus, mit den anderen schlechter.
Claudia Hochbrunn, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellt in ihrem humorvollen Ratgeber die zehn gängigsten Arschlöcher vor – vom Querulant über den Gefühlschaoten und die Diva bis hin zum Riesenarschloch –, erklärt deren frühkindliche Entwicklung aus tiefenpsychologischer Sicht sowie ihre Stärken und Schwächen im Umgang mit anderen. Und sie fordert den Leser mit einem Augenzwinkern auf, sich auch mit den eigenen Schrullen auseinanderzusetzen. So kann man im Selbsttest herausfinden, welche Art Arschloch in einem selbst steckt und mit wem man am besten harmoniert bzw. wen man meiden sollte. Bitterböse, sehr, sehr lustig – und leider wahr.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2022

Welches Arschloch bin ich selbst?

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Auf den ersten Blick mag der Titel des Buches etwas rüde und provokativ daher kommen. Soll er vielleicht auch! Beim Lesen jedoch bemerkt man schnell, dass die Ausführungen der Autorin weder das Eine noch ...

Auf den ersten Blick mag der Titel des Buches etwas rüde und provokativ daher kommen. Soll er vielleicht auch! Beim Lesen jedoch bemerkt man schnell, dass die Ausführungen der Autorin weder das Eine noch das Andere sind. Vielmehr erklärt sie sachlich fundiert, ohne Zurückhaltung aber mit einem Augenzwinkern und jeder Menge Humor die unterschiedlichen Arschlochtypen und - was ich am Wichtigsten finde - wie sie zu dem wurden, was sie sind. Dazu nutzt Claudia Hochbrunn Beispiele, die für wirklich jeden nachzuvollziehen sind.

Im ersten Teil des Buches werden die verschiedenen Typen vorgestellt und bereits hier kommt der Leser nicht umhin, sich die Frage zu stellen, welche Eigenschaften wohl auf ihn selbst zutreffen. Das betrifft sowohl die positiven als auch die negativen Eigenschaften. Mir ging es so, dass ich mich des Öfteren mal ertappt fühlte und so bleibt Hochbrunns Aussage, dass jeder von uns irgendeinem Arschlochtyp entspricht, (leider) wahr. Das Wichtigste jedoch ist, selbst wenn sie hier von Arschlöchern spricht, so wohnt jedem Charaktertyp niemals nur Negatives inne.

Der zweite Teil ist einem Selbsttest gewidmet. Der macht allerdings nur wirklich Spaß (und Sinn), wenn man ehrlich zu sich selbst ist. Und immerhin muss man das Ergebnis ja niemandem verraten. Es ist erstaunlich, welche Erkenntnisse man selbst für sich daraus ziehen kann. Natürlich sind die Fragen und möglichen Antworten teilweise etwas überzogen, aber am Ende folgt eine wunderbar verständliche Erklärung in der Auswertung. Ich hatte meinen Spaß und habe mehr als einmal herzhaft gelacht.

Den dritten Teil widmet die Autorin der Frage, wer zu wem passt. Gerade hier wird es sehr deutlich, dass niemals alles schlecht ist, sondern dass in jedem Typen sowohl positive als auch negative Eigenschaften stecken und dass auf jeden Topf auch ein Deckel passt - eben wie es im Leben tatsächlich ist. Mich hat dieser Teil besonders fasziniert, denn vor dem Hintergrund des eigenen Tests kann man hier auf den Prüfstand stellen, ob man tatsächlich einen passenden Partner hat. Falls nicht… Nun vielleicht ist das der Grund für den letzten Streit?

Im vierten und letzten Teil geht es um die Frage, wie man am besten mit den unterschiedlichen Arschlochtypen umgehen kann. Mit Sicherheit ist dies keine Anleitung dafür, wie es ab sofort richtig und gut läuft, aber es lohnt sich auf jeden Fall darüber nachzudenken und mit etwas Glück kommt sogar der eine oder andere Aha-Effekt dazu, dem das Verstehen des Anderen zugrunde liegt.

Claudia Hochbrunn ist Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie. Ihre Ansichten - mögen sie auch noch so humorvoll dargelegt werden - sind also fachlich fundiert. Und gerade dieser Aspekt bringt mich beim Lesen dazu, doch einmal genauer über das Gelesene nachzudenken, vielleicht in Gedanken ein paar Kreise zu ziehen und Revue passieren zu lassen. Wie schon oben erwähnt, man muss die eigenen Erkenntnisse ja mit niemandem teilen, aber der Mehrwert in der Interaktion mit anderen Menschen oder aber bei der eigenen Betrachtung von Situationen dürfte unbedingt gegeben sein.

Der Schreibstil ist locker und flüssig. Die Autorin ergeht sich nicht in ellenlangen Ausführungen in Medizinerdeutsch, das man nur mit einem Lexikon versteht, sondern schreibt kurz und knackig in Beispielen, die jeder schon mal erlebt haben könnte oder sich zumindest gut vorstellen kann. Sie schreibt mitten aus dem Leben und somit für wirklich Jedermann. Damit wird aus dem Sachbuch eher eine Ansammlung von lebensnahen Anekdoten, über die der Leser schmunzeln kann.

Fazit:
Ein Sachbuch, das eigentlich gar keines ist. Ein Buch, das dem Leser zeigt, welcher Typ er selbst (vermutlich) ist und wie er mit anderen Typen (besser) umgehen kann. Das Buch zeigt ehrlich die Schwachstellen der einzelnen Arschlochtypen, tut dies jedoch stets mit einem Augenzwinkern und ganz viel Humor. Und wie der Klappentext so schön sagt: Bitterböse, sehr, sehr lustig und leider wahr. Unbedingt lesen! Es lohnt sich. 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.06.2017

Gute Lektüre für zwischendurch

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Inhalt:
Jeder kennt sie: Die Arschlöcher unter den Menschen. Man begegnet ihnen im Büro, in der Schule, im Supermarkt oder im Straßenverkehr. Aber wie soll man mit diesen Menschen umgehen, denn Arschloch ...

Inhalt:
Jeder kennt sie: Die Arschlöcher unter den Menschen. Man begegnet ihnen im Büro, in der Schule, im Supermarkt oder im Straßenverkehr. Aber wie soll man mit diesen Menschen umgehen, denn Arschloch ist nicht gleich Arschloch! Wie Sie mit den verschiedenen Typen der Arschlöcher umgehen, finden Sie hier in diesem Buch heraus!

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr unterhaltsam und gut geschrieben aber auch sehr schwer zu lesen. Ich empfinde es als keine Lektüre für zwischendurch weil ich teilweise einen kleinen Stopp einlegen musste, weil mein Kopf weh tat. Das kann aber auch daran liegen, dass mir manche Worte einfach fremd waren und ich erst überlegen musste, was sie bedeuten könnten oder gar Google fragen musste, was sie bedeuten. An sich ist es unglaublich interessantes Buch. Die "Arschlöcher" werden genau unter die Lupe genommen und ob man will oder nicht: Man findet sich wirklich an einigen Stellen selber wieder. Ungefähr in der Mitte des Buches befindet sich der "Arschloch Test" - Also welcher Arschlochtypus bin ich selber. Das ist auch wirklich unterhaltsam. Die Auswertung des Testes und die darauffolgenden Seiten, welcher Arschlochtypus mit welchem kompatibel ist, ist auch sehr gut geschrieben. Zwischendurch habe ich einen kleinen Lachanfall bekommen, wo ich kleine Tränchen geweint habe, weil es so lustig war. Claudia Hochbrunn kann wirklich sehr gut schreiben. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen. weil es eben sehr gut und sehr unterhaltsam geschrieben ist. Es ist wirklich eine Empfehlung von mir für jeden, der einmal wissen möchte, was es für Arschlochtypen gibt!

Veröffentlicht am 02.07.2022

Sind wir alles Arschlöcher? Näääh... Jeder muss für sich selber herausfinden, wie er mit unangenehmen Zeitgenossen umgehen will.

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Inhalt

Das erste Kapitel beinhaltet eine kurze Einführung in die Welt der Arschlöcher und anhand einiger Szenen bekommt der Leser gezeigt wo wir ihnen überall im Alltag begegnen können.

Im darauffolgenden ...

Inhalt

Das erste Kapitel beinhaltet eine kurze Einführung in die Welt der Arschlöcher und anhand einiger Szenen bekommt der Leser gezeigt wo wir ihnen überall im Alltag begegnen können.

Im darauffolgenden Kapitel werden der Querulant, der Eigenbrötler, das Riesenarschloch, die Diva, der unberechenbare Gefühlschaot, der Bürokrat, der Klammeraffe, das feige Arschloch und das von sich selbst überzeugte Arschloch – kurzum, die verschiedenen Arschlochtypen - genauer unter die Lupe genommen und analysiert. Die Vorstellung der verschiedenen Typen läuft immer nach dem gleichen Muster ab: Wie erkennt man ihn? Wie entsteht er? Wie geht man mit ihm um?

Das dritte Kapitel wiederum ist ein kleines Highlight. Genaugenommen handelt es sich um einen kurzen Test, welcher auswerten soll welcher Arschlochtyp man selber ist.

Im nächsten Kapitel wird analysiert welche Arschlochtypen am besten zusammenpassen und warum. Zum Teil werden sogar Vor- und Nachteile der Beziehungen aufgezeigt.

Das Kapitel fünf zeigt Strategien im Umgang mit den verschiedenen Arschlochtypen auf, inklusive verschiedene Szenen die daraus resultieren können und der Wirkung, je nach Arschlochanteil.

Das Nachwort klärt auf weshalb das Arschloch immer im Auge des Betrachters liegt und nicht ein Arschloch automatisch für alle anderen auch ein Arschloch ist. Zudem beinhaltet das Nachwort eine Klarstellung das es keine hundertprozentige Anleitung ist und endet mit einem tollen Plädoyer, welches ich hier nicht vorenthalten will: Wir müssen uns zusammenraufen und lernen mit unseren Stärken und Schwächen umzugehen und unseren Mitmenschen das Gleiche zugestehen. Würde sich jeder daran halten, wäre die Welt friedlicher und es gäbe keine Arschlöcher mehr, sondern nur noch unterschiedliche Charaktertypen die alle ihre Stärken haben.

Meinung:

Das Buch ist verständlich und leicht geschrieben. Man erfährt einiges über die Menschen und weshalb sie sind, wie sie sind. Aber auch an Strategien und Tipps im Umgang mit diesen „Typen“ mangelt es nicht, obwohl sie zum Teil nicht immer anwendbar sind.

Ein kleines Highlight war, wie bereits erwähnt, der kurze Test. Leider empfand ich diesen als zu Oberflächlich, um eine objektive Auswertung zu bekommen. Deshalb: Achtung, erwarte keine Ausführliche Analyse deiner Persönlichkeit!

Besonders interessant war das Thema „Beziehung“, denn man erfährt weshalb gewisse Menschen in toxischen Beziehungen verbleiben.

Die im Vorfeld angekündigte Lockerheit und Heiterkeit blieb jedoch deutlich auf der Strecke, obwohl einige Stellen zum Schmunzeln angeregt haben.

Fazit/Empfehlung:

Für mich war das Buch einen Kauf wert aber trotzdem hält man hiermit nicht den heiligen Gral in den Händen. Schlussendlich muss jeder für sich selbst rausfinden wie er mit unangenehmen Zeitgenossen umgehen kann und will.

Ich würde das Buch all jenen empfehlen die schon einige Male an „Arschlöcher“ geraten sind und mehr über diese Art Mensch erfahren möchten. Wer jedoch in die Tiefe der Persönlichkeit gehen möchte, dem rate ich von dem Buch ab, da es doch eher oberflächlich bleibt.

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Veröffentlicht am 02.04.2018

Nicht ganz was ich erwartet hatte

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Nach „Die Welt die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale“ war meine Erwartung an dieses Buch sehr hoch. Doch leider kommt das Arschloch-Buch nicht ganz an meine Begeisterung des vorherigen Buches ...

Nach „Die Welt die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale“ war meine Erwartung an dieses Buch sehr hoch. Doch leider kommt das Arschloch-Buch nicht ganz an meine Begeisterung des vorherigen Buches der Autorin heran.

Das Arschloch in all seinen Facetten und jede*r von uns kennt eines davon, hat vielleicht selbst Züge dessen!? Ich finde den Titel ja schon feinst und allein der letzte Satz auf dem Buchrücken (Klappentext) reizte mich schon sehr!


"Bitterböse, sehr, sehr lustig – und leider wahr."

Das es erst mal sachlich beschrieben wird habe ich erwartet und finde den Aufbau auch sehr gelungen. Neun verschiedene Arschloch-Typen und ihre Definierung, warum sie wurden was sie sind und wie man mit ihnen umgehen/leben kann. Und als kleines Schmankerl – was für ein Arschloch-Typ bin ich selbst? Ich muss nur gestehen, ich bin wohl eine spezielle Art des Arschlochs, denn mir fehlten einfach viele Antwortoptionen. Aber mit solchen Selbsttests ist es wohl immer ein Schema F oder? Bei neun Antwortmöglichkeiten sollte man meinen, eine für sich zu finden, doch so ganz war dem leider nicht. Eben Schema F, Antwortoptionen die durch den Text zuvor absehbar waren und wenig Freiraum bieten.

Nach dem Selbsttest geht es nochmals in die Tiefe – die Strategien im Umgang mit einem Arschloch. Und da kamen dann auch endlich die von mir ersehnten Beispiele! Das oben genannte Buch lebt von eben diesen praktischen Beispielen, dies fehlte mir in der ersten Hälfte des Buches. Es war interessant und stellenweise auch unterhaltsam, aber im gesamten zu ‚trocken‘. Die zum Ende hin beschriebenen Szenen sind gut geschrieben und ich hätte sie mir vom Aufbau direkt zu Beginn bei den jeweiligen Typ-Beschreibungen gewünscht.

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